geurteilt

Google +1-Button: Formulierungsvorschlag für Datenschutzerklärung zum Schutz vor Abmahnungen

Google +1 ButtonWie sicherlich inzwischen jeder mitbekommen hat, hat Google seinen +1-Button eingeführt. Hierbei handelt es sich im weitesten Sinne um einen Social-Button, wie man es bereits ähnlich vom Facebook-Like-Button (dem “Gefällt mir”-Button) gewohnt ist. Auch wenn derzeit die Meinungen zu diesem Button durchaus auseinander gehen, wird der Button -zumindest testweise- nun auch auf diesem Blog hier angeboten und darf von euch fleißig angeklickt werden. Er befindet sich unter jedem Artikel neben den Twitter- und Facebook-Buttons.

Wie genau der Button ohne Plugins in ein bestehendes WordPress-Theme eingebaut werden kann, wurde in den letzten Tagen in zahlreichen Blogs bereits gezeigt. Eine besonders anschauliche Anleitung zum Einbau des +1-Buttons von Google hat Tanja gefertigt, die nicht nur auf den Einbau eingeht, sondern auch die möglichen Code-Parameter erläutert und auf die Möglichkeit der Verknüpfung mit Google Analytics hinweist.

Doch wie schon beim Like-Button von Facebook dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis erste Datenschützer Bedenken gegen diesen Button anmelden werden und zumindest ein entsprechender Hinweis in den Datenschutz-Richtlinien der Webseiten, die den +1-Button verwenden, gefordert werden wird. Hier ein entsprechender Formulierungsvorschlag, wie er in eurem Impressum / Datenschutzdisclaimer genutzt werden könnte: [Weiterlesen...]

45 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 6. Juni 2011 um 07:09 Uhr

abgelegt in: geupdated, geurteilt

Elektroautos müssen Pflicht-Lärm verursachen

AutobahnIn Zeiten, in denen der Sprit immer teurer wird und ein Ende des Preisanstiegs bei Diesel und Benzin nicht absehbar scheint, sehen sich die Autofahrer in Deutschland vermehrt nach anderen Möglichkeiten um. Neben der Umrüstung der Fahrzeuge auf Gas sind auch Elektroautos eine immer gern genannte Alternative, vor allem im Stadtverkehr.

Die Vorteile solcher Fahrzeuge liegen auf der Hand: da sie keinen Verbrennungsmotor besitzen, kommt es auch nicht zu entsprechenden Abgasen. Andererseits sollte man selbstverständlich ein Auge darauf haben, woher der Strom für das Fahrzeug stammt, denn es macht nur wenig Sinn, wenn das Auto zwar nicht direkt Abgase in die Luft abgibt, indirekt der Strom für das Fahrzeug aber beispielsweise aus Kohlekraftwerken kommt, die ja auch alles andere als umweltfreundlich sind.

Ein weiterer Vorteil von Elektroautos ist der geringe Lärm, den sie verursachen. Doch genau hier liegt nach Meinung der UNO gleichzeitig auch ein gravierender Nachteil, der nun ab Sommer 2011 durch eine Vereinbarung beseitigt werden soll: [Weiterlesen...]

30 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 23. Mai 2011 um 08:57 Uhr

abgelegt in: geurteilt

Leistungsschutzrecht für Presseverlage – müssen wir bald für Links und Zitate zahlen?

ParagraphenDas Leistungsschutzrecht für Presseverlage nimmt langsam immer konkretere Formen an und kann auch uns Blogger betreffen. Worum es beim Leistungsschutzrecht geht? Wie der Name schon sagt, sollen Rechte geschützt werden, die man an eigenen Leistungen hat. So weit klingt das auch erst einmal logisch. Aber ist der Schutz eigener “Presse-Erzeugnisse” nicht bereits durch bestehendes Urheberrecht geschützt?

Prinzipiell besteht durchaus ein Schutz der eigenen Leistungen -also eigener Artikel- durch das Urheberrecht. Der geht einigen Presseverlagen und Politikern speziell mit Blick auf das Internet jedoch nicht weit genug, da im Internet “Gefahren” lauern sollen, die von “traditionellen” Gesetzen nicht oder nicht ausreichend erfasst würden, weswegen seit längerer Zeit an besagtem Leistungsschutzrecht für Presseverlage gearbeitet wird.

