St. Martin – Eltern wollen dem Weckmann an den Kragen
Stell dir vor, Kinder freuen sich darauf, spät abends, wenn es dunkel ist, noch einmal nach draußen gehen zu dürfen, um später mit Süßigkeiten belohnt wieder nach Hause zu kommen – und es ist NICHT Halloween! Richtig, die Rede ist vom St. Martins-Fest. In wenigen Tagen ist es wieder soweit.
Auch wenn St. Martin in den letzten Jahren, seit Halloween aus den USA zu uns herübergeschwappt ist, nicht mehr den ganz großen Stellenwert hat, denke ich, dass es insbesondere für Kinder immer noch ein Highlight sein kann. Ich fand es früher jedenfalls immer ganz toll, abends im Dunkeln noch mal vor die Tür gehen zu können, um zusammen mit meinen Klassenkameraden singend unsere selbst gebastelten Laternen präsentieren zu können. Und hey, wann sonst hat man schon als Kind die Möglichkeit, mit Polizei-Eskorte mitten auf den Hauptverkehrsstraßen zu spazieren, auf denen sonst nur den ganzen Tag die Autos fahren dürfen?
Sogar heute noch finde ich es schön, diesen Umzügen zuzusehen, wenn das singende Lichtermeer mit den bunten Laternen durch die Straßen zieht. Neben den Laternenzügen und der finalen Mantelteilung am Lagerfeuer sowie den anschließend mit vielen Leckereien gefüllten Martinstüten gehört für mich vor allen Dingen eines zum St. Martins-Fest, nämlich der allseits beliebte Weckmann. Ausgerechnet dieser Weckmann ist inzwischen aber zur Zielscheibe für Proteste geworden! [Weiterlesen...]
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Meckern über Android-Update-Politik = Blödsinn?
Google hat die neue Version 4.0 von seinem Betriebssystem Android vorgestellt. Diese Version wird auf den Namen “Ice Cream Sandwich” hören. Und wie immer, wenn eine neue Version von Android auf den Markt kommt, wird auch die Debatte um die Update-Politik von neuem gestartet.
Die Grundproblematik ist, dass es mit Android-Updates anders als beispielsweise beim iOS von Apple abläuft. Während das Betriebssystem von Apple “nur” an die überschaubare Anzahl an Apple-Produkten angepasst werden muss, läuft Android auf einer Vielzahl unterschiedlicher Smartphones unterschiedlicher Hersteller. Hinzu kommt dann oftmals noch ein spezielles “Branding” von manchen Netzbetreibern, die ebenfalls ihre Finger im Spiel haben. Während man bei Apples iOS also von Anfang an weiß, ob und wann es auf dem eigenen Gerät funktionieren wird, ist dies bei Android-Geräten regelmäßig ein Glücksspiel. Zunächst müssen die Hersteller prüfen, ob die eigene Hardware “stark” genug für die neue Android-Version ist. Danach beginnt dann die Anpassung des aktuellen Android-Systems an die speziellen Funktionen der Hersteller und ggf. auch der Netzbetreiber, die mit im Boot sitzen. Das alles dauert oft eine ganze Weile und bei einigen Herstellern versinken die Updates gänzlich in der Versenkung.
Aber ist das wirklich so schlimm? [Weiterlesen...]
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Ist das Gewissen nichts mehr wert?
Politik wird hier im Blog eher wenig thematisiert. Davon muss ich heute mal eine Ausnahme machen. Gleichzeitig denke ich, dass der Grund hierfür spannend oder wenigstens interessant genug ist, um euch sicherlich nicht zu langweilen. Wie die meisten von euch sicherlich in den Medien mitbekommen haben, hat der Bundestag mehrheitlich vor wenigen Tagen die Beteiligung Deutschlands am sog. “europäischen Rettungsschirm” beschlossen, mit dem in die Krise geratenen, europäischen Staaten geholfen werden soll. Deutschland beteiligt sich an diesem 440 Milliarden Euro schweren Schirm mit satten 211 Milliarden Euro.
