Film, Fernsehen & Radio

Sind Weihnachtsgrüße beleidigend?

WeihnachtenMomentan kann man hinschauen und hingehen wohin man will, überall werden einem „fröhliche Weihnachten“, „frohe Festtage“ oder „schöne Feiertage“ gewünscht. Von Arbeitskollegen, von Bloggern, von der Kassiererin im Supermarkt, vom Postboten – die Liste ließe sich sicherlich sehr weit fortsetzen. Auch ich für meinen Teil mache da keine Ausnahme und verabschiede mich von anderen Leuten kurz vor Weihnachten mit entsprechenden Grüßen.

Das war bislang für mich ganz normal. Bis ich vor ein paar Tagen im Radio ein Interview gehört habe. Da wurde im Rahmen einer Aktion das „richtige Benehmen“ an Weihnachten thematisiert. Unter anderem war dann auch ein „Knigge-Experte“ eingeladen, der erläuterte, wie man sich an Weihnachten zu benehmen habe, um selbst ein schönes Fest zu haben und es gleichzeitig den Mitmenschen nicht zu versauen. Seine „Tipps“ fand ich persönlich jetzt nicht sonderlich hilfreich, denn dass man an Weihnachten beispielsweise bestrebt sein sollte, beim Weihnachtsessen mit der Familie nicht unbedingt einen Streit vom Zaun zu brechen, war mir irgendwie auch vorher schon klar. Richtig interessant wurde es aber, als er anfing, über Weihnachtsgrüße zu sinnieren: [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 24. Dezember 2012 um 11:12 Uhr

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Schaffen Chantal und Kevin das Fernsehen ab?

FernbedienungImmer, wenn ich irgendwo höre oder lese, dass die Menschen hierzulande viel zu viel Zeit vor dem Fernseher verbringen, wundere ich mich. Und zwar nicht über die Behauptung selbst, sondern darüber, dass die Behauptung stimmt! Da frage ich mich immer wieder, wie das überhaupt noch sein kann.

Früher, als ich jünger war, war ich auch ein fleißiger Fernsehzuschauer. Ich habe querbeet alles geguckt, was so im TV lief. Sowohl Sendungen, bei denen man etwas lernen konnte, als auch ganz simples, schlichtes Unterhaltungsfernsehen. Vielleicht sehe ich das rückblickend durch die „Nostalgie-Brille“ etwas zu positiv, aber ich finde, dass die Qualität im Laufe der Jahre deutlich gelitten hat. Was ja auch kein Wunder ist, wenn man sich die Sache mal genauer vor Augen führt: [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 15. November 2012 um 08:59 Uhr

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YPS Hefte für Erwachsene!

YPSIch war in meiner Kindheit und Jugend eine richtige „Leseratte“. Das mag vielleicht auch damit zusammenhängen, dass meine Mutter damals in einer Buchhandlung tätig war, ich also quasi „an der Quelle“ saß. Zudem war ich später ständig in den örtlichen Bibliotheken, um mir neue Bücher auszuleihen. Neben Kinder- und Jugendromanen stand da hin und wieder auch umfangreichere Kost auf dem Plan, z.B. über den Kampf um Troja oder die anschließende Odyssee.

Neben Büchern las ich aber auch gerne ganz banal Comics. Auch das wurde von meinen Eltern entsprechend unterstützt. Sie waren der Meinung, dass es in erster Linie wichtig ist, dass ein Kind überhaupt Spaß am Lesen hat und es da erst einmal egal ist, was das Kind liest. Zwar liest man Comics natürlich anders als Bücher und die Sachzusammenhänge sind in bebilderten Comics anders dargestellt, als in rein aus Text bestehenden Büchern. Dennoch denke auch ich als Laie -ähnlich wie meine Eltern damals-, dass es zum Lesen lernen und auch für die Entwicklung von Spaß am Lesen erst einmal unerheblich ist, WAS man liest, sondern nur, OB man liest… und das möglichst regelmäßig. So entwickelt sich spielerisch ein gewisses Textgefühl, man verknüpft Sachzusammenhänge und steigert die Fähigkeit, flüssig zu lesen. Der Rest kam dann bei mir von ganz allein.

Jeden Donnerstag bekam ich mein Mickey-Maus-Magazin (Slogan: „Jeden Donnersduck neu!“) und jeden Dienstag das aktuelle YPS-Magazin. Wobei ich zugeben muss, dass ich die Magazine nicht nur wegen der Comics mochte. [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 31. Mai 2012 um 14:00 Uhr

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Activia statt Abspann – der schleichende Wegfall des Filmabspanns

movieMit dem Abspann am Ende eines Films ist es so eine Sache. Der StevieO hat erst kürzlich aufgezeigt, dass er im Kino bis zum Ende des Abspanns sitzen bleibt, da das für ihn eine Frage des Respekts und der Wertschätzung für die Filmcrew ist. Ganz so weit geht es bei mir persönlich nicht unbedingt, aber auch ich bleibe nach einem Film gerne noch ein wenig sitzen, genieße die Musik und lasse beim Abspann den Film erst so richtig „sacken“.

Zugegeben, bei einem simplen Actionfilm oder einer lustigen Komödie braucht man nach dem Film oftmals nicht lange, um alles zu verarbeiten. Aber bei einem Drama oder generell einem Film mit einer bewegenden Handlung oder einem mitreißenden Ende, da kann es durchaus vorkommen, dass man noch ein paar Augenblicke darüber nachdenken will. Wie gesagt, auch die Musik beim Abspann tut da ihr übriges dazu.

Und während ich so darüber nachdachte, fiel mir etwas auf: [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 24. Mai 2012 um 14:30 Uhr

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Der Shaolin-Mönch mit dem Bein aus Stahl

shaolinManchmal kommt man sich vor, wie im falschen Film. Noch gut kann ich mich daran erinnern, wie ich mal mit meiner besseren Hälfte auf der Couch saß und wir auf der Suche nach dem passenden Abendprogramm waren. Wir zappten durch die Programme der „üblichen Verdächtigen“, auf denen -mal wieder- nichts Interessantes lief. Man kennt ja diesen inzwischen typischen Abendprogramm-Mix aus altbekannten Wiederholungen von US-Filmen, deutschen Eigenproduktionen mit Fremdschäm-Charakter, irgendwelchen grottenschlecht gemachten Doku-Soaps sowie irgendwelchen Castingshows, in denen wieder jemand gesucht wird, nach dem nach dem Gewinn der Sendung kein Hahn mehr kräht.

Nachdem also auf den typischen Kanälen nur der typische Mist lief, zappten wir einfach mal ziellos weiter auf die hinteren Kanäle. Dorthin, wo z.B. die Einkaufs-Kanäle auf gelangweilte Opfer lauern, um einem irgendwelchen Krempel anzudrehen, den man eigentlich nicht benötigt. Doch glücklicherweise kommen vor den Einkaufskanälen noch Sachen wie die regionalen und dritten Programme… und ARTE! Das Programm dort ist natürlich auch Geschmackssache, aber dadurch, dass dort regelmäßig Themen-Abende veranstaltet werden, ist hin und wieder auch was für den eigenen Geschmack dabei. [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 27. März 2012 um 08:00 Uhr

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