Der Shaolin-Mönch mit dem Bein aus Stahl
Manchmal kommt man sich vor, wie im falschen Film. Noch gut kann ich mich daran erinnern, wie ich mal mit meiner besseren Hälfte auf der Couch saß und wir auf der Suche nach dem passenden Abendprogramm waren. Wir zappten durch die Programme der “üblichen Verdächtigen”, auf denen -mal wieder- nichts Interessantes lief. Man kennt ja diesen inzwischen typischen Abendprogramm-Mix aus altbekannten Wiederholungen von US-Filmen, deutschen Eigenproduktionen mit Fremdschäm-Charakter, irgendwelchen grottenschlecht gemachten Doku-Soaps sowie irgendwelchen Castingshows, in denen wieder jemand gesucht wird, nach dem nach dem Gewinn der Sendung kein Hahn mehr kräht.
Nachdem also auf den typischen Kanälen nur der typische Mist lief, zappten wir einfach mal ziellos weiter auf die hinteren Kanäle. Dorthin, wo z.B. die Einkaufs-Kanäle auf gelangweilte Opfer lauern, um einem irgendwelchen Krempel anzudrehen, den man eigentlich nicht benötigt. Doch glücklicherweise kommen vor den Einkaufskanälen noch Sachen wie die regionalen und dritten Programme… und ARTE! Das Programm dort ist natürlich auch Geschmackssache, aber dadurch, dass dort regelmäßig Themen-Abende veranstaltet werden, ist hin und wieder auch was für den eigenen Geschmack dabei. [Weiterlesen...]
Wie man in Castingshows für Ruhe sorgt
Momentan flimmert wieder eine Welle von Casting-Shows über Deutschlands TV-Bildschirme. Da werden Voices aus Germany genauso gesucht wie Deutschlands Superstars und Supertalente, manchmal auch Pop-Sternchen und X-Faktoren, ja sogar Stars für Weltstädte wie Baku. Manche Shows sind eher darauf ausgelegt, die Leute durch Zurschaustellung besonders mieser Sänger zu quälen unterhalten, während andere mehr oder weniger gut das Konzept verfolgen, Qualität zu liefern.
Alle Casting-Shows haben dennoch gewisse Gemeinsamkeiten. Wie z.B., dass man von den Gewinnern meist nach kurzer Zeit nichts mehr hört. Oder dass man zu Beginn komplett dem Wohl und Wehe irgendwelcher Jurys ausgeliefert ist, um dann später mehr oder weniger in die Hände des Publikums übergeben zu werden. Apropos Publikum: hier bilden sich sehr schnell für jeden Teilnehmer Fan-Lager. Die eingefleischten Fans strömen in Scharen in die Vorstellungen, um ihre “Stars” in den Live-Shows anzufeuern.
Mitunter wird dann von einigen so laut und intensiv angefeuert und gekreischt, dass man sich unweigerlich an die frühen Zeiten von Boygroups erinnert fühlt und man nur darauf wartet, dass die Mädels -manchmal auch Jungs- gleich erschöpft in Ohnmacht fallen. Ohnmächtig bzw. hilflos sind dann meist aber nur die Moderatoren der Sendung, die Ergebnisse verkünden und dabei Spannung aufbauen wollen, denen das Publikum dann aber mit den ständigen Zwischenrufen keine Chance dazu gibt.
Zwar hält sich mein Mitleid für diese Moderatoren in Grenzen, dennoch hat mich eine ganz spezielle Moderatorin mit ihrer Lösung, das Publikum zu beruhigen, in mein Gedächtnis eingebrannt: [Weiterlesen...]
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Das ach so reale TV-Programm
Noch gut kann ich mich an die Zeit erinnern, als ich jung war und plötzlich eine Serie bei RTL antrat, um die Lindenstraße das Fürchten zu lehren. Die Serie hörte auf den Namen “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” und ist manchen heutzutage eher bekannt unter der Abkürzung GZSZ. Irgendwie ist es inzwischen zur Mode geworden, Namen von Sendungen abzukürzen. Teilweise wird dieser Trend sogar von den Sendern bei der Namensgebung berücksichtigt. So sollte die Telenovela “Verliebt in Berlin” ursprünglich auch mal “Alles nur aus Liebe” heißen, da man aber Sorge vor der Abkürzung ANAL hatte, dachte man sich den anderen Titel aus.
