Archiv für Januar, 2012

Werbung, wenn man gar nicht damit rechnet…

Am Wochenende war ich mit meiner besseren Hälfte in der Stadt, weil wir einige Einkäufe tätigen mussten. Unter anderem hatten sich bei ihr wieder ein paar dieser nicht sehr originellen, aber anscheinend total praktischen Gutscheine für eine bekannte Parfümerie-Kette angesammelt.

Es ist wirklich abenteuerlich, wie inflationär diese Parfüm-Gutscheine inzwischen verschenkt werden. Jeder, der nicht weiß, was man einer Frau schenken soll, scheint diese Gutscheine zu verschenken. Warum bekommen wir Männer eigentlich immer Krawatten und Socken statt beispielsweise Amazon-Gutscheinen geschenkt?

Wie auch immer – unser Weg führte uns also auch in besagte Parfümerie, den Vorhof zur Duft-Hölle. Es wird mir auf ewig schleierhaft bleiben, wie man es dort länger als 5 Minuten aushalten kann. Die Luft ist durch die hellen Strahler an jedem Regal extrem aufgeheizt, was den Mix unterschiedlicher Parfüm-Düfte, die durch die Luft schweben, auch nicht unbedingt angenehmer macht. Aber der Laden hatte auch etwas Überraschendes zu bieten: [Weiterlesen…]

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13 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 30. Januar 2012 um 08:58 Uhr

abgelegt in: Fundstücke, Leben

Made in Germany – alles nur Etikettenschwindel?

Made in GermanyIch bin in einer Zeit aufgewachsen, als das Siegel „Made in Germany“ sowohl im In- als auch erst Recht im Ausland ein Beweis für Qualität war. Man sprach in dem Zusammenhang auch immer gern von „deutscher Wertarbeit“. Derartige Produkte galten als langlebig, ausgereift, geprüft und sicher. Kurz: wer sich ein Produkt „Made in Germany“ kaufte, zahlte mitunter vielleicht etwas mehr Geld, musste sich im Anschluss jedoch kaum Sorgen machen, konnte sich im Umkehrschluss aber darauf verlassen, dass es wesentlich länger hielt als vergleichbare Produkte aus gewissen anderen Ländern – und aufgrund der hohen deutschen Prüfstandards musste man sich auch keine Sorgen machen, dass das jeweilige Gerät plötzlich ohne Vorwarnung in Flammen aufgehen würde.

Allerdings kam die Zeit, in der Verbraucher plötzlich Geiz ziemlich geil fanden. Und das schon eine gewisse Zeit, bevor sich ein großer Elektromarkt mit Planeten im Namen dies als Slogan auf die Fahnen schrieb. Das war für die Unternehmen aber kein Problem. Sie verlagerten einfach einen Großteil der Produktion ins Ausland. Das taten sie sowieso schon, um Gewinne zu maximieren, weil man ja positive Bilanzen vorweisen können musste, um an der Börse nicht blöd dazustehen. So konnten sie die Produktionskosten senken, weil der Arbeitslohn im Ausland oft deutlich niedriger war als in Deutschland. Und niedrigere Produktionskosten resultierten dann auch in teilweise günstigeren Produktpreisen. Die Marketing-Abteilungen der Unternehmen trugen ihr übriges dazu bei, dass der Verbraucher ständig der Ansicht war, ein Anrecht auf Schnäppchen zu haben.

Es gab nur ein Problem bei der ganzen Sache: [Weiterlesen…]

34 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 25. Januar 2012 um 08:56 Uhr

abgelegt in: Recht & Politik

Wie viel Einfluss darf ein Leser auf einen Blog haben?

Bei der Zeitzeugin bin ich auf einen interessanten Artikel in eigener Sache gestoßen, der mich zum Nachdenken und letztlich zum Schreiben dieses Artikels bewegten.

