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Ein Lichtblick in der Service-Wüste Deutschland: der Schlüssel zum Erfolg

SchlüsselNeulich kamen meine bessere Hälfte und ich gerade vom Einkauf heim. Der erste Blick geht dann immer direkt zum Briefkasten, an dem wir auf dem Weg in die Wohnung natürlich vorbeikommen. Neben einigen Rechnungen lag auch einer dieser nervigen Werbeflyer im Briefkasten. Wir verzichten ganz bewusst auf einen “Bitte keine Werbung”-Aufkleber auf dem Briefkasten. Solche Aufkleber werden zwar von den meisten Werbezettel-Verteilern inzwischen beachtet, aber die lokalen Mittwochs- und Sonntagszeitungen landen sonst manchmal nicht im Briefkasten, da einige Zusteller Angst haben, dass die Zeitung auch gegen den Willen des Briefkastenbesitzers verstößt, da ja diesen Zeitungen Werbung in nicht unerheblichem Umfang beigefügt ist.

Im Umkehrschluss müssen wir halt ab und an mit nervigen Flyern leben. “Ihr Schlüssel zum Erfolg” war auf der Vorderseite fett aufgedruckt. Das weiß ich noch so genau, weil meine bessere Hälfte den ganzen Kram aus dem Briefkasten geholt hatte. Dabei war ihr besagter Flyer aus der Hand gefallen und auf dem Boden des Treppenhauses liegen geblieben. Da ich als “Pack-Esel” zweckentfremdet und mit den Einkäufen beladen war, konnte ich den Zettel nicht aufheben, sonst hätte ich das -Gentleman wie ich bin- natürlich sofort getan ;)

Nun gibt es Nachbarn, die würden sich daran nicht stören und den Zettel einfach auf dem Boden liegen lassen. Wird schon irgendjemand entfernen, notfalls der Reinigungsservice. Da wir aber gut erzogen worden sind, kam das für uns nicht infrage, schließlich ist das Treppenhaus keine Müllkippe. Also hob meine bessere Hälfte besagten Flyer vom Boden auf, nur um im Anschluss ihren Schlüsselbund aus der Hand fallen zu lassen. [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 17. Juni 2011 um 08:57 Uhr

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Nachtspaziergänge – die besondere Auszeit

NachtspaziergangMist, ich glaube, so langsam ist der Punkt erreicht, an dem ich sagen muss, dass ich alt werde. Damals, als ich noch jung war, fand ich es immer furchtbar langweilig, mit meinen Eltern spazieren zu gehen. Beim besten Willen konnte ich nicht nachvollziehen, was so toll daran sein sollte, durch Parkanlagen oder Wälder zu laufen, wo es dort doch weit und breit nichts besonderes zu sehen oder zu erledigen gab. Vielleicht war es mein jugendlicher Drang nach Dynamik, die berühmten “Hummeln im Hintern”, die man in jungen Jahren hat und welche einen in diesem Alter stets antreiben.

Stets will man etwas erleben, man strotzt vor Energie, braucht selten oder nie eine Auszeit. Der innere Akku scheint unerschöpflich zu sein. Vor allem möchte man immer Action. Spazieren passt da irgendwie nicht ins “Konzept”. Gemütlich gehen um des Gehens willen? Was soll das bringen? Ist doch total unproduktiv.

Inzwischen jedoch sind einige Jahre vergangen und ich muss gestehen, dass ich die Sache ein wenig anders sehe: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 13. Juni 2011 um 09:23 Uhr

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Dreister Fahrradklau: Diebe mit Nerven aus Stahl

FahrräderManche Diebe werden wirklich immer dreister! Meine bessere Hälfte hat mehrere Geschwister, unter anderem einen Bruder. Der lebt mit seiner Freundin in Köln und beide durften am vergangenen Wochenende Zeugen dieser Dreistigkeit werden.

