Fundstücke

Der Psycho-Test im Badezimmer

DuscheDerzeit schaue ich mir aus beruflichen Gründen sehr viele Webseiten bzw. Internet-Shops an. Es ist schon interessant, wenn man so etwas mal wirklich ganz bewusst macht. Wenn es also nicht darum geht, dort etwas zu suchen bzw. zu kaufen, sondern sich den Aufbau und die Stilmittel bewusst zu machen, die dort verwendet werden. Da fällt einem erst auf, wie ähnlich sich Shops trotz unterschiedlichster Systeme oftmals eigentlich sind.

Das ist eigentlich auch kein Wunder. Schließlich gibt es für alles immer wieder Studien, die den Shop-Betreibern sagen, was Kunden -zumindest angeblich- wollen. Wo erwartet der Kunde das Logo eines Shops? Wo vermutet er intuitiv das Feld für die Suche? Welche Sachen sollte der Kunde immer im Auge haben? Wie sollte ein Warenkorb optimalerweise gestaltet sein? Teilweise nehmen diese Entwicklungen geradezu groteske Züge an. Ich meine mich sogar erinnern zu können, dass Microsoft mal eine Studie in Auftrag gegeben hat, die dann ergab, welcher blaue Farbton eines Links von Internet-Nutzern am häufigsten geklickt wird. [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 29. Juli 2014 um 09:03 Uhr

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Mach es dir doch einfach selbst!

Wer aufgrund der Überschrift glaubt, dass es in diesem Artikel etwas “zweideutig” zugehen wird, liegt genau richtig! Und doch fängt alles ganz harmlos an: als ich damals, vor vielen Jahren, damit anfing, meine ersten Gehversuche mit HTML zu machen und erste eigene Webseiten zu gestalten, da griff ich als Editor zu Microsoft Frontpage. Das war ein relativ simpel gehaltener Editor, der wie ein Baukasten aufgebaut war, so dass man sich seine Webseiten mit wenigen Handgriffen zusammenklicken konnte. Er war Bestandteil der Office-Suite, die damals bei meinem PC dabei war. Einfach Web-Elemente auswählen und an der gewünschten Stelle platzieren. Optisch bekam man letztlich das, was man auf seinem Monitor sah, aber der durch den Editor automatisch erstellte HTML-Code war einfach gruselig. Unstrukturiert, einzig und allein auf den Internet Explorer ausgelegt und völlig ohne die Beachtung irgendwelcher Standards.

Das erkannte ich selbst als damaliger Laie schnell, so dass ich Frontpage früh den Rücken kehrte. Webseiten wollte ich dennoch weiterhin erstellen können. Also investierte ich Fleiß und Zeit, las Bücher und Tutorial-Seiten im Netz und eignete mir Stück für Stück das Wissen an, das notwendig war, um die Webseiten-Ideen, die ich im Kopf hatte, in die Tat umsetzen zu können. Von daher reichte mir schon bald ein einfacher Text-Editor aus, um den HTML-Code ohne irgendwelche Baukasten-Systeme zu erstellen. So ist es bis heute geblieben. Zwar nutze ich inzwischen gerne Text-Editoren mit HTML-Zusatzfunktionen (z.B. Hervorhebung der Code-Syntax), aber dennoch konzentriere ich mich fast ausschließlich auf die direkte Bearbeitung des Quellcodes und lasse die Finger von manuellem Hin- und Herschieben von Elementen und automatischer Code-Generierung.

Andererseits kann ich verstehen, dass nicht jeder Zeit und Lust hat, sich in die Materie einzuarbeiten und stattdessen lieber auf entsprechende Baukästen zurückgreift, um in kurzer Zeit optisch ein Ergebnis zu haben, dass er sich ungefähr so vorgestellt hat. Als ich mich jedoch neulich in meinen Facebook-Account eingeloggt hatte, wurde mir doch glatt ein Homepage-Baukasten als gekaufter Beitrag empfohlen, bei dem unfreiwillig(?) eine gewisse Komik aufkam: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 4. März 2014 um 09:00 Uhr

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Ausgefallene Stellenanzeigen für mehr Aufmerksamkeit der Bewerber

Es kommt nur noch selten vor, dass ich Zeitung lese. Meist bin ich über die einschlägigen Online-Newsportale schon schneller über Ereignisse informiert, als es eine Zeitung je sein könnte. Und da inzwischen auch mehr und mehr lokale Medien (Lokal-Zeitungen, Lokal-Radio, das Stadt-Fernsehen) ihre Inhalte -zumindest die wichtigsten- zeitnah ins Internet stellen, bin ich auch bezüglich lokaler Nachrichten über das Internet immer up to date.

