Wie viel Einfluss darf ein Leser auf einen Blog haben?
Bei der Zeitzeugin bin ich auf einen interessanten Artikel in eigener Sache gestoßen, der mich zum Nachdenken und letztlich zum Schreiben dieses Artikels bewegten.
Kurz zusammengefasst ging es in dem verlinkten Artikel darum, dass sie in den vergangenen Wochen häufiger Aussagen wie
“Schade, dass dein Blog nicht mehr so viel Fantasycontent enthält. Früher war der besser” oder
“Hm. Irgendwie schreibst du gar keine ironischen Postings über Klischees mehr”.
an den Kopf geworfen bekam. Da es sich wohl um mehrere solcher Aussagen innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit handelte, sah sich die Zeitzeugin “genötigt”, noch einmal klarzustellen, dass es sich um ihren eigenen Blog handelt, sie ohne Honorar dort Artikel veröffentlicht und daher auch darum bittet, selbst über die Inhalte entscheiden zu dürfen, die sie auf ihrem Blog veröffentlicht. Oder um sie selbst zu zitieren:
“(…)solange ich kein Honorar bekomme und den Blog nur als Hobby betreibe, lasst mich doch bitte posten, was ich will und wonach mir der Sinn steht. Kritik an meiner Themenwahl finde ich daher auch reichlich unpassend.”
Soweit der gekürzte Überblick. Zunächst wollte ich einfach in den Kommentaren meinen Senf zu dem Thema abgeben. Als ich dann aber merkte, dass der Kommentar länger werden würde und ich noch ein paar andere Gedanken auf meinen eigenen Blog bezogen dazu hatte, beschloss ich, es im Rahmen dieses Artikels hier zu verarbeiten.
Vorschreiben lassen würde ich mir natürlich auch nicht, was ich auf meinem Blog zu schreiben habe. Insofern gebe ich der Zeitzeugin hier gerne bei ihrer Argumentation Recht, dass der Blogbetreiber selbst darüber entscheiden dürfen muss, welche Themen er auf seinem Blog behandelt und wie die gesamte Ausrichtung des Blogs -sofern es denn eine solche gibt- ausschauen soll. Das folgt dann frei dem Motto: “Wer die Kapelle bezahlt, darf auch bestimmen, welche Musik gespielt wird.”
Andererseits finde ich die von der Zeitzeugin angesprochenen Beispiele in der Einleitung zum Artikel jetzt auch nicht soooo dramatisch. Da wird ja nicht explizit gefordert, sondern einfach eher eine Form von Feedback gegeben bzw. Wünsche geäußert. Ich vermute mal, dass bei ihr vielleicht auch E-Mails mit anderem “Tonfall” eingegangen sind, und die letztlich dann der Auslöser für ihren Artikel waren.
Die explizit genannten Beispiele finde ich persönlich jedenfalls völlig in Ordnung. Klar ist es schöner, wenn man für seinen Blog und seine Artikel gelobt wird und Honig um den Mund geschmiert bekommt, das geht wohl jedem von uns Bloggern so. Aber auch mit negativem Feedback muss man leben können. Teilweise bringt es einen ja auch durchaus weiter. Ich empfinde es als positiv, wenn mir meine Leser ab und zu via E-Mail oder anderen Kommunikationswegen mitteilen, was sie gut, aber auch weniger gut an meinem Blog finden.
Klar ist es mein Blog, aber er lebt ja auch von seinen Lesern. Würde ich nur für mich schreiben, täte ich das sicherlich nicht im öffentlichen Internet. Wenn ich hier schreibe, dann mache ich das auch, weil ich hoffe, dass es zu Reaktionen seitens der Leser kommt. Insofern interessiert es mich selbstverständlich schon ein Stück weit, ob ich mit der eigenen Themenwahl -die mich natürlich auch und in erster Linie erst einmal selbst interessieren muss- auch das Interesse meiner Leser treffe. Das kann mitunter etwas symbiotisches haben.
Sicherlich hat die Zeitzeugin Recht, wenn sie sagt, dass man ihren Blog auch wieder “entabonnieren” kann, wenn einem die Inhalte nicht mehr gefallen. Und wie eingangs erwähnt, habe ich absolutes Verständnis dafür, dass man sich nicht vorschreiben lassen will, über welche Themen man auf dem eigenen, privaten Blog schreibt. Solange man damit gegen keine Gesetze verstößt, sollte das in der Tat jedem Blogger selbst überlassen bleiben.
Auf der anderen Seite habe auch ich schon mal Aussagen wie die eingangs erwähnten erhalten. In der Art fand ich die allerdings nicht schlimm und auch nicht “fordernd”, sondern allenfalls als Wunschäußerung. Solche Äußerungen von Wünschen muss man seinen Lesern meiner Meinung nach zugestehen müssen. Mitunter kann das sogar positiv und förderlich sein. Ein Beispiel aus eigener Erfahrung: ich habe hier eine ganze Zeit allmonatlich über die lustigsten Suchbegriffe berichtet, mit denen Leute via Google und anderen Suchmaschinen auf meinem Blog gelandet sind. Nachdem sich viele Begriffe mit der Zeit jedoch immer wieder wiederholten, habe ich die “Serie” erst einmal pausiert, da ich fürchtete, dass ich sonst mit der Veröffentlichung eben jener Begriffe auch immer wieder nur die gleichen Suchanfragen “provozierte”.
