Alternativen zu Glühbirnen, Glühlampen und Glühleuchten
Nun hat sie also -nach fast 130 Jahren- ausgedient, die “klassische” Glühleuchte, auch Glühlampe oder Glühbirne genannt. Was heute, am 01.09.2009, mit 100-Watt-Glühleuchten und mattierten Glühleuchten beginnt, soll bis 2013 auf alle Glühleuchten ausgeweitet werden. Dann wird es sie nicht mehr geben, zumindest nicht in der EU.
Als die Diskussion anfangs aufkam, dass ein EU-weites Glühleuchten-Verbot kommen sollte, haben viele dies belächelt und hätten nie damit gerechnet, dass so etwas tatsächlich durchgesetzt werden würde. Doch nun, da es so weit gekommen ist, tauchen wie aus dem Nichts plötzlich von überall Kritiker auf und verbreiten Angst und Schrecken. Energiesparlampen enthalten Quecksilber und seien deshalb hochgefährlich. Die blau-lastige Strahlung von Energiesparlampen mache sich beim Hormonhaushalt des Menschen bemerkbar und könne angeblich sogar zu Brustkrebs und ähnlichem führen.
Doch was ist dran an solchen Gerüchten und welche unterschiedlichen Alternativen -außer Energiesparlampen- gibt es zu den altbekannten Glühleuchten, Glühlampen und Glühbirnen, von denen nur 5% der verbrauchten Energie in Licht, die restlichen 95% in Wärme umgewandelt werden? Ich habe mir mal die Mühe gemacht, und eine kleine Aufstellung der Alternativen mit Pro und Contra gemacht, um auch euch die künftige Entscheidung beim “Birnen”-Kauf zu erleichtern: [Weiterlesen...]
Musikindustrie entdeckt Klingeltoene fuer sich
Handys sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Sie können Fluch und Segen zugleich sein. Manchmal kann es nervig sein, dass man immer und überall erreichbar sein kann oder gar erreichbar sein muss. Andererseits hat man auch -vorausgesetzt, man steht nicht in einem Funkloch mitten in der Pampa- stets die Sicherheit, im Notfall jemanden kontaktieren zu können.
Und spätestens, seit es unter den Mobiltelefonen so eierlegende Wollmilchsäue wie das iPhone gibt, mit denen man nicht nur telefonieren und SMS versenden kann, sondern auch diverse Onlinedienste von überall auf der Welt nutzen, Fotos machen, Videos filmen und navigieren kann, haben sich die zumeist kleinen Geräte fest in unser aller Leben verankert, so dass es müßig ist, über die Vor- und Nachteile der ständigen Handy-Erreichbarkeit zu diskutieren. Wir müssen mit den Dingern leben, so oder so.
Bereits sehr früh in der Geschichte der Mobiltelefone hatten man bei vielen Modellen die Möglichkeit, diese mit eigenen, individuellen Klingeltönen auszustatten. Entweder wurden diese per SMS verschickt oder man konnte sie am Handy durch entsprechende Code-Eingaben selbst “komponieren”. Etwas später war es auch möglich, Klingeltöne über Infrarot-, USB- und Bluetooth-Schnittstellen vom Computer auf das Gerät zu bringen. Als man über WAP mobil ins (abgespeckte) Internet gehen konnte, bot sich auch dieser Weg an.
Waren die Klingeltöne anfangs nicht mehr als nervige Pieptöne, deren Melodie man oft erst dann erkannte, wenn man wusste, um welchen Titel es sich eigentlich handeln sollte, so wurde die Technik auch in dem Bereich immer besser. Inzwischen können MP3-Dateien in qualitativ guter Form als Klingelton von den Mobiltelefonen wiedergegeben werden.
Dies allerdings soll nun in den USA ausgerechnet die Betreiber der Handy-Netze teuer zu stehen kommen! Was die Netzbetreiber mit den nervigen Klingeltönen zu tun haben? Nun, die Antwort ist ganz einfach: [Weiterlesen...]
abgelegt in: geurteilt
USA: Legal den Kopierschutz umgehen
Die Technik im Privatanwenderbereich ist inzwischen fortgeschritten genug, um schnell und ohne großen Aufwand Musik und ganze (Kino-)Filme, Serien-DVDs und ähnliches kostenlos aus dem Internet zu beziehen. Da hierzu keine besonderen Kenntnisse mehr erforderlich sind und die “breite Masse” der Bevölkerung dazu in der Lage wäre, sieht die Industrie hierdurch -nach eigenen Angaben- ihre Existenz bedroht oder zumindest eigentlich mögliche Einnahmen wegbrechen.
Aus diesem Grund ist die Industrie sehr darauf bedacht, mittels extra dafür gebildeten Interessengemeinschaften entsprechenden Einfluss auf die Politik zu nehmen, so dass diese härtere Gesetze zum Schutz der Urheberrechte erlässt. Diese Entwicklung dürfte inzwischen allgemein bekannt sein.
