Film, Fernsehen & Radio

Bist du dein eigener Programm-Chef?

FernbedienungIch muss gestehen, dass ich früher richtig gerne ferngesehen habe. Man könnte fast sagen, dass ich ein regelrechter TV-Junky war. Auf der Arbeit wundern sich meine Kollegen immer wieder, dass ich fast jeden Mist kenne, der irgendwann in den letzten Jahrzehnten mal über den Bildschirm geflimmert ist. Allerdings war es früher auch spannender. Nicht unbedingt besser, aber “neuer”. Schließlich kannte ich viele Filme und Serien noch nicht. Irgendwann schaut man eben alles zum ersten Mal.

Heutzutage ist das anders. Die meisten Filme und Serien laufen sowieso in Dauerschleife quer durch alle Sender bzw. Sendergruppen. Zwar schaut man sich den ein oder anderen Klassiker immer mal wieder gerne an, aber ein wenig mehr Abwechslung darf es ja auch ruhig sein. Hat man dann vielleicht mal eine neue Serie für sich entdeckt, die nicht wie der x-te Abklatsch von bereits existierenden Formaten aussieht, muss man zittern, dass auch genug andere Menschen die Serie gut finden, damit die Quote hoch genug ist, so dass die Serie nicht nach drei Wochen wieder vom Sender eingestellt wird. [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 21. Mai 2014 um 09:04 Uhr

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Von der Schwarzwaldklinik in die Zukunft – Fernsehprogramm damals, heute und in Zukunft

FernbedienungFernsehen ist einfach nicht mehr das, was es einmal war. Damals, als ich noch jung war, gab es nur eine handvoll Sender. ARD, ZDF, ein drittes Programm, später kam RTL hinzu, erst einige Zeit später wurde Sat1 bei uns eingespeist. Die Aufteilung war klar damals gegliedert. Die öffentlich-rechtlichen Programme waren noch wesentlich populärer und unumstrittener als heute. Auf dem ZDF war die Schwarzwaldklinik Kult, das Traumschiff schipperte herum, ein weiteres Flaggschiff des ZDF war Elstners bzw. Gottschalks “Wetten, dass…?”, und Werbepausen wurden durch die Mainzelmännchen Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen aufgelockert.

In der ARD lief hingegen -immerhin das ist geblieben- die Tagesschau und natürlich auch die Sportschau. Das Vorabend-Programm bestand aus amerikanischen Serien wie “Falcon Crest”, “Hart, aber herzlich” und “Ein Colt für alle Fälle”, aber auch deutschen Klassikern wie “Ich heirate eine Familie”, die Lindenstraße und das Großstadtrevier. Die Mainzelmännchen der ARD hießen Ute, Schnute und Kasimir. Filme des Abendprogramms wurden teilweise per TED gewählt und vorher durch Ansagerinnen angesagt. Jürgen von der Lippe moderierte Sendungen wie “Geld oder Liebe” oder auch das freche Format “Donnerlippchen”, während Michael Schanze im Flitterabend mit Brautpaaren spielte, lange bevor Linda de Mol dies auf RTL in der Traumhochzeit tat. Und Paola & Kurt Felix versuchten Menschen mit versteckter Kamera aufs Korn zu nehmen. [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 31. Oktober 2013 um 09:01 Uhr

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Android auf dem Fernseher: Wie man den Wohnzimmer-TV günstig zum HTPC macht

Rikomagic_MK802_II (7)Das Betriebssystem Android aus dem Hause Google kennt man inzwischen, wenn man sich auch nur ein klein wenig für Smartphones interessiert. Doch Android läuft nicht nur auf Handys und Tablet-PCs, sondern inzwischen auch auf meinem Fernseher! Möglich macht das ein kleiner, unscheinbarer Stick, der auf den zugegebenermaßen komplexen Namen “Rikomagic MK802 II” hört. Hierbei handelt es sich um einen voll funktionsfähigen Android 4.0 Mini-PC, der ungefähr 2x so lang wie ein handelsüblicher USB-Stick ist.