Allerdings wurde die angedachte Pause immer länger und ich muss gestehen, dass ich die Serie ein wenig aus den Augen verloren habe. Irgendwann meldeten sich dann aber einige Leute in den Kommentaren, per Twitter oder auch E-Mail bei mir und schrieben, dass sie es schade finden, dass ich die Serie derzeit nicht fortsetze, da sie die Zusammenfassungen immer sehr gern gelesen haben. Teilweise wurde ich dann auch gefragt, ob ich die Serie nicht wieder fortsetzen könne.
Die Anfragen fand ich durchaus legitim und habe die nicht als Aufforderung, sondern vielmehr als Wunsch bzw. reine Anfrage verstanden. Davon abgesehen ist mir die Serie an sich und ihre Beliebtheit bei einigen meiner Leser dadurch erst wieder ins Gedächtnis gerufen worden. Es ist nicht so, dass ich darüber nicht mehr schreiben wollte, ich hatte es schlichtweg im Laufe der Zeit “vergessen”. Insofern waren die Anfragen in dem Fall eher eine positive “Gedächtnisstütze”, die mir das Thema erst wieder vor Augen führten. An dieser Stelle sei dann auch darauf hingewiesen, dass ich beabsichtige, die Serie -in loser Folge, also nicht mehr unbedingt 1x pro Monat- fortzusetzen.
Wie so oft im Leben macht hierbei wohl auch ganz gewiss der Ton die Musik. An einer freundlich formulierten Anfrage ist sicherlich nichts Verwerfliches. Auch hat in meinen Augen jeder Leser das Recht, seine Meinung zur Entwicklung eines Blogs abzugeben, sei es nun positiv oder auch negativ. Schließlich nehmen wir Blogger uns dieses Recht gegenüber anderen Medien ja auch heraus, kritisieren (in positiver oder negativer Form) Schlagzeilen in Zeitungen, Sendungen aus dem Fernsehen, schreiben Film- und Buchrezensionen, veröffentlichen Produkte-Tests oder bewerten die Leistung von Sportlern, Musikern und Politikern. Warum sollten wir also nicht auch unsere Meinung über andere Blogs äußern dürfen?
Wichtig scheint mir in dem Zusammenhang einzig die richtige Wortwahl zu sein, sowie den mitunter schmalen Grat zwischen einem Wunsch oder einer Kritik bzw. vielleicht sogar dem Geben eines Tipps auf der einen Seite und dem versuchten Eingriff in die Themenwahl, also dem Mitbestimmen bzw. Fordern von Themen auf der anderen. Während ich die erstgenannten Punkte völlig in Ordnung finde, sind die letzten ein absolutes “No Go” und sollten einzig und allein dem jeweiligen Blogbetreiber überlassen bleiben.
Wie seht ihr das? Wie stark hört ihr auf eure Leser? Wie sehr geht ihr auf sie ein? Melden sich bei euch auch manchmal Leute mit Kritik oder Wünschen? Wie geht ihr mit Kritik in dem Fall um?
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Jeder sollte froh sein wenn Feedback kommt und einem zeigt was gern gelesen wird. Solange es in diesem Ton wie in den Beispielen abläuft ist das in meinen Augen auch voll in Ordnung.
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@Markus
Wenn ich als Maßstab nehme, was man manchmal auf anderen Blogs diesbezüglich liest, geht das ja in der Tat auch eine ganze Ecke unfreundlicher… auf der nach oben offenen Skala
Denke ich auch. Wobei ich ja bereits im Text erwähnte, dass ich mir gut vorstellen kann, dass das die “entschärfte” Version war
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Na, Kritik ist nichts schlechtes, das ist definitiv richtig. Allerdings kommt es nicht nur auf den Tonfall, sondern auch auf die angesprochenen Aspekte an. Sprich: Kritik, die mich weiterbringt, sei es, dass mein Schreibstil konstruktiv kritisiert wird oder mein Layout, finde ich legitim und richtig. Auch nehme ich, wie auch in dem kleinen Gedankenriss formuliert, gerne Inspirationen, sprich Tips, also teilweise auch indirekte Kritik, an.
Aye, die genannten Beispiele sind nicht heftig, doch habe ich bewusst nicht die “wirklich netten” Leute zitiert. Dazu muss natürlich auch gesagt werden, dass mein Artikelchen aus dem Bauch heraus und schnell getippt worden ist – dass er lückenhaft ist, ist daher obligatorisch. (weshalb ich mich ja hier schon wieder erklären muss, damn it, nächstes Mal erstelle ich mir ein Schema für einen solchen Artikel mit Mindmap etc. *g*)
Wo war ich? *g* Also nein, mir geht es nicht um neutrale Kritik, sondern um, für mich, völlig unnötige Aussagen. Es bringt mich nicht weiter, wenn man mir sagt, wie scheiße mein Blog doch geworden ist nur weil ich nicht mehr so viel über Fantasy schreibe. Anders formuliert “Hey, ich würde mir mehr Fantasycontent wünschen, hast du da noch Ambitionen zu?” wäre das ja kein Ding. Es macht mich wütend, wenn Leute, die sich vorher zudem auch noch nie gemeldet hatten, plötzlich anfangen, meine Art zu bloggen beschimpfen. Ich muss und will mir nicht sagen lassen, wie scheiße, wie langweilig, wie whatever mein Blog ist. Ich finde auch genug Blogs kacke. Allerdings bin ich mir dessen bewusst, dass der Blogbetreiber da vermutlich mit Herzblut am Werk ist, es sein Ding ist und er einfach einen anderen Geschmack hat. Dann entaboniiere ich persönlich den Blog und fertig.
