Stille in der deutschen Blogosphäre?
Wenn ich neuerdings einen Blick in meinen Feed-Reader werfe, fällt mir immer wieder eines auf: irgendwie ist es ruhiger geworden auf den privaten Blogs der deutschen Blogosphäre. Zwar sammeln sich in meinem Feed-Reader immer noch unwahrscheinlich viele Artikel zu Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Technik und Sport, aber die privaten Blogartikel, wo Menschen über irgendwelche Neuigkeiten, Erfahrungen, Meinungen oder Begebenheiten aus ihrem Leben erzählen, die wurden in den letzten Wochen -zumindest bei mir- spürbar weniger. Der Thomas scheint derzeit ähnliche Erfahrungen zu machen.
Nun ist dieser Effekt aus den vergangenen Jahren durchaus bekannt. Sobald sich nach dem dunklen Winter draußen die Sonne zeigt, haben viele -verständlicherweise- erst einmal andere Dinge im Kopf, als sich den Tag (oder Abend) über an den Computer zu setzen und Blogartikel zu schreiben. Aber in diesem Jahr ist es anders. Es lässt sich meiner Ansicht nach nicht nur auf das Wetter schieben, zumal die Entwicklung schon eingetreten war, als die Republik noch von bedeckten Himmeln, dicken Quellwolken und regelmäßigen Regenschauern heimgesucht wurde.
Da stellt man sich doch zwangsläufig die Frage: warum ist das so?
Manche meiner Blogger-Kollegen begründen den Zustand in ihren Blogs tatsächlich mit nachvollziehbaren Gründen. Mal ist es Stress auf der Arbeit, mal sind es gesundheitliche Gründe oder familiäre Dinge. Andere wiederum sagen nichts, stattdessen wird es einfach ruhiger auf ihren Blogs. Da muss noch nicht einmal böse Absicht dahinterstecken. Fast jeder wird das kennen. Man will eigentlich etwas schreiben, hat aber keine Idee, keine Zeit oder keine Lust; man denkt sich, dass es bei einem Artikel ja auch nicht so schlimm ist… doch aus einem Tag werden zwei, aus zwei ein paar Tage, aus ein paar Tagen eine Woche und ehe man sich versieht, sind Wochen vergangen, an denen man sich auf dem eigenen Blog nicht hat blicken lassen.
Sicherlich kann man sich mit Teilnahmen an Aktionen und Blogparaden wie beispielsweise dem Webmaster-Friday, dem Freitagsfüller oder den diversen Foto-Projekten ein wenig durch die “stille Zeit” behelfen. Auch der Rückgriff auf Gast-Artikel von Gast-Autoren ist möglich. Andererseits stellt dies alles sicherlich keine dauerhafte Lösung dar, um der Stille entgegenzuwirken.
Die wirkt sich dann auch gleich noch anderweitig aus. Denn Blogger, die selbst in einer Phase sind, weniger oder gar nichts zu schreiben, kommentieren meist auch entsprechend weniger. Meist hängt das mit dem Grund zusammen, aus dem auch nicht mehr gebloggt wird, denn wenn für das eine die Zeit fehlt, dann meist auch für das andere. Das hat dann jedoch auch wieder zur Folge, dass in einigen Blogs, auf denen ich gerne lese und auf denen normalerweise gut was in den Kommentaren los ist, plötzlich ebenfalls merklich Ruhe eingekehrt ist. Zwar erscheinen dort weiterhin Artikel, aber es wird weniger darauf reagiert und es entstehen spürbar weniger dieser spannenden Diskussionen, für die ich Blogs so liebe.
Nun stelle ich mir allerdings die Frage, ob ich mir dies alles nur einbilde bzw. ob das vielleicht nur die Blogs betrifft, die ich regelmäßig lese, oder ob ihr derzeit ähnliche Erfahrungen macht? Oder habt ihr derzeit vielleicht selbst sogar Probleme damit, zu bloggen? Was tut ihr, wenn ihr merkt, dass ihr eine Schreib-Blockade habt? Ist es dann auf eurem Blog einfach mal ein paar Tage oder Wochen ruhig? Sagt ihr euren Lesern bescheid? Oder habt ihr vielleicht sogar irgendwelche Tricks, wie ihr wieder auf neue Ideen fürs Schreiben kommt?
