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Warum liegt hier eigentlich Schnee rum?

20150124_155331Am Wochenende war es in NRW soweit: es hat geschneit! Und pünktlich damit einhergehend brach überall wieder das Chaos aus. Innerhalb kürzester Zeit meldete die Polizei allein in NRW über tausend Autounfälle. Auch manche Bahnen fielen -natürlich- wieder wegen Schnee und Eis auf den Schienen und / oder Oberleitungen aus oder hatten ordentlich Verspätung. Zumindest darauf ist bei der Bahn immer konsequent Verlass.

Die Frage ist nur: warum? Es will mir einfach nicht in den Kopf gehen, warum sofort wieder alles so kam, wie es kam (oder vielleicht wirklich: kommen musste?). Immerhin war es doch für die meisten von uns keine gänzlich neue Situation, der man sich da anpassen musste, oder? [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 26. Januar 2015 um 09:02 Uhr

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Was würde eine Vorratsdatenspeicherung eigentlich bringen?

PolizeiEs war ja bereits zu befürchten. Nachdem nun die erste Trauer nach den Anschlägen in Frankreich abgeklungen ist, werden diverse Politiker und Sicherheitsfunktionäre in Europa nicht müde, Dinge wie die Vorratsdatenspeicherung oder die Abschaffung von verschlüsselten Messengern als Allheilmittel im Kampf gegen den Terror ins Spiel zu bringen.

Hierbei stellt sich manches mal die Frage, ob das reiner Aktionismus dieser Leute ist, weil man ja einfach irgendetwas ändern müsse, da es so, wie es ist, nicht funktioniert, oder ob sie tatsächlich selbst fest davon überzeugt sind, dass solche Maßnahmen tatsächlich etwas bringen würden. [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 18. Januar 2015 um 13:44 Uhr

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Hoffnung auf Hoffnung

trauerschleifeNach den Geschehnissen, die sich in dieser Woche in Frankreich ereignet haben, ist es natürlich schwer, an dem Thema vorbeizukommen. Wüsste man es nicht besser, würde man glauben, es mit der Handlung eines Films zu tun zu haben, wenn man hört, was dort geschehen ist.

Zwei maskierte Täter, die bewaffnet die Redaktion eines Satire-Magazins stürmen, dort zig Menschen töten, um sich dann eine wilde Verfolgungsjagd mit Spezialeinheiten durchs halbe Land zu liefern, sich in Gebäuden mit Geiseln zu verschanzen, während sich ein Komplize woanders ebenfalls Geiseln nimmt, um seine Freunde im Fall der Fälle freizupressen, was letztlich an beiden Orten in einem blutigen “Finale” mündet, während eine mutmaßliche Komplizin außer Landes flüchtet.

Könnte ein Hollywood-Blockbuster sein, wenn es nicht traurige Realität direkt zu Beginn des Jahres geworden wäre. Aber darum soll es an dieser Stelle gar nicht gehen: [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 11. Januar 2015 um 13:00 Uhr

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Nach Foul von Zuniga an Neymar: sind plötzlich alle bekloppt geworden?

FußballEinige Tage ist es nun schon her, dass Brasiliens Superstar Neymar vom Kolumbinaner Zuniga gefoult wurde und sich dabei einen Wirbel brach. Die Weltmeisterschaft ist für ihn damit natürlich gelaufen und das Team von Brasilien stark geschwächt, waren sie doch im bisherigen Turnier immer sehr abhängig von Neymar und seinen Aktionen. Das ist insbesondere für die Brasilianer bitter, dennoch kann ich die -immer noch aktuellen- Reaktionen gegenüber dem Kolumbianer Zuniga absolut nicht nachvollziehen und halte sie für ziemlich überzogen!

Ihm schlägt da eine Welle des blanken Hasses entgegen. Man verlangt, dass die FIFA in dem Fall ermittelt und ein Exempel statuieren soll, Zuniga möge lebenslang gesperrt werden und es gibt sogar Mord-Drohungen gegen ihn. Ja seid ihr denn alle bekloppt geworden? [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 7. Juli 2014 um 09:04 Uhr

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Freiheit in Angst oder unfreie Sicherheit?

Internet & TechnikAls der NSA-Skandal ans Licht kam, war der Aufschrei zunächst relativ groß. Dummerweise kommen die Informationen nur tröpfchenweise ans Licht. Aus Sicht der Presse auf den ersten Blick ideal, weil man auf die Weise prima ein ganzes Sommerloch füllen kann. Andererseits tritt bei der breiten Masse der Öffentlichkeit auf die Weise schnell eine “Sättigung” ein. Neue Meldungen zum Thema nimmt man häufig nur noch als “wieder so eine NSA-Meldung” wahr.

Dabei gab es kürzlich eine Schlagzeile, die wirklich zu denken geben sollte – und zwar unabhängig davon, wie man ansonsten zur ganzen Abhör-Thematik stehen mag. Denn grundsätzlich sind die Meinungen hierzu äußerst vielfältig. Als der Geheimdienst-Skandal erstmalig ans Licht kam und publik wurde, dass in großem Stil wir Bürger ausspioniert werden, konnte man die Menschen grob in mehrere Lager einordnen. Die einen fanden es nicht so schlimm, weil sie selbst “nichts zu verbergen” hätten und die Ausspähungen in Ordnung seien, wenn dadurch z.B. Terror-Anschläge verhindert werden.

Die andere Seite fand das ganz und gar nicht in Ordnung. Unabhängig davon, ob man etwas zu verbergen hat, wollten sie nicht unter Generalverdacht gestellt werden und all ihre Daten miteinander verknüpft wissen, weil sie hierin beispielsweise die Gefahr sehen, dass man sich nicht mehr (frei) entwickeln kann, wenn man sich ständig unter Beobachtung fühlt. Auf die Weise würde der Schutz der Freiheit (vor Terrorismus) skurrilerweise gerade diese Freiheit enorm einschränken. [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 4. September 2013 um 09:04 Uhr

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