Köln ist ja durchaus eine Fahrrad-Stadt. Nicht nur die vielen Studenten sind dort gern und oft mit dem Rad unterwegs, auch die sonstigen Kölner wissen oftmals den Drahtesel zu schätzen, da man damit meist schneller am Ziel ist als mit dem Auto. Während der Radfahrer schon sein Eis isst, steht der Kölner Autofahrer noch im Stau oder sucht einen Parkplatz. So verwundert es dann auch nicht, dass vor vielen Wohnhäusern entsprechende Ansammlungen von Fahrrädern zu finden sind. So auch beim Bruder meiner besseren Hälfte und dessen Freundin.

Während er sein Rad häufig im Keller aufbewahrt, da ihm irgendein Scherzkeks bereits häufiger die Reifen aufgestochen hat, hatte sie mit solchen Problemen nie zu kämpfen. Auch die sonstigen Nachbarn sind davon verschont geblieben, weswegen auch deren Räder draußen angebracht waren. Natürlich entsprechend mit Schlössern gesichert.

Nun begab es sich am frühen Samstag Morgen, dass besagte Freundin wach wurde, weil sie merkwürdige Geräusche von draußen hörte. Ein Blick aus dem Fenster offenbarte dann gleich die Situation: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 30. Mai 2011 um 08:56 Uhr

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Radfahrer vs. Autofahrer – drehen hier alle am Rad?

RadfahrerKaum scheint die Sonne und die Temperaturen steigen, da kommen sie wieder aus ihren Verstecken gekrochen und überfluten die Straßen: Radfahrer! Eigentlich eine Sache, die man loben sollte. Denn zum einen bewegen sich Radfahrer aktiv, tun also etwas für ihre Gesundheit. Zum anderen kann man sich kaum umweltschonender fortbewegen.

Dennoch kommen kaum einem Autofahrer lobende Worte in den Sinn, wenn die Autofahrer an Radfahrer denken. Dabei benimmt sich der Großteil der Fahrradfahrer sicherlich ordentlich im Straßenverkehr, aber es ist wie so oft im Leben: einige wenige schwarze Schafe können den Ruf der Radfahrer allgemein nach unten ziehen, und zwar gewaltig.

Ich muss zugeben, dass auch mir in den letzten Tagen wieder vermehrt einige dieser nervigen Radfahrer negativ aufgefallen sind, bei deren Verhalten ich mich wirklich manchmal frage, was wohl in ihren Köpfen vorgehen mag. Kleine Kostprobe gefällig? Kein Problem, hier meine “Highlights”, die sich allein in den vergangenen sieben Tagen ereignet haben: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 20. April 2011 um 08:57 Uhr

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Geldgeschenke zur Hochzeit richtig präsentieren

Am vergangenen Wochenende waren wir auf einer Hochzeit eingeladen. Eine Arbeitskollegin meiner besseren Hälfte hatte geheiratet. Sowohl Braut als auch Bräutigam sind noch jung und haben daher ein Problem, welches viele jungen Paare haben, die ihre Haushalte zusammenführen. So auch diese beiden, die bereits in der Einladung zur Hochzeit auf lustige Weise zum Ausdruck brachten, dass Möbel und Geschirr reichlich vorhanden sei und man von solchen Geschenken Abstand nehmen möge, wohingegen Geld sehr Willkommen sei.

Wie gesagt, ich kann das gut nachvollziehen und finde es auch überhaupt nicht schlimm, wenn man so etwas auf sympathische Art in der Einladung zum Ausdruck bringt. Manche fühlen sich da vielleicht auf den Schlips getreten, aber ich finde es gut, wenn man weiß, was gewünscht ist. Schließlich ist niemandem damit geholfen, wenn das junge Paar später gute Miene zu einem Haufen Geschenke macht, den es gar nicht gebrauchen kann. Dennoch gab es ein Problem. [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 15. April 2011 um 09:02 Uhr

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