Patente und anderer Irrsinn

JustiziaIst die Welt eigentlich schon immer so verrückt, oder sind das die Auswirkungen der Globalisierung und der damit einhergehenden Verzahnung internationaler Rechte? Wenn man in den Wirtschaftsteilen der Zeitungen und digitalen Nachrichtenportalen liest, stößt man derzeit immer wieder auf neue Meldungen, wer da gerade wen wegen irgendwelcher neuen Patentstreitigkeiten verklagt hat oder verklagen will. Teilweise hat man das Gefühl, dass sich die Konzerne inzwischen mehr um ihre Rechtsabteilungen kümmern, als darum, neue innovative Produkte auf den Markt zu bringen.

Ziemlich groß durch die Medien ging da in letzter Zeit vor allem das Scharmützel zwischen Apple und Samsung, wo es zunächst um einen Verkaufsstopp für Samsungs GalaxyTab ging, woraufhin Samsung als Reaktion unter anderem ein Verkaufsverbot für iPhones in den Niederlanden anstrengen wollte. Argumentiert wurde stets mit Verletzung von Patentrechten durch die verbaute Technik bzw. Verletzung sog. “Geschmacksmuster”, also beispielsweise ganz speziellen Gehäusedesigns.

Eine ähnliche Argumentation versucht man nun auch in einem weiteren Rechtsstreit zwischen zwei anderen alten Gegnern, bei denen es weniger um Technik, als vielmehr um Genussmittel geht: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 10. Oktober 2011 um 08:57 Uhr

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Wenn Yoda zu tief ins Kölsch-Glas guckt – Dialekte

Ich finde es immer wieder spannend, wenn ich mich mit Dialekten beschäftige. Wenn man sich vor Augen führt, wie viele unterschiedliche Dialekte allein in Deutschland gesprochen werden, wird einem oftmals erst bewusst, welche regionale Vielfalt unser Land bieten kann. Und oftmals gelingt es selbst dem ungeschulten Ohr, anhand des Dialekts eines Menschen zumindest grob dessen Herkunft zu erahnen.

Hier am Niederrhein gibt es auf engem Raum eine Vielzahl von Dialekten, die alle ähnlich klingen, aber dennoch alle ihre charakteristischen Eigenheiten haben. Ich vermute mal, dass es in anderen Gegenden Deutschlands ähnlich aussieht. Diese kleinen Unterschiede fallen “Außenstehenden” nicht auf, die sind froh, wenn sie den Dialekt wenigstens grob einer Region zuordnen können.

Ein Dialekt, der in Deutschland als ziemlich sympathisch und beliebt gilt, ist der Kölsche Dialekt. Bodenständig, simpel, dennoch sehr lautmalerisch und vor allem herzlich und ehrlich kommt er herüber. Und abgesehen von einigen wenigen Eigenheiten bei sehr speziellen Begriffen wird der Dialekt im Großen und Ganzen auch in ganz Deutschland verstanden. Das scheint sich auch im Rest des Universums herumgesprochen zu haben und nun soll dieser Dialekt wohl zur interstellaren Universalsprache ausgebaut werden, wie diese geheimen Aufnahmen, die mir zugespielt wurden, eindrucksvoll beweisen: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 7. Oktober 2011 um 08:58 Uhr

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Mit dem Auto in den Jahresendspurt – Reifen und Versicherung wechseln

AutoversicherungMan kann ja über Autos sagen, was man will, aber langweilig wird einem mit einem Pkw nicht so schnell. Vor allem jetzt, wo es auf das Ende des Jahres zugeht, gibt es wieder einige Dinge zu beachten. Hierbei geht es mir nicht um irgendwelche Überarbeitungen bei den Bußgeld-Katalogen, die zu Beginn des neuen Jahres sicherlich wieder anstehen werden, sondern um handfeste Dinge, die es bei Autos jetzt noch zu erledigen gibt.

Zum einen haben wir nun wieder Oktober. Und auch, wenn die ersten Oktobertage jetzt noch einen spätsommerlichen Eindruck hinterließen, werden wohl in den nächsten Wochen die Temperaturen mehr und mehr nach unten wandern. Aus dem Grund sollte man bereits jetzt im Hinterkopf behalten, dass sich der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen nicht ewig aufschieben lassen wird. Wir erinnern uns: wer seit der Neugestaltung der Winterreifenpflicht in der StVO vom Dezember 2010 im Winter auf Schnee und Eis mit Sommerreifen erwischt wird muss 40 Euro zahlen, wer dadurch sogar den übrigen Straßenverkehr behindert oder gar gefährdet, darf sich auf 80 Euro und 1 Punkt in Flensburg freuen.

