Power-Napping Zubehör – für den kleinen Mittagsschlaf auf dem Schreibtisch

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MittagsschlafVom sog. Power-Napping haben viele von euch inzwischen sicherlich schon einmal gehört, oder? Hierbei handelt es sich um eine Art „Mittagsschlaf“, den man sich am Arbeitsplatz -oder irgendwo sonst- während der Mittagspause gönnen soll, um neue Kraft für die weiteren Arbeitsstunden zu sammeln. Hierbei soll man tunlichst darauf achten, nicht länger als 20-25 Minuten zu schlafen, da man danach in die Tiefschlaf-Phase fällt. Wird man dann unsanft aus dem Tiefschlaf gerissen, verfliegt der positive Effekt des „Power-Napps“ und man fühlt sich noch viel müder und kraftloser als vorher.

Da die Erhöhung der Konzentrations-, Leistungs- und Reaktionsfähigkeit durch einen solchen kurzen Tagschlaf inzwischen auch durch einige wissenschaftliche Studien belegt ist, werden bei uns in einigen wenigen Unternehmen wie BASF oder der Lufthansa sogar entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, um den Mitarbeitern dieses „Power-Napping“ zu ermöglichen.

Nun ist das mit wissenschaftlichen Studien immer so eine Sache. Die einen Studien kommen zu diesem Ergebnis, die anderen Studien zum genau entgegengesetzten. Gerade im Bereich des Schlafs scheinen viele Menschen sowieso völlig unterschiedlich zu reagieren, so dass sich bislang kaum eine pauschal richtige Regelung finden lassen. Dennoch sind natürlich viele Menschen daran interessiert, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und den Effekt auf den eigenen Körper zumindest einmal zu testen. Da in Deutschland jedoch eben nur die wenigsten Unternehmen entsprechende Räumlichkeiten für ihre Mitarbeiter haben, muss man hierzulande ein wenig kreativ sein:

Eine Möglichkeit hat Natascha vor kurzem auf ihrem Blog in Form einer interessanten Augenbinde vorgestellt, die so gepolstert ist, dass man mit ihr auch bequem den Kopf an die Wand lehnen kann, um ein Nickerchen -z.B. auf der Toilette- zu halten. Auf die Weise lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wobei zu befürchten ist, dass es auf Dauer nicht sonderlich bequem sein dürfte, in der Firma an der Toilettenwand zu schlafen.

Hierfür könnte sich ein ganz besonderer „Schlafsack“ vielleicht besser eignen, auf den ich jetzt gestoßen bin, und der für das kleine Nickerchen am Schreibtisch konzipiert wurde:

ostrich_1ostrich_2

Wie man sieht, schützt der Schlafsack, der auf den Namen „Ostrich“ hört, wirksam gegen äußere Einflüsse wie Licht und Geräusche aus der Umgebung. Auch dürfte das eigene Schnarchen im Sack die Kollegen in der Umgebung weniger stören. Sogar an einen weichen, warmen Platz für die Hände wurde von den Designern gedacht. Nur eine „Kleinigkeit“ scheint man beim Design des Schlafsacks vergessen zu haben: wie soll man in dem Ding bitte atmen?!? Luftlöcher oder Filter sehe ich da jedenfalls nirgendwo. Das dürfte auf Dauer in dem Schlafsack ganz schön stickig werden. Ok, weniger Sauerstoff sorgt dafür, dass man schneller „einschläft“, aber ob das in dem Fall so optimal gelöst ist, wage ich dennoch zu bezweifeln.

Vielleicht ist das aber auch alles berechnende Absicht. Den passenden Schnorchel, den man in den Schlafsack integrieren kann, wird man dann möglicherweise als optionales Zubehör separat erwerben dürfen, so dass nach dem Schlafsack noch einmal Geld in die Kassen gespült wird.

Was haltet ihr von diesem Sack? Undurchdachte Design-Spielerei oder tatsächlich ein Gadget mit Nutzen? Wie steht ihr generell zum Nickerchen am Arbeitsplatz? Wäre das etwas für euch? Bräuchtet ihr dazu einen extra Raum? Oder würde euch der Schreibtisch oder die Toilette reichen? Oder nutzt ihr die Mittagspause lieber für einen Snack oder einen Spaziergang?

Artikelfoto: Elke / pixelio.de
[via]


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