Archiv für Juni, 2011

Ein Lichtblick in der Service-Wüste Deutschland: der Schlüssel zum Erfolg

SchlüsselNeulich kamen meine bessere Hälfte und ich gerade vom Einkauf heim. Der erste Blick geht dann immer direkt zum Briefkasten, an dem wir auf dem Weg in die Wohnung natürlich vorbeikommen. Neben einigen Rechnungen lag auch einer dieser nervigen Werbeflyer im Briefkasten. Wir verzichten ganz bewusst auf einen „Bitte keine Werbung“-Aufkleber auf dem Briefkasten. Solche Aufkleber werden zwar von den meisten Werbezettel-Verteilern inzwischen beachtet, aber die lokalen Mittwochs- und Sonntagszeitungen landen sonst manchmal nicht im Briefkasten, da einige Zusteller Angst haben, dass die Zeitung auch gegen den Willen des Briefkastenbesitzers verstößt, da ja diesen Zeitungen Werbung in nicht unerheblichem Umfang beigefügt ist.

Im Umkehrschluss müssen wir halt ab und an mit nervigen Flyern leben. „Ihr Schlüssel zum Erfolg“ war auf der Vorderseite fett aufgedruckt. Das weiß ich noch so genau, weil meine bessere Hälfte den ganzen Kram aus dem Briefkasten geholt hatte. Dabei war ihr besagter Flyer aus der Hand gefallen und auf dem Boden des Treppenhauses liegen geblieben. Da ich als „Pack-Esel“ zweckentfremdet und mit den Einkäufen beladen war, konnte ich den Zettel nicht aufheben, sonst hätte ich das -Gentleman wie ich bin- natürlich sofort getan 😉

Nun gibt es Nachbarn, die würden sich daran nicht stören und den Zettel einfach auf dem Boden liegen lassen. Wird schon irgendjemand entfernen, notfalls der Reinigungsservice. Da wir aber gut erzogen worden sind, kam das für uns nicht infrage, schließlich ist das Treppenhaus keine Müllkippe. Also hob meine bessere Hälfte besagten Flyer vom Boden auf, nur um im Anschluss ihren Schlüsselbund aus der Hand fallen zu lassen. [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 17. Juni 2011 um 08:57 Uhr

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Früher war alles besser, sagt man gerne. So ganz stimmt das natürlich nicht. Hier ein Beispiel, welches ihr so oder ähnlich vielleicht auch selbst schon einmal erlebt habt.

Familien leben ja häufig nicht alle im gleichen Ort, sondern sind manchmal über halb Deutschland oder gar die ganze Welt verteilt. Da ist es schwer, den Kontakt aufrecht zu erhalten. Umso mehr freut man sich dann, wenn die Familie zu besonderen Anlässen doch zusammenfindet und sich alle gemeinsam an einem Ort treffen, um den jeweiligen Anlass zusammen zu feiern. Traurig wird es immer dann, wenn jemand trotzdem nicht an einem solchen Ereignis teilnehmen kann, weil er keinen Urlaub bekommt, kein Geld für die Reise hat oder einfach kurzfristig erkrankt. Während der Rest der Familie zusammenkommt und auch trotz des einzelnen „Ausfalls“ noch Spaß haben kann, trifft es den Einzelnen meist härter. [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 15. Juni 2011 um 07:22 Uhr

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Nachtspaziergänge – die besondere Auszeit

NachtspaziergangMist, ich glaube, so langsam ist der Punkt erreicht, an dem ich sagen muss, dass ich alt werde. Damals, als ich noch jung war, fand ich es immer furchtbar langweilig, mit meinen Eltern spazieren zu gehen. Beim besten Willen konnte ich nicht nachvollziehen, was so toll daran sein sollte, durch Parkanlagen oder Wälder zu laufen, wo es dort doch weit und breit nichts besonderes zu sehen oder zu erledigen gab. Vielleicht war es mein jugendlicher Drang nach Dynamik, die berühmten „Hummeln im Hintern“, die man in jungen Jahren hat und welche einen in diesem Alter stets antreiben.

Stets will man etwas erleben, man strotzt vor Energie, braucht selten oder nie eine Auszeit. Der innere Akku scheint unerschöpflich zu sein. Vor allem möchte man immer Action. Spazieren passt da irgendwie nicht ins „Konzept“. Gemütlich gehen um des Gehens willen? Was soll das bringen? Ist doch total unproduktiv.