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@Zeitzeugin
Danke für deine Stellungnahme. Du musst dich hier natürlich nicht rechtfertigen oder erklären. Wie ich im Artikel ja bereits zum Ausdruck gebracht habe, bin ich da eh in weiten Teilen bei dir und deiner Beurteilung. Und dass die von dir genannten Beispiele die “entschärften” Varianten waren, hatte ich ja ebenfalls bereits vermutet. Es ist allerdings in der Tat erstaunlich, dass sich da zumeist Leute zu Wort melden, von denen man noch nie zuvor gehört hat. Keine Ahnung, ob das dann nur Fake-Accounts sind, weil diejenigen nicht den Mumm haben, ihre Meinung unter ihrem “echten Pseudonym” zu tätigen, oder ob es tatsächlich bislang nur ruhige Mitleser waren. Wäre mal interessant, so etwas herauszufinden, zumal das ja nicht nur bei dir zu beobachten ist.
Insgesamt fand ich deinen Artikel jedenfalls echt interessant, weswegen es mich sofort in den Fingern gejuckt hatte, um das Thema aufzugreifen und hier weiter zu verarbeiten. Kann ja nie schaden, sich über solche Sachen mal Gedanken zu machen^^
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Also ich finde ihre Reaktion etwas zickig. Letztlich waren die nachfragen nach dem Content doch eher ein Lob an sie. Wenn die Leser einen bestimmten Content lieben und gerne lesen, und der Content dann weniger wird oder ganz wegfällt, frage ich doch mal nach, weil ich Interesse daran habe. Das ist doch eine Wertschätzung. Wenn ich soeine Antwort bekommen hätte auf eine Nachfrage, würde ich winkewinke machen.
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Na danke auch. Nein, die Mails waren definitiv kein Lob auch und keine konstruktive Kritik, dieser Artikel hier ist allerdings auch recht meinungsbildend.
Ja, ich hätte den Beitrag exakter formulieren können, diesen Bullshit(“scheiße”. Um nur ein Beispiel zu nennen. Ist das nicht beleidigend?) , den ich da bekommen habe, will ich dennoch nicht noch unnötig thematisieren.
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Ich hatte mal einen Leser der meinte er würde gerne öfter auf mein Blog kommen, nur störe ihn die Werbeeinschaltung in der Sidebar und ebenso fände er es gut, wenn ich den Banner aus dem Header nehmen würde, da dies doch eindeutige kommerzielle Absichten meinerseits verrät.
Ich habe ihm dann geantwortet, dass ich auch gerne öfter zu ihm auf Besuch kommen würde, nur würde ich es begrüssen wenn er seinen verlausten alten Perserteppich aus dem Wohnzimmer schmeissen und die jämmerlichen Grünstauden endlich auf den Kompost werfen würde. Beide erzeugen nämlich Brechreiz bei mir. Ebenso fühle ich mich nicht wohl bei ihm weil er noch immer diese kotzgelben Vorhänge aus dem vorigen Jahrhundert an den Fenstern hängen hätte und seine Alte mir jedesmal unsäglich auf den Sack gehe. Aber sonst mag ich ihn schon.
Ich habe ihn als Leser und Abonnenten verloren. Und ich bin froh darüber.
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@vanilleblau
Das muss man erst einmal auf so unterhaltsame Weise schaffen. Wobei dein (ehemaliger) Leser wohl weniger amüsiert über die Antwort gewesen sein dürfte.^^
Herrlich!
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@vanilleblau – na um den ist es echt nicht schade
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@ Zeitzeugin: Sorry, unsere Kommentare haben sich etwas überschnitten. Ich habe meine Meinung auch nur auf diesen Artikel gebildet. Sachen wie Bullshit gehen natürlich nicht, und da würde ich auch so reagieren. Sorry dann wegen meiner Aussage !!
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Ja nein, wie gesagt, ich habe es auch einfach viel zu vage formuliert, logisch, dass man da dann auf diesen Gedanken kommt
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@Zeitzeugin Klar wenn es dann mal beleidigend wird oder allein schon die Worte “scheiße” etc. vorkommen hat es nichts mehr mit normalem Feedback zu tun. Da steht ich voll und ganz hinter Dir. Wie gesagt die genannten Beispiele fand ich ok und damit wird jeder irgendwann mal zu tun haben, aber eben keine Beleidigungen, da hörts dann auf.
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Es ist eine Sache ein Blogthema vorzuschlagen, etwas ganz anderes aber zu “fordern” das dies & das zukünftig nicht mehr erscheint.
Ich denke, um letzteres ging es hierbei.
Ansonsten lache ich immer noch über Donnerstag ist Ponytag
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@Marc
Ich bin gedanklich bei den gehäkelten Dildos hängen geblieben. Ob das nicht vielleicht eine Marktlücke ist, die die Zeitzeugin da bewusst oder unbewusst entdeckt hat? Vielleicht sollte ich ein Patent darauf anmelden, bevor mir Apple zuvor kommt
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Keine Ahnung, ob das nachträglich reineditiert wurde, aber eigentlich steht ja da, daß die zitierten Kommentare sehr frei zitiert sind. Ich konnte mir den Originaltonfall jedenfalls recht gut vorstellen
Sowas ist dann unter aller Sau und hat auch nichts mehr mit Kritik zu tun, sondern mit rumstänkern. Dementsprechend unerwünscht wäre das dann auch bei mir.
