Ja, ich weiß, Jungs spielen nicht mit Puppen, sondern mit Action-Figuren. Aber irgendwie habe ich von einer “Action-Figur” andere Vorstellungen als das, was mir heute bei meiner Reise durch die unendlichen Weiten des Internets vor die virtuellen Ferngläser geraten ist.
Der Name Steve Jobs dürfte jedem ein Begriff sein. Selbst Leute, die vorher nichts mit dem ehemaligen “Macher” von Apple oder seinem Leben am Hut hatten, lernten ihn spätestens nach seinem Ableben im Jahr 2011 kennen, da man kaum noch eine Internetseite fand, die keinen Nachruf auf ihn veröffentlicht hatte. Das war auch völlig in Ordnung, da sein Einfluss auf unsere heutige, computerisierte Zeit unbestreitbar war. Andererseits fand ich es schon befremdlich, wie emotional mancher Schreiber in den Nachrufen wurde – vor allem, da man im Internet sonst immer schnell dabei ist, andere dafür zu kritisieren, wenn diese öffentlich um verstorbene Stars trauern, die sie eigentlich gar nicht persönlich gekannt hatten.
Dass Steve Jobs spätestens nach seinem Tod endgültig zu einem “Phänomen” geworden ist, beweist die Tatsache, dass es inzwischen sogar eine Internetseite gibt, auf der man eine Puppe Actionfigur von Steve Jobs vorbestellen kann: [Weiterlesen...]
Man sagt, Sprache ist lebendig. Das stimmt, denn sie entwickelt sich immer weiter fort. Wobei fortentwickeln nicht unbedingt immer gleichzusetzen ist mit “besser werden”. Sie verändert sich schlichtweg, passt sich ständig der Gesellschaft an. Einige Worte “sterben aus”, neue kommen hinzu. Manchmal sind das schleichende Prozesse, manchmal allerdings geht es auch so schnell, dass jedem von uns diese Veränderungen sofort auffallen.
So schnelllebig wie unser alltägliches Leben geworden ist, so schnelllebig und schnell verändernd ist auch unsere Sprache geworden. Besonders auffällig wird das, wenn man sich als Erwachsener mit dem Sprachstil der Jugend konfrontiert sieht. Da werden Worte genutzt, deren Sinn einem “Außenstehenden” nicht sofort klar wird. Oder Worte bekommen einen völlig anderen Sinn. Ich will das nicht anprangern, in meiner Jugend war das schließlich auch nicht anders. Wie gesagt, Sprache lebt und sie verändert sich. Fortlaufend.
Allerdings stirbt sie teilweise auch ab! Und das auf dramatische Weise. Ich rede da nicht von regionalen Spracheigenheiten und auch nicht von manchen Ausländern, die vielleicht nur gebrochen Deutsch sprechen. Auch nicht von Jugendlichen, die sich halt teilweise “anders” unterhalten, um sich -wie das bei Jugendlichen so ist- auch ein wenig von der Erwachsenen-Welt abzugrenzen. Vielmehr rede ich von Mitbürgern, bei denen die Sprache schlicht und einfach verkümmert ist. [Weiterlesen...]
Das neue Jahr hat begonnen und ist von uns allen auf ganz unterschiedliche Weise begrüßt worden. Zusammen mit dem neuen Jahr startet nun auch mein bzw. unser Foto-Projekt 12PetPix12, in welchem es darum gehen wird, sein(e) Haustiere oder auch sonstigen Tiere, mit denen man regelmäßig zu tun hat, jeden Monat des Jahres 2012 einmal zu fotografieren, und zwar in einer Situation, die das jeweils von mir vorgegebene Monats-Thema in einer individuellen Art und Weise aufgreift.
Um allen Teilnehmern und sonstigen an dem Projekt interessierten Personen später einen guten Gesamtüberblick geben zu können, habe ich bereits eine separate Seite auf meinem Blog eingerichtet, in der ich die jeweiligen Monats-Themen mit Links zu allen Teilnahmebeiträgen auflisten werde. Bei Interesse findet ihr die 12PetPix12-Seite hier. Ich werde sie später auch noch in die obere Navigationsleiste meines Blogs integrieren.
Doch nun erst einmal zur Benennung des ersten Themas für das 12PetPix12-Projekt: [Weiterlesen...]
Da ich mich erst nach dem Wochenende wieder hier zu Wort melden werde, wünsche ich euch heute schon einen guten Rutsch in ein glückliches, erfolgreiches Jahr 2012! Lasst die Korken noch einmal richtig knallen, denn es wird ja bekanntlich unser letztes Silvester-Fest sein, da eine alte Bauern-Regel besagt:
“Hört der Maya-Kalender auf zu laufen, wird die Erde gleich absaufen.”
Keine Sorge, ich frage auch nicht nach euren guten Vorsätzen – denn sind wir mal ehrlich: meist erleben diese Vorsätze noch nicht einmal den Februar oder gar die zweite Januarwoche. Oder ist das bei euch anders? [Weiterlesen...]
Die Szenen kommen einem bekannt vor. Menschenmassen übernachten vor den Geschäften. Kurz vor den Öffnungszeiten gehen Türen zu Bruch. Einige Leute geraten in Panik. Es kommt zu Prügeleien. Selbst eine Messerstecherei kann nicht verhindert werden. Verkäufer und Sicherheitspersonal werden der Lage kaum Herr. Was ist passiert?
Nein, es steht nicht das neue Apple-Produkt in den Startlöchern. Auch wurde nicht völlig überraschend noch ein Harry-Potter-Band veröffentlicht. Die nächste Ergänzung zu WoW lässt auch noch auf sich warten. Und es steht auch kein Sensations-Konzert auf dem Programm. Vielmehr geht es um etwas ganz anderes. Um Schuhe!
Trotzdem bestehen die Menschenmassen vor den Geschäften nicht aus Frauen. Zumindest nicht nur. Sondern überwiegend aus Männern. Männer, die sich dermaßen für Schuhe interessieren? Wie ist das möglich? [Weiterlesen...]