Aus welchen Gründen bloggen Blogger?

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Blogger lieben Texte. Deswegen sind sie Blogger geworden. Weil sie ihrer Umwelt, ihren Lesern etwas mitteilen wollen. Weil sie etwas zu sagen haben. Weil sie andere an ihrem Leben teilhaben lassen wollen. Weil sie andere von etwas überzeugen wollen. Weil sie ihre Sicht der Dinge darstellen wollen. Weil sie mit anderen diskutieren wollen. Oder weil sie einfach gerne schreiben. In jedem Fall, weil sie Texte lieben.

Auch der Alex teilt diese Liebe zu Texten. Schon seit Jahren. Bevor er seinen derzeitigen Blog startete, der im wahrsten Sinne des Wortes ein offenes Blog ist, weil die Leser dort vom Design bis hin zur Themenauswahl ein Mitspracherecht haben, betrieb er einen Blog, der sich rund um das Arbeitsleben drehte. Dort veröffentlichte er auch immer wieder erfundene Kurzgeschichten, in denen es um das Leben von Menschen mit unterschiedlichen Jobs ging.

Eine dieser Kurzgeschichten ist nun zusammen mit weiteren Geschichten von namhaften Autoren wie Heinz Erhardt oder Peter Frankenfeld in einer Kurzgeschichtensammlung erschienen!

Genaueres hierzu könnt ihr beim Alex nachlesen. Ich habe jedenfalls meine handsignierte Ausgabe bereits hier liegen:

Buch: Keine Zeit, bin in Rente!

An dieser Stelle noch einmal vielen herzlichen Dank dafür an Alex!

Für einen Blogger gewiss ein tolles Gefühl! Denn wenn ein Blogger etwas noch mehr liebt, als Texte zu schreiben, dann ist es, wenn diese Texte von möglichst vielen Menschen wahrgenommen werden. Ansonsten würden wir Blogger unsere Texte doch nicht ins Internet schrei(b)en, sondern könnten sie ganz privat in eine persönliche Textdatei schreiben, oder in ein Tagebuch. Und wenn wir Blogger nur wollten, dass nur gewisse Menschen unsere Texte lesen, würden wir sie wohl mit einem Passwort schützen. Aber das wollen wir gar nicht. Wir wollen wahrgenommen werden. Wir wollen Aufmerksamkeit für uns, für unsere Texte. Oder etwa nicht?

Der Alex hat es geschafft, dass seine Geschichte nun nicht nur im Internet wahrgenommen wurde, sondern auch über die Grenzen des Internets hinaus in der „analogen Welt“ der Bücher. Hierzu gratuliere ich ihm ganz herzlich, denn das schaffen nicht viele Blogger.

Wie schaut es bei euch aus? Aus welchen Gründen bloggt ihr? Für wen bloggt ihr? Wollt ihr Aufmerksamkeit, oder ist euch die komplett egal? Hat sich diesbezüglich im Laufe der Zeit etwas bei euch geändert? Und wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr mal -zumindest für kurze Zeit- mit eurem Blog im Fokus der Öffentlichkeit / Aufmerksamkeit stündet (falls das nicht vielleicht schon der Fall war)?


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