Damals, als ich noch jung war, wurden immer Briefe der Lehrer an die Eltern geschrieben, wenn es um Informationen oder Einladungen ging. Die Briefe wurden dann im Unterricht verteilt, verbunden mit der Bitte, diese an die Eltern weiterzureichen. Haben viele natürlich nie gemacht, teilweise aus Absicht, teilweise aus Vergesslichkeit.
Heutzutage sieht die Sache dank E-Mails anders aus. Da werden E-Mails direkt an die Eltern versendet, so dass nichts mehr untergehen kann. So gesehen gehen die Lehrer also mit der Zeit. Dummerweise ist aber nicht alles besser geworden, denn auch die Probleme scheinen sich der Zeit anzupassen. Zumindest ist das meine Vermutung, wenn ich die E-Mail sehe, die meine Mutter vor einem Jahr bekommen hat. Meine kleinste Schwester ist ein Nesthäkchen und geht noch zur Schule. Ihre damalige Klassenlehrerin schrieb damals folgende E-Mail an alle Eltern: [Weiterlesen...]
Heute ist es also soweit, wir schreiben den 11.11.11. Karnevals-Jecken werden noch mehr frohlocken, als sie es eh schon üblicherweise an den 11.11. der übrigen Jahre zu tun pflegen. Während sich Faschings-Freunde nun wie im siebten Himmel fühlen dürften, werden Karnevals-Muffel die Hölle auf Erden fürchten. Dafür oder dagegen, dazwischen scheint es für manche Menschen nicht viel zu geben.
Das merkte ich neulich, nachdem ich meinen Artikel über ein Kostüm für Willige zu Karneval veröffentlicht hatte. Während es in den Kommentaren erfreulich sachlich zuging und die Kommentatoren ihre zum Teil unterschiedlichen Standpunkte kundtaten, erreichte mich auch unter anderem eine E-Mail zum Thema Karneval über mein Kontakt-Formular. Da der Name anonymisiert war und auch die E-Mail eine reine Fake-Adresse war, konnte ich mir schon denken, wie der Inhalt aussehen würde. Und ich wurde nicht “enttäuscht”. [Weiterlesen...]
Jetzt, wo es draußen wieder kälter wird, werden plötzlich auch die kleinen und großen Leckereien wieder verführerischer. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum Feste wie Weihnachten im Winter stattfinden. Da soll mir keiner erzählen, das hätte historische oder religiöse Gründe. Die Sache ist glasklar, dahinter steckt kalkuliertes Marketing der Süßwaren-Industrie: wer hat im Hochsommer schon Lust auf Schoko-Nikoläuse und warmes Weihnachtsgebäck?
Aber wie es scheint, bin ich mit diesem Problem nicht allein. Auch andere naschen gerne an leckeren Plätzchen und selbstgebackenen Keksen. Oder sagen wir lieber, sie wollen diese naschen. Was für manche nicht so einfach ist. So wie beispielsweise für das wortwörtlich arme Schwein im folgenden Video. Gute Unterhaltung: [Weiterlesen...]
Stell dir vor, Kinder freuen sich darauf, spät abends, wenn es dunkel ist, noch einmal nach draußen gehen zu dürfen, um später mit Süßigkeiten belohnt wieder nach Hause zu kommen – und es ist NICHT Halloween! Richtig, die Rede ist vom St. Martins-Fest. In wenigen Tagen ist es wieder soweit.
Auch wenn St. Martin in den letzten Jahren, seit Halloween aus den USA zu uns herübergeschwappt ist, nicht mehr den ganz großen Stellenwert hat, denke ich, dass es insbesondere für Kinder immer noch ein Highlight sein kann. Ich fand es früher jedenfalls immer ganz toll, abends im Dunkeln noch mal vor die Tür gehen zu können, um zusammen mit meinen Klassenkameraden singend unsere selbst gebastelten Laternen präsentieren zu können. Und hey, wann sonst hat man schon als Kind die Möglichkeit, mit Polizei-Eskorte mitten auf den Hauptverkehrsstraßen zu spazieren, auf denen sonst nur den ganzen Tag die Autos fahren dürfen?
Sogar heute noch finde ich es schön, diesen Umzügen zuzusehen, wenn das singende Lichtermeer mit den bunten Laternen durch die Straßen zieht. Neben den Laternenzügen und der finalen Mantelteilung am Lagerfeuer sowie den anschließend mit vielen Leckereien gefüllten Martinstüten gehört für mich vor allen Dingen eines zum St. Martins-Fest, nämlich der allseits beliebte Weckmann. Ausgerechnet dieser Weckmann ist inzwischen aber zur Zielscheibe für Proteste geworden! [Weiterlesen...]
Jeder kennt sie, keiner mag sie: Familienfotos. Mal sind es nur die Eltern mit den Kindern, manchmal jedoch verirren sich auch Großeltern oder weitere Verwandte auf solche Fotos. Meist aufgenommen von mehr oder weniger professionellen Fotografen, leider viel zu oft vor irgendwelchen furchtbaren künstlichen Hintergründen. Und selbst, wenn der Fotograf noch so gute Arbeit macht, wirken die Familienfotos letztlich doch alle irgendwie gleich: nämlich gestellt.
Zumeist sieht man auf den Fotos mehrere Menschen, die alle das typische Problem haben, nicht auf Kommando lachen zu können, es aber dennoch versuchen. Dazu stehen oder sitzen sie noch steif und angestrengt in der Position, in der sie vom Fotografen arrangiert wurden. Den Kindern sieht man an, dass sie insgeheim abwägen, ob sie sich nun trauen sollen, irgendwelche Grimassen zu schneiden, oder ob die angedrohten Strafen der Eltern doch zu abschreckend wirken.
Aus all diesen Gründen sind Familienfotos vor allem eines: peinlich! Und zwar nicht nur dem objektiven Betrachter, sondern natürlich auch -und vor allem- denjenigen, die auf dem Foto abgebildet sind. Aber Leute, ganz ehrlich, macht euch keine Gedanken mehr um eure peinlichen Familienfotos, die irgendwo im Schuhkarton auf den Dachboden verbannt wurden, denn diese Familie hier toppt wahrscheinlich alles: [Weiterlesen...]