Konzerte bald teurer?
Wie lange liegt euer letzter Besuch eines Konzertes zurück? Und wieviel habt ihr da für euer Ticket bezahlt?
Gerade bei sogenannten Top-Stars kann man gelegentlich schonmal mit den Ohren schlackern, wenn man hört, welche Preise da für Konzert-Tickets verlangt werden. Begründet wird das teilweise gerne mit den gestiegenen Kosten für die immer aufwändigeren Bühnen-Shows. Doch es könnte sein, dass es in den nächsten Jahren noch viel, viel teurer wird. Die GEMA plant nämlich jetzt, die Gebühren für die Konzert-Veranstalter bis zum Jahr 2014 mal eben um das schlappe 600-fache zu erhöhen! Statt einer Beteiligung von bislang 1,5% an den Einnahmen will die GEMA zukünftig nämlich laut Verband der Konzertveranstalter 8%, zudem auch noch 10% Beteiligung an den Nebeneinkünften wie beispielsweise dem T-Shirt-Verkauf. [Weiterlesen...]
Neue Internet-Bespitzelung geplant?
Seit Anfang des Jahres gibt es die Vorratsdatenspeicherung, durch die die Telekommunikationsunternehmen -mit gerichtlichen Ausnahmen- gezwungen sind, sämtliche Verbindungsdaten mindestens 6 Monate lang zu speichern, um damit den Strafverfolgungsbehörden in festgelegten Fällen die Möglichkeit zu geben, nachzuvollziehen, wann wer mit wem wie lange telefoniert hat oder wann wer wo welche Internetseite besucht hat.
Allerdings scheinen diese Befugnisse, die in der Form bereits nicht unumstritten und Gegenstand diverser Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht sind, dem Bundesinnenministerium noch immer nicht weit genug zu gehen. Daher wurde vom Bundesinnenminister am 14. Januar nun -relativ abseits der öffentlichen Wahrnehmung(!)- der Entwurf des “Gesetzes zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes” vorgestellt. Dem Gesetz geht es offiziell darum, technische Störungen im Internet zu erkennen. Die dafür geplanten Befugnisse, die durch das Gesetz ermöglicht würden, lassen jedoch noch andere Beweggründe vermuten: [Weiterlesen...]
abgelegt in: geurteilt
Strategieentscheidung
In Ägypten weht mitunter noch ein rauher Wind, selbst an den Schulen. Zwar ist auch dort per Gesetz die körperliche Züchtigung und Bestrafung von Schülern durch Lehrer verboten. Dennoch sollen dort Ohrfeigen und Schläge mit dem Lineal an der Tagesordnung sein, worüber allgemein zumeist hinweggesehen wird. Nicht hinwegsehen konnte nun ein Gericht in Ägypten, vor dem sich ein 23-jähriger Lehrer wegen seiner Tat gegenüber einem 11-jährigen Schüler verantworten musste. [Weiterlesen...]
abgelegt in: geurteilt
Justizia mag keine Laptops
Jeder, der schon einmal auf einer Pressekonferenz war, kennt die Situation: eine Frage wird gestellt und während der Interviewpartner die Frage beantwortet, schreiben die anwesenden Reporter eifrig in ihre Notizblöcke.
Jedoch macht der Lauf der Zeit auch vor den Journalisten nicht halt und so sieht man inzwischen immer mehr Reporter statt mit Notizblock in der Hand eher mit Laptop auf dem Schoß. Der Vorteil liegt auf der Hand: man muss den Artikel nicht 2x schreiben (erst auf dem Notizblock, dann auf dem Computer) und spart so eine Menge Zeit. Ferner kann man den geschriebenen Artikel von der Pressekonferenz via Internet sofort zur Schlussbearbeitung in die Redaktion senden oder online stellen. Gerade bei “brandheißen” Neuigkeiten kann dieser Zeitvorteil gegenüber der Konkurrenz entscheidend sein.
Auch in Zukunft wird es jedoch zumindest einen Ort in Deutschland geben, an dem Journalisten weiterhin “klassisch” mit Stift und Papier tätig werden müssen. Bei diesem Ort handelt es sich um [Weiterlesen...]
abgelegt in: geurteilt
Australische Zensur lässt auf sich warten
Ende Oktober habe ich an dieser Stelle über die Pläne der Australischen Regierung berichtet, eine Firewall zu errichten bzw. ein Filtersystem bei Australischen Internet-Service-Providern zu etablieren, welches unliebsame Inhalte des Internets einfach blockiert. Das gesamte System ähnelt der Chinesischen Staatsfirewall sehr stark, so dass sich in Australien nicht nur viele Bürger nachdrücklich gegen diese Form der modernen Zensur aussprachen, sondern auch einige Internet-Service-Provider Aktionen gegen die Pläne der Regierung ins Leben riefen.
Nun sollte nach den Plänen der Australischen Regierung das “System zum Schutz der Australischen Bevölkerung” eigentlich am 24.12.08 seinen Dienst aufnehmen und mittels der ersten großen Blacklist diverse Internet-Inhalte sperren. Wie torrentfreak.com berichtet, ist bislang jedoch noch nichts in dieser Richtung geschehen. Dies widerum hat jedoch (leider) weder etwas mit einem vermeindlichen Einlenken der Regierung, noch mit einer plötzlichen Erkenntnis aufgrund der zahlreicehn Proteste zu tun. Der Grund sollte dennoch aufhorchen lassen: [Weiterlesen...]
abgelegt in: geurteilt