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Es geht eben schneller und ist viel einfacher, einen schnellen Satz inkl. Handy-Foto auf Facebook abzusondern, als sich hinzusetzen und einen Artikel zu pinseln.
Kann mich da selbst nicht ausschließen. :-/
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Stimmt schon Facebook und auch Twitter mögen da durchaus eine Rolle spielen. Das würde aber auch bedeuten, dass die Leute gar keine Zeit und Lust mehr hätten, auch mal längere Texte / Artikel zu schreiben… genau dafür eignet sich ein Blog ja doch besser als Facebook und Twitter, die ich eher zur schnellen Verbreitung von Links, News oder eben kurzen Status-Meldungen sehen würde.
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Bei mir ist es genau umgekehrt, ich bin durch FB wieder zum Bloggen gekommen. 140, 300 oder 400 Zeichen reichen eben nicht immer aus um ein gewisses Thema auf den Punkt zu bringen. In Zeiten von “Gefällt-mir” Gewinnspielen, Facebook Spam und sonstigen unnötigen Kram in der Timeline, gehen zu viele Sachen einfach unter bei Facebook.
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Richtig Symm, so geht es mir auch. Dass ich mit einer Hand voll Zeichen nur schwer auskomme, dürfte mit Blick auf die durchschnittliche Länge meiner Artikel ja durchaus bekannt sein
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Bei Facebook mache ich mir aber eher weniger Sorgen…
Solch ungenügender “Wissens”austausch, wie er bei Facebook stattfindet, wird niemals die Blogs ersetzen und ich glaube auch nicht wirklich schwächen…
Ich habe auch schon darüber nachgedacht, wieder zu bloggen, aber irgendwie gibt es in letzter Zeit immer irgendetwas, was einfach wichtiger erscheint…
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@Tarik
Stimmt, über viele tiefsinnigere Diskussionen bin ich bei Facebook bislang auch eher selten gestolpert. Meist entwickelt sich dort eher Smalltalk, wie in zwanglosen Chats.
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Einbildung ist es ganz klar keine Sascha. Bei einigen Blogs werden wir zwar deckungsgleich sein, bei allen ganz bestimmt nicht. Alleine von daher kann es nicht nur Deinen Feedreader betreffen dem das “Futter” ausgegangen ist.
Das Wetter muss für vieles herhalten für das es genaugenommen nichts oder wenn dann nur wenig kann. Der Faktor “Osterferien” könnte hier auch angeführt werden, dann Pfingsten, Sommerloch bis hin zu Weihnachten. Irgendwas ist ja immer – wenn man nach Erklärungen sucht. Ne das ist alles Quatsch finde ich. Es liegt an den Bloggern selbst bzw. deren Leben das nicht immer so tut wie man es gerne hätte. Und dann kann ein Hobby schon mal in den Hintergrund treten (müssen).
Bescheid gebe ich immer dann, wenn es wirklich massiv an Beiträgen mangelt. Wegen 2 oder 3 Tagen wäre das übertrieben und würde eher nerven als nützen. Den Trick schlechthin Ideenflauten zu überbrücken habe ich noch nicht gefunden – Hinweise hierzu werden gerne entgegengenommen
. Bis dahin boxe ich mich einfach durch.
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Oh ja, irgendwas ist wirklich immer. So gesehen sind wir Blogger wie die Deutsche Bahn. Bei denen ist es im Winter der Schnee, im Sommer die Hitze und im Herbst das Laub, womit sich die Gleise nicht vertragen – Blogger lassen sich da allerdings abwechslungsreichere und ehrlichere Gründe einfallen
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Ich denke, dass dieser Trend mit der Weiterentwicklung der Techniken zu tun hat bzw. der Verlagerung auf diese. Heute wird viel eher getwittert oder eine Statusmeldung abgegeben. Das geht in schnellen Abständen, ist kurz, prägnant und hat bei vielen kleinen Nachrichten für den einzelnen bestimmt mehr Informationswert, als ein Artikel pro Tag.
