Werbung, wenn man gar nicht damit rechnet…
Am Wochenende war ich mit meiner besseren Hälfte in der Stadt, weil wir einige Einkäufe tätigen mussten. Unter anderem hatten sich bei ihr wieder ein paar dieser nicht sehr originellen, aber anscheinend total praktischen Gutscheine für eine bekannte Parfümerie-Kette angesammelt.
Es ist wirklich abenteuerlich, wie inflationär diese Parfüm-Gutscheine inzwischen verschenkt werden. Jeder, der nicht weiß, was man einer Frau schenken soll, scheint diese Gutscheine zu verschenken. Warum bekommen wir Männer eigentlich immer Krawatten und Socken statt beispielsweise Amazon-Gutscheinen geschenkt?
Wie auch immer – unser Weg führte uns also auch in besagte Parfümerie, den Vorhof zur Duft-Hölle. Es wird mir auf ewig schleierhaft bleiben, wie man es dort länger als 5 Minuten aushalten kann. Die Luft ist durch die hellen Strahler an jedem Regal extrem aufgeheizt, was den Mix unterschiedlicher Parfüm-Düfte, die durch die Luft schweben, auch nicht unbedingt angenehmer macht. Aber der Laden hatte auch etwas Überraschendes zu bieten: [Weiterlesen...]
Wie viel Einfluss darf ein Leser auf einen Blog haben?
Bei der Zeitzeugin bin ich auf einen interessanten Artikel in eigener Sache gestoßen, der mich zum Nachdenken und letztlich zum Schreiben dieses Artikels bewegten.
Kurz zusammengefasst ging es in dem verlinkten Artikel darum, dass sie in den vergangenen Wochen häufiger Aussagen wie
“Schade, dass dein Blog nicht mehr so viel Fantasycontent enthält. Früher war der besser” oder
“Hm. Irgendwie schreibst du gar keine ironischen Postings über Klischees mehr”.
an den Kopf geworfen bekam. Da es sich wohl um mehrere solcher Aussagen innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit handelte, sah sich die Zeitzeugin “genötigt”, noch einmal klarzustellen, dass es sich um ihren eigenen Blog handelt, sie ohne Honorar dort Artikel veröffentlicht und daher auch darum bittet, selbst über die Inhalte entscheiden zu dürfen, die sie auf ihrem Blog veröffentlicht. Oder um sie selbst zu zitieren:
“(…)solange ich kein Honorar bekomme und den Blog nur als Hobby betreibe, lasst mich doch bitte posten, was ich will und wonach mir der Sinn steht. Kritik an meiner Themenwahl finde ich daher auch reichlich unpassend.”
Soweit der gekürzte Überblick. Zunächst wollte ich einfach in den Kommentaren meinen Senf zu dem Thema abgeben. Als ich dann aber merkte, dass der Kommentar länger werden würde und ich noch ein paar andere Gedanken auf meinen eigenen Blog bezogen dazu hatte, beschloss ich, es im Rahmen dieses Artikels hier zu verarbeiten. [Weiterlesen...]
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Wie man in Castingshows für Ruhe sorgt
Momentan flimmert wieder eine Welle von Casting-Shows über Deutschlands TV-Bildschirme. Da werden Voices aus Germany genauso gesucht wie Deutschlands Superstars und Supertalente, manchmal auch Pop-Sternchen und X-Faktoren, ja sogar Stars für Weltstädte wie Baku. Manche Shows sind eher darauf ausgelegt, die Leute durch Zurschaustellung besonders mieser Sänger zu quälen unterhalten, während andere mehr oder weniger gut das Konzept verfolgen, Qualität zu liefern.
Alle Casting-Shows haben dennoch gewisse Gemeinsamkeiten. Wie z.B., dass man von den Gewinnern meist nach kurzer Zeit nichts mehr hört. Oder dass man zu Beginn komplett dem Wohl und Wehe irgendwelcher Jurys ausgeliefert ist, um dann später mehr oder weniger in die Hände des Publikums übergeben zu werden. Apropos Publikum: hier bilden sich sehr schnell für jeden Teilnehmer Fan-Lager. Die eingefleischten Fans strömen in Scharen in die Vorstellungen, um ihre “Stars” in den Live-Shows anzufeuern.
