Trick, um Kinder spielerisch zum Essen zu bringen
Für Bob, den Baumeister bin ich selbst zu alt. Auch wenn ich natürlich den Spruch “Können wir das schaffen? Jo, wir schaffen das!” kenne und Bob, dem Baumeister zuordnen kann, habe ich die Sendung nie gesehen. Macht aber nichts, da ich auch nicht wirklich zur Zielgruppe gehören dürfte. Viel eher sollten damit ja Kinder angesprochen werden. Das scheint gut geklappt zu haben. Irgendwie waren Bauarbeiter und Baugeräte ja schon immer faszinierend für kleine Jungen. Welcher Junge -und auch manches Mädchen- hat nicht mit Begeisterung früher im Sandkasten mit kleinen Spielzeugbaggern gespielt?
Doch während die meisten Kinder bezüglich Baugeräten schon fast eine angeborene Faszination zu haben scheinen, lässt das Interesse beim Thema Essen oftmals mehr als zu wünschen übrig. Kleinkinder veranstalten da oftmals ein kleines Chaos auf dem Esstisch und verlangen ihren Eltern so manchen Trick ab, um wenigstens einen Teil des Essens zu sich zu nehmen und nicht im hohen Bogen auf dem Tisch zu verteilen. Dabei liegt die Lösung doch nun praktisch auf der Hand:
Warum soll man nicht einfach die Faszination an Baugeräten verwenden, um damit den Spaß am Essen zu fördern? Genau das dachte man sich scheinbar auch bei Constructive Eating und stellte einfach mal ein Essens-Set für Kinder zusammen, welches das Thema “Baugeräte” aufgreift und zum spielerischen Essen ermuntern soll.
Hierbei wird der Teller zur “Baugrube”, der mit Gabel, Löffel und “Schaufel” als Besteck bearbeitet werden kann. Das schaut in der Grundeinstellung so aus:

Und in Aktion soll man sich das ungefähr folgendermaßen vorstellen können:

Ich finde die Idee gar nicht übel. Natürlich wird es auf dem Teller nicht immer so klinisch sauber zugehen wie auf dem Beispielfoto, aber im Grundsatz kann ich mir schon vorstellen, dass man Kinder damit leichter überzeugen kann, Nahrung quasi spielerisch zu sich zu nehmen.
Was meint ihr? Spielt man mit Essen grundsätzlich nicht? Oder könnte das ein erfolgreicher Ansatz sein, mit dem man Kindern das Essen “unterjubeln” kann? Hättet ihr als Kind daran Spaß gehabt? Oder welche Tricks musste man bei euch anwenden bzw. hätte man anwenden müssen, um euch dazu zu bringen, brav euer Essen zu essen?
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Das würde meinem Sohn gaaaanz sicher gefallen. Schade nur, das der Shop nicht aus deutschen Landen ist – sonst hätte sofort gekauft.
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@MacSchlumpf
Ja, die scheinen leider auch nicht sonderlich an internationalem Versand interessiert zu sein. Schade eigentlich
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Eigentlich ne lustige Sache und wirklich kreativ.
Das ist ja auch eher was für Jungs. Auf der Seite gibts ja noch die “Garten”-Reihe. Aber ob Mädchen da so drauf anspringen?
Aber hat man wirklich Lust das essen aus den kleinen Ecken zu poppeln?
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@Symm
Och, ich kenne auch genug Mädchen, die gerne mal mit Baumaschinen spiel(t)en. Die Grenzen sind da inzwischen recht fließend
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Komisch. Wir brauchten kein etra Besteck. Bei uns fuhr das Auto in die Garage und so.
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@Ulf
Stimmt, da kann ich mich auch noch gut dran erinnern. Das hat bei mir funktioniert und später bei meinen Schwestern auch. Da ging das “Garagentor” immer wieder freiwillig auf^^
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Also obwohl mein Sohn ein ganz schlechter Esser war- das hätte ich nie gemacht. Wie soll man da vermitteln, dass Lebensmittel kein Spielzeug sind? Ich finde es furchtbar. Wie soll so ein Kind lernen, ordentlich mit Besteck umzugehen? Übel.
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@Miki
Naja, ganz abwegig finde ich das oben dargestellte Besteck nicht. Ob man sich nun mit dem Messer Essen auf eine Gabel schiebt, oder hier halt mit einem Bulldozer, kommt im Endeffekt aufs Gleiche hinaus. Auf jeden Fall lernt man so ansatzweise überhaupt den motorischen Vorgang des Schiebens der Nahrung auf die Gabel.
