Ja ist denn heut‘ schon Weihnachten? Überraschung aus der Weihnachtsbäckerei…

Lambertz-PaketNeulich kam ich von der Arbeit nach Hause und warf -wie immer- einen Blick in den Briefkasten. Statt Rechnungen wartete diesmal jedoch eine Karte vom Paketboten darin. Das wunderte mich, da ich mich nicht erinnern konnte, etwas bestellt zu haben. Meine Neugier war geweckt. In der Wohnung rief ich daher sofort die Seite von DHL auf und gab dort die Sendungsverfolgungsnummer von der Karte ein. So konnte ich immerhin in Erfahrung bringen, dass das Paket aus Richtung Köln gekommen war. Das half mir zwar nicht weiter, zeigte mir aber, dass es stimmt, dass Geheimnisse interessant machen.

Am nächsten Werktag fuhr ich deshalb nach der Arbeit zur Post, um mein Paket abzuholen. Man kennt das ja: zehn Schalter, von denen nur zwei besetzt sind. Entsprechend lang war die Warteschlange, da ich scheinbar nicht der einzige war, der nach der Arbeit noch etwas bei der Post zu erledigen hatte. Das sind die Momente, in denen ich wirklich glücklich bin, ein Smartphone zu besitzen. Also zückte ich mein Handy, um mir ein wenig die Wartezeit zu vertreiben und schon mal meine abonnierten Feeds zu lesen. Das sollte mich ungewollt der Lösung des Problems ein ganzes Stück weit näher bringen.

Über meinen Feed-Reader gelangte ich neben hunderten sonstigen Beiträgen unter anderem zum Artikel von Mella, die berichtete, dass sie unverhofft ein ein Paket voll Gebäck erhalten hatte. Sollte das etwa auf bei mir der Fall gewesen sein? Ich war gespannt.

In der Tat hatte ich ein paar Minuten später das Paket in der Hand und somit Gewissheit. Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Wer mich kennt oder meinen privaten Account bei Facebook im Auge hat, wird wissen, dass das bei mir auf jeden Fall zutrifft. Zum Glück schlägt sich das nicht allzu sehr auf der Waage nieder, scheinbar habe ich eine recht gute Verbrennung 😉

Allerdings bin ich durch den Inhalt des Pakets in eine Zwickmühle geraten. Bekanntlich steht inzwischen ja schon seit Ende des Sommers das erste Weihnachtsgebäck in den Märkten zum Kauf bereit. Bislang habe ich mich immer erfolgreich dagegen gewehrt, Weihnachtsgebäck vor November zu kaufen. Schließlich muss einfach erst einmal die richtige Zeit dafür sein, finde ich. Tja, nur dummerweise war das Paket prall gefüllt mit unterschiedlichsten Weihnachts-Köstlichkeiten der Printen- und Schokoladenfabrik Lambertz aus Aachen.

Lambertz-Paket

Jetzt stellt sich der geneigte Leser wahrscheinlich die Frage, warum Lambertz an einige Blogger solche Gebäck-Pakete versendet. Der Grund wird klar, wenn man hört, dass es sich hierbei um sog. „Jubiläums-Pakete“ handelt. Das Unternehmen gibt es nämlich nicht erst seit gestern, sondern immerhin seit stolzen 325 Jahren!

Und nun stand ein solches Paket dieses Traditionsunternehmen also auch bei mir, der ich doch vor November kein Weihnachtsgebäck kaufen will. Aber sollte ich nun wirklich all das gute Zeug einen Monat lang unangetastet in den Schrank stellen? Es war doch schließlich ein Geschenk und es wäre unhöflich, dieses einfach nicht zu beachten. Auch meine bessere Hälfte sagte beim Anblick des Paket-Inhalts spontan, dass man ja auf jeden Fall „mal kurz“ etwas davon probieren müsste. Und wer bin ich, dass ich meiner besseren Hälfte widersprechen würde? Zumal ich ja nicht wirklich wortbrüchig werde; schließlich habe ich immer nur gesagt, dass ich vor November solches Gebäck nicht kaufen würde. Dass ich es nicht essen würde, davon war nie die Rede.

Und es kam, wie es kommen musste. Aus „mal kurz etwas davon probieren“ wurde dann doch ein etwas „intensiveres“ Naschen. Der Inhalt war aber auch einfach zu verlockend. Neben weichem, würzigem Lebkuchen warten z.B. auch eine bunte Mischung Lebkuchen- und Schokokonfekt, Domino-Steine mit Vollmilch-, Zartbitter- und weißer Schokolade, zarter Butterspekulatius, knackige Florentiner und eine Packung mit „12 Köstlichkeiten“ im Jubiläums-Paket, welches insgesamt über 1,5 kg Netto-Gewicht auf die Waage brachte – jetzt natürlich nicht mehr, denn wir haben ja bereits fleißig geplündert.

Mir persönlich haben es vor allem die Florentiner angetan. Das waren Taler aus weißer, sowie aus Vollmilch- und Zartbitter-Schokolade, auf denen oben mit Honig Nüsse befestigt waren. Da konnte man richtig gut schmecken, dass Lambertz zwar 325 Jahre alt wird, die Waren aber garantiert nicht so lange im Lager liegen 😉 Vielmehr schmeckt man, dass da qualitativ gute Zutaten verwendet werden, die einfach besser schmecken als das Zeug, was unter dem Motto „Hauptsache möglichst billig“ manchmal im Discounter auf einen wartet. Wer übrigens beim Anblick des Bildes oben jetzt Appetit auf so eine Box bekommen hat, jedoch nicht das Glück hatte, eine solche geschickt zu bekommen, kann sie bei Lambertz im Shop online kaufen – inklusive sattem Jubiläums-Rabatt.

Ich muss zugeben, dass es bis Weihnachten natürlich wirklich noch ein Weilchen hin ist. Da die Temperaturen aber gerade langsam in den Keller gehen und es abends immer früher dunkel wird, hatte es das Gebäck nicht schwer, bei uns tatsächlich so ein klein wenig Weihnachts-Feeling aufkeimen zu lassen. Das ist ähnlich wie mit einem Essen, dass man gerne im Urlaub isst. Wenn man das sich dann zwischendurch auch mal daheim gönnt, weiß man, dass es nicht Urlaub ist, aber es weckt Erinnerungen daran und Vorfreude darauf. So ähnlich ging es uns mit dem Gebäck.

Wann ist denn für euch die Zeit gekommen, wo ihr zu Weihnachtsgebäck greift? Wird da Christstollen schon gekauft, sobald er im Supermarkt liegt? Oder setzt ihr euch ein festes Datum? Oder ist es bei euch abhängig von der Stimmung? Oder kauft ihr gar nichts, sondern backt ausschließlich oder teilweise selbst?

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