Mitunter wird dann von einigen so laut und intensiv angefeuert und gekreischt, dass man sich unweigerlich an die frühen Zeiten von Boygroups erinnert fühlt und man nur darauf wartet, dass die Mädels -manchmal auch Jungs- gleich erschöpft in Ohnmacht fallen. Ohnmächtig bzw. hilflos sind dann meist aber nur die Moderatoren der Sendung, die Ergebnisse verkünden und dabei Spannung aufbauen wollen, denen das Publikum dann aber mit den ständigen Zwischenrufen keine Chance dazu gibt.
Zwar hält sich mein Mitleid für diese Moderatoren in Grenzen, dennoch hat mich eine ganz spezielle Moderatorin mit ihrer Lösung, das Publikum zu beruhigen, in mein Gedächtnis eingebrannt: [Weiterlesen...]
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Apples Steve Jobs als Puppe bzw. Actionfigur erhältlich
Ja, ich weiß, Jungs spielen nicht mit Puppen, sondern mit Action-Figuren. Aber irgendwie habe ich von einer “Action-Figur” andere Vorstellungen als das, was mir heute bei meiner Reise durch die unendlichen Weiten des Internets vor die virtuellen Ferngläser geraten ist.
Der Name Steve Jobs dürfte jedem ein Begriff sein. Selbst Leute, die vorher nichts mit dem ehemaligen “Macher” von Apple oder seinem Leben am Hut hatten, lernten ihn spätestens nach seinem Ableben im Jahr 2011 kennen, da man kaum noch eine Internetseite fand, die keinen Nachruf auf ihn veröffentlicht hatte. Das war auch völlig in Ordnung, da sein Einfluss auf unsere heutige, computerisierte Zeit unbestreitbar war. Andererseits fand ich es schon befremdlich, wie emotional mancher Schreiber in den Nachrufen wurde – vor allem, da man im Internet sonst immer schnell dabei ist, andere dafür zu kritisieren, wenn diese öffentlich um verstorbene Stars trauern, die sie eigentlich gar nicht persönlich gekannt hatten.
Dass Steve Jobs spätestens nach seinem Tod endgültig zu einem “Phänomen” geworden ist, beweist die Tatsache, dass es inzwischen sogar eine Internetseite gibt, auf der man eine Puppe Actionfigur von Steve Jobs vorbestellen kann: [Weiterlesen...]
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Randsportarten können auch sexy sein
Ich hab mich eigentlich schon immer für Fußball interessiert, wie sich das in Deutschland irgendwie auch gehört. Allerdings hatte ich vor allem früher zudem stets die Angewohnheit, mich für Sportarten zu interessieren, die sonst hierzulande kaum bekannt waren oder zum Teil auch immer noch als absolute Randsportart betrachtet werden.
Da ist beispielsweise mein Interesse am Snooker zu nennen, was ja inzwischen auch immer mal wieder im Sportfernsehen übertragen wird. Snooker ist grob umschrieben eine Art Billard mit 15 roten Bällen und sechs Bällen anderer Farbe, sowie größeren Tischen und natürlich anderen Regeln. Ich gebe sogar zu, dass mich manchmal sogar Curling in seinen Bann ziehen konnte. Das ist diese “Sportart”, bei der man seine Spielsteine quer über das Eis in Richtung einer Art Zielscheibe auf dem Boden schiebt und die Richtung sowie den Schwung des Steins durch Mitspieler beeinflussen kann, die das Eis vor dem Spielstein mit einem “Besen” bearbeiten.
Angefangen mit dem Spaß an hierzulande nicht so bekannten Sportarten hat alles , als ich früher auf meiner Super Nintendo Konsole American Football (Madden NFL) spielte und mir darüber zumindest in den groben Grundzügen die Regeln und Taktiken selbst beibrachte. Ist eigentlich alles gar nicht so kompliziert, wie es anfänglich ausschaut. Wenn man in die Tiefe gehen will, eröffnet sich -wie im Fußball- natürlich ein ziemliches Gebilde an Komplexität und taktischen Finessen.
Probleme hatte ich bei den Regeln bislang jedoch bei einer anderen Sportart: [Weiterlesen...]
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