Staubflöckchen, Grauröckchen – Weihnachten mit Hindernissen

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WeihnachtenSo Freunde, ich hoffe für euch, dass ihr schon alle eure Geschenke gekauft und bereits fertig eingepackt habt, und dass der Kühlschrank und die übrigen Schränke prall gefüllt mit Leckereien sind, die ihr über die bevorstehenden Weihnachtstage essen möchtet. Ansonsten viel Spaß in den Innenstädten, Parfümerien und Supermärkten der Republik, die nun sicherlich wieder panisch von Menschenmassen heimgesucht werden. Schließlich steht Weihnachten dieses Jahr ganz plötzlich, überraschend und ohne Vorwarnung vor der Tür. Und wer weiß schon, ob die Supermärkte nach Weihnachten überhaupt wieder öffnen. Da muss man dann schon gut vorbereitet sein.

Hin und wieder schaue ich mir das hektische Treiben gerne an. Aber nur als passiver Zuschauer. Mich selbst in dieses Getümmel stürzen zu müssen, um mich mit allen anderen um die Reste in den Regalen streiten zu müssen, wäre mir ein Graus. Darum haben wir hier -wie jedes Jahr- auch bereits brav alles vorher eingekauft, den Kühlschrank, die Kühltruhe und die sonstigen Schränke gefüllt, sogar der Sekt für Silvester steht schon bereit. Also eigentlich alles in Butter. Eigentlich… denn natürlich kommt es wieder anders als man denkt.

Wie sich das nach all den erfolgreichen Vorbereitungen gehört, sollte kurz vor dem Fest noch einmal die Wohnung auf Vordermann gebracht werden. Aufgeräumt war schnell, es blieb nur noch der Boden übrig. Zwar haben wir einen dieser praktischen Staubsauger-Roboter, der das Gröbste beseitigt, was die Katze so an Fell oder auch Katzenstreu in der Gegend verteilt. Aber zum einen bleibt auch bei ihm immer etwas liegen, und zum anderen muss man für eine wirklich gründliche Reinigung dann doch als Mensch selbst ran.

Also schnell den Staubsauger aus der Abstellkammer geholt und los geht’s. Nur blöd, wenn eben jener Staubsauger dann nach ca. der Hälfte der Wohnung plötzlich schlapp macht. Da ging nix mehr. Zugegeben, er hatte schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, aber ausgerechnet jetzt, das war schon ein extrem ungünstiger Zeitpunkt. Denn jetzt in die Stadt fahren, um einen neuen Staubsauger zu kaufen? No way, nicht mit mir. Zwar glaube ich nicht, dass man sich da mit anderen um Staubsauger kloppen müsste (wer ist schon so lebensmüde und verschenkt Staubsauger zu Weihnachten?), aber ins Getümmel inklusive Warterei an der Kasse müsste ich ja trotzdem.

Also habe ich aus den unendlichen Weiten der Abstellkammer nach ewigen Zeiten mal wieder den Besen geholt und ganz oldschool den Boden gekehrt und dann alles mit einem Kehrblech beseitigt. Ganz ehrlich, es ist schon interessant, wenn man mal so richtig aus nächster Nähe sieht, was und wie viel sich da so auf einem Boden an Staub und kleineren Schmutz-Partikeln ansammelt – trotz Staubsauger-Roboter. Beim Staubsaugen bekommt man das Zeug ja meist gar nicht zu Gesicht, da es sofort im Gerät bzw. Beutel landet.

Nun mag es natürlich sein, dass die Bodenreinigung mit dem Besen und dem Kehrblech nicht ganz so intensiv und gründlich war, wie sie mit dem Staubsauger gewesen wäre, der auch noch das letzte Staubkorn in der hintersten Ecke erwischt hätte. Aber optisch sieht es sauber aus… und außerdem verbringt man Weihnachten doch sowieso meistens bei gedimmter Beleuchtung, oder?

Ich wünsche all meinen Lesern an dieser Stelle jedenfalls frohe, erholsame Festtage, ohne Probleme und ohne ausfallende Geräte 🙂

Habt ihr denn schon alles beisammen, oder müsst ihr euch noch einmal vor den Feiertagen ins hektische Getümmel stürzen?

Foto: Jens Bredehorn / pixelio.de

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