Du bildest es dir also nicht ein
Gruß Guenny
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Ja, mit Twitter gebe ich dir wirklich recht. Nur, wie ich auch schon weiter oben in den Kommentaren schrieb, würde das ja bedeuten, dass es den Leuten nur noch darum ginge, möglichst schnell kleine, kurze, knackige Meldungen unters Volk zu bringen, quasi wie in einem Chat. Ob da wirklich kaum noch Interesse an längeren Texten besteht? Wäre schon irgendwie schade, oder?
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Bei mir ist das ganz einfach: es passiert im Moment so gut wie nichts, was sollte ich der Welt dann verkünden!? Da ist es eben mal ein wenig ruhiger.
Lieben Du-warst-auch-schon-lange-nicht-mehr-bei-mir-Gruß
Erdbeere
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Keine Sorge, ich habe dich dennoch stets im Blick
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Bei mir ist es aber auch so, ich blogge wenn ich etwas bloggenwertes erhalte, kaufe, mache… wenn nichts passiert, dann langweile ich damit auch keine Leser… oft habe ich auch keine Bloglaune und aktuell liegt es wirklich am Wetter…
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Das mit dem Wetter kann ich derzeit auch voll und ganz nachvollziehen. Wobei ich deinen Blog auch nicht unbedingt zu den “stillen” zählen würde
Ich schreibe derzeit auch lieber draußen an der frischen Luft. Ist bei jemandem wie dir, der auch gerne mal mit dem Rad unterwegs ist, natürlich schwieriger, denn auf dem Rad bloggt es sich sicherlich nicht so leicht^^
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Also bei mir ist es ja auch ruhiger geworden. Woran das liegt? Es gibt weniger interessante Artikel in meinem Reader, dafür um so mehr die einfach nur die Schlagzeilen nachplappern. Da verliere ich die Lust zu kommentieren und mir fehlt die Inspiration selbst Artikel zu schreiben
Ein Teufelskreis. Ich sehe in meinem Reader das lange nicht mehr so viel privater Kram bzw. die eigene Meinung publiziert wird, da denke ich dann das dies nicht mehr interessiert und schreibe halt selber auch nicht mehr so viel.
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Genau die Entwicklung sehe ich auch. Und wo immer weniger eigene Meinungen zu lesen sind, entsteht auch weniger Diskussion und damit wiederum weniger Inspiration für andere Blogger zu weiteren Artikeln.
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Servus Sascha! Habe selbige Erfahrung gemacht, aber es gibt dennoch genügend Blogger die weiterhin sehr aktiv sind, aber weniger gelesen werden als die “eine große Blogger-Gruppe”
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Da magst du recht haben. Ich sehe ja bei deinem Kreuzfahrtschiffe-Blog. Allerdings kann ich mich auf dem nicht so wirklich einbringen, da das schlichtweg nicht mein Thema ist und ich da kaum Bezug zu habe
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Sehe das ganze etwas gelassener. Solche Phasen gab es schon immer und wird es auch immer wieder geben, unabhängig von allem, was “draußen” nun vor sich geht. Ändert sich auch wieder.
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Quasi wie eine Wellenbewegung mit ständigen “Aufs” und “Abs”, ähnlich wie man das aus der Wirtschaft kennt?
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Blogge irgendwie in letzter Zeit auch nur noch wöchentlich. Hab vorher sehr lange jeden Tag 1-2 Beiträge geschrieben.
Bei mir gibt’s dort mehrere Gründe: Ich hab mehrere Projekte, die ich irgendwann zu Ende programmieren muss – das zieht sehr viel Zeit. Außerdem habe ich sehr viel mit den Usern zu tun, die meine Tutorials gelesen haben. Ich muss fast täglich irgendwem helfen, was auch seine Zeit benötigt.
