Kuchen, den man sich aus dem Ärmel schütteln kann (Blog Adventskalender 2012 – 17.Söckchen)

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17. SöckchenWie ich ja bereits hier geschrieben hatte, nehme ich in diesem Jahr zum vierten Mal am großen Blog-Adventskalender teil. In den letzten Jahren war ich meist am 06. Dezember -meinem Geburtstag- an der Reihe. Aber wer mag schon einen Adventskalender, in dem immer alles gleich ist und in dem es keine Überraschungen gibt? Eben – niemand.

Darum habe ich mich diesmal mit meinem Blog in einem anderen Söckchen versteckt, dem mit der Nummer 17, in welchem ihr heute gelandet seid! Nummer 17? Heißt das nicht, dass es jetzt nur noch eine Woche bis Weihnachten ist? Ja, genau das heißt es! Ihr solltet also so langsam alle Geschenke zusammen haben. Es sei denn, ihr mögt es, euch erst an Heiligabend in die Geschäfte zu stürzen und dort panisch das zu kaufen, was noch übrig ist. Kennt man ja von manchen Männern, die am 24.12. regelmäßig die Drogerien und Parfum-Abteilungen zu stürmen.

Neben Geschenken solltet ihr euch aber noch über etwas anderes so langsam Gedanken gemacht haben, und zwar über das Essen, welches an den Feiertagen bei euch auf den Tisch kommt.

Manche tischen an Heiligabend ein richtiges Festmahl auf, in anderen Familien ist es hingegen Tradition, „nur“ Würstchen mit Kartoffelsalat oder ähnlich einfache Speisen zu bieten, damit an diesem Festtag niemand allzu lang in der Küche stehen muss. Spätestens, wenn dann am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag die Familienbesuche auf dem Programm stehen, werden die Speisen für gewöhnlich festlicher.

Doch was macht man, wenn die nimmersatte Familie nach dem Essen nachmittags plötzlich noch einmal Hunger bekommt? Oder überraschend mehr Gäste auftauchen, als man einkalkuliert hatte? Dann kann es nicht schaden, schnell einen leckeren Kuchen aus dem Ärmel schütteln zu können. Und hier habe ich genau das richtige Rezept für euch, mit dem ihr in nicht mal 5 Minuten einen fertigen Kuchen auf dem Tisch zaubern könnt – natürlich auch abseits der Weihnachtstage. Das Rezept ist wirklich simpel, so dass auch Köche mit zwei linken Händen damit absolut keine Probleme haben werden.

Rezept für einen Schüttelkuchen

Zutaten:
1 Obst-Tortenboden (selbst gemacht oder selbst gekauft)
1 großes Glas Kirschen
2 Päckchen Dr. Oetker Paradiescreme Schokolade
2 Päckchen Sahnesteif-Pulver
400 ml Sahne (entspricht 2 normalen Bechern Sahne á 200 ml)

Zubereitung:
Schüttet alle Zutaten -außer den Tortenboden- in eine Schüssel, die ihr mit einem Deckel fest verschließt. Die Kirschen gehören zusammen mit der Flüssigkeit in die Schüssel. Jetzt schüttelt die Schüssel ein paar Mal kräftig, bis ihr merkt, dass die Zutaten eine feste Masse gebildet haben. Das dauert normalerweise nur ein paar Schüttler bzw. paar Sekunden. Mit ca. 30 Sekunden kräftig Schütteln solltet ihr in jedem Fall auf der sicheren Seite sein.

Öffnet nun die Schüssel. Sollte noch etwas Pulver von der Paradies-Creme nicht vermengt sein, rührt ihr die Pulver-Reste noch unter. Jetzt gebt ihr die gesamte Masse aus der Schüssel auf den Tortenboden, verteilt es ordentlich – und schon seid ihr fertig!

Tipps:
Wenn die hungrigen Münder noch ein wenig Geduld haben, stellt den Kuchen noch für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Dann dickt die Masse noch etwas nach und kühl schmeckt es einfach noch besser. Natürlich kann man bei den Zutaten nach Belieben variieren. Statt Kirschen könnt ihr auch zwei kleine Dosen Mandarinen nehmen. Oder sonstiges Obst, welches ihr mögt. Und statt Schoko-Paradiescreme kann man ebenfalls andere Geschmacksrichtungen wählen. Zu Mandarinen passt z.B. Vanillecreme ausgezeichnet. Hier könnt ihr nach eigenem Geschmack experimentieren.

Die Zutaten für dieses Rezept kann man eigentlich immer daheim haben. So ist man perfekt vorbereitet, wenn mal wieder überraschend Besucht vor der Tür steht. Es gibt auch Leute, die backen sich den Obstboden selbst und frieren ihn für Fälle wie diesen ein, um schnell einen eigenen statt einem gekauften Obstboden griffbereit zu haben.

Morgen geht es dann auf einem anderen Blog mit dem 18. Söckchen weiter. Auf welchem Blog? Na, vielleicht auf dem hier. Oder dem hier? Oder vielleicht doch eher bei diesem Blog? Findet es heraus, indem ihr ab morgen diese verlinkten Blogs besucht, auf einem wird es sicher weitergehen.

Was gibt es denn bei euch so an Heiligabend zu essen? Eine dicke Weihnachts-Gans? Ein Weihnachtsbraten? Oder doch die legendären Würstchen mit Kartoffelsalat? Oder etwas ganz anderes? Habt ihr überhaupt ein traditionelles Gericht, welches für euch zu Weihnachten gehört, oder kocht ihr da jedes Jahr (spontan) etwas anderes?


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