Die Lösung für und gegen Wild-Pinkler
Ein Problem, dass jeder kennt. Auf Festivals, Straßenfesten, Kirmes und sonstigen öffentlichen Veranstaltungen dieser Art findet man zwar oftmals reichlich Stände, an denen man sich mit Getränken und Essen versorgen kann. Was dort aber stets rar gesät ist, sind Toiletten-Häuschen bzw. Dixi-Klos. Die logische Konsequenz sind sog. “Wild-Pinkler”, die sich einfach an die nächste Mauer, den nächstbesten Busch oder Baum suchen, um dort ihre Notdurft zu verrichten.
Das ist kein rein deutsches Phänomen, wildes Wasser-lassen gibt es überall, z.B. auch in Holland. Allerdings haben die findigen Niederländer jetzt eine interessante Lösung für das Problem gefunden. Überzeugte Wild-Pinkler müssen hierbei noch nicht einmal von ihrer “Überzeugung” abweichen und können weiterhin an Bäume urinieren:


Die Lösung hört auf den Namen P-Tree (Pee-Tree = Pinkel-Baum). Hierbei werden Urinale mit entsprechenden Abflüssen an Bäumen befestigt. Dank der Signalfarbe der Urinale, die Holland-typisch in der Farbe Orange gehalten sind, sind die Pinkel-Bäume auch keinesfalls zu übersehen. Es gibt auch ein Video zur P-Tree-Nutzung, welches zeigt, dass die Dinger gut ankommen und rege genutzt werden.
Stellt sich nur die Frage, ob so etwas auch in Deutschland denkbar wäre? Was mein ihr? Oder wäre es deutschen Männern zu öffentlich? Und vor allem: was machen die Frauen? Die dürften mit dieser Variante ja wohl weiterhin wenig anfangen dürfen, oder?
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Haha *grins*
Also von der Idee her, sicherlich interessant und auch vtl. praktisch. Doch ich sehe 2 Probleme 1ten müsste der Abfluss Schlauch gleich mal paar Meter tief verbudelt werden, damit die “Pisser” nicht in einem aufgeweichten Boden aus … ihr wist schon. (Ob die Bäume die ganze xxx auch vertragen und nicht später eingehen
?)
2tens, würd ich mich so nicht zur Show stellen, könnt ja wer neidisch werden *haha*
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@MacSchlumpf
Vielleicht ist der Urin ja auch besonders gut für die Bäume und die erleben ihren zweiten Frühling. Schließlich soll doch gerade Morgen-Urin angeblich so gesund sein
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Also ich weiß ja nicht… ist es nicht eine Belästigung für die nicht-müssenden Fußgänger? Ich halte das für einen Fake, denn technisch leuchtet es mir auch nicht ein, wo der Urin letztlich bleibt….
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@Miki
Scheint kein Fake zu sein. Jedenfalls finden sich schon einige internationale Seiten im Netz, die sich mit dieser Erfindung beschäftigen. Wie das “Ablaufproblem” genau gelöst wird, habe ich aber auch noch nicht kapiert. Vielleicht werden die Bäume vorher lange nicht gegossen, damit die Erde drum herum besonders aufnahmefähig ist?^^
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Prima! frei nach Heinz Erhardt:
Der deutsche Wald ist auch etwas schönes. Links ein Pinkelbaum, rechts eine Pinkelbäumin.
Was soll das bringen? Völlig sinnbefreit. Wie MacSchlumpf schon richtig schreibt. Dann rutschen wir auf der Pisse der anderen aus. So wie es jetzt läuft bekommt jeder Baum was ab. Hängt ma ndie Dinger auf nur noch diese Bäume. Also wird die Pisse konzentriert anstatt sie gleichmäßig zu verteilen.
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@Luigi
Das Problem des aufgeweichten Bodens kann man ja umgehen, indem man den Ablauf möglichst tief in den Boden rammt. Nur blöd, wenn irgendwann das Trinkwasser in der Umgebung plötzlich ein wenig “scharf” riecht
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Glaube nicht, dass sich das in D durchsetzt. Wer will schon öffentlich in die Schüssel pinkeln? Irgendein Baumstamm hat noch eine gewisse Anonymität, aber bei dem Ding kann ich mir gleich einen Aufkleber aufs Hirn klatschen. Ausserdem gibt es sicher genug Idioten die den Schlauch abreissen und dann pinkelt man sich direkt auf die Schuhe. Das bringt´s dann
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@vanilleblau
Ich muss gestehen, ich fand das auf den Bildern auch erstaunlich, da die Dinger ja nicht gerade abseits stehen, sondern mitten im Publikumsverkehr und ganz ohne Sichtschutz. Scheinbar geht man in den Niederlanden mit dem Thema etwas entspannter um… oder die hatten so viel getrunken, dass die eh nix mehr mitbekommen haben
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wäre ausbaufähig…. glaube aber nicht das man das so wirklich umsetzen kann
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@Vorstadtprinzessin
Auf dem Sichtschutz könnte man sogar noch Werbeflächen vermieten, dann könnte man vielleicht sogar noch richtig Asche mit den Dingern machen^^
Wieso nicht? Das Ablauf-Problem könnte man umgehen, indem man die Abläufe zu “Sammelcontainern” umleitet. Jetzt noch als Sichtschutz eine spanische Wand hingestellt und e voilà , fertig ist der Designer-Pissbaum
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…ist zwar eine sehr lustige Idee und schaut auch gut aus, aber den Sinn muss man nicht wirklich verstehen, oder? ES fließt ja so oder so in die Mutter Natur ein
(ob auf direktem Wege oder durch die Schüssel…)
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Die Schärfe des Urins schädigt Baumstämme erheblich. Dass es den Maulwürfen in ihren Behausungen auf die Köpfe tropft stört da weniger. Das sind sowieso Landplagen
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@Gert
Ich glaube, vanilleblau hat da eine tolle Antwort zu gegeben. Dem kann ich nix hinzufügen. Vielmehr bin ich damit beschäftigt, das Bild von den Maulwürfen aus meinem Kopf zu vertreiben
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Mein Gott, hast Du mir einen Schrecken eingejagt. Ich habe erst mal Pee-Tee gelesen und dachte, Du lässt wieder Deinen perversen Phantasien freien Lauf. Puh …
Das die Dinger orange sind, war ja klar (Oranje). Aber auch ich frage mich, wo das Zeug nun hingeht und vor allem, wer die Schläuche bei jeder Veranstaltung ein- und wieder ausbuddelt. Und vielleicht sollte man die Teile bei Staßenfesten auch an den Briefkästen anbringen. Und den Schlauch legt man dann in den Briefkasten des Nachbarn *lööööl*.