Leztentlich habe ich nicht nur zu wenig Zeit zum schreiben, sondern auch zu wenig Zeit zum lesen, weshalb ich auf weniger Ideen komme.
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Hallo Stefan, Willkommen auf meinem Blog. Vielen Dank für dein Feedback. Das deckt sich mit meiner Ansicht, dass man dadurch, dass weniger Leute bloggen, auch weniger zu lesen hat und somit selbst weniger bloggt. Quasi eine Kettenreaktion :/
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Hallo Sascha!
Das kommt bei mir zum Beispiel immer auf das entsprechende Thema an. Wenn ich nichts interessantes finde kann ich natürlich auch nichts schreiben!
Da ich meine Artikel auch immer mit Links zum Thema auskleide, dauert natürlich auch die Recherche dementsprechend lange. Ich sitze da schon mal 4-5 Stunden oder auch länger an der Kiste und suche dem Thema entsprechende Links.
Da ich außerdem nicht über alles Mögliche sondern nur über bestimmte Bereiche kommt es dann schon mal vor, daß ich längere Zeit keinen neuen Artikel auf meinem kleinen Blog veröffentliche.
Zur Recherche hab ich mir natürlich verschiedene Blogs & News-Feeds abonniert bzw. abonniere ich immer wieder neue dazu. Wenn dort für mich aber nichts dabei ist sieht’s mit dem Schreiben eben schlecht aus.
Der nächste Punkt ist der, daß ich natürlich nur über Themen schreib, bei denen ich auch irgendwie mitreden kann.
Allerdings merke ich auch, daß bei einigen Blogs ruhiger geworden ist. Allerdings schiebe ich das nicht auf’s Wetter, sondern eher auf Ostern. Es sind Ferien und viele sind in Urlaub! Die werden dann wohl von dort aus nicht bloggen, sondern eher ab und an eine Mitteilung twittern.
Ich selbst habe übrigens momentan wieder etwas zu einem meiner Themen gefunden und nun geht wieder die Recherche los. Das Ganze muß natürlich schlüßig und belegbar sein und in eine vernünftig lesbare Form gebracht werden, was natürlich auch Zeit in Anspruch nimmt.
Ob der Artikel heute noch fertig glaub ich allerdings nicht, da ich später noch eingeladen bin und dort der einzige Computer natürlich von der Besitzerin belagert ist!
Ich bringe eh nur ein paar Artikel im Monat heraus. Wobei ich dazu sagen muß, daß ich diesen Monat irgendwie unter meinem Durchschnitt bin. Ein einziger “richtiger” Artikel ist etwas wenig.
So, genug des Kommentars. Weiter geht’s mit dem Recherchieren.
Grüße aus Augsburg
Frohe Ostern
Mike, TmoWizard
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Hallo Mike, auch dich heiße ich hier auf meinem Blog herzlich Willkommen. Eine so intensive Recherche ist natürlich lobenswert und in der heutigen Zeit bei privaten Blogs wohl eher eine Seltenheit. Das hat ja dann schon fast Profi-journalistische Züge
Bisher kannte ich dich noch nicht, aber deinen Blog werde ich auf jeden Fall mal ins Visier nehmen… auch wenn Artikel nicht am Fließband dort erscheinen sollten^^
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Hallo Sascha!
Danke für das Lob, das tut meiner armen Bloggerseele gut!
“TmoWizard’s Castle” ist halt nur ein kleiner, privater Blog, den ich eigentlich nur aus Spaß am Schreiben ins Leben gerufen habe. Nun macht es mir aber auch Spaß, immer wider mal meine Meinung dort zu hinterlassen.
Das mit der Recherche ist so eine Geschichte. Ich denke einfach, wenn man schon solche Artikel wie die Meinen verfassen will, dann braucht man dafür schon ein gewisses Hintergrundwissen. Das braucht dann eben auch viel Zeit und die nehme ich mir auch. Wobei ich als derzeitiger Hartz IV-Empfänger inzwischen zumindest davon mehr als genug zur Verfügung habe, leider!
