Der ganz besondere Jahreswechsel wie jeder andere

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SilvesterDas neue Jahr ist schon ein paar Tage alt. Nun komme ich endlich dazu, meinen ersten Blog-Artikel in 2015 zu schreiben. Irgendwie war es in den vergangenen Tagen bei mir zu hektisch dazu.

Der Großteil der arbeitenden Bevölkerung hat scheinbar rege Gebrauch davon gemacht, die günstig liegenden Feiertage mit Urlaubstagen aufzufüllen, um sich zwischen den Jahren zu erholen und auch den auf einen Freitag fallenden 02.01. als Brückentag zu nutzen. Das konnte ich deutlich auf dem Weg zur Arbeit merken, als die Straßen praktisch komplett frei waren, so dass ich endlich nach langer Zeit einmal wieder bezüglich der Ampeln auf einer „grünen Welle“ reiten konnte, da niemand vor mir träumte.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: ich ärgere mich nicht darüber, in der Zeit des Jahresübergangs arbeiten zu müssen. Daran habe ich mich vor Jahren bereits gewöhnt. Genau genommen sind das sogar die Tage, an denen ich besonders gerne arbeite. Denn auch, wenn es bei uns zum Jahreswechsel immer einige wichtige Dinge zu erledigen gibt, kommt man insgesamt wunderbar voran, da es insgesamt deutlich ruhiger ist – keine Fragen von Kunden, keine lästigen Werbe-Anrufe.

Brückentage haben eine ganz eigene Atmosphäre, einen ganz eigenen Reiz. Nicht nur zum Jahreswechsel, sondern ganzjährig. Es ist, als wäre man als arbeitender Mensch dann in einer anderen Welt – ohne Hektik, viel weniger Stress, mehr Ruhe für genaueres und konzentrierteres Arbeiten. Das sind genau die Tage, an denen man dann auch mal dazu kommt, den großen Stapel an Papier und Aufgaben abzuarbeiten und zu sortieren, was mir persönlich sehr wichtig ist. Ich mag keine offenen Aufgaben, die man zeitbedingt vor sich herschiebt.

Dennoch war die Lage der Feier- und Brückentage zu diesem Jahreswechsel schon interessant. Über die Weihnachtstage und das anschließende Wochenende frei, dann zwei Tage gearbeitet, Silvester und Neujahr frei, dann freitags wieder Arbeit, dann schon wieder Wochenende. Meinen Kollegen und mir ging es insbesondere am Freitag so, dass sich dieser wie ein Montag anfühlte – aber eben schon wieder Freitag war, so dass das Wochenende vor der Tür stand. Perfekt! So machen dann auch (gefühlte) Montage Spaß.

Am kommenden Montag wird dies alles vorbei sein. Dann wird das neue Jahr erst „so richtig“ starten. Der Urlaub der meisten Leute wird vorbei sein, auf den Straßen werden wieder die Schlafmützen unterwegs sein, die Hektik wird in den Alltag zurückkehren. Und ehe man sich versieht, wird wieder ein halbes Jahr herum sein.

Ich bin gespannt, welche Herausforderungen das Jahr 2015 für uns alle bereithalten wird. Insgesamt wird es wahrscheinlich ein Jahr wie jedes andere auch. Und dennoch verknüpft man zu jedem Jahresstart ganz besondere Wünsche und Hoffnungen mit einem neuen Jahr. Besondere Vorsätze habe ich nicht für mich gefasst. Stattdessen möchte ich das machen, was ich immer versuche: das beste aus dem zu machen, was einem das Jahr bietet.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Start in das neue Jahr, welches jetzt bald erst so richtig losgehen wird. Macht das beste daraus!

Foto: Thorsten Freyer / pixelio.de

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