Ganz nebenbei riskiert man dadurch nicht nur Ärger mit der Polizei, sondern auch seinen Versicherungsschutz. So kann die Kasko-Versicherung entsprechende Zahlungen im Schadensfall ganz oder teilweise verweigern, wenn die Ursache für einen Unfall eine falsche Bereifung des Fahrzeugs war. Damit sind wir auch schon beim zweiten wichtigen Thema angelangt: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 5. Oktober 2011 um 08:59 Uhr

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Ist das Gewissen nichts mehr wert?

BundestagPolitik wird hier im Blog eher wenig thematisiert. Davon muss ich heute mal eine Ausnahme machen. Gleichzeitig denke ich, dass der Grund hierfür spannend oder wenigstens interessant genug ist, um euch sicherlich nicht zu langweilen. Wie die meisten von euch sicherlich in den Medien mitbekommen haben, hat der Bundestag mehrheitlich vor wenigen Tagen die Beteiligung Deutschlands am sog. “europäischen Rettungsschirm” beschlossen, mit dem in die Krise geratenen, europäischen Staaten geholfen werden soll. Deutschland beteiligt sich an diesem 440 Milliarden Euro schweren Schirm mit satten 211 Milliarden Euro.

Wie man sich denken kann, gab es bei solchen Summen im Vorfeld einige hitzige Diskussionen, denn die zahlt auch ein Land wie Deutschland nicht mal eben so aus der “Porto-Kasse”. So durfte es eigentlich auch wenig wundern, dass es bei der Abstimmung im Bundestag dann auch einige Abgeordnete gab, die sich gegen diese Beteiligung aussprachen und entsprechend abstimmten. Einer von ihnen war Wolfgang Bosbach von der CDU. Selbst wenn man nicht viel mit Politik am Hut hat, kennen den sicherlich einige von euch aus dem Fernsehen. Jedenfalls hatte sich Wolfgang Bosbach nun entschlossen, gegen den Rettungsschirm bzw. die deutsche Beteiligung daran zu stimmen. Obwohl bereits im Vorfeld der Abstimmung klar war, dass auch große Teile der Opposition der Beteiligung zustimmen würden, das “Projekt” also nie wirklich in Gefahr war, machte sich Bosbach mit seiner Weigerung in den eigenen Reihen nicht unbedingt viele Freunde. Das brachte nach der Abstimmung ausgerechnet der Chef des Bundeskanzleramtes, Ronald Pofalla (CDU), zum Ausdruck, dem Bosbach über den Weg lief: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 3. Oktober 2011 um 08:58 Uhr

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Die ganz besondere Feinstaubplakette

FeinstaubplaketteJeder Autofahrer kennt sie inzwischen: die Feinstaubplaketten. Über Sinn und Unsinn dieser Plaketten lässt sich hervorragend streiten. Fakt ist, dass es in immer mehr deutschen Städten inzwischen sogenannte Umweltzonen gibt, die man nur noch be- bzw. durchfahren darf, wenn das Auto die dafür notwendige Plakette auf der Windschutzscheibe kleben hat. Im optimalen Fall handelt es sich dabei um eine grüne Plakette, die mit einer “4″ versehen ist. Diese berechtigt grundsätzlich zum Durchfahren sämtlicher Umweltzonen. Gerade ältere Autos mit höherem Schadstoff-Ausstoß kommen jedoch nur in die Schadstoffgruppen 2 oder 3, was eine rote (2) bzw. gelbe (3) Plakette bedeutet, so dass solche Autos nur eingeschränkt ganz bestimmte Umweltzonen durchfahren dürfen.

Wie gesagt, über Sinn und Unsinn lässt sich trefflich streiten. Trotz dieser Umweltzonen werden gerade in Ballungsgebieten dennoch die Feinstaub-Grenzwerte oft genug überschritten. Darum soll es hier heute jedoch gar nicht gehen. Viel mehr geht es um die Feinstaub-Plaketten. Wie dargestellt, bekommen alte Fahrzeuge, die reine Schadstoff-Schleudern sind und somit der Schadstoff-Kategorie 1 angehören, gar keine Plakette, müssen also um die Umweltzonen einen Bogen machen. Doch es gibt Leute, die fühlen sich diskriminiert, weil sie keine Plakette erhalten. Das Auto einer solchen Person habe ich neulich in der Pause gesehen und musste schmunzeln: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 30. September 2011 um 08:58 Uhr

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