Im schnelllebigen (doofes Wort mit drei “l”, sieht seltsam aus) Zeitalter von Twitter oder Facebook können sich einige das gar nicht mehr vorstellen. Die bringen eine kurze Mitteilung, eventuell mit Link und das war’s auch schon.
Ich bin zwar auch bei beiden und auch in anderen Netzen, aber Twitter und Facebook verwende ich hauptsächlich um meinen Blog bekannter zu machen. Dafür sind beide gut genug!
Aber auch für News kann man Twitter sehr gut gebrauchen, da bin ich schon auf verschiedene interessante Artikel gestoßen.
Facebook und andere “soziale Netze” verwende ich aber auch wegen meiner Verwandtschaft, die sogar über den großen Teich verbreitet ist. Keine Ahnung, wo die zum Teil überall wohnen!
Wobei ich bei Facebook langsam die Krise kriege, wie man meinem letzten Blog-Artikel unschwer entnehmen kann.
Was soll’s. Ich schreib einfach gerne meine Meinung. Vor allem dann, wenn es um ein freies Internet ohne Zensur und so geht. Wobei man ein paar Artikel wegen eventueller “Verschwörungstheorie” Fefe zum lesen geben sollte!
So, Schluß jetzt.
Gute Nacht
Grüße aus Augsburg
Mike,TmoWizard
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Dein beschriebenes Phänomen spiegelt sich in meinen Leserzahlen wieder, die seit Anfang des Jahres deutlich nach unten gehen. Die Kommentare gehen zurück, egal wie man sich anstrengt, einen guten/interessanten Artikel zu schreiben.
Bei mir verursacht das auch Unlust. Seit 3 Jahren blogge ich und es gab schon lange nicht mehr soviele Tage, an denen ich gar nichts schrieb. Gerade jetzt um Ostern ist es sinnlos, da könnte ich den Blog auch schließen. Das ist wie Licht und Musik in einer leeren Kneipe an und keiner kommt.
Das blöde ist aber, das ich das Gefühl nur bei mir habe. In anderen Blogs, die ich noch lese, sieht das gar nicht so aus. Naja, vielleicht ist mein Blog wie ein altes Auto. Es fährt zwar noch, aber neu und interessant ist er nicht mehr. Vielleicht hilft eine Generalüberholung?
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Zu selbstkritisch solltest du da aber auch nicht sein bzw. nicht zu hart mit dir und deinem Blog ins Gericht gehen. Wie du ja hier in einigen Kommentaren lesen kannst, geht es derzeit wohl nicht nur dir so. Vielleicht bleibt uns nichts weiter übrig, als auf Konnas Wellen-Theorie zu hoffen
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Also ich kann das nur in Teilen bestätigen. Kommentare tauchen in letzter Zeit wirklich weit weniger auf. Wobei das auch an meinen Artikeln liegen kann. Und generell sehe ich das aber alles eher gelassen. Wie Konna meint… solche Phasen gibt es immer wieder zwischendurch. Google Reader spuckt bei mir in den Trends aus, dass im Moment durchaus weniger Artikel veröffentlicht werden als noch vor 2 Wochen… naja… ich bekomme das alles gar nicht so genau mit, weil ich selbst viel zu tun habe. Wie dem auch sei… ich gehe fest davon aus, dass sich das auch wieder ändern wird. ^^
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Naja, wenn ich mir die reine Anzahl an Artikeln in meinem Reader ansehe, dann geht es da tatsächlich tüchtig voran. Wenn ich allerdings mal Nachrichten, Tests etc. ausblende und mich auf die rein privaten Artikel beschränke, dann sieht die Sache durchaus anders aus. Wenn das bei dir aber tatsächlich anders sein sollte, sollte ich mich mal genauer in deiner Blogroll umsehen, vielleicht ist ja noch was Unbekanntes für mich zum Abonnieren dabei
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Da bringst du mich gleich wieder auf den Gedanken noch einmal meine Blogroll zu überarbeiten…
Naja… ich denke mal, dass diese Phase sich durch eine Menge Umstände aktuell erklären lässt… wenn sich das jetzt bis in den Herbst zieht, dann kann man sich vielleicht “Sorgen machen”
.
