Blog & Blogosphäre

Das Sommerloch, der natürliche Feind der Motivation eines Bloggers

SonnenscheinManche Dinge sind für Blogger so sicher wie das Amen in der Kirche. Zum Beispiel kann man sich sicher sein, dass zweimal im Jahr, wenn die Uhren auf Sommer- bzw. Winterzeit umgestellt werden, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf zahlreichen Blogs die -durchaus nachvollziehbare- Diskussion losgeht, dass diese Zeitumstellung inzwischen ja eigentlich total veraltet und überholt ist.

Und genauso sicher kommt jedes Jahr im Sommer der Moment, wo die Zeit der Sommerferien anfängt, sich die Sonne blicken lässt und in dem Maße, wie die Temperaturen steigen, die Besucherzahlen in Blogs sinken. Es ist die Zeit des sog. Sommerlochs. Das Sommerloch ist nicht nur der natürliche Feind der Journalisten, die sich dann sogar -wie vor drei Jahren- öffentlichkeitswirksam mit umkippenden Blumenkübeln beschäftigten, sondern auch ein Feind für die Motivation so manchen Bloggers. [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 29. Juli 2013 um 08:55 Uhr

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EU unterstützt Google! Schwerere Zeiten für Blogger?

GoogleEines muss man Google ja lassen: es vergeht inzwischen praktisch kein Monat, in dem nicht juristisch über das Unternehmen diskutiert oder vor Gericht entschieden wird. Dabei geht es nicht immer „nur“ um das naheliegende Thema des Datenschutzes, sondern auch noch um andere Themenbereiche, die mit dem Betrieb der Suchmaschine und dessen Funktionen zu tun haben.

So hat der BGH im Mai erst entschieden, dass die bequeme Autocomplete-Funktion, bei der schon bei der Eingabe einer Suche automatisch vervollständigte Suchbegriffe, basierend auf bisherigen Suchanfragen der Google-Nutzer, angezeigt werden, Persönlichkeitsrechte verletzen kann. Im konkreten Fall ging es darum, dass so viele Menschen bei Google den Namen des Klägers in Kombination mit den negativ vorbelasteten Begriffen „Scientology“ und „Betrug“ gesucht hatten, dass Google bei Eingabe des Namens des Klägers die Suche nach jenem Namen in Kombination mit „Scientology“ und „Betrug“ bereits automatisch vorschlug. Auch wenn sich hierin lediglich das bisherige Verhalten der suchenden Google-Nutzer widerspiegele, sah der BGH in diesem Verhalten eine Persönlichkeitsrechtsverletzung als gegeben an.

Allerdings war dieses Urteil nicht ganz so schlimm für Google, denn der BGH entschied auch, dass Google seine Software nicht so konfigurieren könne, dass derartige Verletzungen von vornherein ausgeschlossen sein können / müssen. Stattdessen trug man Google auf, dass sie diesbezüglich erst dann tätig werden müssen, wenn sie von einer solchen Persönlichkeitsrechtsverletzung erfahren.

Insgesamt hat Google jedoch vor Gericht meist einen schweren Stand: [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 26. Juni 2013 um 08:56 Uhr

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Können Blogs echte Tagebücher sein?

TagebuchFrüher hatte ich mal eine kurze Phase, in der ich versucht habe, ein Tagebuch zu führen. Wenn man den allgemeinen Klischees Glauben schenken darf, ist das für einen Jungen ja eher ungewöhnlich. Allerdings hatte sich das Thema bei mir dann auch wieder schnell erledigt. Täglich etwas hineinzuschreiben, war mir schnell zu lästig, zumal auch nicht jeden Tag Dinge passierten, die einen Eintrag rechtfertigt hätten. So wurden die Einträge dann schleichend unregelmäßiger, bis ich sie nach kurzer Zeit ganz bleiben ließ.

Jetzt, Jahre später, ärgere ich mich im Nachhinein manchmal ein wenig darüber. Ich habe das Gefühl, den eigentlichen Wert eines Tagebuchs kann man zu dem Zeitpunkt, zu welchem man das Tagebuch mit Inhalt füllt, noch gar nicht wirklich abschätzen. Richtig wertvoll wird es doch erst Jahre oder gar Jahrzehnte später, wenn man es beim Aufräumen plötzlich wiederfindet, darin blättert und durch das Gelesene Erinnerungen geweckt werden, an die man sonst niemals wieder gedacht hätte. [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 17. Juni 2013 um 08:56 Uhr

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Offene Antwort auf eine merkwürdige E-Mail von Klaus T. Rückruf erbeten?

Seit ich diesen Blog hier betreibe, erreichen mich immer mal wieder zwischendurch E-Mails von unterschiedlichsten Menschen, die mir auf diesem Weg Lob oder Kritik mitteilen wollen, die Fragen zu Artikeln oder manchmal auch lustige oder interessante Dinge im Internet entdeckt haben, die sie mir auf diesem Weg mitteilen wollen, in der Hoffnung, dass ich darüber berichte. Auf diese Weise ist bereits der ein oder andere interessante Kontakt zustande gekommen.

Natürlich kommt auf diesem Weg auch eine Menge Spam rein, darüber müssen wir nicht reden. Damit muss man als Blogger leben. Das handhabe ich dann wie mit uninteressanter Werbung im Briefkasten – es wandert in den (virtuellen) Papierkorb.

Und ganz, ganz selten erreichen mich dann auch mal Mails wie neulich die von Klaus T., die ich mir durchlese und mich danach einfach nur frage, was mir der Absender damit nun eigentlich mitteilen will bzw. was seine Absicht hinter der Mail war. Bei mir hinterließ die Nachricht jedenfalls in erster Linie nur eine Menge Fragezeichen über dem Kopf. Hier mal der Inhalt, versehen mit ein paar Kommentaren von mir. Namen und Telefonnummern habe ich gekürzt: [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 14. März 2013 um 08:57 Uhr

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Zwang zu WordPress.com-Account beim Kommentieren in Blogs umgehen

WordPress LogoWenn man viel im Internet unterwegs ist und auf unterschiedlichsten Blogs kommentiert, stolpert man früher oder später über Blogs, bei denen es eine kleine „Hürde“ zu überwinden gilt, wenn man dort einen Kommentar hinterlassen möchte. Ich meine nicht die Blogs, bei denen man eine Rechenaufgabe erfüllen oder ein Captcha (Buchstaben, die kaum zu entziffern sind) lösen muss, um zu beweisen, dass man kein Spam-Bot, sondern ein echter Mensch ist. Nein, ich meine die Blogs, bei denen nach Absenden des Kommentars eine Meldung von WordPress kommt, die einen dazu auffordert, sich zur Authentifizierung mit seinen Daten des WordPress.com-Accounts einzuloggen.

Das mag für Leute kein Problem sein, die ihren Blog bei WordPress.com hosten, denn diese haben dann selbstverständlich einen solchen Account. Für die vielen Blogger, die ihren Blog auf einem eigenen Server hosten, gilt das hingegen nicht. Die brauchen einen solchen Account nämlich normalerweise nicht, wenn sie nicht gerade das Jetpack-Plugin nutzen, welches für den Statistik-Bereich ebenfalls einen WordPress.com-Account verlangt.

Allerdings ist so ein Account auch gar nicht nötig, um dennoch auf solchen Blogs kommentieren zu können. Das fand ich vor einiger Zeit eher zufällig heraus. Inzwischen weist man aber auch offiziell -sehr unscheinbar- auf die zweite Möglichkeit hin: [Weiterlesen…]

22 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 24. Januar 2013 um 09:01 Uhr

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