Letztlich soll dadurch sichergestellt werden, dass jedwede Art gewerblicher Nutzung von journalistischen Inhalten entsprechend vergütet wird. Was sich jedoch auf den ersten Blick nachvollziehbar anhört, offenbart bei einem Blick auf geplante Details durchaus einige böse Fallstricke: [Weiterlesen...]

18 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 18. Mai 2011 um 08:52 Uhr

abgelegt in: geurteilt

Internetrecht – kostenloser Überblick für Blogger, Shopbetreiber und jeden, der im Netz unterwegs ist

JustiziaImmer mehr Menschen sind im Internet aktiv, sei es nun “nur” in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook, auf eigenen Blogs oder gar mit Onlineshops oder Webseiten, auf denen man eigene Dienstleistungen anbietet. Kaum jemand im Netz konsumiert nur noch passiv, fast jeder wirkt irgendwie aktiv an der Gestaltung des Internets mit. Das ist auch gut so, denn davon lebt das Netz. Dies macht das Internet erst zu dem interaktiven, dynamischen Medium, welches es ist.

Doch auch diese Medaille hat ihre Kehrseite. Je mehr das Internet in den letzten Jahren in den Fokus der Öffentlichkeit geriet, je massenkompatibler es wurde, desto mehr schwarze Schafe wurden auch angezogen und desto mehr fühlte und fühlt sich der Gesetzgeber berufen, Recht und Ordnung im Bereich Internet verbreiten zu wollen. Da die Realität im Netz aber weitaus schneller und dynamischer voranschreitet, als der Gesetzgeber auch nur ansatzweise regulierend reagieren könnte, kommt es dazu, dass wir einen wilden Flickenteppich unterschiedlichster Gesetze und Rechtsprechungen zum Internet haben, über den man nur schwerlich einen Überblick gewinnen kann. Erschwerend kommt noch hinzu, dass aufgrund der angesprochenen Dynamik auch die Rechtsprechung nie in Stein gemeißelt ist und sich ständig -den dynamischen Umständen anpassend- verändert.

Nun kann man entweder aufgeben, dort den Überblick behalten zu wollen und sich stattdessen “auf gut Glück” im Internet bewegen, stets in der Hoffnung, dass schon nichts passieren werde. Eine gefährliche Einstellung, die schnell teuer enden kann. Oder man versucht, sich eben doch zu informieren. Das ist gar nicht so schwer! Gerne möchte ich euch heute eine entsprechende Quelle vorstellen, wo ihr euch jederzeit kostenlos und ohne Verpflichtungen informieren könnt. [Weiterlesen...]

9 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 8. April 2011 um 10:13 Uhr

abgelegt in: geurteilt

Mitbestimmungsrecht des Arbeitgebers bei Kleidung – wie weit darf es gehen?

AnzugEs gibt Berufe, da erwartet man eine bestimmte Art von Kleidung bei den Mitarbeitern oder generell ein gewisses Äußeres. Nehmen wir beispielsweise eine Bank. Da würden sich sicherlich einige von uns verwundert die Augen reiben, wenn der Bankberater plötzlich nicht mehr im Anzug hinter dem Schreibtisch sitzt, sondern lässig in Jeans und T-Shirt. Und auch, wenn es an seiner fachlichen Qualifikation absolut nichts ändern würde, hätten bestimmt viele Menschen ein Problem damit, wenn er plötzlich Tätowierung im Gesicht hätte.

Angestellte einer Bank haben heutzutage nicht unbedingt den besten Ruf, aber immerhin das Image, immer adrett mit einem Anzug -Frauen ggf. mit einem Kostüm- gekleidet und konservativ gestyled zu sein. Die Kundschaft hat da einfach gewisse Erwartungen, auch wenn es sich um Merkmale rein optischer Natur handelt. Für so manchen Mitarbeiter dürfte es da gar nicht so einfach werden, ein Händchen für die passende Kleidungswahl zu haben.

Das hat auch die Schweizer Bank UBS erkannt, und für ihre Mitarbeiter einen Leitfaden geschrieben, der auf ganzen 44 Seiten nicht nur eine Kleiderordnung festlegt, sondern gleich das halbe Leben kontrollieren möchte: [Weiterlesen...]

21 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 26. Januar 2011 um 10:35 Uhr

abgelegt in: gemischt, geurteilt

« Vorherige SeiteNächste Seite »