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Ob es still oder laut ist, hängt doch von der subjektiven Sichtweise jedes einzelnen ab. Alleine die Frage, wieviel Blogs es in Deutschland gibt, ist unbeantwortet.
Dazu kommt: Wer kann schon genau definieren, was ein Blog ist. Zählt Twitter dazu? Oder die MySpace-Seite?
Ausserdem findet man in immer mehr Blogs nur noch eingebettete Videos oder kurze Linkverweise zu fremde Angebote. Warum soll ich solche Inhalte “lesen”?
Aber vielleicht erleben wir ja bald ein grandioses Comeback von Blogs. Nämlich dann, wenn immer mehr Blogger merken, dass Diskussionen auf Twitter oder Facebook nicht unbedingt das eigene Ego befriedigen.
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Unabhängig vom Ego empfinde ich “Diskussionen” auf Twitter und Facebook ohnehin meist als eher unbefriedigend. Antworten sind bei Twitter (durch die Zeichenbegrenzung) und auch bei Facebook ja doch zumeist extrem knapp gehalten. Das hat für mich eher mit Smalltalk zu tun und weniger mit Diskussion.
bisherige Kommentare: 218
Und dann habe ich vergessen, worüber ich schreiben wollte…
Also ich habe auch das Gefühl, als wenn Besucher und Kommentare weniger werden.
Aber wenn man so über die Blogs geht (in einem bestimmten Kreis) sieht man, daß jeder was anderes hat.
Der eine macht eine Pause weil ihr/ihm zur Zeit nix einfällt, der/die andere hat einen Beruf wo sie/er den ganzen Tag am Computer sitzt und dann keine Lust oder Zeit hat, noch lange Blogartikel zu schreiben.
Und die Gründe sind durchaus noch vielfältiger…
Viele haben den Schwerpunkt auf Twitter oder Facebook verlagert.
Und nicht zuletzt denke ich, daß es zur Sommerzeit sowieso flauer wird. Wer hat denn schon Lust, bei schönen Wetter vor dem Computer zu sitzen wenn sie/er nicht durch Krankheit ans Haus gefesselt ist ?
Und dann fängt ein “Kreislauf” an. Keine oder wenige Besucher und Kommentierer läßt einen über den Sinn seines Tuns (Blogschreiben) nachdenken. Keine neuen Beiträge und auch die letzten Besucher und Kommentierer bleiben weg.
Ich habe noch nie große Ansprüche an Besucherzahlen und Anzahl der Kommentare gestellt. Obwohl ich natürlich gerne sehe, wenn ein paar da sind. Aber wenn auf dem Blog nix los ist, damel ich auch ein bißchen auf Twitter und Facebook rum…
Eine Generalüberholung wie Jana sagt halte ich nicht für zielführend. Wenn damit ein neues Blogdesign gemeint ist.
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Wie ich in meinem Artikel schon anklingen ließ, mache ich da ja auch keinem Blogger einen Vorwurf. Ich finde es halt nur einen unglücklichen Zufall, dass derzeit so viele Blogger gleichzeitig solche Pausen einlegen. Dadurch fehlt dann teilweise die Inspiration für eigene Artikel und so kommt es zum bereits oben in den Kommentaren angesprochenen Domino-Effekt. Auf einem Blog nach dem anderen wird es ruhiger. Mal sehen, ob uns was einfällt, wie man da wieder herauskommt? Oder müssen wir vielleicht wirklich einfach nur abwarten?
bisherige Kommentare: 39
Anscheinend gehöre ich hier in der Runde zu einer Minderheit, denn ich habe keinen eigenen Blog, sondern bin “nur” eifrige Leserin, manchmal auch Kommentatorin und habe bis jetzt nicht das Gefühl, dass ich nichts mehr zum Lesen finde, was mich nicht irgendwie berührt und zum Mitdenken anregt. Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu anspruchslos. Meine Motivation ist oft schlicht und ergreifend Neugier darauf, was andere so bewegt – egal ob wirklich weltbewegend oder eben nur persönlich interessant.Und so stöbere ich denn immer weiter und werde nach wie vor fündig.
