Kategorie: gelebt
Meine Mutter ist eigentlich nicht auf den Mund gefallen. Es ist somit fast unmöglich, sie sprachlos zu machen – aber eben nur fast.Ich kann mich noch gut an ein Ereignis erinnern, wo auch sie nicht mehr wusste, was sie noch sagen sollte.
Sie hatte beim Einkaufen eine Frau getroffen, die sie nur beiläufig kannte. Wenn man sich auf der Straße begegnete, grüßte man sich, wechselte vielleicht hier und da ein paar Worte, aber man kannte sich eigentlich nicht wirklich.
So lief es auch bei diesem Aufeinandertreffen. Man grüßte sich im Supermarktgang und betrieb ein wenig Smalltalk über dieses und jenes. Irgendwie wurde dann der Sohn der Frau zum Thema des Gesprächs. Die Dame beklagte sich bei meiner Mutter, dass ihr Junge sein Kinderzimmer jetzt unbedingt so düster einrichten wollte. Nach Ansicht der Dame würde er sich ganz merkwürdig entwickeln und auf die Weise doch sicherlich nie eine Freundin bekommen. Dabei würde sie sich in der Zukunft doch so sehr Enkelkinder wünschen. (weiterlesen…)
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Individuelle Überraschung im Briefkasten
11 Kommentare | veröffentlicht von Sascha in gelebt
Als ich gestern einen Blick in den Briefkasten warf, lag dort ein an mich adressierter Umschlag drin. Das allein ist nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlicher war dann schon, dass es sich dabei nicht um eine Rechnung handelte.
Wer nun stattdessen auf Werbung tippt, liegt nicht ganz falsch… aber auch nicht ganz richtig. Jeder von uns kennt natürlich diese langweilige Standard-Werbung, wo mittels Serienbrief-Funktion der eigene Name in einen vorgefertigten Text implementiert wurde. Oftmals machen sich die Werbenden noch nicht einmal die Mühe, den nachträglich aufgedruckten Namen auch nur ansatzweise ins richtige Schriftbild zu setzen, so dass sich der Name auch noch schön hässlich von der übrigen Werbebroschüre abhebt. Ätzend!
Umso mehr habe ich mich über die Form der “Werbung” gefreut, die diesmal auf mich wartete. Ein genauerer Blick auf den Umschlag brachte mir schon die erste Erkenntnis. (weiterlesen…)
Nach längerer Zeit habe ich mir heute mal wieder den Spaß einer kleinen Busfahrt gegönnt. Mein Opa war früher Busfahrer. Das war noch zu einer Zeit, als die Fahrer noch bei der Stadt angestellt waren. Irgendwann ist der Laden dann -wie so vieles- privatisiert worden.
Seitdem ist -zumindest bei uns- die Qualität der Busfahrer schon spürbar gesunken, wenigstens was die fahrerischen Geschicke angeht. Was mag beispielsweise in einem Fahrer vor sich gehen, der die nächste Haltestelle schon im Blick hat, mit 30 km/h darauf zufährt, der Bus vollbesetzt ist und auch über genügend stehende Passagiere verfügt, noch einmal wenige Meter vor der Haltestelle auf 50 km/h zu beschleunigen, um dann an der Haltestelle voll auf die Bremse zu treten, so dass die Omas reihenweise durch den Bus fliegen? Will sich der Fahrer damit die Langeweile vertreiben, denkt er gar nicht über die Auswirkungen seiner Aktionen nach oder kann er tatsächlich einfach nicht mit seinem Bus umgehen?
Leider sind solche Aktionen bei uns inzwischen an der Tagesordnung. Nur selten erwischt man mal einen Fahrer, der vorausschauend fährt und den richtigen Bremspunkt findet… zumindest weiß ich seither, dass es definitiv nicht an den neuen Bussen liegt
Auf Straßenbahnen können die Leute jedoch bei uns nicht ausweichen, da Straßenbahnen vor einigen Jahrzehnten bei uns abgeschafft wurden. Argument der Stadt: zu teuer, außerdem habe man ja ein tolles Busnetz.