Inzwischen jedoch sind einige Jahre vergangen und ich muss gestehen, dass ich die Sache ein wenig anders sehe: [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 13. Juni 2011 um 09:23 Uhr

abgelegt in: Leben

USA erklären Hacken zum Kriegsgrund

HackerComputer im allgemeinen und das Internet im speziellen nehmen inzwischen einen zentralen Stellenwert in unserem alltäglichen Leben ein, sowohl privat als auch beruflich. Wir nutzen fleißig E-Mails, wickeln Geschäfte über das Internet ab, bezahlen teilweise via Onlinebanking über Computer und das Netz. Wir ziehen unsere Informationen von entsprechenden Webseiten, recherchieren mit Suchmaschinen, lesen die neuesten Meldungen auf Newsseiten, laden Filme, Musik und Software über das Internet direkt in unser Wohnzimmer oder unser Heimkino-Netzwerk, nutzen Online-Navigation, um mit Auto ans gewünschte Ziel zu kommen. Über Facebook, Twitter, Xing und diverse andere Seiten findet ein nicht geringer Teil unserer sozialen und geschäftlichen Kommunikation statt. Auch von unterwegs greifen wir auf das Internet und seine Daten mit Smartphones und Tablets zu, nutzen es manchmal sogar zum fernsteuern von Geräten. Computer steuern Kraftwerke, unterstützen in Krankenhäusern Ärzte, regeln Ampel-Anlagen etc.

Was ich mit diesem vermeintlichen „Loblied“ auf Computer und das Internet eigentlich aussagen möchte ist ihre starke Bedeutung für unsere heutige Gesellschaft – und das in jeder Hinsicht. Sowohl das private als auch das öffentliche Leben sind inzwischen stark mit dem Internet vernetzt, an Computern führt -offline oder online- sowieso schon lange kaum noch ein Weg vorbei. Doch liegt hierin neben all dem praktischen Nutzen auch eine gewisse Abhängigkeit und Gefahr. [Weiterlesen…]

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geschrieben von Sascha am 10. Juni 2011 um 08:58 Uhr

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Roboter für den Haushalt – wer holt sein Bier noch selbst aus dem Kühlschrank?

RoboterVor ein paar Monaten sprachen wir in einem anderen Artikel hier auf dem Blog ja über typische Single-Probleme, wie beispielsweise Eltern, die einem gerne in den Ohren liegen und nachfragen, wann denn nun (endlich) mit Enkeln zu rechnen sei. Aber es gibt ja noch ganz andere Probleme, die ein Single zu bewältigen hat und welche viel alltäglicherer Natur sind als die angesprochenen Eltern: der Haushalt!

Der macht sich nämlich leider zumeist nicht von alleine. Und selbst diejenigen Exemplare, die es mit Sauberkeit und Hygiene in den eigenen vier Wänden vielleicht nicht sonderlich eng nehmen, werden früher oder später an den Punkt kommen, wo auch sie nicht umhin kommen, in der Wohnung für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen, um ein Mindestmaß an „Wohnlichkeit“ gewährleisten zu können… mal ganz abgesehen davon, dass diejenigen, die beabsichtigen, nicht ewig Single sein zu wollen, grundsätzlich für eine halbwegs saubere Wohnung sorgen sollten, um potentielle Partner nicht gleich wieder in die Flucht zu schlagen 😉

So ein wenig kann man ja im Haushalt mit den modernen Mitteln der Technik tricksen. Eine Spülmaschine ist heutzutage nicht mehr unbezahlbar, verbraucht meist auch weniger Wasser als das Spülen von Hand und ist eindeutig bequemer. Problematisch kann höchstens sein, dass es bei Singles manchmal eine kleine Ewigkeit dauert, bis die Spülmaschine so weit gefüllt ist, dass es sich lohnt, sie einzuschalten. Bis dahin finden Keime und Bakterien ein kleines Paradies vor.

Nächstes Problem: [Weiterlesen…]

13 Kommentare - Und was hast du zum Thema zu sagen?
geschrieben von Sascha am 8. Juni 2011 um 08:57 Uhr

abgelegt in: Wissenschaft, Technik & Forschung

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