Zur Einflußnahme: Ich merke immer wieder, daß ich da über Sachen aus der Musik blogge, die keiner versteht – es ist für mich eben einfach sehr alltäglich und selbstverständlich, ganz normale Begriffe zu verwenden. Eigentlich fände ich etwas mehr “Einflußnahme” manchmal gar nicht so schlecht
Nicht zuletzt, weil diese Artikel dann manchmal recht gut laufen – einer hat’s sogar in die Wikipedia unter “weiterführende Links” geschafft. Verkehrt ist sowas also gar nicht
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@Broken Spirit
Wow, in die Wikipedia zu kommen -und dort zu bleiben- ist ja wirklich eine Leistung, die für deinen Artikel spricht. Einige Wikipedia-Autoren sind ja richtig “scharfe Hunde”, was solche weiterführenden Links angeht. Da muss also einige Qualität hinter stecken.
Was dein Problem mit den Begrifflichkeiten angeht, geht das wohl jedem manchmal so. Wenn man in einem Gebiet ein “Fachidiot” (nicht falsch verstehen^^) ist, wird man halt ein wenig “betriebsblind” und verliert aus den Augen, dass die “Normalsterblichen” da ggf. einen anderen Wissenshorizont haben. Stark fällt mir das bei Ärzten auf, die einem versuchen, Krankheiten zu erklären und dabei mit Fachbegriffen um sich werfen, die man ohne Studium oder exzessiven Wikipedia- und Google-Einsatz wohl nie verstehen würde^^
bisherige Kommentare: 49
Naja, Qualität ist was anderes
Ich habe einfach nur eine Leserfrage zu einem Fachthema beantwortet, und das so, daß es ein “Normalsterblicher” auch versteht.
Aus Bloggersicht sage ich mal, daß der Artikel grauenvoll ist. Der stammt noch aus Zeiten vor meinem Umzug auf eine eigene Domain, die Fotos liegen alle noch auf wordpress.com usw. usf. Ich hatte nur den Vorteil, daß es dieses Thema sonst wirklich nirgendwo gibt
Dementsprechend lief der eigentlich auch ohne Wikipedia recht gut. Das war also wohl nur eine Frage der Zeit. Genauso ist es eine Frage der Zeit, bis der Artikel durch etwas besseres ersetzt wird. Andererseits gibt es nicht viele bloggende Musiker
Aber wie gesagt: ohne diesen Leserwunsch hätte ich das Ding nie geschrieben. Und es war sehr nett gefragt (von einer Stammleserin, die mich dann später im Proberaum auch besucht hat). Eigentlich ist das ein schönes Beispiel dafür, daß so eine Einflußnahme auch beiden Seiten nutzen kann.
Aber: wenn der Tonfall im Sinne von “das – ist – scheiße – daß – du – hier – laufend – mit – Fachbegriffen – um – dich – schmeißt – und – überhaupt – ist – dein – blog – voll – doof – du – arrogantes – [zensiert]” gewesen wäre, hätte ich das auch nicht gemacht.
PS: den Fachidiot verstehe ich gar nicht falsch – schließlich stimmt es ja. Ich merke es immer wieder. Entweder an fehlenden Reaktionen oder viel seltener an den Nachfragen.
Wobei meine Mail-Adresse ja klar machen sollte, wie ich mit solchen Fragen grundsätzlich umgehen würde.bisherige Kommentare: 23
Aber hallo, was geht denn hier ab? :-O
Auf einem privaten Blog hat nur der Blogger selbst zu bestimmen, was er dort schreibt oder eben nicht schreibt! Ich würde mir das auch nicht gefallen lassen, wenn mir jemand beleidigend kommt oder fordert, was ich zu schreiben habe oder nicht! Wenn aber ein vernünftiger Vorschlag kommt würde ich diesen eventuell auch in Betracht ziehen, sollte er in eine meiner Blog-Kategorien passen.
Lustig finde ich an dieser Geschichte, daß zur Zeit ausgerechnet das Thema Artikel-Themen bei Webmaster Friday angesagt ist und ich selbst ebenfalls einen Artikel darüber geschrieben habe!
Viele bloggende Grüße aus TmoWizard’s Castle
Mike, TmoWizard
bisherige Kommentare: 3137
@TmoWizard
Mal aus reinem Interesse: du schreibst, dass du dir ggf. Gedanken über die Umsetzung eines Vorschlags machen würdest, wenn er in deine Blogkategorien passen würde. Geben deine Kategorien das Themenspektrum, welches du in deinem Blog behandeln möchtest denn abschließend vor? Oder würdest du ggf. auch eine neue Kategorie eröffnen, wenn ein Vorschlag käme, der nicht in deine bestehenden Kategorien passt, dir aber gefallen würde?
bisherige Kommentare: 23
Hallo Sascha!
Durch die spezielle Auswahl der von mir verwendeten Kategorien kann ich eigentlich einen sehr großen Themenbereich abdecken, durch die Kategorie Information eigentlich so gut wie alles, was mir einfällt!