Heute allerdings, als ich mich mal wieder für eine kleine Fahrt in einen Bus gesetzt habe, bin ich auf einen Fahrer gestoßen, der zwar so fuhr, wie man es von einem “Privaten” leidvoll gewohnt ist, der aber plötzlich bei einem Fahrgast ein Verhalten an den Tag legte, mit dem er auch locker als Angestellter der Stadt hätte durchgehen können: (weiterlesen…)
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Sowas gibt’s auch: toller Service von Philips
17 Kommentare | veröffentlicht von Sascha in gelebt
Wenn man negative Erfahrungen mit dem Kundenservice eines Unternehmens gemacht hat, lässt man häufig keine Gelegenheit aus, dies dem Rest der Welt mitzuteilen. Wenn ein Kundenservice hingegen wirklich gute Arbeit geleistet hat, nimmt man es gerne als selbstverständlich hin und verliert kein weiteres Wort darüber.
Ich möchte das heute einmal anders machen und den Kundenservice von Philips ausdrücklich loben. Das soll keine Werbung sein, ich bekomme auch kein Geld dafür. Allerdings denke ich, dass es einfach angebracht ist, auch mal über positive Erfahrungen mit einem Kundenservice zu sprechen.
Mitte April hatte ich erfahren, dass Philips eine Rückruf-Aktion für einige Senseo-Kaffeemaschinen gestartet hatte. Von der Rückruf-Aktion hatte ich übrigens via Twitter erfahren, der Dienst kann also durchaus nützlich sein. Jedenfalls konnte es bei einer bestimmten Charge von Senseo-Maschinen aufgrund eines Fabrikationsfehlers unter unglücklichen Umständen dazu kommen, dass einem das Gerät mehr oder weniger “um die Ohren fliegt”. Zwar trinke ich persönlich überhaupt keinen Kaffee, meine bessere Hälfte hingegen hin und wieder schon, weswegen wir uns damals eine Senseo zugelegt hatten.
Anhand der unten auf der Maschine aufgedruckten Daten sah ich nach, ob unsere Senseo von dem Fehler betroffen war. Das war der Fall. Also folgte ich den Anweisungen der Philips-Homepage und (weiterlesen…)
Auf den Menschen wirkt jeden Tag eine unglaubliche Anzahl von Sinneseinflüssen und Wahrnehmungen ein. Da wir unmöglich all diese Einflüsse gleichzeitig verarbeiten könnten, spielt unser Gehirn dankenswerterweise Filter und trennt nach eigenem Ermessen wichtige von unwichtigen Einflüssen. Während wir dann die wichtigen bewusst wahrnehmen und entsprechend verarbeiten bzw. darauf reagieren, verbleiben die übrigen Einflüsse -so die Theorie- zunächst unbemerkt im Unterbewusstsein.
Da diese jedoch nicht ewig im Unterbewusstsein gelagert werden sollen, muss das Gehirn auch diese gefilterten Erlebnisse irgendwie verarbeiten. Es wird angenommen, dass diese Verarbeitung geschieht, während wir träumen, weswegen unsere Träume -wenn wir uns denn mal an sie erinnern können- meist sehr seltsam sein können.
Ich kann mich nur sehr selten an meine Träume erinnern, kann noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, ob ich überhaupt häufig träume. Angeblich lässt sich das so erklären, dass man sich nur dann noch an den Traum oder Teile davon erinnern kann, wenn man während der eigentlichen Traum- bzw. Verarbeitungsphase gestört oder geweckt wurde oder aufgrund anderer Einflüsse noch nicht alles verarbeiten konnte.
An einen Traum kann ich mich jedoch noch richtig gut erinnern, obwohl er viele, viele Jahre her ist. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wann es war, kann es aber auf meine Grundschulzeit eingrenzen. Der Grund, warum ich mich daran nach all den Jahren noch so gut erinnern kann -und wohl bis zum Ende meines Lebens werde erinnern können, sofern mich im Alter keine Gedächtniskrankheiten ereilen- ist der, dass er einfach so verrückt und zudem noch interkativ(!) war, dass ich ihn einfach niemals vergessen konnte: (weiterlesen…)