Dennoch werfe ich hin und wieder noch einen Blick in die normalen Zeitungen, die zweimal pro Woche im Briefkasten liegen. Den Nachrichten-Teil blättere ich oftmals zügig durch, da mir diese “News” meist schon bekannt sind. Interessant sind da vielmehr die hinteren Bereiche der Zeitung, die Kleinanzeigen. Hier und da findet sich mal ein Schnäppchen, oder es gibt gewollt oder ungewollt lustige Anzeigen in der Geburtstags-Rubrik, wo ich mich beim Lesen der gruseligen Reime manches Mal frage, ob es sich dabei um Vorlagen der Zeitungen handelt, in denen nur noch der Name ersetzt wird, oder ob Eltern und Verwandte wirklich so grausam sein können.

Neulich blieb ich beim Blättern in den Kleinanzeigen aber in einer ganz anderen Rubrik hängen, nämlich bei den Job-Anzeigen. Nicht, weil ich selbst auf der Suche nach einem neuen Job wäre, sondern weil ich mich gleich zwei mal über Anzeigen wundern musste: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 25. Februar 2014 um 09:04 Uhr

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Rechtschreibfehler in bestechender HD-Schärfe bei ProSiebenSat1 Kampagne

Ich bin im Internet wirklich nicht pingelig, wenn es um Rechtschreibung geht. So lese ich zum Beispiel seit Jahren bereits gerne den Blog vom Heiko aus Köln, der Rechtschreibfehler ganz originell auf seinem Blog sogar schon zu seinem Marken- bzw. Erkennungszeichen erklärt hat, da ihm selbst bewusst ist, dass diese bei ihm keine Seltenheit sind. Und obwohl ich bei meinen eigenen Blog-Artikeln durchaus auf meine Rechtschreibung achte und hierfür auch “ausgezeichnet” wurde, werden sich gewiss auch bei mir einige Rechtschreibfehler in den Artikeln angesammelt haben. Hier mal eine falsche Taste erwischt, dort einen “echten” Rechtschreibfehler produziert – das kann alles passieren. In den Blogs sind einfach Menschen am Werk.

Selbst auf professionellen Seiten finden sich immer wieder kleinere Rechtschreibfehler. Natürlich tauchen die auf journalistisch und redaktionell gepflegten Seiten spürbar seltener auf als auf privaten Blogs. Blöd wird die Sache nur, wenn man für wahrscheinlich viel Geld eine derzeit allgegenwärtige TV-Werbekampagne aus dem Boden stampft, welche auf eine Internet-Seite hinweist, auf der den Besucher dann ein Werbebanner erwartet, der gleich zwei Rechtschreibfehler in einem einzigen Satz aufweist. [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 6. Januar 2014 um 09:01 Uhr

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Wie lautet dein Name auf brasilianisch? Finde es hier heraus!

Brasilien-TrikotIm Sommer 2014 müssen Fußball-Fans nicht lange ohne “König Fußball” auskommen, denn nach dem Ende der Bundesliga wartet die Fußball-Weltmeisterschaft aus die Fußball-Verrückten. Die Fußball-WM findet diesmal in Brasilien statt. Fans erwarten einen echten Leckerbissen, denn Brasilien ist nicht nur Rekord-Weltmeister im Fußball, sondern seit jeher auch für ausgelassene Stimmung, viel Spaß, Freude und Musik auf den Rängen bekannt, so dass man bei dieser Weltmeisterschaft mit einem bunten Fest bei gutem Wetter rechnen kann.

Die Brasilianer sind nicht nur Künstler am Ball, sondern auch bei der Erfindung ihrer Namen. Zwar können volle brasilianische Namen durchaus Musik in den Ohren sein, eignen sich aufgrund der Länge aber nur schwer, um im Stadion besungen zu werden. Zumal der ein oder andere Name gerade für europäische Zungen schwer auszusprechen und noch schwerer zu merken ist. Daher ist es inzwischen Usus geworden, dass brasilianische Kicker sich kurze, prägnante Künstlernamen zulegen. Entweder ist es einer ihrer Vornamen oder manches mal auch komplette Phantasie. Hauptsache, es klingt klangvoll und lässt sich dennoch gut merken.

Doch ab sofort müssen wir nicht mehr neidisch auf die Brasilianer schauen. Jetzt können wir uns unseren eigenen brasilianisch angehauchten Künstlernamen zulegen! [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 18. Dezember 2013 um 09:00 Uhr

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