Natürlich muß das schon in meinem eigenen Interesse sein und ich auch entsprechende Vorkenntnisse zu einem Thema haben, sonst bringt das wohl gar nichts. Es wäre z. B. völlig unsinnig, wenn ich jetzt irgend etwas über Apple schreiben würde, da ich mit dieser Firma rein gar nichts am Hut habe! Das würde aber ohne Probleme in meine Kategorie Computer/Internet passen, so daß ich keine neue eröffnen müßte.
Das ist eben der Grund, warum ich genau diese Kategorien erstellt habe, wobei sich einige Artikel ja in verschiedenen Kategorien befinden. Das Ding mit dem Staatstrojaner z. B. ist in vier verschiedenen zu finden, die Artikelserie über SeaMonkey ist außer in der eigenen Kategorie zusätzlich unter Computer/Internet erreichbar. Das sind nun einmal Themenbereiche, die sich überschneiden.
Ich habe zwar noch einige andere Interessensgebiete über die ich schreiben könnte, allerdings lohnt sich das nicht wirklich. Da gibt es schon zu viele andere, die darüber schreiben, so daß ich in der Masse wohl untergehen würde!
Die andere Seite ist auch die, daß ich nur sehr unregelmäßig einen Artikel veröffentliche. Mein letzter Artikel entstand eigentlich nur aus einer Laune heraus und weil ich auf den von mir verlinkten Artikel von SEOjunky gestoßen bin.
Zur Zeit recherchiere ich schon wieder an einem anderen Artikel, der eventuell der Abschluß meiner Serie über den Bundestrojaner werden wird. Kommt natürlich darauf an, wie viel Material da noch zu finden ist. Eigentlich ist das ja eine unendliche Geschichte!
Ich denke nicht, daß ich auf Wunsch eines Lesers eine neue Kategorie anfangen würde. Ich schreibe zwar gerne und meine Artikel (manchmal auch meine Kommentare
) sind zum Teil doch recht groß, aber das wäre mir dann doch irgendwie zu viel!
Grüße nun aus den dunklen Untiefen von TmoWizard’s Castle zu Augsburg
Mike, TmoWizard
bisherige Kommentare: 250
My Home is my Castle. Ich musste bisher noch keine Kritik einstecken, was aber auch an den eher gemässigten Besucherzahlen liegt, aber natürlich kann man als Leser wünsche äussern, aber natürlich muss man dann 1. den richtigen Ton treffen und 2. auch verstehen wenn der Blogger, aus welchem Grund auch immer sich gegen einen gewissen Content entscheided.
Die meisten wissen wo sie ihre Projekte hinsteuern müssen, das dabei der ein oder andere Teil hinzukommt oder wegfällt ist ganz normal. Und ich würde nie auf die Idee kommen jemanden zu diktieren oder anzukreiden was er da in seinem Blog verzapft.
Wenn mich der Inhalt nicht anspricht, lese ich ihn einfach nicht mehr. Man geht ja mit dem RSS Abo keinen Vertrag ein.
Ich hab in meinen Reader Blogs die zu 90% Dinge schreiben die mich nicht (mehr) ansprechen. Aber selbst wenn von 100 Artikeln nur 5 gut (für mich) sind. Dann überspring ich eben die anderen. Ausser Abnutzung am Mausrad kostet mich das ja nichts.
Und wenn der Blog wie hier im Beispiel von der Zeitzeugung auch noch privater Natur ist, also kein genrelles Thema hat, dann darf man doch auch keinen wiederkehrenden Content erwarten. Das Leben ändert sich ja auch immer.
bisherige Kommentare: 3137
@Symm
Da bin ich ja froh, dass du relativ häufig bei mir vorbeischaust und kommentierst. Da bin ich von den 90% noch weit entfernt.
Ich warte jetzt nur darauf, dass jemand deinen Gedanken mit der Abnutzung des Mausrads aufgreift, die reale Abnutzung hochrechnet und uns dann einen bezifferbaren Verlust (in Euro) präsentieren kann, den er aufgrund (für ihn) schlechter Blogbeiträge “ertragen” muss
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Ich finde ein Blog lebt von der Individualität des Bloggers. Klar dass da auch die üblichen Regeln von Anstand und Respekt berücksichtigt werden.
Sei es vom Blogger und auch von dem Leser.
Sollte sich bei mir ein Leser von einem meiner Artikeln angegriffen fühlen, so darf er natürlich mich darauf hinweisen (ich werde den Kommentar auch veröffentlichen und darauf antworten), aber alles auch in einem gewissen Rahmen.
Denn auch wenn wir nur schriftlich kommunizieren – sind wir doch Menschen
))))
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@Susanne K
Das wird von manchen leider allzu oft vergessen.
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Also freundlichen Bitten und Vorschlägen bin ich nicht abgeneigt, wenn es mir in “den Kram” passt. Und es kommt auch darauf an, WER WAS vorschlägt. Hat der schonmal konstruktive Kommentare abgegeben ? Oder war er nur ein-zweimal da ?
Als Forderung und dann noch in unhöflichen bis beleidigenden Ton unmöglich. Sowas würde ich einfach ignorieren !
Der Ton macht die Musik !
Ansonsten bin ich ein absoluter Herrscher über meinen Blog und meine Entscheidungn sind zu akzeptieren. Ich bestimme, WAS ich schreibe, WIEVIEL ich schreibe (also wie oft). Ich lege auch fest, wie der Blog aussieht. All das muß nicht jedem gefallen. Aber dann muß er sich einen Blog suchen der seinen Kriterien entspricht.
