8 Weihnachts-Geschenke, die du unbedingt vermeiden solltest! [Advent-Söckchen 17]

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Söckchen Es ist wieder soweit! Zum nun schon sechsten Mal findet der große Blog-Adventskalender unter Organisation von Alex statt, und zum sechsten Mal nehme auch ich an dieser Veranstaltung gerne teil. Inzwischen ist dies hier im Dezember also zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden. In diesem Jahr öffnen wir hier gemeinsam Söckchen Nummer 17.

Das bedeutet auch, dass wir heute den 17.12. schreiben. Das wiederum bedeutet, dass es ab heute nur noch ziemlich genau 1 Woche bis Heiligabend ist – meine Damen und Herren, es ist Zeit für Panik, bitte rasten Sie jetzt aus!

Mal ehrlich, ich bin ja einer dieser unbeliebten Streber, die die Geschenke immer schon rechtzeitig gekauft haben, so dass mir der Weihnachts-Stress gerade jetzt, wo praktisch der Countdown läuft, nicht viel anhaben kann. In diesem Jahr habe ich auch das Weihnachtsessen sorgfältig im Voraus geplant, so dass ich alle benötigten Zutaten längst in den Vorratskammern befinden.

Trotzdem muss ich gestehen, dass ich es liebe, kurz vor Weihnachten noch in die Stadt zu gehen und dem panischen Treiben dort zuzusehen. Alle Welt jammert darüber, dass der Einzelhandel keine Chance gegen den Online-Handel hätte. An diesen Tagen spricht die Realität meist eine andere Sprache. Da wird gekauft, wie bekloppt! Ohne Sinn und Verstand. Genau so, wie es Einzelhändler wahrscheinlich lieben. Mit Hektik pur, schließlich könnte einem jemand das letzte Paar Socken mit Weihnachtsmännern drauf als DAS Geschenk des Jahres vor der Nase wegschnappen.

Und da sind wir auch schon beim Thema. Irgendwie haben sich manche Dinge im Laufe der Jahre als typische „Not-Geschenke“ für Last-Minute-Käufer etabliert, die tatsächlich immer mal wieder gekauft werden, obwohl die oftmals niemand wirklich haben möchte:

Platz 8: Parfum-Gutscheine von Douglas

Das Geschenk, welches so ziemlich jede Frau kennt. Zugegeben, immerhin besser, als wenn man(n) völlig überfordert und ahnungslos einen Panik-Kauf tätigt und einfach „irgendwas“ in der Parfumerie kauft. Und rein grundsätzlich auch kein generell schlechtes Geschenk, denn auch wenn es weder originell, noch sehr persönlich ist, ist es immerhin nützlich. Problem bei den Dingern ist einfach, dass so ziemlich jede Frau in meinem Freundes- und Bekanntenkreis solche Dinger regelmäßig von allen möglichen Leuten bekommt. Und das macht solche Gutscheine dann am Ende vielleicht doch ein Stück weit weniger attraktiv.

Platz 7: Bücher-Gutscheine

Ebenfalls kein per se schlechtes Präsent, gerade wenn man jemanden beschenkt, von dem man weiß, dass er viel und gerne liest, aber nicht, was er genau liest und was er bereits gelesen hat. Problem ist nur: viel zu oft werden solche Gutscheine auch an Leute verschenkt, die nicht so gerne lesen. Merke: ein Geschenk soll Freude machen und kein „Erziehungsauftrag“ sein.

Platz 6: Krawatten

Klar, ein paar Krawatten kann jeder Mann gebrauchen. Ein paar! Manchmal reicht auch schon ein Paar! Aber, liebe Damen, spätestens wenn der halbe Kleiderschrank damit gefüllt ist, muss es auch wirklich mal gut sein. Sonst kommt man(n) am Ende gar nicht mehr hinterher, sich die Dinger an Altweiber abschneiden zu lassen.

Platz 5: Socken

Ja, Männer tragen Socken. Manche sogar weiße Tennis-Socken. Einige -oh je- sogar in Sandalen! Aber: selbst, wenn man unter extremem Schweiß-Fuß leidet und nur einmal in der Woche zum Wäsche-Waschen kommt, hin und wieder mal ein Paar verschleißt… hier verhält es sich ähnlich wie mit Krawatten: irgendwann ist es genug. Da ändern auch stets wechselnde Motive nichts dran, die sehen wir Männer uns eh nie an.