Im Übrigen habe ich enormen Respekt vor euch Bloggern, die jede Menge Zeit und Energie in ihre Tätigkeit investieren und denen in meinen Augen die Ideen ganz und gar nicht ausgehen. Insofern hier mal ein dickes Dankeschön an alle und LG
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Vielen Dank für das Kompliment. Im Umkehrschluss freue ich mich natürlich über Leser wie dich, die einem mit ihren Kommentaren immer wieder Feedback geben, was unheimlich motivierend ist, um weitere Artikel zu schreiben
bisherige Kommentare: 52
Also ich kann deinen Artikel erstmal so unterschreiben – allerdings ohne mich groß damit zu beschäftigen
Solche Phasen kommen und gehen… vielleicht ist es morgen schon anders, vielleicht erst in drei Monaten.
Das einzige, was ich wirklich schade finde, hast Du auch aufgegriffen:
Denn Blogger, die selbst in einer Phase sind, weniger oder gar nichts zu schreiben, kommentieren meist auch entsprechend weniger.
In meinem Feedreader überfliege ich nur die Artikel aus den Kategorien News, Tech, Politik und so – das private bleibt liegen. Zwar mit Marker “ungelesen”, aber manchmal finde ich es dann doch schade.
Egal! Wird auch wieder anders
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Hallo @Marc!
Du schreibst:
In meinem Feedreader überfliege ich nur die Artikel aus den Kategorien News, Tech, Politik und so – das private bleibt liegen.
Ähnlich mache ich das eigentlich auch. Allerdings schaue ich mir meistens nur die entsprechenden Betreffs bzw. Überschriften an und nur wenn mir davon etwas zusagt lese ich den Artikel dazu.
Wenn ich jeden Artikel durchlesen würde, dann käme ich gar nicht mehr dazu einen Kommentar abzugeben oder gar einen eigenen Artikel zu verfassen!
Da ich nebenbei ja auch noch in verschiedenen Foren und Newsgroups bin dauert es halt ein bißchen, bis ein Artikel fertig ist. Ob ihn dann auch jemand liest oder interessiert ist wieder eine andere Geschichte, ich brauch ja nur die “massenhaft vorhandenen” Kommentare auf meinem Blog betrachten.
Würde mich mal interessieren, was mein Besucherzähler da eigentlich zählt!
Grüße aus dem sonnigen Augsburg
Mike,TmoWizard
bisherige Kommentare: 2900
@Marc
Ich sehe schon, du bist eindeutig auch ein Befürworter der These von der natürlichen Wellenbewegung… mal wird es mehr, mal weniger in der Blogosphäre. Wobei du selbst ja regelmäßig frischen Content beisteuerst, an dir liegt es also nicht
bisherige Kommentare: 19
Ich habe in meinem Feedreader fast nur Privatblogs. Wichtig sind mir da besonders die von psychisch Kranken und so, aber auch anderes. Reine Themenblogs wie “Linux und ich” habe ich nur sehr wenige. Mich interessiert das Leben und wie die Menschen es bewältigen.
