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Kategorie: geforscht

Jun/09

15

Mein verruecktester Traum

Auf den Menschen wirkt jeden Tag eine unglaubliche Anzahl von Sinneseinflüssen und Wahrnehmungen ein. Da wir unmöglich all diese Einflüsse gleichzeitig verarbeiten könnten, spielt unser Gehirn dankenswerterweise Filter und trennt nach eigenem Ermessen wichtige von unwichtigen Einflüssen. Während wir dann die wichtigen bewusst wahrnehmen und entsprechend verarbeiten bzw. darauf reagieren, verbleiben die übrigen Einflüsse -so die Theorie- zunächst unbemerkt im Unterbewusstsein.

Da diese jedoch nicht ewig im Unterbewusstsein gelagert werden sollen, muss das Gehirn auch diese gefilterten Erlebnisse irgendwie verarbeiten. Es wird angenommen, dass diese Verarbeitung geschieht, während wir träumen, weswegen unsere Träume -wenn wir uns denn mal an sie erinnern können- meist sehr seltsam sein können.

Ich kann mich nur sehr selten an meine Träume erinnern, kann noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, ob ich überhaupt häufig träume. Angeblich lässt sich das so erklären, dass man sich nur dann noch an den Traum oder Teile davon erinnern kann, wenn man während der eigentlichen Traum- bzw. Verarbeitungsphase gestört oder geweckt wurde oder aufgrund anderer Einflüsse noch nicht alles verarbeiten konnte.

An einen Traum kann ich mich jedoch noch richtig gut erinnern, obwohl er viele, viele Jahre her ist. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wann es war, kann es aber auf meine Grundschulzeit eingrenzen. Der Grund, warum ich mich daran nach all den Jahren noch so gut erinnern kann -und wohl bis zum Ende meines Lebens werde erinnern können, sofern mich im Alter keine Gedächtniskrankheiten ereilen- ist der, dass er einfach so verrückt und zudem noch interkativ(!) war, dass ich ihn einfach niemals vergessen konnte: (weiterlesen…)

Jun/09

4

Der Ketchup-Killer

Ich gehe mal davon aus, dass der Großteil von euch -zumindest hin und wieder- Ketchup verwendet. Da stellt sich die spannende Frage, aus welcher Verpackung der Ketchup bei euch kommt? Ketchup aus Glasflaschen? Oder doch eher die “quetschbaren” Platikflaschen? Oder gibt es bei euch Ketchup aus der Tube?

Doch egal, für welche Art der Verpackung man sich entschieden hat, alle haben doch mehr oder weniger ein Problem gemeinsam: zum Schluss bleibt immer Ketchup in der Verpackung übrig… und zwar nicht gerade wenig! Es wurde festgestellt, dass bis zu 30% des Inhalts im Behälter verbleiben und mit der Packung weggeworfen werden. Das bedeutet, dass man bis zu einem knappen Drittel des bezahlten Produktes gar nicht verbraucht bzw. gar nicht verbrauchen kann!

Doch nun naht Rettung aus dem Freistaat Bayern. Forscher der Technischen Universität München haben einen Weg gefunden, wie man das leidige Ketchup-Problem lösen kann. (weiterlesen…)

Mai/09

14

Die Jugend von heute

Hand auf’s Herz, kommen euch solche Sätze nicht auch irgwendwie bekannt vor?

1) Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.

2) Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

3) Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.

Ja, solche und ähnliche Sätze begegnen uns im Alltag eigentlich ständig. Ich muss gestehen, dass ich mich neulich selbst dabei ertappt habe, wie ich etwas ähnliches gedacht habe – und das, obwohl ich selbst noch nicht einmal 30 bin!

Allerdings will ich jetzt nicht über die Jugend von heute herziehen, auch wenn der Titel dies vielleicht vermuten ließe. Vielmehr würde ich gerne näher auf die oben zitierten Sätze eingehen.

Die stammen nämlich nicht von irgendwelchen Rentnern, wie man vielleicht vermuten würde. (weiterlesen…)

Mai/09

2

3D-Technik für das Wohnzimmer

Kinos haben es nicht leicht. Sie müssen ihren Kunden stets etwas “besonderes” bieten können, um sich dauerhaft gegen die Konkurrenz aus dem heimischen Wohnzimmer durchzusetzen und ein Argument für die Zahlung des Eintrittsgeldes haben. Daher sind Kinos dazu verdammt, bezüglich der Technik Vorreiter und Trendsetter zu sein, welche sich niemals auf dem Erreichten ausruhen können.

Als das Kino zum letzten mal in einer schweren Krise steckte und die Zuschauerausblieben, da wurden Soundsysteme wie Dolby Surround und THX entwickelt, die der Geräuschkulisse im Kino einen dreidimensionalen Klang gaben. So konnte man beispielsweise miterleben, wenn ein Schuss von vorne rechts nach hinten links quer durch den Raum ging. Dies wurde einem im heimischen Wohnzimmer nicht geboten. Es war jedoch nur eine Frage der Zeit, bis diese Technik auch zu erschwinglichen Preisen für unsere Wohnzimmer zu haben war.

Und wieder steckten Kinobetreiber und Filmindustrie ihre Köpfe zusammen und sinnierten darüber, mit welcher neuen, spektakulären Technik man die Leute wieder an sich binden könnte. Heraus kam das 3D-Kino! Diverse zaghafte Versuche gab es ja schon in der Vergangenheit immer wieder, doch diesmal macht die Filmwelt ernst… und die Wonhzimmertechnik-Branche wetzt bereits die Waffen. (weiterlesen…)

Apr/09

25

Die Twitter-Katzenklappe

Was eine Katzenklappe ist, dürfte allgemein bekannt sein. Selbst Menschen, die nichts mit Katzen zu tun haben, kennen diese Dinger – vor allem aus amerikanischen Filmen. Es handelt sich dabei um eine kleine Klappe, die unten in die Tür eingesetzt wird und durch die eine Katze die Wohnung verlassen kann, um draußen zu “streunen”. Denn wie wir alle wissen, sind Katzen -und auch Kater- sehr eigenwillige Tiere, die nicht unbedingt stundenlang darauf warten wollen, bis Herrchen oder Frauchen sich mal bequemt, die Tür zu öffnen. Auch bleiben Katzen abends gerne mal länger unterwegs; auch da kann es nicht schaden, wenn die Katze dann später durch eine Katzenklappe allein wieder in die Wohnung kann und nicht durch Gemautze erst die halbe Nachbarschaft wecken muss.

Ioan Ghip ist Programmierer in Amerika… und er hat zwei Katzen. Diese hören auf die Namen Gus und Penny. Auch Gus und Penny haben ihre ganz eigenen, individuellen Ausgeh-Vorlieben, weswegen es auch bei Programmierer Ioan Ghip eine Katzenklappe im Haus -bzw. in diesem Fall in der Garage- gibt. Dabei gab es jedoch ein kleines Problem: auch die Katzen in der Nachbarschaft hatten anscheinend mitbekommen, dass es bei Mister Ghip reich gefüllte Futternäpfe gab. Ghip wollte nun irgendwie verhindern, dass die fremden Katzen seinen Katzen das Essen wegfutterten. (weiterlesen…)


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