Zwar komm’ ich nicht von drauß’ vom Walde her, doch kann ich euch dennoch sagen, es weihnachtet sehr! Als Kind war ich früher natürlich immer ganz heiß auf die Geschenke. Mit zunehmenden Alter ist das Interesse daran bei mir jedoch immer weiter in den Hintergrund getreten. Da wurde es mir dann wichtiger, eine entspannte Zeit in schöner Atmosphäre mit Freunden und der Familie zu verbringen.
Ich vermute, es liegt daran, dass man sich mit steigendem Alter die meisten Geschenke-Wünsche eh selbst erfüllen kann und die Zeit als Lebensfaktor mehr zu schätzen weiß, als in jungen Jahren, wo man sich um Zeit weniger Gedanken macht, dafür aber mehr Geschenk-Wünsche hat, da das Taschengeld ein arg limitierender Faktor sein kann.
Trotzdem freue ich mich natürlich auch heute noch darüber, wenn ich etwas geschenkt bekomme. Vor allem, wenn ich nicht damit rechne. In diesem Dezember war das gleich zweimal der Fall… und zwar deutlich VOR Weihnachten: [Weiterlesen...]
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Ich besitze einen Kabelanschluss und habe bislang das analoge Kabelprogramm empfangen. Aber sind wir mal ehrlich, auf den damit zu empfangenden Hauptsendern läuft meist immer nur der gleiche Mist. Früher wurde man dort mit Talkshows bombardiert, dann schossen Richter-Sendungen wie die Pilze aus dem Boden. Inzwischen kann man sich fast täglich für eine andere Casting-Show entscheiden, in der der neue Superstar am deutschen Musik-Himmel gefunden wird, der so super ist, dass man von ihm spätestens zu Beginn der folgenden Staffel plötzlich nichts mehr hört.
Von den ganzen gescripteten Doku-Soaps möchte ich gar nicht reden, über die hatte ich mich ja erst kürzlich ausgelassen. Wird auf den "etablierten" Sendern dann tatsächlich mal ein Film gezeigt, handelt es sich meist um die x-te Wiederholung. Hat jemand von euch vielleicht mal mitgezählt, wie oft allein in 2011 die Spiderman-Filme liefen? Irgendwann wird auch der unterhaltsamste Popcorn-Kinofilm langweilig.
Aufgrund unserer Unzufriedenheit mit dem gebotenen Programm, haben wir uns nach langem Überlegen entschlossen, mal das digitale Kabelprogramm von Unitymedia auszuprobieren. Der Hauptgrund hierfür waren die vielen angebotenen Sparten-Kanäle. [Weiterlesen...]
In der vergangenen Woche schrieb ich einen Artikel darüber, dass man beim Stadtbummel kaum merkt, dass es auf Weihnachten zugeht. Im Großen und Ganzen hat sich hier daran leider auch nicht viel geändert, was die Dekoration angeht. Da will in der Innenstadt kaum Weihnachtsstimmung aufkommen.
Immerhin scheint man sich aber in der Lebensmittelindustrie einige Gedanken zu dem Thema gemacht zu haben und will das Weihnachtsfest nun kurz vor Schluss noch thematisch aufgreifen. Ob man mit den Ergebnissen allerdings unbedingt zufrieden sein kann, lasse ich mal im Raum stehen. Klar, bezüglich Lebensmitteln lässt sich nur schwer etwas aus dem Weihnachtsfest herauskitzeln, aber ob das, was ich hier bei einem großen SB-Warenhaus teilweise in den Regalen erblicken musste, nun wirklich der Weisheit letzter Schluss ist? Seht selbst: [Weiterlesen...]
Vergangene Woche hatte ich nicht nur Geburtstag, sondern auch das große Vergnügen, Gastgeber bzw. Veranstalter des sechsten Söckchens beim großen Blogger-Adventskalender zu sein. Als kleine Überraschung befand sich darin ein Gewinnspiel. Zu gewinnen gab es einen Amazon-Gutschein, da ich der Meinung bin, dass man diese “Dinger” immer gebrauchen kann und so wenigstens jeder Verwendung dafür hat; sei es nun zur Erfüllung eines eigenen Wunsches, oder um Weihnachtsgeschenke für andere zu organisieren.
Die Höhe des Gutschein-Wertes wollte ich hierbei euch überlassen, weswegen ich mir ein System ausgedacht hatte, nach welchem der Gutschein immer bei Übertreffen bestimmter Marken auf Facebook, Twitter, Google+ und hier im Blog sowie auf anderen Blogs angehoben werden sollte. Wie es sich gehört, folgt daher vor der eigentlichen Auslosung -auch zur Steigerung der Spannung- erst einmal die Auswertung… damit der Gewinner oder die Gewinnerin wenigstens auch weiß, welchen Wert der Amazon-Gutschein nun hat, über den man sich freuen kann. [Weiterlesen...]
Noch gut kann ich mich an die Zeit erinnern, als ich jung war und plötzlich eine Serie bei RTL antrat, um die Lindenstraße das Fürchten zu lehren. Die Serie hörte auf den Namen “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” und ist manchen heutzutage eher bekannt unter der Abkürzung GZSZ. Irgendwie ist es inzwischen zur Mode geworden, Namen von Sendungen abzukürzen. Teilweise wird dieser Trend sogar von den Sendern bei der Namensgebung berücksichtigt. So sollte die Telenovela “Verliebt in Berlin” ursprünglich auch mal “Alles nur aus Liebe” heißen, da man aber Sorge vor der Abkürzung ANAL hatte, dachte man sich den anderen Titel aus.
Doch zurück zum Thema: was ich bei GZSZ (ich nutze jetzt mal die Abkürzungen, um “in” zu sein) am interessantesten fand, waren die Argumente mancher Zuschauer, warum sie die Serie so toll fanden und finden. Da konnte man immer wieder das Argument hören, die Serie sei so toll, weil sie so authentisch sei und man dort das wahre Leben präsentiert bekäme.
Bitte was?!? Das wahre Leben? Aber natürlich, man erlebt es ja tagtäglich, dass ein paar jugendliche Rebellen nach Streit mit den Eltern zu Hause ausziehen und gemeinsam eine WG gründen, um danach in einem Loft einer x-beliebigen Großstadt, gerne Köln oder Berlin, zu wohnen und die Miete von der stundenweisen Tätigkeit in einem Szene-Cafe oder einer Mode-Agentur zu bestreiten. Mindestens ein WG-Bewohner wird im Laufe der Zeit drogenabhängig, der andere macht Karriere und übernimmt mit 19 Jahren einen Welt-Konzern, während der Dritte beim Urlaub in Australien verschollen geht. Einige Bekannte werden von Serienmördern getötet, während andere an Krebs und ähnlichen Krankheiten zugrunde gehen oder nur durch die Macht der Liebe davon geheilt werden. Ach ja, währenddessen macht jeder mit so ziemlich jedem anderen rum. Das typische Leben halt, wie wir es alle tagtäglich selbst erleben. [Weiterlesen...]