Archiv für März, 2014

Tank-Karten mit gewissen Vorzügen

Lkw auf AutobahnIn meiner alten Firma gab es eine richtige, kleine Fahrzeugflotte. Wenn man mal einen Außentermin hatte, konnte man sich eines der bereitstehenden Fahrzeuge nehmen und damit fahren. Eigentlich waren mehr als genug Fahrzeuge vorhanden, aber wie das so ist: immer dann, wenn man wirklich dringend eines benötigte, waren oft alle in Beschlag genommen. Zum Glück kam ich in solchen Notfällen über meinen Büro-Kollegen fast immer an ein Auto, da er eines aus der Flotte mehr oder weniger zu seinem eigenen erklärt hatte.

Normalerweise war es so vorgesehen, dass man sich ein x-beliebiges Fahrzeug aus der Fahrzeugflotte nehmen konnte. Waren eh alles die gleichen Automodelle. Doch im Laufe der Zeit hatten sich einige Kollegen die Autos mehr oder weniger „unter den Nagel gerissen“ und der Rest der Belegschaft musste dann fragen, ob man das Auto mal kurz (oder eben lang) haben konnte. Schlimm war es nur mit dem Tanken, denn auch hier schlug Murphys Gesetz gnadenlos zu. Egal, für welches Auto man sich entschied, man erwischt fast zwangsläufig immer jenes, welches erst einmal aufgetankt werden musste. Jedenfalls ging das mir immer so.

Zum Glück musste man zu meiner Zeit dort das Geld nicht mehr selbst vorstrecken. Stattdessen hatte jeder von uns eine Tank-Karte, in unserem Fall handelte es sich um eine Aral CardPlus. Mit der konnte man den Sprit „bezahlen“, bzw. genauer gesagt wurde der Betrag dann für das Fahrzeug entsprechend verbucht und einmal im Monat bekam unsere Firma dann Post mit einer Aufstellung, auf welche Karte / welches Fahrzeug wie viel getankt worden war und was da letztlich gezahlt werden musste. Auch die Autowäschen, die ab und zu notwendig waren, konnten über so eine Karte abgerechnet werden. Außer bei einem Kollegen von mir. Der hatte -aus welchem Grund auch immer- damals eine Tank-Karte mit einer niedrigeren Leistungsstufe erhalten, worin keine Autopflege inkludiert war. Ich will es mal so ausdrücken: sein Auto konnte man zwischen den anderen immer recht schnell erkennen. [Weiterlesen…]

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7 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 6. März 2014 um 08:50 Uhr

abgelegt in: Rest

Mach es dir doch einfach selbst!

Wer aufgrund der Überschrift glaubt, dass es in diesem Artikel etwas „zweideutig“ zugehen wird, liegt genau richtig! Und doch fängt alles ganz harmlos an: als ich damals, vor vielen Jahren, damit anfing, meine ersten Gehversuche mit HTML zu machen und erste eigene Webseiten zu gestalten, da griff ich als Editor zu Microsoft Frontpage. Das war ein relativ simpel gehaltener Editor, der wie ein Baukasten aufgebaut war, so dass man sich seine Webseiten mit wenigen Handgriffen zusammenklicken konnte. Er war Bestandteil der Office-Suite, die damals bei meinem PC dabei war. Einfach Web-Elemente auswählen und an der gewünschten Stelle platzieren. Optisch bekam man letztlich das, was man auf seinem Monitor sah, aber der durch den Editor automatisch erstellte HTML-Code war einfach gruselig. Unstrukturiert, einzig und allein auf den Internet Explorer ausgelegt und völlig ohne die Beachtung irgendwelcher Standards.

Das erkannte ich selbst als damaliger Laie schnell, so dass ich Frontpage früh den Rücken kehrte. Webseiten wollte ich dennoch weiterhin erstellen können. Also investierte ich Fleiß und Zeit, las Bücher und Tutorial-Seiten im Netz und eignete mir Stück für Stück das Wissen an, das notwendig war, um die Webseiten-Ideen, die ich im Kopf hatte, in die Tat umsetzen zu können. Von daher reichte mir schon bald ein einfacher Text-Editor aus, um den HTML-Code ohne irgendwelche Baukasten-Systeme zu erstellen. So ist es bis heute geblieben. Zwar nutze ich inzwischen gerne Text-Editoren mit HTML-Zusatzfunktionen (z.B. Hervorhebung der Code-Syntax), aber dennoch konzentriere ich mich fast ausschließlich auf die direkte Bearbeitung des Quellcodes und lasse die Finger von manuellem Hin- und Herschieben von Elementen und automatischer Code-Generierung.

Andererseits kann ich verstehen, dass nicht jeder Zeit und Lust hat, sich in die Materie einzuarbeiten und stattdessen lieber auf entsprechende Baukästen zurückgreift, um in kurzer Zeit optisch ein Ergebnis zu haben, dass er sich ungefähr so vorgestellt hat. Als ich mich jedoch neulich in meinen Facebook-Account eingeloggt hatte, wurde mir doch glatt ein Homepage-Baukasten als gekaufter Beitrag empfohlen, bei dem unfreiwillig(?) eine gewisse Komik aufkam: [Weiterlesen…]

16 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 4. März 2014 um 09:00 Uhr

abgelegt in: Fundstücke

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