Dass Essen kein Spielzeug ist, ist da sicherlich problematischer. Andererseits bin ich -wie Ulf und sicher noch viele andere Kinder- ja früher auch damit aufgewachsen, dass die Eltern den Löffel beispielsweise zum “Auto” gemacht haben, das in den Tunnel oder die Garage (=den Mund) fahren wollte. Trotz dieser Spielereien würde ich sagen, dass ich Respekt vor den Lebensmitteln entwickelt habe. Kinder sind da allgemein oftmals cleverer, als wir Erwachsenen manchmal glauben
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Also mein Sohn hätte da sicherlich begeistert das Essen auf dem Teller hin und her geschoben, aber nicht unbedingt in den Mund befördert. Bei uns gabs immer Teller mit Wimmelbildern drauf, die dann freigelegt werden konnten und da wanderte der Löffel wie selbstverständlich in den Mund. Ich find es auch nicht so toll, mit dem Essen zu spielen. Hilfreich war aber auch immer, das Essen interessant anzurichten, z.B. als Auto und dann wurden eben die Räder usw. verspeisen.
Im Nachhinein glaube ich sowieso, dass man als besorgte Eltern viel zu viel Trara ums Essen macht. Die verhungern schon nicht, die lieben Kleinen. Und bei uns gab es immer Phasen mit bestimmten Vorlieben. Dann eben eine Zeit lang täglich Stulle mit Salami und Senf. Wenns das einzige ist, was der Sohn grad mag…….bitte. Auf einmal war die Phase dann wieder vorbei und was Neues wurde entdeckt. Essen ist zwar wichtig, aber mit so viel Schnickschnack bekommt es doch irgendwie einen falschen Stellenwert, als wenn man es zu einem Event machen müsste, weil es sonst unerträglich ist. So solls doch auch nicht laufen.
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@HansdasJo
Stimmt, gerade als “unverdorbenes” Kleinkind hat man ja noch ein ziemlich natürliches Hungergefühl und ist noch nicht von Gesellschaft und Werbung in eine bestimmte Richtung erzogen. Die Idee mit den Wimmelbildern auf dem Teller finde ich übrigens eine tolle Sache.
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Also eigentlich eine recht lustige Idee. Allerdings bezweifle ich, dass Kinder dadurch das essen lernen. Ich glaube eher, dass dann noch mehr Essen durcb die gegend fliegt, eben weil sie es als Spielzeug und nicht als ihr essen betrachten. Ich würde meinen Kindern so etwas nicht geben.
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@Kathrin
Naja, ob das Essen dann durch die Gegend fliegt, weiß ich nicht, ist ja schließlich kein Flughafen… aber es könnte natürlich vorkommen, dass die kleinen Racker plötzlich versuchen, aus Essen ein Türmchen aufzubauen
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Feine Idee,
habe am Wochenende gerade erst für 50 Kinder gekocht. Glücklicherweise haben die auch ohne Bob gegessen.
Gruß
Fulano
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@Fulano
Wobei diesbezüglich bei den Mädels aus deiner Story ja eh nur wenig Gefahr bestand^^
Und glücklicherweise haben die auch nicht Bob gegessen
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Süße Idee, würde meinem kleine spatz sicher auch gefallen. Ich hätte früher auch gern sowas gehabt. zwar sagt man, man soll nicht mit dem essen spielen, aber so macht es einfach viel mehr spaß. Meine Frau baut auch immer kleine Figuren für die Kinder.
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@Frank
Eben, das Auge isst ja auch immer mit. Wenn ich zum Chinesen meines Vertrauens gehe, freue ich mich auch immer wieder, weil er mit einigen toll geschnitzten Figuren aus Lebensmitteln garniert und dekoriert.
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Spannend wirds, wenn der vollbeladene Bagger fliegen lernt. Denn die Kreativität der Kleinen ist bekanntlich riesig. Mal sehen wie lang dann Mama das Besteck noch als “putzige Idee für die Kleinen” bezeichnet oder doch wieder zum herkömmlichen Besteck greift
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@Automann
Och joar, wenn die Phantasie die Bagger fliegen lässt, dann lässt die Phantasie auch aus normalen Gabeln Katapulte werden