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@Christian
In Deutschland stelle ich mir das Problem weniger schwierig vor. Hier findet sich doch eh an jeder Ecke ein Abfluss in die Kanalisation… könnte man doch einfach nutzen und die Schläuche dorthin führen. Klar, im tiefsten Waldgebiet findet man Abflüsse seltener, aber in unberührter Natur finden auch eher selten Straßenfeste statt^^
Wie die Holländer das machen, ist mir auch ein Rätsel. So knapp über dem Meeresspiegel, wie die liegen, müssen die ja eh jederzeit aufpassen, dass nicht zu viel Wasser ins Land schwappt
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Dass die Dinger aus den Niederlanden kommen, hat man ja schon an der Farbe erkannt. So wirklich genial finde ich die aber irgendwie nicht.
Außerdem ist das sogenannte Wildpinkeln in Deutschland nicht gern gesehen. Und durch diese Dinger würde es dann noch den Anschein erwecken, dass es erwünscht wäre, was ich persönlich auch nicht unbedingt gut finde. ^^
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@Lordy
Soweit ich das den Texten auf anderen Seiten entnehmen konnte, ist Wildpinkeln auch in Holland verboten oder zumindest nicht gern gesehen. Ob die Dinger Sinn machen, kommt wohl auch immer darauf an, wie man entsprechende Wildpinkel-Verbote begründet. Sieht man darin eine Erregung öffentlichen Ärgernisses, weil man sich teilweise in der Öffentlichkeit entblößt, bringt das Ding natürlich keine Besserung. Sieht man es jedoch von der Seite, dass Wildpinkler durch sonst gern gemachtes an-den-Baum-urinieren oder an-die-Wand-pinkeln ja auch auf Dauer die Bau(m)substanz angreifen und für eine Geruchsbelästigung sorgen, könnten die Pee-Trees möglicherweise schon Abhilfe schaffen. Wände und Baumrinde würde auf jeden Fall geschont… wie es mit dem Geruch ausschaut, kann ich allerdings mangels Erfahrung nicht sagen.
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Also wenn ich in freier Natur pinkeln muß, dann such ich mir eine geschützte Ecke und jöhh…
Bei größeren Veranstaltungen gibt es ja meist Toilettenwagen oder -häuschen.
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@Gucky
Ja, diese Häuschen gibt es. Sind auch meist gar nicht so schwer zu finden, da sie leicht zu erkennen sind… an der zumeist riesigen Warteschlange, die sich davor bildet
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So richtig sehe ich den Unterschied zum Wildpinkeln hier nicht, außer, dass es durch die Signalfarbe und wie auf dem Foto paarweise Anordnung extrem auffällt. Geldverschwendung. Und irgendwie auch eklig.
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@HansdasJo
Naja, ein Unterschied ist, dass eben nur bestimmte Bäume genutzt werden, wohingegen beim klassischen Wildpinkeln ja unterschiedlichste Bäume “dran glauben müssen”. Zudem besteht bei den Exemplaren hier die theoretische Möglichkeit, den Urin kontrolliert in Sammelcontainern aufzufangen… oder halt direkt ins Erdreich zu leiten, was ja immer noch besser wäre als die Pfützen, die man sonst so vorfindet^^
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Ideales Teil. Ich sehe da vor allem den Einsatzzweck an Rastplätzen auf der Autobahn, da kann man oftmals ohne Gasmaske die Sanitären-Einrichtungen gar nicht betreten, da wäre sowas an den vielen vorhandenen Bäumen optimal.
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@Schiffblogger
Das nenne ich mal eine wirklich konstruktive Idee. Mit den Zuständen an so manchen Rastplätzen hast du sicherlich recht; da könnten solche “Freiluft-Toiletten”, auf die man bei “kleinen Geschäften” ausweichen kann, echt von praktischem Vorteil sein. Stellt sich nur die Frage, ob die dann nicht von irgendwelchen Witzbolden direkt auseinandergenommen werden würde. Schließlich würden die Dinger ja wohl kaum der Dauerüberwachung unterliegen