Packen wir die Badehosen ein oder fällt der Sommer ins Wasser?

RegenIrgendwie ist der Sommer bislang noch nicht so recht in Schwung gekommen, oder? Es gab neulich mal zwei, drei Tage, die ein wenig wärmer waren – aber um die Temperatur allein geht es mir gar nicht. Mit der bin ich eigentlich sogar sehr zufrieden, wenn sie „nur“ irgendwo zwischen 20 und 25°C liegt. Im Urlaub mögen Temperaturen jenseits der 30°C-Marke ja ganz angenehm sein, aber den Großteil des Sommers verbringe ich nun einmal nicht im Urlaub, sondern im Büro. Und da arbeitet es sich bei 20 bis 25°C komischerweise doch irgendwie angenehmer, als bei 38°C im Schatten zu zerfließen.

Zumal der verdammte Eismann, der jeden Tag mit seinem Eiswagen bei uns und den anderen Unternehmen in der Umgebung vorbeifährt, nach etlichen Monaten immer noch nicht verstanden hat, dass wir inzwischen andere Mittagspausenzeiten eingeführt haben. Stattdessen fährt er jeden Tag bei uns vorbei, klingelt mit seiner Eiswagen-Klingel und wundert sich, dass plötzlich niemand mehr sein Eis kauft. Vielleicht ist es bei ihm im Wagen einfach ein paar mal zu oft 38°C oder wärmer geworden, ich weiß es nicht.

Doch ich schweife vom Thema ab, schließlich sollte es hier nicht um blöde Eisverkäufer ohne Geschäftssinn gehen, sondern um den Sommer allgemein. Diesen mache ich -wie eingangs erwähnt- nicht nur von den Temperaturen abhängig, sondern von einer gewissen „sommerlichen Stimmung“.

Und genau diese will sich bei mir bis dato noch nicht so recht einstellen. Das mag derzeit auch und vor allem dem Wetter geschuldet sein. Während die Temperaturen nämlich nicht so genau wissen, wohin sie wollen und man sich somit auf tagesaktuelle Temperaturschwankungen von knapp 10°C „freuen“ darf, weiß die Sonne hingegen ganz genau, wohin sie will: einfach nur weit weg! Statt mit der Sonne habe ich in der letzten Woche vermehrt Bekanntschaft mit Wind und vor allem Wolken aller Arten, Farben und Größen gemacht, die man sich vorstellen kann. Vor allem mit Regenwolken!

Die lassen dann auch so manchen geplanten Grill-Event oder Freibadbesuch sprichwörtlich ins Wasser fallen. Dabei mag ich doch so gerne Fleisch. Also beim Grillen natürlich. Im Freibad gucke ich da selbstverständlich nicht so genau hin 😉 Das ist auch gut so, denn was man im Freibad mitunter zu sehen bekommt, ist ja nicht immer schön. Vor allem wir Männer bekleckern uns da oftmals nicht mit Ruhm.

Frauen geben sich oftmals wenigstens noch Mühe und nutzen ein großes „Arsenal“ unterschiedlicher Bademode. Vom klassischen Badeanzug über Bikinis bis hin zu ausgefalleneren und ins edle gehenden Modellen. Nehmen wir als Beispiel mal die Bademode bei Alba Moda. Selbst auf den wenigen Bildern auf der Startseite sieht man sofort, dass Frauen unterschiedlichste Bademodelle nutzen, die mal mehr, mal weniger Haut bedecken, anders geschnitten sind, unterschiedliche Designs und Muster tragen etc. Bei Männern sieht das hingegen gleich ganz anders aus. Ein Mann kennt eigentlich nur zwei unterschiedliche Typen von Bademode: kurze Badehosen und lange Badehosen. Den Mankini, der spätestens seit Borat allgemeine Bekanntheit hat, lassen wir mal außen vor, dem begegnet man (zum Glück!) in Frei- und Schwimmbädern ja eher selten.

Die kurzen -und meist sehr knapp geschnittenen- Badehosen, werden gerne vermehrt von der „älteren Generation“ getragen, die damit aufgewachsen ist. Dummerweise scheint diese Generation immer weiter gewachsen zu sein, während die Hosen gleich geblieben sind. Anders als bei den männlichen Fotomodellen mit Sixpack aus dem Katalog quillt daher eher die bleiche Wampe des Trägers über seine Badehose heraus und überdeckt immerhin teilweise -wenn man es denn positiv sehen will- den Blick auf die meist langweiligen, ein- bis zweifarbigen Designs der kurzen Badehosen.

Was Designs angeht, sind die langen Badeshorts (lange Shorts – klingt irgendwie falsch, oder?^^), zu denen der Mann von heute meist greift, oftmals klar überlegen. Logisch, da ist auch mehr Platz für entsprechende Motive drauf. Nur über die Art, wie man sie trägt, scheint noch Uneinigkeit zu bestehen. Je nach Länge der Hose enden die Dinger entweder knapp über oder knapp unter dem Knie. Es gibt aber auch Gestalten, bei denen die Badehose extrem weit „nach unten“ getragen wird, so dass man fast schon befürchten muss, dass „oben etwas herausspringt“, was eigentlich bedeckt werden soll 😉 Ob es sich dabei um Kerle handelt, die auch ihre Hosen stets mit dem „Sackkasten an den Kniekehlen“ tragen, konnte ich allerdings noch nicht abschließend untersuchen. Vielleicht kennt sich da ja jemand von euch aus? Übrigens ist mir auch schon der umgekehrte Fall begegnet. Da hatte ein recht junges Bübchen sich seine lange Badehose so weit hochgezogen, dass man Angst hatte, dass es ihm unter den Armen etwas kneifen könnte 😀

Stellt sich momentan nur die Frage, ob man sich über die richtigen (oder falschen) Klamotten beim Schwimmen überhaupt Gedanken machen muss. An Wasser mangelt es gerade zwar nicht, aber das kommt leider großteils von oben…

Regen

Und die schwankenden Temperaturen geben den Leuten mit Kreislaufproblemen dann wahrscheinlich auch noch den Rest. Nein, bislang sieht das wirklich nicht nach einem sommerlichen Sommer aus. Aber das kann sich ja noch ändern. Wetter ist ja in etwa so berechenbar wie die Lottozahlen.

Hofft ihr noch auf einen sonnigen Sommer oder ist euch das egal? Habt ihr Probleme mit den Temperaturschwankungen? Hattet ihr schon die Gelegenheit für Freibad-Besuche? Und wie waren da eure Erfahrungen bezüglich der Bademoden von Männlein und Weiblein?


Anzeige