Das Haustier im Weihnachtsbaum

WeihnachtenMan mag es kaum glauben, aber Weihnachten steht schon bald wieder vor der Tür. Das merkt man teilweise schon daran, dass die Zeitungen „dank“ deutlich mehr Werbung gerade wieder spürbar dicker werden, oder auch daran, dass am Wochenende die Leute wieder die Innenstädte stürmen, um sich mit Geschenken zu beladen. Außerdem gesellen sich in den Supermärkten zu den Weihnachts-Leckereien, die es inzwischen ja oft schon seit Mitte des Jahres dort gibt, jetzt langsam auch wieder die Adventskalender. Und egal wie alt ich bin, die Dinger gehören für mich einfach zu Weihnachten dazu.

Was für mich ebenfalls zu Weihnachten einfach dazugehört, ist neben einem Adventskalender eine weihnachtliche Dekoration. Ein Adventskranz, dessen Kerzenschein den Raum in ein weihnachtlich-gemütliches Ambiente taucht, Fenster, die mit weihnachtlichen Fensterbildern geschmückt sind. Auch sehe ich mir immer wieder gerne die Vorgärten in den Nachbarschaften an, wo Nachbarn mit viel Liebe -und vielleicht auch gegenseitiger Konkurrenz- wunderschön die Gärten mit Lichterketten zu kleinen Kunstwerken verwandeln. Klar, das kostet eine Menge Strom, aber es sieht einfach traumhaft aus, wenn man im Dunkeln durch solch eine Nachbarschaft spaziert.

Wir selbst müssen bei der Weihnachts-Dekoration immer ein wenig aufpassen. Unsere Katze Lucy mag nämlich auch Weihnachts-Deko, nur auf eine ganz andere Art und Weise 😉

Das Problem kenne ich noch von früher aus meiner Kindheit. Unser Kater war damals zum Glück nicht sonderlich erpicht auf Lametta und Christbaumkugeln. Aber Tannennadeln vom Weihnachtsbaum waren für ihn einfach unwiderstehlich. Damit er nicht ständig im Baum hing, hatten wir uns letztlich für einen auch sonst recht pflegeleichten, künstlichen Baum entschieden. Der war für unseren Kater dann auch nicht mehr interessant, so dass von der Seite aus keine Gefahr mehr lauerte.

Unsere Katze Lucy ist da weniger pflegeleicht. Nadeln kaut sie für ihr Leben gern, aber auch große Kunstbäume haben auf sie aus irgendeinem Grund eine magische Anziehungskraft. So sind wir letztlich bei einem dieser kleinen, künstlichen Mini-Weihnachtsbäume gelandet, die man sich auf oder in den Schrank oder (Schreib-)Tisch stellen kann. Kugeln sind daran kein Problem, nur Lametta gilt es tunlichst zu vermeiden, sonst wird auch dieser kleine Baum für die Katze interessant. Um ihn dennoch ein wenig weihnachtlicher zu gestalten, haben wir uns jetzt LED-Mini-Weihnachtskerzen im Weihnachtsmarkt-Bereich gekauft. Die sind klein genug, um auf den kleinen Baum zu passen und eben elektrisch, so dass da nichts passieren kann, selbst wenn die Katze wider Erwarten doch mal neugierig werden sollte. Wobei sie die großen, echten Kerzen auf dem Adventskranz ebenfalls meidet. Dass „heiß“ nicht gut für sie ist, scheint sie also wenigstens verstanden zu haben.

Wie ist das bei euch? Habt ihr auch Haustiere? Vertragen sich diese mit eurer Weihnachts-Dekoration, insbesondere euren Weihnachtsbäumen? Habt ihr sie so erziehen können, dass sie diese in Ruhe lassen? Oder müsst ihr ebenfalls immer irgendwie „tricksen“ bei eurer Weihnachts-Dekoration, um diese weniger attraktiv für eure Haustiere zu machen? Und welche Weihnachts-Deko gehört für euch zu Weihnachten auf jeden Fall dazu? Der Kalender, der Baum, Fensterbilder, ein Adventskranz? Oder etwas ganz anderes?

Foto: Konstantin Gastmann / pixelio.de

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