Aber ihr müsst mal drauf achten. Diejenigen die meckern und fordern kriegen selber nichts auf die Beine gestellt. Natürlich muß nicht jeder einen Blog haben. Aber wenn mich ein Thema brennend interessieren würde, würde ich dafür einen aufmachen.
bisherige Kommentare: 3137
@Gucky
Stimmt, meist melden sich da Leute zu Wort, die selbst scheinbar nicht bloggen, sei es aus Unlust, Zeitmangel oder warum auch immer. Oder es sind in Wirklichkeit Blogger, die dann nur nicht ihre wahre Identität preisgeben wollen. Könnte ich mir zumindest vorstellen.
bisherige Kommentare: 7
Ich handhabe es immer noch nach der Devise: “Mein Blog, meine Spielwiese!” – habe mich früher mal versucht für die Leser zu verbiegen, klappt nicht und bringt auch nichts!
bisherige Kommentare: 3137
@Jens
Bringt auch nix. Wenn es dir als Schreiber aufgrund der Verbiegung keinen Spaß macht, einen Artikel zu schreiben, leidet zum einen die Motivation, zum anderen wohl letztlich auch die Qualität der Artikel. Und damit ist niemandem gedient.
bisherige Kommentare: 75
Ich höre überhaupt nicht auf meine Leser.
Es hat sich auch noch keiner gemeldet und Wünsche oder Kritik geäußert. Wahrscheinlich haben alle Schiss. (… oder Mitleid mit mir.)
Wenn die allerdings in einem unhöflichen Ton reinkämen, würde ich auch Feuer spucken.
bisherige Kommentare: 3137
@copudor
Dann sag ich mal danke, dass du mich -obwohl du nicht auf mich hörst- dennoch als Leser auf deinem Blog duldest
bisherige Kommentare: 75
@ Sascha
Na klar Mann. Bist doch schon fast sowas ähnliches wie ´n Kumpel.
bisherige Kommentare: 1
Also mal ganz ehrlich: Wenn ich dauern darauf eingehen würde, was hier und dort vorgeschlägen bemängelt oder ähnliches wird, dann würde ich auf allen meinen Blogs zum “Hampelmann” werden, der heute dieses tut, morgen jenes und auch tagtäglich am Layout schraubt. Denn unterm Strich steht eines fest: allen kann man es nie Recht machen!
So habe ich für mich die Devise, dass ich auf meinen Blogs genau nur das mache, nach was mir ist. Wem es gefällt schön, wem nicht, auch schön. Ich zwinge ja niemanden bei mir zu lesen oder zu kucken.
bisherige Kommentare: 3137
@Stefan
Schon klar. Aber wenn sich Leser mit Feedback melden und sagen, dass sie den Artikel zu Thema X besonders toll finden und gerne in Zukunft mehr dazu lesen würden, dann ist das doch durchaus ein guter Anhaltspunkt, oder?
bisherige Kommentare: 7
Ich denke, das jeder letztendlich seine eigenen Texte schreibt, ansonsten könnte man sich ja fragen wofür habe ich einen Blog, meinen Blog, mit meiner Idee. Wenn es nach Wünschen gehen würde, dann könnte man auch einen „wünsch dir was“ Blog aufmachen.
Das was @Gucky geschrieben hat, ist völlig richtig
„Ansonsten bin ich ein absoluter Herrscher über meinen Blog und meine Entscheidungen sind zu akzeptieren. Ich bestimme, WAS ich schreibe, WIEVIEL ich schreibe (also wie oft). Ich lege auch fest, wie der Blog aussieht. All das muß nicht jedem gefallen. Aber dann muß er sich einen Blog suchen der seinen Kriterien entspricht. „
So „böse“ Kritik wie @Zeitzeugin habe ich noch nicht bekommen, würde mir den Schuh allerdings auch nicht anziehen, wenn es mal ein, zwei Leuten bei mir nicht gefällt. (Bei Kritik von Stammlesern, würde ich mir Gedanken machen) Wünsche waren schon mehrere dabei, aber welche sag ich jetzt lieber nicht, aber auch diese werden schlicht einfach ignoriert und nicht beantwortet und gut ist.
Wie im normalen Leben braucht man auch im Blog manchmal ein Fell das dick ist.
Grüße Beate
bisherige Kommentare: 222
Sobald man sich in die Öffentlichkeit begibt setzt man sich einer gewissen Beurteilung durch andere aus. DAS war schon so seit Zeiten der Mailboxen. Schon damals meckerten die, die nichts auf die Beine gestellt bekamen. Nun konnte nicht jeder eine Mailbox errichten (hätte schon können, aber das war ja nicht so sinnvoll
). Aber auch irgendwelche andere Aktivitäten (Texte schreiben, Programme hochladen) war von denen nicht zu erwarten.
