Blog Adventskalender 2017 – 5. Söckchen

Im vergangenen Jahr habe ich meinen Blogger-Adventskalender-Beitrag damit eingeleitet, dass ich über die schlimmen Zustände in der Welt nachgedacht habe, um dann von den eigenen, positiven Erlebnissen zu erzählen, die zeigen sollten, dass in der Welt nicht alles so schlecht ist, wie es manchmal scheint. Und wenn ich so das Jahr 2017 Revue passieren lasse, muss ich sagen, dass ich bei einem Blick auf die aktuelle Weltlage wieder die gleichen einleitenden Worte nutzen könnte, wie im vergangenen Jahr. Es hat sich -leider- in der Hinsicht nicht viel geändert. Umso wichtiger ist es, dass man sich auch auf positive Dinge verlassen kann. Wie zum Beispiel darauf, dass es Alex nun zum neunten Mal in Folge geschafft hat, den Blogger-Adventskalender zu organisieren und in der mitunter immer stiller werdenden Bloggosphäre (ja ja, ich geb es zu, ich gehöre selbst auch zu denen, die viel zu selten von sich hören lassen, Asche auf mein Haupt) noch genug Blogger zu finden, die dabei freudig und mit Herzblut mitmachen. Ich finde das toll! So, das musste mal gesagt werden.

Kommen wir aber nun zum eigentlichen Teil dieses Beitrags, nämlich dem fünften Söckchen des großen Blogger-Adventskalenders 2017:

Was hab ich da in den vergangenen Jahren nicht schon alles zu geschrieben? Persönliche Anekdoten, Rezepte, Berechnungen zum Weg des Weihnachtsmannes, die Darstellung des Unterschiedes zwischen Nikolaus (der ist morgen wieder dran) und Weihnachtsmann, eine Weihnachtsgeschichte als YouTube-Video, Bastelanleitungen für Weihnachtsschmuck… aber was es in all den Jahren noch nicht einmal bei mir gab, nämlich etwas zur Völkerverständigung.

Ganz konkret werfen wir heute mal einen Blick in ein weit entferntes Land – nach Österreich. Wunder, oh Wunder, auch dort wird Weihnachten gefeiert. Und so mancher mag nun in Gedanken schon ein bestimmtes Bild davon im Kopf haben, von einer romantischen kleinen Hütte in den verschneiten Bergen, wo von weitem der rauchende Kamin bereits zu sehen ist, die Fenster hell erleuchtet und drinnen hört man eine Familie gemeinsam Weihnachtslieder singen, während sie in aller Ruhe den Baum schmücken und darauf warten, dass die Plätzchen fertig werden.

Tja, aber wie sieht der (Vor-)Weihnachtsalltag der Österreicher denn wirklich aus? Ich verrate es euch: ziemlich genau so, wie bei uns auch. Was das angeht, sind wir uns wohl sehr ähnlich. Stress und Hektik, von besinnlicher Zeit ist im folgenden Video jedenfalls keine Spur – lustig ist es dennoch:

Ihr seht, die Menschen ticken scheinbar überall ähnlich, zumindest wenn es um Weihnachten geht. Dabei sollten wir alle uns wahrscheinlich angewöhnen, nicht immer so hektisch zu sein, sondern uns mal mehr Zeit zu nehmen. Wenn nicht an Weihnachten, wann dann? Also, gönnt euch -nicht nur an Weihnachten- ruhig auch immer mal ein paar Momente der Ruhe und Besinnung. Wie heißt es so schön?

Zeit, die man sich nimmt, ist Zeit, die einem etwas gibt!

Und morgen solltet ihr euch auf jeden Fall die Zeit nehmen, das nächste Söckchen zu finden. Ihr findet es entweder hier, da oder dort.