Kategorie: gelebt
Wenn man sich -wie ich- heute morgen auf den Weg zur Arbeit machte, konnte man unweigerlich feststellen, dass die Straßen spürbar leerer waren. Auch war es irgendwie auffallend ruhig. Hierfür gibt es nur drei mögliche Erklärungen:
1. Es ist irgendein Sonn- oder Feiertag und man hat das selbst total verpeilt und sich trotzdem auf den Weg zur Arbeit gemacht – immer sehr ärgerlich!
2. Der Tag stimmt, aber die Uhrzeit nicht; es ist noch früher morgen, vielleicht 4 oder 5 Uhr in der Früh – auch toll, wenn einem so etwas erst auffällt, wenn es eigentlich schon zu spät ist.
3. Es ist ein Brückentag und geschätzte 99% der Bevölkerung drehen sich nochmal gemütlich im Bett herum, während man selbst -aus welchen Gründen auch immer- blöd genug war, keinen Urlaubsantrag eingereicht zu haben.
Heute war mal Erklärung Nr. 3 an der Reihe. Es war also einer dieser berühmt-berüchtigten Brückentage. Also die Art von Tagen, auf die sich Angestellte in unserem schönen Land bereits ganz zu Anfang des Jahres gerne wie die Aas-Geier stürzen, um unter Einsatz von möglichst wenigen Urlaubstagen möglichst viele freie Tage in Folge zu generieren. (weiterlesen…)
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Wo sind die klassischen Imbissbuden hin?
26 Kommentare | veröffentlicht von Sascha in gelebt
Ich gehöre ja zu der Art von verhassten Menschen, die essen können, was und soviel sie wollen, ohne ernsthaft zuzunehmen. Häufig genug bekomme ich sogar zu hören, dass ich ja ruhig noch ein paar Kilo vertragen könnte. Aus dem Grund habe ich auch kein Problem damit, mir hin und wieder mal ein wenig Fastfood zu gönnen.
Heute bekam ich -aus welchem Grund auch immer- Heißhunger auf Schaschlik. Früher hat mein Vater das öfter gegessen und ich hatte es mir auch ab und zu in der Pommesbude unseres Vertrauens bestellt. Da es Leute geben soll, die mit dem Begriff gar nichts mehr anfangen können, hier eine kurze Erklärung: beim Schaschlik, wie wir es im Rheinland kennen, wird in würfel geschnittenes, mariniertes Schweinefleisch zusammen mit Speck, Zwiebeln und Paprika aufgespießt und dann in einer Sauce, die man auch gerne für Currywurst verwendet, langsam geschmort, bis das Fleisch besonders zart und weich ist.
Ich hatte nun schon seit Jahren kein Schaschlik mehr gegessen. Umso größer war der Appettit darauf. Jetzt mag mancher sagen, dann mach dir doch einfach dein blödes Schaschlik und gut ist. Aber so einfach ist das nicht. So richtig schmeckt eben nur Schaschlik aus der Imbissbude! Sicher, das Zeug trieft sicherlich vor Konservierungsstoffen, aber es hat eben seinen ganz eigenen Imbisbuden-Geschmack, der einfach dazu gehört.
Nun wollte ich also los in die nächste Imbissbude, um mir (m)ein Schaschlik zu holen. Doch da gab es ein kleines Problem, welches mir jetzt erst so richtig bewusst wurde: Ist das nur bei mir so, oder hat sich diese Entwicklung auch schon bei euch bemerkbar gemacht? Es gibt kaum noch klassische Imbiss-Buden! (weiterlesen…)
Eigentlich müsste ich diesen Artikel beginnen mit den Worten “Schließt eure Augen…”, aber mit geschlossenen Augen liest es sich so schlecht. Von daher muss ich euch vielmehr bitten, euch in die folgende Szene, welche mir heute widerfahren ist, einfach so gut wie möglich hineinzuversetzen.
Ihr liegt morgens im Bett, die Sonne schickt erste Strahlen durch das Fenster, die zart über euer Gesicht streicheln. Ihr wisst, es ist Wochenende, und obwohl ihr euch für heute einige Dinge vorgenommen habt, könnt ihr noch gemütlich ein wenig im Bett liegenbleiben. Der Radiowecker ist gar nicht eingeschaltet, so dass ihr keinesfalls unsanft von ihm gestört werdet. Also gleitet ihr sanft von der Sonne begleitet zurück ins Land der Träume. Ihr fühlt euch wohl, seid total entspannt. Als ihr gerade wieder eingeschlummert seid, fühlt ihr euch behütet wie im Mutterschoß. Dann ertönt in direkter Nähe plötzlich ein markerschütternder Schrei!! (weiterlesen…)
Kennt ihr das? Ihr hört oder lest von bestimmten Tools und Programmen, findet die im Grunde genommen auch durchaus nützlich, wollt sie aber nicht sofort ausprobieren, da es keine Eile hat und nicht so sonderlich nötig erscheint. Und kurz darauf passiert etwas, was mit dem Programm hätte verhindert werden können oder das Tool hätte die Auswirkungen zumindest abfedern können. In solchen Fällen spricht man dann ja gerne von Murphys Law.
So ist es heute mir ergangen. Hat mich im Endeffekt den halben Abend gekostet und schon ein wenig geärgert. Da kann dieser Murphy froh sein, dass ich ihn nicht in die Finger bekommen habe! Wobei ich es ja eigentlich selbst schuld war. (weiterlesen…)
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Spezialeinsatz: Vor verschlossener Tuere (2)
7 Kommentare | veröffentlicht von Sascha in gelebt
Wie bereits angekündigt, folgt hier nun der zweite Teil meiner Erlebnisse mit verschlossenen Türen. Während beim ersten Ereignis meine Mutter eine (leid-)tragende Rolle einnahm, sollte beim zweiten “Tür-Event” mir die Ehre zuteil werden, für den Action- und Stunt-Part zuständig zu sein.
Auch unsere Nachbarn waren erneut beteiligt. Diesmal jedoch nicht die ehemalige Krankenschwester, die über uns wohnte, sondern das Rentner-Ehepaar, welches sich unter uns im Erdgeschoss eingerichtet hatte. Die beiden standen eines Tages vor der Tür – und zwar vor unserer und baten um Hilfe, da sie sich -ihr werdet es erahnen- ausgesperrt hatten! (weiterlesen…)