Wenn einer was bemängelte wo ich selber nicht drauf gekommen war und dann der Meinung war, es wäre eine gute Sache das zu haben, dann habe ich es gemacht. Aber solche konstruktive “Kritik” kam in fast allen Fällen von Stammusern !
bisherige Kommentare: 3137
@Gucky
Wenn ich so von deinen Erfahrungen lese, wird mir immer klarer, dass es scheinbar einfach zum Internet dazu gehört, dass es da eine Gruppe gibt, die einfach unkonstruktiv alles und jeden kritisiert. Trolle und ähnliche Ableger gab es wohl -dank der weitgehenden Anonymität- schon immer im Internet und wird es wohl auch immer geben. Aber wir werden es überstehen… so wie immer
bisherige Kommentare: 3137
@beate
Aber höre ich das bei dir richtig heraus, dass du da teilweise auch einen Unterschied machst, ob sich jemand “unbekanntes” zu Wort meldet, oder bekannte Stammleser? Nachvollziehbar fände ich das, da man zu Stammlesern ja durchaus im Laufe der Zeit ein intensiveres Verhältnis aufbaut… und dann vielleicht auch mehr Wert auf deren Meinung legt?
bisherige Kommentare: 25
Nach deinem Beitrag wollte ich wie gewohnt alle Kommentare lesen, um ggfs. ein Doppelposting zu vermeiden. Sei mit bitte nicht böse, aber bei der Menge erspare ich es mir heute.
Ich freue mich über jede Art von Feedback. Dabei sind die konstruktiven Kritiken genauso wichtig, wie die Wünsche eine Serie weiter zu führen oder auch entsprechende Inhalte mit zu ergänzen.
Eine dieser Leserin sitzt ca. 0,5 mtr. neben mir… und auch wenn nicht immer alles positiv klingt, darf ich mich ihrer Kritik, wie auch Ratschlägen sehr gerne annehmen.
Andere Leser wünschten sich sehnsüchtig das ich meine Serie “80er” unbedingt fortführen solle, obwohl in meinem Geiste ein Ende geplant war. Dem Wunsch gehe ich natürlich gerne nach,und bei so einer Resonanz macht es ja auch gleich doppelt Spass zu bloggen.
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@MysteraXIX
Das kann ich gut nachvollziehen. Die aus dem Feedback resultierende Motivation sollte man nicht außer Acht lassen. Wie ich ja schon im Artikel schrieb, schreibe zumindest ich auch und in erster Linie nicht für (nur) mich selbst, sondern für meine Leser. Insofern liegt es mir dann auch schon am Herzen, auf deren Wünsche als guter Gastgeber einzugehen… solange die Gäste ihre Wünsche nicht unverschämt formulieren
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Hallo Sascha,
glücklicherweise wurde ich noch nicht mit einer Kritik hinsichtlich der Themenauswahl auf meinen Blogs konfrontiert.
Ich halte es da genauso wie Symm: in meinen Feedreader befinden sich einige Seiten, die mal reihenweise Content produzieren, der mich brennend interessiert, dann wiederum lösche ich wochenlang und gnadenlos nach kurzem Blick auf den Inhalt. Sollte sich herausstellen, dass der Blog längere Zeit keine Beiträge mehr veröffentlicht, die mich interessieren, dann lösche ich den Feed.
Ich habe auch schon mal einen Blogfeed aufgenommen, gelöscht und nach einer Weile erneut aufgenommen. Ehrlich gesagt, ich wäre nie auf die Idee gekommen, den Autor um anderen Content zu bitten oder seine alten Themen wieder aufzugreifen, nur damit er mich als Leser behält. Ich bin doch nicht der Mittelpunkt der Welt!
Falls der Blogger ein Interesse daran hat, seine Leser um deren Meinung zu bitten, was diese am meisten interessiert und worüber er in Zukunft schreiben soll, könnte er eine Umfrage starten, oder?
Ich selber habe mich auch schon gefragt, ob ich auf Dauer “Sylvis Blog” in der momentanen Form auf Dauer beibehalten kann. Falls das irgendwann mal nicht mehr der Fall sein sollte … na, dann ändere ich eben die Themenauswahl. Wer sie dann immer noch mag: schön. Wer nicht: tschüssn. Aber vielleicht gewinne ich ja sogar neue Leser.
Wir alle entwickeln uns schließlich weiter, beruflich, freizeitmäßig, werden älter und erfahrener, einige Dinge langweilen uns vielleicht irgendwann einmal, dafür entdecken wir neue Interessen. Und so halte ich es auch mit meinen Blogs und jeder Leser darf mich auf meinem Weg der Weiterentwicklung begleiten oder muss ihn eben verlassen.
Gruß Sylvi
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Ich sehe das ähnlich wie Sylvi.
Letztlich ist es mein Blog und mein Content. Schließlich bin ich auch dafür verantwortlich. Schreibe ich also nach jedem Leser Interesse, habe ich vielleicht diesen einen gehalten aber ggf. mehrere andere verloren.
Verbiege ich mich mit Themen, die mich nicht interessieren, geht das auch garantiert nach hinten los.
