5 Tools, wenn eine Website down bzw. nicht erreichbar ist

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Internet & TechnikDas ist sicherlich jedem schon einmal passiert. Man ruft eine Internet-Seite auf und erhält statt der Seite eine Fehlermeldung, weil die Seite nicht erreichbar ist. Man kontrolliert ggf. noch einmal, ob man sich nicht bei der Adresse vertippt hat, stellt fest, dass alles korrekt geschrieben ist, aber die Seite lädt dennoch nicht.

Bei fremden Seiten ist das mindestens schon lästig, bei eigenen Seiten dürfte hingegen sofort Panik ausbrechen. Wer möchte schließlich schon gerne sein eigenes Web-Projekt offline sehen? Was macht das für einen Eindruck bei Besuchern? Daher beginnt man hastig damit, nach dem Fehler zu suchen. Beim letzten Besuch lief doch alles noch und man hat seither gar nichts verändert – oder etwa doch? Oder wurde die Seite vielleicht gehackt? Oder hat man die Rechnung nicht bezahlt und die Domain ist abgeschaltet worden?

Doch bevor man derart in Panik verfällt, sollte man erst einmal prüfen, ob der Fehler wirklich bei der besuchten Seite liegt, oder ob das Problem nicht vielleicht an anderer Stelle zu suchen ist. Das kann nämlich durchaus der Fall sein und erspart einem dann eine Menge unnötiger Arbeit.

So ist es in der Vergangenheit schon passiert, dass z.B. Vodafone aufgrund eines technischen Fehlers versehentlich für eine Stunde sämtliche Google-Dienste gesperrt hatte. Solche Fehler können natürlich dem Internet-Provider auch mit anderen Webseiten passieren, auch wenn dies -glücklicherweise- eher nur sehr, sehr selten der Fall ist.

Eine weitere Möglichkeit könnte sein, dass daheim der eigene Router oder die Firewall falsch konfiguriert ist oder bei einem (automatischen) Update etwas schiefgelaufen ist, so dass nun bestimmte Adress-Bereiche gesperrt und somit nur bei bzw. für euch nicht erreichbar sind. Hin und wieder kommt es auch vor, dass sich der Browser beim Laden einer Seite „verschluckt“ und nur eine fehlerhafte Seite produziert, die er dann im Cache zwischenspeichert, so dass euch (und nur euch) dann eine Zeit lang eine fehlerhafte Seite angezeigt wird, bis ihr den Cache des Browsers löscht oder die Cache-Zeit von allein abläuft.

Ihr seht, es gibt viele mögliche Gründe dafür, dass ein Ladefehler einer Seite oder gar eurer eigenen Webseite gar kein Fehler auf der Website sein müssen, sondern ganz andere Ursachen haben kann und nur ihr oder ein kleiner Teil der weltweiten Nutzer davon betroffen seid.

Doch wie soll man nun herausfinden, ob es sich um ein globales Problem der Website handelt, oder ob man nur selbst von dem Ladefehler der Seite betroffen ist? Nun, ganz einfach. Man muss dafür noch nicht einmal völlig panisch all seine Freunde und Bekannte anrufen oder die Nachbarn nerven. Stattdessen gibt es dafür kostenlose Dienste im Internet, wie z.B.:

Auf den Seiten müsst ihr einfach nur die Domain / Adresse der Seite angeben, die ihr nicht erreichen könnt. Die Dienste testen dann über diverse Server, ob sie die Seite erreichen können. Ist das der Fall, geben Sie euch Bescheid, dass die Seite problemlos erreichbar ist und der Fehler bei euch oder eurem Computer / Router / Browser etc. liegen muss. Ist die Seite hingegen auch für diese Dienste nicht erreichbar, erhaltet ihr die Meldung, dass es nicht euer Fehler ist und die Seite ein generelles Problem mit der Erreichbarkeit hat.

Übrigens: wenn ihr wirklich ständig ein Auge darauf haben wollt, ob eure Seite noch online ist, gibt es auch dafür entsprechende Tools, die das überwachen. Diese rufen die Seite in regelmäßigen Abständen auf und senden euch eine SMS oder E-Mail, wenn die Seite mal nicht erreichbar sein sollte, so dass ihr dann direkt reagieren könnt. Derartige Dienste haben meist auch eine kostenlose Variante, die sich von kostenpflichtigen meist dadurch unterscheidet, dass eure Seite „nur“ alle fünf Minuten (statt jede Minute, wie dies bei kostenpflichtigen Angeboten meist der Fall ist) auf Erreichbarkeit überprüft wird. Für die meisten Projekte dürfte der 5-Minuten-Rhythmus aber sicherlich ausreichend sein.

Recht bekannte Vertreter solcher kostenfreien Dienste sind z.B.:

Mit solchen Tools erhaltet ihr einen guten Überblick darüber, wie gut eure Seite wirklich erreichbar ist. Denn wer hat seine Projekte schon ständig im Auge? In jedem Fall könnt ihr so auch schon einmal die Fehlerquelle(n) ein wenig einschränken und wisst eher, in welcher Richtung ihr zur Behebung des Fehlers ansetzen müsst. Sind diese Tools und Dienste für euch interessant? Nutzt ihr sie oder andere Alternativen vielleicht sogar bereits? Oder ruft ihr immer Freunde und Verwandte an, um zu testen, ob bei denen eine Seite auch nicht geht?

Foto: Klicker / pixelio.de

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