Beschwerdebrief eines Mieters
Heute ist nach längerer Zeit mal wieder ein Brief eines Mieters auf meinem Schreibtisch gelandet, bei welchem ich während des Lesens nur mehrfach erstaunt den Kopf schütteln konnte. Dabei dachte ich, dass ich inzwischen schon einiges “gewohnt” sei.
So erinnere ich mich z.B. an die Mängelanzeige einer älteren Mieterin, die aus Kostengründen keinen Brief, sondern eine entsprechende Mitteilung auf einer Postkarte(!) schickte. Gerade in letzter Zeit kommt es auch immer häufiger vor, dass Mieter -um Geld zu sparen- auf den Abschluss diverser Versicherungen verzichten. Sobald dann doch mal etwas passiert, bekommen wir dann Briefe, in denen die Mieter darstellen, dass sie sich entsprechende Versicherungen nicht leisten konnten oder wollten und nun -voller Selbstverständlichkeit- fordern(!), dass ja deshalb wohl logischerweise wir für den Schaden aufkommen sollen, denn schließlich müsse ja jemand den Schaden zahlen.
Aber das ist alles nichts im Vergleich zu dem Brief, den ich diesmal in die Finger bekam. Da er nicht sonderlich lang ist, erlaube ich mir mal, den Brief hier in kompletter Länge -natürlich anonymisiert- wiederzugeben: [Weiterlesen...]
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Brueckentage
Wenn man sich -wie ich- heute morgen auf den Weg zur Arbeit machte, konnte man unweigerlich feststellen, dass die Straßen spürbar leerer waren. Auch war es irgendwie auffallend ruhig. Hierfür gibt es nur drei mögliche Erklärungen:
1. Es ist irgendein Sonn- oder Feiertag und man hat das selbst total verpeilt und sich trotzdem auf den Weg zur Arbeit gemacht – immer sehr ärgerlich!
2. Der Tag stimmt, aber die Uhrzeit nicht; es ist noch früher morgen, vielleicht 4 oder 5 Uhr in der Früh – auch toll, wenn einem so etwas erst auffällt, wenn es eigentlich schon zu spät ist.
3. Es ist ein Brückentag und geschätzte 99% der Bevölkerung drehen sich nochmal gemütlich im Bett herum, während man selbst -aus welchen Gründen auch immer- blöd genug war, keinen Urlaubsantrag eingereicht zu haben.
Heute war mal Erklärung Nr. 3 an der Reihe. Es war also einer dieser berühmt-berüchtigten Brückentage. Also die Art von Tagen, auf die sich Angestellte in unserem schönen Land bereits ganz zu Anfang des Jahres gerne wie die Aas-Geier stürzen, um unter Einsatz von möglichst wenigen Urlaubstagen möglichst viele freie Tage in Folge zu generieren. [Weiterlesen...]
abgelegt in: gearbeitet, gelebt
Gute Idee mit katastrophaler Umsetzung
Wenn man hierzulande die Begriffe Service und Deutschland in einem Satz in den Mund nimmt, dann ist zumeist das Wort Servicewüste nicht weit entfernt. Der Kollege vom Büro gegenüber wollte nun jedenfalls einmal zeigen, dass bei unserer Firma Service noch groß geschrieben wird.
Daher fuhr er als Abteilungsleiter persönlich zu einer Wohnung, in der von den Mietern ein Schaden (Rohrbruch) gemeldet worden war, um sich dort vor Ort mit eigenen Augen ein Bild vom Ausmaß des Schadens zu machen. Man muss dazu sagen, dass besagte Wohnung in letzter Zeit leider Opfer von so manchen Schäden war, weswegen die Mieter dort -verständlicherweise- langsam ein wenig genervt waren. Um also der negativen Stimmung entgegenzuwirken, wollte der Kollege ein Zeichen setzen und sich “höchstpersönlich” der Angelegenheit annehmen.
Er stand nun also vor der Tür des Mieters und klingelte. [Weiterlesen...]
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Mein Chef hat Urlaub… und Humor
Ich arbeite in meiner Firma mit immerhin drei Chefs. Mitunter kann es da schonmal stressig werden, natürlich nicht nur für mich
Aber es ist ein ganz klein wenig Entspannung in Sicht, denn einer der drei hat sich heute für 2 Wochen in den Osterurlaub verabschiedet.
Natürlich hat er uns vorher reichlich mit Aufgaben eingedeckt, wir könnten uns ja sonst langweilen oder auf dumme Gedanken kommen. Ganz sicher wird er auch von unterwegs öfter mal seine E-Mails checken und uns mit überraschenden Anrufen beglücken. Aber das ist im digitalen Zeitalter nunmal normal, man kann fast überall erreichbar sein und man kann eben auch fast überall jeden erreichen.
Immerhin sorgte Herr Chef heute mit unerwartet humorvoller Schlagfertigkeit bei seinem Abschied noch für einen Lacher. [Weiterlesen...]
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Die Abrechnung
Erst letzte Woche habe ich euch über den Brief eines Mieters berichtet, der vor Rechtschreibfehlern nur so strotzte. Ich hätte nicht zu träumen gewagt, dass man diesen Brief noch toppen könnte, aber nur eine knappe Woche später ist es tatsächlich gelungen!
Ging es in dem Brief von letzter Woche “nur” um eine Bitte -bei welcher man ja eigentlich schon ein wenig auf die Rechtschreibung achten sollte- so hatten wir es diesmal sogar mit einer offiziellen Rechnung zu tun. Wie man ein solches Dokument ruhigen Gewissens in dieser Form versenden kann, ist mir schleierhaft. Diesmal habe ich mir allerdings das Abschreiben des Briefes bzw. der Rechnung gespart und diese stattdessen einfach für euch eingescannt: [Weiterlesen...]
abgelegt in: gearbeitet, geschmunzelt