Meine Schreibe ist ein Angebot an den Leser. Lies es oder gehe weiter, Hinweise nehme ich aber dennoch gerne auf. So sieht es aus.
bisherige Kommentare: 3137
@stef
So meine ich das ja auch nicht. Man kann und soll es gar nicht jedem Leser recht machen. Von daher soll es auch gar nicht so sehr darum gehen, was ein einzelner Leser sich wünscht. Aber wenn mehrere Leser getrennt voneinander sagen, dass sie Themen zu Schwerpunkt X sehr interessant oder uninteressant finden, empfinde ich das als interessantes und hilfreiches Feedback, welches mir hilft, entsprechende Schwerpunkte bei der Themenauswahl zu setzen. Heißt ja nicht, dass ich dann nicht trotzdem über ein von vielen als langweilig empfundenes Thema bloggen kann, nur mache ich das dann vielleicht nicht so häufig. Wenn man sich Gedanken macht, worüber man überhaupt schreiben könnte, empfinde ich solches Feedback als hilfreiche Wegweiser, ohne mich dafür verbiegen zu müssen. Ich sehe da jedenfalls keinen zwangsläufigen Unterschied zwischen einem Wunsch und einem Hinweis.
bisherige Kommentare: 3137
@Sylvi
Klar könnte man eine entsprechende Umfrage starten. Wobei ich persönlich kein großer Fan von Umfragen bin. Da finde ich persönliches Feedback der Leser besser. Aber das mag Geschmackssache sein. Jedenfalls finde ich es nicht schlimm, wenn man insofern auf die Wünsche der Leser eingeht. Es geht ja nicht darum, gleich ein ganzes Konzept zu ändern. Aber es ist doch interessant zu wissen, welche Schwerpunkte die Leser mehr oder eben weniger interessieren, um sich ggf. ein wenig danach richten zu können, wenn man sich Gedanken um neue Themen macht, oder?
bisherige Kommentare: 13
Muß mich hier doch nochmal melden. Ich bin irgendwie echt faziniert von den ganzen “Der User hat nichts zu melden” Kommentare. Ich sags nochmal, Beleidigungen gehen nicht, aber wenn sich mal jemand äußert das er sich doch wieder mehr von was anderem wünscht, ist das doch okay und wenn man dann aber so reagiert wie “Mir doch egal was Du willst” sollte man sich nicht wundern wenn einen irgendwann keiner mehr liest bzw. kommentiert weil man Angst hat auf den Deckel zu bekommen.
Aber das ist wohl leider weit verbreitet, auch bei unliebsamen Kommentaren. Äußert man mal Kritik wird man gesperrt, als Spamer hingestellt oder ähnliches. Genau die jeigen folgen einem dann aber auf allen möglichen Netzwerken? *komisch*
Will hier keinen angreifen und hier ist auch keiner dabei der unter meinen vorletzen Absatz fällt
Aber man sollte mal nachdenken ob es nicht die Leser sind die uns alle erst dazu bringen Inhalte ins Netz zu stellen… Was wäre wir alle ohne sie? Nochmal, natürlich muss das alles auf einer normalen Schiene ohne Beleidigungen laufen.
bisherige Kommentare: 222
Wie ich schon bemerkte, macht der Ton die Musik. Beim dem der was vorschlägt und bei dem, an den dieser Vorschlag gerichtet ist.
Sowas würde ich nicht schreiben. Aber ich würde schon klarmachen, daß das Thema im Moment nicht in meinem Interessenbereich liegt.
bisherige Kommentare: 3137
@Markus
Wie ich das in meinen Antworten auf einige Reaktionen hier ja auch bereits geschrieben habe, sehe ich das ganz ähnlich. Wie gesagt, man kann und muss sich nicht an Einzelmeinungen orientieren, aber wenn mehrere Leser einen ähnlichen Vorschlag äußern, kann man sich ja durchaus mal darüber Gedanken machen. Nur weil man die gewünschten Schwerpunkte entsprechend berücksichtigt, verbiegt man sich ja auch nicht gleich, denn das Gesamtkonzept des Blogs kann ja dennoch gewahrt bleiben. Das schließt sich meiner Meinung nach alles nicht unbedingt zwingend aus.
Gut gebrüllt, Löwe
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@Sascha
Das ist zum Teil richtig, aber ich meinte mehr, dass wenn ich so Kritik bekommen würde wie „ Scheiß Blog, mach mal was anderes“ halt so Sachen die @Zeitzeugin bekommen hat. Auf diese Kritik würde ich nicht reagieren, darüber könnte ich hinweg sehen (lesen). Bei konstruktiver, sinnvoller Kritik würde ich mir Gedanken machen und auch darauf eingehen, aber diese Kritik würde wahrscheinlich eher von Leuten kommen die einen Blog und dessen Betreiber besser kennen. Kritiken wie bei @Zeitzeugin kommen halt nur von „Vorbeilesern“ und Spinnern, warum sollte ich meine Zeit mit so Leuten verbringen?
Grüße Beate
bisherige Kommentare: 3137
@beate
Das kann ich verstehen. Mit Troll-Kommentaren kann man in der Tat nur seine Zeit vergeuden. Wobei ich mich immer frage, ob das wirklich nur “Vorbeileser” sind, oder ob sich manche da nicht einfach mit einem komplett anonymen Account melden, statt mit ihrer “echten” Internet-Persönlichkeit. Oder ob es wirklich Menschen gibt, die nix besseres zu tun haben, als ziellos durch das Internet zu surfen, um andere Leute und deren Blogs zu “bepöbeln”. Man kann sich das als “normaler Mensch” kaum vorstellen.
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Einen Blog zu betreiben ohne das er irgendwie wahrgenommmen, also gelesen wird macht wenig bis gar keinen Spaß. Das ist nichts Neues, das wissen wir alle. Leser gehören zu einem Blog wie das Salz in die Suppe. Der richtige Umgang mit den Lesern ist ein…
[...] vorschreiben, was sie schreiben soll! Dabei sollen diese Leute auch noch (laut einem ihrer Kommentare auf GESICHTET.net) per Mail geschrieben haben und waren dabei auch noch beleidigend ihr [...]