Kurz zusammengefasst ging es in dem verlinkten Artikel darum, dass sie in den vergangenen Wochen häufiger Aussagen wie

“Schade, dass dein Blog nicht mehr so viel Fantasycontent enthält. Früher war der besser” oder

“Hm. Irgendwie schreibst du gar keine ironischen Postings über Klischees mehr”.

an den Kopf geworfen bekam. Da es sich wohl um mehrere solcher Aussagen innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit handelte, sah sich die Zeitzeugin „genötigt“, noch einmal klarzustellen, dass es sich um ihren eigenen Blog handelt, sie ohne Honorar dort Artikel veröffentlicht und daher auch darum bittet, selbst über die Inhalte entscheiden zu dürfen, die sie auf ihrem Blog veröffentlicht. Oder um sie selbst zu zitieren:

„(…)solange ich kein Honorar bekomme und den Blog nur als Hobby betreibe, lasst mich doch bitte posten, was ich will und wonach mir der Sinn steht. Kritik an meiner Themenwahl finde ich daher auch reichlich unpassend.“

Soweit der gekürzte Überblick. Zunächst wollte ich einfach in den Kommentaren meinen Senf zu dem Thema abgeben. Als ich dann aber merkte, dass der Kommentar länger werden würde und ich noch ein paar andere Gedanken auf meinen eigenen Blog bezogen dazu hatte, beschloss ich, es im Rahmen dieses Artikels hier zu verarbeiten. [Weiterlesen…]

52 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 23. Januar 2012 um 08:57 Uhr

abgelegt in: Blog & Blogosphäre

12PetPix12 Januar-Thema: Begrüßung

12petpix12So, nun wird es aber höchste Zeit für mich, endlich mal mit einem eigenen Beitrag an meinem Projekt 12PetPix12 teilzunehmen. Inzwischen haben ja schon einige Teilnehmer interessante Interpretationen zum vorgegebenen Thema „Begrüßung“ präsentiert.

Ich selbst hatte einige Ideen, wie ich die Sache mit unserer Lucy umsetzen könnte. Aber wie das so ist, wenn man Tiere fotografieren möchte: sie haben natürlich ihren eigenen Kopf und machen nie das, was man sich vorstellt 😀 Wobei das ja gerade mit den Reiz des Projektes für mich ausmacht, da man so „gezwungen“ ist, auch mal ein wenig zu improvisieren und sich auf sein Tier ganz anders einzulassen.

Wie gesagt, meine geplanten Fotos ließen sich nicht verwirklichen. Viel mehr war es der pure Zufall, der mir half, ein passendes Foto zu schießen: [Weiterlesen…]

14 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 20. Januar 2012 um 08:55 Uhr

abgelegt in: Mitmach-Aktionen

Sinn und Unsinn eines iPads

iPadAm Montag haben wir uns an dieser Stelle darüber unterhalten, dass man manche Personen oder auch Dinge erst so richtig zu schätzen weiß, wenn sie nicht mehr da sind. Es gibt allerdings auch den umgekehrten Fall, dass man Dinge als völlig unnötig oder unsinnig abstempelt, bis man sie dann doch selbst besitzt und dann erst richtig kennen lernt.

Vermutlich hängt es damit zusammen, dass man in Gedanken so in seinem schablonenhaften Denken verwurzelt ist, dass es manchmal schwerfällt, über den Tellerrand hinauszublicken, um alternative Anwendungszwecke für Dinge in Betracht zu ziehen. Wer es schafft, diese gedankliche Blockade zu überwinden, gilt gerne als Visionär – oder als Spinner. Die Grenzen sind da manchmal recht fließend und wohl nicht zuletzt vom Erfolg abhängig. Denn wie heißt es so schön, der Erfolg gibt einem Recht.

Auch selbst habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass ich das Potential innovativer Ideen nicht erkannt habe, bis ich mich selbst darauf eingelassen habe. Ein gutes Beispiel, welches mir dazu einfällt: [Weiterlesen…]

24 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 18. Januar 2012 um 08:56 Uhr

abgelegt in: Leben

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