Schon länger hatte ich mit dem Gedanken gespielt, mir einen solchen Android Mini-PC (man sollte ihn wohl eher Micro-PC nennen) zuzulegen, um ihn am heimischen Wohnzimmer-Fernseher anzuschließen. Doch ein wenig hielten mich meine Zweifel zurück, den ich fragte mich, ob so ein winziger Stick wirklich in der Lage sein würde, mein Media-Center im Wohnzimmer zu werden? Letztlich nutze ich dann ein Angebot von Preis.de, die mir ein solches Gerät zur Verfügung stellten, und um die Antwort auf meine Frage vorwegzunehmen: meine Zweifel waren unbegründet, das Ding ist klasse! [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 16. Januar 2013 um 09:14 Uhr

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Wie viel darf öffentlich-rechtlicher Rundfunk kosten?

GeldWie ja inzwischen sicherlich jeder mitbekommen hat, gibt es seit dem 01.01.2013 die klassische GEZ nicht mehr, da keine Rundfunktgebühr pro Gerät mehr erhoben wird. Stattdessen wird durch den “Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio” pro Haushalt pauschal ein monatlicher “Beitrag” erhoben, durch den die Existenz des öffentlich-rechtliche Rundfunk künftig gesichert werden soll.

Über Sinn und Unsinn kann man sicherlich vortrefflich streiten. Während Wohngemeinschaften von der neuen Regelung ggf. profitieren können, da die Gebühr nur 1x pro Haushalt fällig wird, werden viele andere, die vorher nicht zahlen mussten, künftig zur Kasse gebeten, selbst wenn sie keinen Fernseher und kein Radio besitzen. Selbst Schwerhörige, Gehörlose und Blinde, die bislang von der Gebühr befreit waren, müssen nun einen ermäßigten monatlichen Beitrag zahlen. Während man als Argument für die Gebühren bzw. jetzt für die Beiträge immer anführt, dass nur dadurch gewährleistet werde, dass der Rundfunk als “Stütze der Demokratie” frei und unabhängig ist, dürfte selbst den Befürwortern die Argumentation zumindest bezüglich der Höhe der Gebühren schwer fallen. [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 7. Januar 2013 um 08:56 Uhr

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Sind Weihnachtsgrüße beleidigend?

WeihnachtenMomentan kann man hinschauen und hingehen wohin man will, überall werden einem “fröhliche Weihnachten”, “frohe Festtage” oder “schöne Feiertage” gewünscht. Von Arbeitskollegen, von Bloggern, von der Kassiererin im Supermarkt, vom Postboten – die Liste ließe sich sicherlich sehr weit fortsetzen. Auch ich für meinen Teil mache da keine Ausnahme und verabschiede mich von anderen Leuten kurz vor Weihnachten mit entsprechenden Grüßen.

Das war bislang für mich ganz normal. Bis ich vor ein paar Tagen im Radio ein Interview gehört habe. Da wurde im Rahmen einer Aktion das “richtige Benehmen” an Weihnachten thematisiert. Unter anderem war dann auch ein “Knigge-Experte” eingeladen, der erläuterte, wie man sich an Weihnachten zu benehmen habe, um selbst ein schönes Fest zu haben und es gleichzeitig den Mitmenschen nicht zu versauen. Seine “Tipps” fand ich persönlich jetzt nicht sonderlich hilfreich, denn dass man an Weihnachten beispielsweise bestrebt sein sollte, beim Weihnachtsessen mit der Familie nicht unbedingt einen Streit vom Zaun zu brechen, war mir irgendwie auch vorher schon klar. Richtig interessant wurde es aber, als er anfing, über Weihnachtsgrüße zu sinnieren: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 24. Dezember 2012 um 11:12 Uhr

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