Politiker und Gags: Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Foto: Rike / pixelio.de
Wenn man an Politiker denkt, denkt man häufig an stocksteife Gesellen, die in der Öffentlichkeit auf Biegen und Brechen die Ansichten ihrer Parteien vertreten, vom “echten Leben” und den Problemen der breiten Bevölkerung nur wenig Ahnung zu haben scheinen, und die meist ungefähr so viel Humor besitzen, wie man ihnen Rückgrat nachsagt, nämlich tendierend gegen Null.
Über die meisten Punkte ließe sich möglicherweise vortrefflich streiten und diskutieren, aber zumindest bezüglich des Humors muss ich ja dann doch mal eine Lanze für Politiker brechen. Irgendwo ganz tief im Inneren sind ja auch Politiker noch Menschen geblieben. Vielleicht kommt das bei manchem erst heraus, wenn er abends nach dem Feierabend in Unterwäsche auf dem Sofa sitzt, ich weiß es nicht.
Aber nicht umsonst gibt es im Jahr die ein oder andere Veranstaltung, auf der die Politiker nicht nur veräppelt werden, sondern sich und andere auch mal selbst aufs Korn nehmen. Wie im sonstigen Leben auch, stellen sich manche Politiker hierbei besser an, andere eher schlechter. Neben der Karnevalszeit, in der einige solcher Veranstaltungen existieren, gibt es -wie ich nun erfahren durfte- in Süddeutschland hierfür auch das Gillamoos-Voksfest. Kannte ich bisher noch überhaupt nicht. Wikipedia war mal wieder schlauer als ich und verriet mir hierzu unter anderem:
Das Fest findet jedes Jahr um den ersten Sonntag im September von Donnerstag bis Montag statt; der Gedenktag für den Heiligen Ägidius wird von der katholischen Kirche am 1. September gefeiert.
Über Bayern hinaus ist der Gillamoos bekannt für markige Reden prominenter deutscher Politiker.
Auch in diesem Jahr haben es sich “prominente deutsche Politiker” nicht nehmen lassen, auf dem Fest ein wenig “Schabernack” zu betreiben. Unter anderem trat dort der derzeitige Gesundheitsminister Rösler (FDP) auf, der nicht nur sich selbst, sondern auch Bundeskanzlerin Merkel (CDU) bzw. die ja tatsächlich existierende “Merkel-Barbiepuppe” ein wenig aufs Korn nahm, wie folgendes Video beweist: [Weiterlesen...]
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Miki malt… Untersetzer
Viele meiner Leser werden aus so manchen Kommentaren hier Miki sicherlich schon kennen. Auch eine Blick (oder gern auch mehrere) auf ihren Blog kann ich immer nur empfehlen, weswegen sie auch als empfohlener Blog in meiner Blogroll steht.
Auf ihrem Blog schreibt Miki viel über ihr Leben und insbesondere ihre Hobbys. Eines dieser Hobbys ist die Malerei. Irgendwann hatte Miki eine tolle Idee, die Malerei mit ihrem Blog zu verbinden. Sie hat sich mit einem Grafik-Tablet hingesetzt und angefangen, die Blogs ihrer Kommentatoren grafisch zu beschreiben bzw. malerisch darzustellen. Hierbei gibt sie sich sehr viel Mühe, da sie die Blogs der Kommentatoren liest, um typische Elemente zu finden, die den Blog charakterisieren. Diese Elemente fließen dann in die Bilder ein. Ihre bisherigen Ergebnisse können in ihrer Rubrik “Miki malt…” angesehen werden.
Doch beim Malen der Blogs ist es nicht geblieben. Stattdessen hat sich Miki noch etwas besonderes einfallen lassen: [Weiterlesen...]
Tipps, wie man Trackbacks erfolgreich sendet

Foto: Angela Parszyk / pixelio.de
Gestern stieß ich bei Thomas auf einen interessanten Artikel, in welchem er sich mit Trackbacks und Pingbacks beschäftigt. Ihm geht es darum, die Blogosphäre wieder dafür zu sensibilisieren, wie man Trackbacks so nutzt, dass sie auch wirklich ankommen.
Da ich diese Sensibilisierungs-Aktion gut finde (Information schadet ja nicht^^), möchte ich mich mit diesem Artikel gerne daran beteiligen und euch einige kleine, leichte Tipps und Verhaltensweisen aufzeigen, wie ihr Track- und Pingbacks richtig sendet, so dass sie den angeschriebenen Blog nach Möglichkeit auch tatsächlich erreichen. [Weiterlesen...]
Blog-Kommentare verfolgen

Ich habe es schon so manches mal erwähnt, dass Kommentare auf einem Blog für mich das Salz in der Suppe sind. Erst durch die Kommentare kommt eine Diskussion über das Thema des Artikels zwischen dem Autor und seinen Lesern -oder im besten Fall sogar unter den Lesern selbst- in Gang.
Aus diesem Grund sollte man sich als Blogger durchaus Gedanken darüber machen, in welcher Form man seinen Kommentar-Bereich ausgestaltet und welche Funktionen man seinen Lesern bzw. Kommentatoren dort anbieten möchte. Auch auf cimddwc.net macht man sich innerhalb einer Blogparade bis zum 22.08.2010 Gedanken um das Thema und ruft dazu auf, zu berichten, wie man selbst denn Kommentare auf anderen Blogs verfolgt. [Weiterlesen...]
Wie das Sommerloch sich mit einem Blumenkübel via Twitter gegen sich selbst wandte

Foto: Alexander Dreher / pixelio.de
Es gibt Dinge, auf die man sich in jedem Jahr verlassen kann. Das Sommerloch gehört dazu. So einige Blogs machen Pause, weil die Autoren in Urlaub fahren, sie lieber das schöne Wetter genießen wollen oder ihre Leser dies tun und deswegen die Leserzahlen rückläufig sind. Hinzu kommt, dass aufgrund der allgemeinen Urlaubs- und Pausenzeit auch in vielen Bereichen von Politik & Sport ebenfalls eine Flaute bezüglich neuen Ereignissen und News herrscht.
Die Ereignisarmut macht allerdings nicht nur den Blog-Betreibern das Leben schwer, die mitunter verzweifelt nach Inhalten für ihre Blog-Artikel suchen, sondern auch -und erst recht- der “seriösen Presse”. So werden von Vertretern dieser Presse alljährlich zur Sommerzeit gerne irgendwelche Politiker aus der hinterletzten Reihe hervorgekramt, die jedes Jahr aufs Neue zuverlässig mit skurrilen Ideen für Aufsehen sorgen. Die Politiker bekommen auf diese Weise ihre 5 Minuten Ruhm und die Presse hat irgendetwas von zweifelhafter Bedeutung, was man den Lesern vorsetzen kann.
Doch was macht man bitteschön, wenn man Vertreter der Lokalpresse in einem Dorf mit vielleicht knapp 14.000 Einwohnern ist, in welchem im restlichen Jahr schon wenig und dann im Sommer erst recht nichts passiert? Nun, entweder steckt man resignierend den Kopf in den Sand, oder man wirft sämtliche Scham über Bord und berichtet voller journalistischer Inbrunst über den langweiligsten Mist, der passiert ist, um damit eine Welle im Internet loszutreten, die sich schließlich vollständig verselbstständigte. [Weiterlesen...]
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