Schwierig ist die Sache dann, wenn Urheberrecht auf der einen Seite und Bildungspolitik auf der anderen Seite aufeinanderprallen. So geschehen in den USA. Auch dort gibt es Gesetze, die das “Knacken” von Kopierschutzmechanismen verbieten. Wer es dennoch macht, muss mit entsprechenden Strafen rechnen. Hierbei sieht man aber eine Ausnahme für Hochschulprofessoren vor, wenn diese den Kopierschutz knacken, um z.B. nur Ausschnitte eines Films zu kopieren, um diese Ausschnitte dann zu Lehrzwecken in der Universität einzusetzen. Genannt wird diese Ausnahme “Fair-Use-Prinzip”.
Diese Ausnahmeregelung sollte nun auf alle Lehrer in den USA ausgeweitet werden, da nur schwer erklärlich ist, dass ein Professor seinen Studenten Lehrmaterial kopieren darf, einem “einfachen” Lehrer dies für seine Schüler hingegen verboten sein soll.
Die Content-Industrie hat jedoch ausdrücklich etwas dagegen, dass die Ausnahmeregelung in dieser Weise ausgeweitet werden soll. Stattdessen präsentierte sie einen “originellen” eigenen Vorschlag, wie Lehrer ihren Schülern entsprechendes Material bereitstellen könnten, ohne den Kopierschutz zu knacken: [Weiterlesen...]
Die zwei Seiten eines Gesetz-Entwurfes
Was sind eigentlich Bugs? Gemeint sind damit Fehler in Computerprogrammen. Schlicht übersetzt heißt es jedoch Käfer. Der Begriff rührt aus einer Zeit, als die Computer noch so groß waren, dass sie ganze Zimmer füllten. Da kam es immer mal wieder vor, dass sich Käfer in die Apparate verirrten und für Kurzschlüsse oder sonstige Fehler sorgten.
Inzwischen sind Computer kleiner geworden und werden nur selten von Tieren heimgesucht. Der Begriff Bug für unerwartete Fehler im Programmablauf hat sich dennoch bis heute gehalten… so wie die Bugs selbst. Teilweise liegt dies in der Natur der Sache, denn bei der unübersichtlichen Vielfalt diverser Computerkonfigurationen ist es nahezu unmöglich, jedes Computerverhalten und jede Nutzung durch die User als Programmierer vorherzusehen. Schlimm wird es allerdings bei denjenigen Produkten, die auf kaum einem System fehlerfrei laufen und deren sinnvolle Nutzung damit nahezu unmöglich wird.
Vor allem bei Computerspielen, die unbedingt zu einem vorher ausgerufenen Zeitpunkt fertiggestellt sein sollen, ist dieses Phänomen immer wieder zu beobachten. Das Spiel wird in diesem Fall unvollständig auf den Markt gebracht und dann oftmals durch eine Vielzahl von Patches im Laufe der Wochen erst spielbar gemacht oder um eigentlich von Anfang an zugesagte Funktionen erweitert.
Derart “bug-verseuchte” Programme sind -wie man sich leicht vorstellen kann- ein großes Ärgernis für die betroffenen Kunden, die oftmals viel Geld investiert haben, nur um ein mangelhaftes Produkt zu erwerben, bei dem sie dann nur hoffen können, dass der Produzent durch entsprechende Patches noch Abhilfe schafft… was auch nicht immer klappt! Diesem Problem haben sich nun auch zwei EU-Kommissare angenommen und einen Plan aufgestellt, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. [Weiterlesen...]
abgelegt in: geurteilt
Wie weit darf und muss man sich einmischen?
Anfang des Monats habe ich hier über ein Gesetz berichtet, welches in Afghanistan inkraft getreten ist und durch welches Frauen verpflichtet werden, mindestens alle vier Tage mit ihren Ehemännern zu schlafen, sofern diese das wünschen und die Frau nicht durch eine Krankheit ernsthaft daran gehindert wird. Kritische Stimmen betitelten dies als “Legalisierung der Vergewaltigung in der Ehe”. Gleichfalls wird in dem Gesetz wohl auch festgelegt, dass die Ehefrau -außer in Notfällen- das Haus nicht ohne Erlaubnis des Mannes verlassen darf.
Erwartungsgemäß kam es in vielen Teilen der Welt zu Protesten gegen das Gesetz, so dass Afghanistans Präsident Karsai versprach, sich das Gesetz noch einmal gründlich unter dem Gesichtspunkt des Frauenrechts anzusehen. Sogar in Afghanistan selbst kam es nun zu Protesten – und Gegenprotesten. [Weiterlesen...]
abgelegt in: geurteilt






