Kategorie: gearbeitet
6
Telefonieren am Steuer kann günstiger sein, als nicht am Steuer zu telefonieren
14 Kommentare | veröffentlicht von Sascha in gearbeitet, geurteilt
Der Mann mit den verwirrenden Überschriften hat mal wieder zugeschlagen. Es ist aber tatsächlich so, dass es mitunter Fälle gibt, in denen es günstiger ist, am Steuer des Autos zu telefonieren, als dies nicht zu tun.
Bevor hier nun aber eine große Protestwelle auf mich zuschwappt, dass ich hier doch nicht öffentlich empfehlen kann, beim Autofahren zu telefonieren, möchte ich euch bitten, erst meine folgenden Ausführungen zu lesen. Wie ihr dann sehen werdet, ergibt (fast) alles danach einen Sinn… aber eben nur fast.
Es geschah bereits vor einigen Wochen, da kam eine Kollegin von mir ziemlich aufgelöst zurück ins Büro. Sie hatte ein paar wichtige Unterlagen weggebracht und war danach reicher an Punkten in Flensburg, gleichzeitig jedoch ärmer, was den Geldbeutel anging… ohne dabei etwas “Schlimmes” angestellt zu haben. Was war genau passiert? (weiterlesen…)
9
Eine Geschichte voller Missverständnisse
16 Kommentare | veröffentlicht von Sascha in gearbeitet, geschmunzelt
Man kann ja so einiges über meine Arbeit sagen, aber langweilig wird es da ganz bestimmt nie. Und diese Aussage bezieht sich nicht nur auf die eigentliche Arbeit, sondern auch auf das “Drumherum”.
Selbst, wenn man selbst mal einen relativ routinemäßigen Tag erwischt, passiert irgendeinem Kollegen garantiert wieder etwas, dass sich dann wie ein Lauffeuer durch die Firma verbreitet. So hat es nun auch einen Kollegen “erwischt”, der erst kurze Zeit bei uns ist. Ein junger, sympathischer Kerl, immer freundlich, gut drauf, höflich. Also eigentlich perfekt für den Kontakt mit Kunden.
Ein solcher Kundenbesuch stand nun auf dem Programm. Die Kundin -eine Frau irgendwo zwischen Ende 30 und Anfang 40-war pünktlich erschienen, um mit meinem Kollegen Ausschreibungsunterlagen durchzugehen und über Preise für ein Projekt nachzuverhandeln.
Besagter Kollege hatte ausgerechnet an diesem Tag seine Brille vergessen. Dies wäre eigentlich nicht so tragisch gewesen, denn auch ohne Brille kann er noch ganz annehmbar sehen… nur das Lesen ist für seine Augen dann halt auf Dauer etwas anstrengender. Soweit wäre es also eigentlich kein Problem gewesen – eigentlich! Es konnte ja auch keiner ahnen, was noch geschehen sollte. (weiterlesen…)
Heute ist nach längerer Zeit mal wieder ein Brief eines Mieters auf meinem Schreibtisch gelandet, bei welchem ich während des Lesens nur mehrfach erstaunt den Kopf schütteln konnte. Dabei dachte ich, dass ich inzwischen schon einiges “gewohnt” sei.
So erinnere ich mich z.B. an die Mängelanzeige einer älteren Mieterin, die aus Kostengründen keinen Brief, sondern eine entsprechende Mitteilung auf einer Postkarte(!) schickte. Gerade in letzter Zeit kommt es auch immer häufiger vor, dass Mieter -um Geld zu sparen- auf den Abschluss diverser Versicherungen verzichten. Sobald dann doch mal etwas passiert, bekommen wir dann Briefe, in denen die Mieter darstellen, dass sie sich entsprechende Versicherungen nicht leisten konnten oder wollten und nun -voller Selbstverständlichkeit- fordern(!), dass ja deshalb wohl logischerweise wir für den Schaden aufkommen sollen, denn schließlich müsse ja jemand den Schaden zahlen.
Aber das ist alles nichts im Vergleich zu dem Brief, den ich diesmal in die Finger bekam. Da er nicht sonderlich lang ist, erlaube ich mir mal, den Brief hier in kompletter Länge -natürlich anonymisiert- wiederzugeben: (weiterlesen…)
Wenn man sich -wie ich- heute morgen auf den Weg zur Arbeit machte, konnte man unweigerlich feststellen, dass die Straßen spürbar leerer waren. Auch war es irgendwie auffallend ruhig. Hierfür gibt es nur drei mögliche Erklärungen:
1. Es ist irgendein Sonn- oder Feiertag und man hat das selbst total verpeilt und sich trotzdem auf den Weg zur Arbeit gemacht – immer sehr ärgerlich!
2. Der Tag stimmt, aber die Uhrzeit nicht; es ist noch früher morgen, vielleicht 4 oder 5 Uhr in der Früh – auch toll, wenn einem so etwas erst auffällt, wenn es eigentlich schon zu spät ist.
3. Es ist ein Brückentag und geschätzte 99% der Bevölkerung drehen sich nochmal gemütlich im Bett herum, während man selbst -aus welchen Gründen auch immer- blöd genug war, keinen Urlaubsantrag eingereicht zu haben.
Heute war mal Erklärung Nr. 3 an der Reihe. Es war also einer dieser berühmt-berüchtigten Brückentage. Also die Art von Tagen, auf die sich Angestellte in unserem schönen Land bereits ganz zu Anfang des Jahres gerne wie die Aas-Geier stürzen, um unter Einsatz von möglichst wenigen Urlaubstagen möglichst viele freie Tage in Folge zu generieren. (weiterlesen…)
6
Gute Idee mit katastrophaler Umsetzung
10 Kommentare | veröffentlicht von Sascha in gearbeitet
Wenn man hierzulande die Begriffe Service und Deutschland in einem Satz in den Mund nimmt, dann ist zumeist das Wort Servicewüste nicht weit entfernt. Der Kollege vom Büro gegenüber wollte nun jedenfalls einmal zeigen, dass bei unserer Firma Service noch groß geschrieben wird.
Daher fuhr er als Abteilungsleiter persönlich zu einer Wohnung, in der von den Mietern ein Schaden (Rohrbruch) gemeldet worden war, um sich dort vor Ort mit eigenen Augen ein Bild vom Ausmaß des Schadens zu machen. Man muss dazu sagen, dass besagte Wohnung in letzter Zeit leider Opfer von so manchen Schäden war, weswegen die Mieter dort -verständlicherweise- langsam ein wenig genervt waren. Um also der negativen Stimmung entgegenzuwirken, wollte der Kollege ein Zeichen setzen und sich “höchstpersönlich” der Angelegenheit annehmen.
Er stand nun also vor der Tür des Mieters und klingelte. (weiterlesen…)
