Kirschkernkissen – Die praktischen Helfer für warme und kühle Schmerzlinderung

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KirschkernkissenNeulich hatte es meine bessere Hälfte gesundheitlich mal so richtig erwischt: eine eitrige Mandelentzündung ging einher mit Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen etc. Das volle Programm. Da musste der Doc dann sogar die große, ungeliebte Antibiotika-Keule schwingen.

Während Männer sich ja bereits beim kleinsten Schnupfen oftmals dem Tode nahe wähnen, sind Frauen da meist härter im Nehmen. Aber bei diesem gleichzeitigen Aufeinandertreffen mehrerer Krankheiten kam dann selbst meine bessere Hälfte ins Stolpern und verbrachte die meiste Zeit schlafend im Bett oder mit Suppen bzw. Brühen und viel Tee auf der Couch.

Neben klassischer Medizin und Tee wurde es irgendwann auch Zeit, einen echten Klassiker aus der Schublade zu zaubern – das Kirschkernkissen! Kennt ihr, oder?

Dabei handelt es sich um genau das, was der Name vermuten lässt. Ein kleines oder auch mittelgroßes Kissen, welches mit Kirschkernen gefüllt ist. Als Variante gibt es die Dinger auch mit Getreidekörnern gefüllt. Bei uns sind jedoch nur die Kirschkernkissen im Einsatz. Hier mal ein Bild davon:

Kirschkernkissen

Ja, Hello Kitty, ich weiß. Man muss eben Kompromisse eingehen.

Das Schöne an Kirschkernkissen ist, dass sie sich aufgrund ihrer Eigenschaften für diverse Einsatzzwecke eignen. Die Tanja hat da neulich ebenfalls einen passenden Artikel über den richtigen Umgang mit Kirschkernkissen geschrieben. Die Kirschkerne können sowohl Hitze als auch Kälte speichern und schmiegen sich im Kissen perfekt an den Körper an. Was also tun, als meine bessere Hälfte über Nackenschmerzen und Kopfschmerzen klagte? Ganz klar: ein Kirschkernkissen ging kurz in den Kühlschrank, eines kam ganz kurz in die Mikrowelle. Lasst es da bloß nicht zu lange drin, sonst verbrennen euch die Kerne. Das warme Kissen wurde dann in den Nacken gelegt, um die Verspannungen dort zu lösen, während das kühle Kirschkernkissen auf die Stirn wanderte, um dort ein wenig den Schmerz zu betäuben.

Hat super geklappt. Wunder darf man davon natürlich nicht erwarten, aber eine angenehme Schmerzlinderung ist auf jeden Fall drin. Gerade im Kopfbereich, wo man sich ja eher selten eine ganze Wärmeflasche in den Nacken hauen will und bei nassen Handtüchern auch nicht alle 3 Minuten ein neues Tuch mit Wasser kühlen möchte, sind Kirschkernkissen eine ideale Alternative.

Habt ihr auch Kirschkernkissen im Haus? Oder nutzt ihr solches Zeug nicht? Welche Tipps habt ihr denn, falls ihr mal gezielt eine Stelle des Körpers kühlen oder wärmen wollt?


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