Platz 4: Flasche Wein

Wieder so ein Geschenk aus der Kategorie „kann gut sein, man kann aber auch viel falsch machen“. Wenn der Beschenkte gerne Wein trinkt und man seinen Geschmack kennt, kann man ihm sicherlich eine Freude mit einer leckeren Flasche machen. Wie gesagt, da sollte man dann aber auch seine Vorlieben kennen, sonst geht der Schuss nach hinten los. Tunlichst sollte man sich auch vor einem gern gemachten Anfänger-Fehler in Acht nehmen: niemals die Flasche (zurück-)verschenken, die man selbst ein Jahr vorher erhalten hat. Das kommt sonst ganz blöd an.

Platz 3: Hardware vom Laien

Der Super-Gau für jeden Technik-Liebhaber. Ein Gerät, welches einem ein absoluter Laie ohne Vorbereitung gekauft hat. Natürlich in bester Absicht. Und nach eingehender Beratung durch den „Fachmann“ im MediaMarkt oder Saturn („Aaaaargh!“). Glaubt mir, ihr erwischt grundsätzlich das falsche Gerät, welches im Zweifel zwar teurer, aber dennoch schlechter als das eigentlich sinnvolle Gerät war. Hier macht dann ein Gutschein wirklich mal Sinn – oder man nimmt sich einen Experten mit, der wirklich Ahnung von der Materie hat und zum Beispiel eine Kamera nicht nur deswegen als besser anpreist, weil die noch mehr Millionen Pixel Auflösung hat.

Platz 2: Pfannen (und Töpfe)

Der Klassiker für Mutti: was praktisches! Natürlich wird sie sich darüber freuen. Ist schließlich Mutti. Innerlich wird sie aber wahrscheinlich darüber phantasieren, wie sie euch das Ding über den Schädel zieht. Dann doch noch lieber den Douglas-Gutschein… damit sie nicht so riecht, wenn sie mit alten Pfannen das Weihnachts-Essen zubereiten muss. Merke: den Spruch „Ich kann einfach nicht mehr mit ansehen, wie du dich allein in der Küche abrackerst. Mach doch bitte die Tür zu“ finden Frauen nicht lustig. Genauso verhält es sich mit Küchenutensilien als Geschenk.

Platz 1: Überraschungsbesuch von der Familie

DAS Highlight zu jedem feierlichen Anlass. Man ist froh, endlich mal einen Tag Ruhe zu haben, faul mit der abgewetzten Jogginghose auf der Couch vor dem Fernseher fläzen zu können, die Fernbedienung in der einen Hand, und in der anderen die nahrhafte Tiefkühl-Pizza. Das Leben ist schön – und dann klingelt es an der Tür. Die Familie war gerade „zufällig“ in der Nähe, hat zufällig Sonntagskleidung an und will „nur mal kurz Hallo sagen“. Aber ein Stück Kuchen oder ein spontanes Drei- bis Vier-Gänge-Menü wäre auch völlig in Ordnung, wenn es keine Umstände macht. Unangemeldete Überraschungsbesuche (angemeldete gibt es sicherlich eh nicht) werden von vielen Menschen eh schon als grenzwertig empfunden, an Feiertagen gehen sie aber gar nicht. Auch wenn man sich selbst als das schönste Geschenk erachtet, kann der so „Beschenkte“ das hin und wieder subjektiv anders wahrnehmen und sich wünschen, jetzt ein neues Pfannen-Set zu bekommen, um alle zu verjagen.

So, ich hoffe, ihr seid nun bestens gewappnet, um in der heißen Phase nun keinen Fehler mehr bei der Geschenk-Auswahl zu machen. Auch wenn es heiß hergeht, behaltet einen kühlen Kopf. Wer nicht schenkt, um einfach irgendwas zu verschenken, sondern Herz und Hirn nutzt, wird auf Dauer die individuelleren, originelleren und vielleicht sogar günstigeren, auf jeden Fall aber beliebteren Geschenke machen. Oder man macht einfach mal das, von dem immer alle reden: man schenkt sich nichts, sondern besinnt sich darauf, gemeinsam eine ruhige und schöne Zeit zu verbringen. Da hat man oft mehr von.

Wovon man auch mehr hat -und mehr bekommt- ist der Blog-Adventskalender. Da geht es morgen schon weiter… und zwar entweder bei Mella, in der Netzliga, oder aber vielleicht auch beim lieben Fulano.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon alle Geschenke? Und habt ihr schon einmal ein Geschenk bekommen (oder verschenkt), dass ihr (oder der andere) überhaupt nicht haben wolltet? Um was hat es sich dabei gehandelt?


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