Doch zurück zum Thema: was ich bei GZSZ (ich nutze jetzt mal die Abkürzungen, um “in” zu sein) am interessantesten fand, waren die Argumente mancher Zuschauer, warum sie die Serie so toll fanden und finden. Da konnte man immer wieder das Argument hören, die Serie sei so toll, weil sie so authentisch sei und man dort das wahre Leben präsentiert bekäme.
Bitte was?!? Das wahre Leben? Aber natürlich, man erlebt es ja tagtäglich, dass ein paar jugendliche Rebellen nach Streit mit den Eltern zu Hause ausziehen und gemeinsam eine WG gründen, um danach in einem Loft einer x-beliebigen Großstadt, gerne Köln oder Berlin, zu wohnen und die Miete von der stundenweisen Tätigkeit in einem Szene-Cafe oder einer Mode-Agentur zu bestreiten. Mindestens ein WG-Bewohner wird im Laufe der Zeit drogenabhängig, der andere macht Karriere und übernimmt mit 19 Jahren einen Welt-Konzern, während der Dritte beim Urlaub in Australien verschollen geht. Einige Bekannte werden von Serienmördern getötet, während andere an Krebs und ähnlichen Krankheiten zugrunde gehen oder nur durch die Macht der Liebe davon geheilt werden. Ach ja, währenddessen macht jeder mit so ziemlich jedem anderen rum. Das typische Leben halt, wie wir es alle tagtäglich selbst erleben. [Weiterlesen...]
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Den Krusty-Burger aus den Simpsons gibt es jetzt auch in der Realität
Die Simpsons kennt hierzulande inzwischen wahrscheinlich jeder. Selbst diejenigen, die sich die Serie nicht ansehen, werden kaum darum herum kommen, der gelben Sippe zumindest ab und an zu begegnen. Auch wenn man über die Qualität einzelner Staffeln sicherlich streiten kann, haben sich die Simpsons in den vergangenen Jahren einen festen Platz im Fernsehprogramm und in den Herzen unzähliger Fans gesichert.
Hierbei gehört Krusty der Clown zu denjenigen “Nebendarstellern”, dessen Figur häufiger mal in einzelnen Folgen thematisiert und weiter ausgebaut wird. So erfährt man im Verlaufe der Serie einiges über seine Herkunft, seine Lebensgeschichte etc. Neben seiner mal mehr mal weniger gut verlaufenden Karriere als Star seiner “Krusty-Show” im Fernsehen hat er seinen Namen auch für seine Restaurantkette “Krusty Burger” hergegeben, wo es die gleichnamigen Hamburger zu kaufen gibt, wovon in einigen Teilen der Serie von unterschiedlichen Figuren auch ausgiebig Gebrauch gemacht wird.
Und wer sich schon immer gefragt hat, wie so ein Krusty Burger wohl schmeckt, der kann nun endlich die Antwort finden, denn ab sofort gibt es die Krusty Burger nicht nur in der Zeichentrick-Serie, sondern auch in der Realität! [Weiterlesen...]
1.000 Tage gebloggt… (m)ein Dank an euch!
Udo Jürgens hat mal “1.000 Jahre sind 1 Tag” gesungen. Das Lied wurde auch als Intro-Musik für die Zeichentrick-Lern-Serie “Es war einmal… der Mensch” genutzt. Damals wurden Kinder vom Fernsehen nicht nur bespaßt und unterhalten, sondern auch noch spielerisch gebildet. Der Begriff Bildungsfernsehen hatte da noch einen gewissen Wert.
Mit 1.000 Jahren kann ich an dieser Stelle leider nicht aufwarten. Aber immerhin mit 1.000 Tagen. So alt ist dieser Blog hier nämlich heute auf den Tag genau geworden. Leider hat es nicht ganz geklappt mit 10.000 Kommentaren zum 1.000-tägigen Bestehen. Auch ein entsprechender Aufruf dürfte wenig Erfolg versprechen, knapp 2.000 Kommentare schüttelt auch eine eifrige Community mitten in der Woche nicht einfach aus dem Ärmel.
Trotzdem wären eure zahlreichen Glückwünsche an dieser Stelle natürlich gern gesehen und erwünscht. Auch von meinem Ego, das freut sich darüber immer ganz besonders. Wie das halt mit niederen Instinkten so ist. Dafür gibt es jetzt auch noch das weiter oben angesprochene Intro-Video aus besagter Serie des Bildungsfernsehens: [Weiterlesen...]