Wie man sich denken kann, gab es bei solchen Summen im Vorfeld einige hitzige Diskussionen, denn die zahlt auch ein Land wie Deutschland nicht mal eben so aus der “Porto-Kasse”. So durfte es eigentlich auch wenig wundern, dass es bei der Abstimmung im Bundestag dann auch einige Abgeordnete gab, die sich gegen diese Beteiligung aussprachen und entsprechend abstimmten. Einer von ihnen war Wolfgang Bosbach von der CDU. Selbst wenn man nicht viel mit Politik am Hut hat, kennen den sicherlich einige von euch aus dem Fernsehen. Jedenfalls hatte sich Wolfgang Bosbach nun entschlossen, gegen den Rettungsschirm bzw. die deutsche Beteiligung daran zu stimmen. Obwohl bereits im Vorfeld der Abstimmung klar war, dass auch große Teile der Opposition der Beteiligung zustimmen würden, das “Projekt” also nie wirklich in Gefahr war, machte sich Bosbach mit seiner Weigerung in den eigenen Reihen nicht unbedingt viele Freunde. Das brachte nach der Abstimmung ausgerechnet der Chef des Bundeskanzleramtes, Ronald Pofalla (CDU), zum Ausdruck, dem Bosbach über den Weg lief: [Weiterlesen...]
Werden Gast-Artikel schlechter kommentiert?
Gast-Artikel sind immer so eine Sache. Von Bloggern werden sie insbesondere dann gerne verwendet, wenn sich der Blogger selbst im Urlaub befindet und sich in dieser Zeit nicht um den Blog kümmern kann oder will. Um in dieser Zeit dennoch für frischen Content (Inhalt) auf dem eigenen Blog zu sorgen, lässt man dann andere Leute Artikel auf dem eigenen Blog veröffentlichen. Das ist für alle Parteien von Vorteil: der “Heim-Blogger” kann auch während seiner Urlaubszeit seinen Lesern Inhalte bieten, der Leser muss keine “Pause” auf seinem bevorzugten Blog verzichten und der “Gast-Blogger” hat die Möglichkeit, durch seinen Artikel -wenn er denn gut ist- auf sich aufmerksam zu machen und neue Leser zu finden.
Soweit die Theorie. In der Praxis kann es hin und wieder auch anders ablaufen. Wenn man sich auf Blogs umsieht und sich insbesondere die Gast-Artikel genauer anschaut, fällt auf, dass gerade Gast-Artikel häufig nur wenige Kommentare bekommen. Das ist nicht nur mein Eindruck, sondern diese Erfahrung hat auch Jana gemacht, als sie mal von Vertretungen in ihrer Urlaubszeit Gebrauch gemacht hat. Aus diesem Grund hat sie kürzlich ein wirklich interessantes Experiment hierzu gestartet: [Weiterlesen...]
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Verschwörung aufgedeckt – alles Wurst, oder doch nur alles Käse?
Manchmal sind es die Kleinigkeiten, die einem selbst kaum oder gar nicht auffallen, die aber bei näherer Betrachtung großes Potential haben, eine riesige Verschwörungs-Theorie in Gang zu setzen. So erging es mir gestern, als ich auf Marcs Blog seine Erfahrung mit Wurstverpackungen las. Jeder von uns kennt diese Verpackungen sicherlich, auch Vegetarier werden die zumindest schon einmal gesehen haben.
Die Wurst -oder auch der Käse- liegt in Scheiben geschnitten und leicht gefächert in der Verpackung, die nur an einer einzigen Seite eine kleine Eck-Lasche hat, welche sich anheben lässt, um von dort die Verpackung aufzureißen. Was Marc nun aufgefallen ist und worüber ich bislang noch nie richtig nachgedacht habe: die Wurst -oder auch der Käse- liegt nicht selten falsch herum in den Verpackungen drin. Marc hat dazu ein Bild veröffentlicht, welches den Tatbestand recht gut dokumentiert – und ich hoffe, dass ich es hier einfach mal ebenfalls veröffentlichen darf: [Weiterlesen...]
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