Meine Freude an Computern und Konsolen – ein kurzer Überblick über meine Geschichte

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ComputerspielIm April hatte ich hier im Blog zu einer Aktion aufgerufen, eure Uhren bzw. deren Geschichte(n) kennenlernen wollte. Leider gab es damals nur eine Teilnehmerin, die sich daran beteiligte. Die geringe Zahl an Teilnehmern hatte sicherlich auch damit zu tun, dass mir die Zeit fehlte, ordentlich die Werbetrommel dafür zu rühren. Schade war es trotzdem.

Aus dem Grund habe ich mir damals gesagt, dass ich -sobald es meine Zeit zulässt- auf jeden Fall selbst mal wieder an einigen fremden Blogparaden teilnehmen will, damit es deren Veranstaltern nicht so ergeht wie mir. Generell zeigte sich jedoch recht schnell, dass interessante Blogparaden inzwischen längst nicht mehr an jeder Ecke des Internets warteten. Dennoch bin ich auf zwei abonnierten Blogs auf derzeit aktive Blogparaden gestoßen. Mit diesem Artikel hier schlage ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn ich kann hiermit an zwei Blogparaden gleichzeitig teilnehmen:

Mike möchte bei seiner Blogparade gerne wissen, wie es bei uns mit den Computern angefangen hat. Ich schwelge da gerne ein wenig in Erinnerungen und kann euch erzählen, dass es bei mir schon sehr früh die Begeisterung für Technik gab. Angefangen hat alles mit einer Konsole. Bereits in meiner Grundschulzeit bekam ich einen Atari VCS 2600. Aus heutiger Sicht war die gebotene Grafik ein einziger Pixelbrei, damals jedoch ein echtes Highlight. Mensch, was habe ich damals beim Leichtathletik-Spiel „Track and Field“ Joysticks verbraten. Beim 100 und 1.500 Meter Lauf musste man beispielsweise den Joystick immer möglichst schnell nach links und rechts reißen, damit die Spielfigur schnell lief. Das ging ordentlich auf die Joystick-Kontakte 😀

Ein Schulfreund von mir hatte dann irgendwann einen „echten“ Computer zuhause stehen, einen Commodore C64, den sog. „Brotkasten“. Wenn ich bei ihm zu Besuch war, haben wir daran immer ein wenig gespielt und er zeigte mir, was man mit so einem Computer sonst noch anstellen kann. Da war mir klar, dass ich auch einen Computer haben wollte. Blöd nur, dass die damals noch ein kleines Vermögen kosteten.

Irgendwann bekam ich dann aber von meinem Onkel dessen ausgemusterten Atari 600 XL. Auf dem Ding habe ich die Programmiersprache BASIC gelernt und meine ersten Spiele und Anwendungsprogramme geschrieben. Das war die Zeit, in der man sich teilweise auch Magazine und Bücher kaufte, in denen BASIC-Code abgedruckt war, den man dann in nächtelanger Kleinarbeit von Hand abtippte, um die vorgestellten Programme zu programmieren. Schön war, wenn sich dann am Ende herausstellte, dass das Programm nicht lief und man dann den gesamten Quellcode nach einem Fehler durchsuchte, nur um einen Monat später in der nächsten Ausgabe des Magazins nachlesen zu können, dass sich leider in der letzten Ausgabe ein redaktioneller Tippfehler eingeschlichen hatte 😀 Abgespeichert wurde damals von mir übrigens nicht auf Diskette, sondern mittels Datasette auf herkömmlichen Kassetten! Kann man sich heute wahrscheinlich kaum noch vorstellen.

Beide Atari-Geräte, die Konsole und auch den Computer, müsste ich -wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht- sogar noch im Keller stehen haben, irgendwo sicher verstaut in den Kisten, die ich nach dem Zusammenzug mit meiner besseren Hälfte aus Platzgründen nicht mehr ausgepackt habe. Gerade der Atari VCS 2600 feierte während meiner Zeit beim Bund noch mal ein richtiges Comeback, weil wir dort alle auf der Retro-Welle schwammen und es genossen, abends gemeinsam noch ein paar der guten alten Games zu zocken.

Nach der Atari-Zeit wurde es dann moderner. In Sachen Konsolen folgten ein NES und später ein Super Nintendo. Danach machte ich bei den Konsolen lange Zeit Pause, bis einige Jahre später dann mal eine Wii und eine XBox folgten. PC-mäßig folgten dem Atari 600XL mehrere Windows-PCs und Laptops mit Windows 3.11, 95, ME (für mich das Windows mit der höchsten Bluescreen-Dichte), XP, Vista und derzeit Windows 7. Mit Windows 8 kann ich mich innerlich einfach nicht so recht anfreunden. Zwischenzeitlich versuche ich mich auch immer wieder mal an Linux, aber irgendwie bin ich durch Microsoft wohl doch zu „verdorben“. Gerade auf älteren, schwächeren Computern sind einige Linux-Distributionen allerdings in der Tat eine super Alternative, um die Rechner noch sinnvoll nutzen zu können.

Tja, das soll dann mal mein Kurz-Überblick über meine Computer- und Konsolen-Geschichte gewesen sein. Und da mir das ganze so viel Spaß gemacht hat und ich durch meine Teilname vielleicht auch Mike eine Freude gemacht habe, habe ich ganz nebenbei noch an einer weiteren Blogparade teilgenommen, welche Miki unter dem Motto „Freude bloggen“ gestartet hat. Der Inhalt ist selbstredend. Als Teilnehmer soll man einfach etwas erfreuliches bloggen, wodurch man sich selbst freut oder auch anderen Freude macht. Kann ich jedem nur empfehlen. Glück und Freude sind einige dieser wenigen Dinge auf der Welt, von denen man mehr hat, wenn man sie mit anderen teilt 😉

Mich würde ja jetzt insbesondere interessieren, wie so eure „Computer-Geschichte“ ausschaut. Und auch, wie ihr zu Blogparaden steht? Nehmt ihr an einigen teil, oder meidet ihr die grundsätzlich? Und kommt es nur mir so vor, oder sind originelle Blogparaden in der letzten Zeit immer seltener geworden? Oder gibt es andere Gründe, warum diese nicht mehr so populär sind wie noch vor einigen Jahren?

Foto: Stefan Bayer / pixelio.de

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