Deshalb schreibe ich auch am liebsten Dinge, die mich selbst betreffen, wie aktuell über psychosoziale Dienste und Integration. Natürlich nutze ich auch gerne das aktuelle Geschehen zum Motzen, aber eigentlich schreibe ich am liebsten, was ich am liebsten lese und wie sich auch mein Blog genannt habe: Privatkram.
bisherige Kommentare: 2900
Das ist interessant. Wenn du dich so stark auf private Blogs in deinem Reader beschränkst, kannst du mit deinem Überblick die Lage ja vielleicht besonders gut einschätzen. Kannst du die Entwicklung, dass es ruhiger wird, denn derzeit bestätigen oder trifft das auf deinen Reader nicht so zu?
bisherige Kommentare: 19
Schwer zu sagen- etliche meiner Feeds sind von psychisch Kranken, da ist dann die Artikelfrequenz stark vom jeweiligen Gesundheitszustand abhängig. Ich habe bislang noch nicht darauf geachtet, aber ich habe nicht den Eindruck, daß meine Blogroll wirklich nachläßt. Wobei ich Feeds, in denen zu lange nichts passiert, in der Regel auch rauswerfe, gleichzeitig aber auch neue dazukommen. Aber meist ist es so, daß Blogger, die nachlassen, weniger und weniger schreiben und irgendwann kommt da gar nichts mehr.
bisherige Kommentare: 247
Hatte selbst vor Ostern das Gefühl das immer mehr Blogs eine Pause einlegen. Mein Durchstöbern bin ich immer öfter auf Abschiedsartikel gestossen, Schade eigentlich. Wenn ich so am mich denke, da ist es gerade aus etwas ruhiger. Gut ich war seit Donnerstag unterwegs und hatte keinen Zugriff auf das Internet, aber im Moment tue ich mir auch schwer gewisse Dinge in Artikelform zu bringen. Wobei ich auch sagen muss das es im Moment bei mir Privat auch wieder etwas ruhiger geworden ist. Aber das ändert sich die Tage wieder, es stehen wieder 1-2 Events diese Woche an
.
Und was die Kommentare angeht, auch wenn es bei mir mal ruhiger ist, ändere ich aber meine Kommentaraktivität nicht. Lesen/Kommentieren und Schreiben sind in meinem Fall doch 2 verschiedene Dinge.
bisherige Kommentare: 2900
Ja, bei dir konnte man das in der Vergangenheit immer gut feststellen, dass für dich Kommentieren und Schreiben tatsächlich zwei verschiedene Paar Schuhe sind – wobei du da eher die Ausnahme bist
Jedenfalls bin ich schon gespannt, was es da bald über die bei dir anstehenden Events zu lesen geben wird.
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Kenne die Problematik aus den vergangenen Jahren und denke es liegt wohl eindeutig am Wetter. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir so früh und über einen so langen Zeitraum so ein Wetter hatten. Natürlich wird auch viel von der “Sommerflaute” gesprochen.
Momentan genieße ich auch einfach lieber das Wetter und arbeite unter der Woche länger als gedacht. Da muss der Blog auch einfach mal liegen bleiben können.
bisherige Kommentare: 2900
Das Problem ist ja nur: wenn es bei diesem Wetter schon so läuft, will ich mir gar nicht vorstellen, wie das im richtig warmen, sonnigen Sommer werden wird. Andererseits ist es ja auch schön, dass Blogger dann vor die Tür gehen und nicht das Klischee des ewig daheim vor dem PC sitzenden Nerds bedienen
bisherige Kommentare: 11
Aloha! Ich betreibe meinen Blog seit Ende 2008. In dieser Zeit hatte ich öfters Durchhänger und Schreibblockaden.
Einfach auch wegen beruflichen und familären Dingen oder weil ich ganz einfach nichts hatte über das es sich lohnte zu bloggen. Auf meine Besucherzahlen hatten solche Löcher nicht mal grossen Einfluss!
Da ich den Blog aus “Spass an der Freude” betreibe seh ich das auch nicht so eng.
Also ich würde da keine Panik schieben, die deutsche Bloggerszene wird schon nicht sterben, vielleicht bissl ausdünnen, aber das ist ja das normale kommen und gehen.
Blogs verfolgen tu ich nur eine Handvoll und die beschäftigen sich meistens mit Themen die mich beruflich interessieren (E-Commerce), private Blogs sind da klar in der Unterzahl. Ich bin sogar so rückständig und benutze nicht mal einen Feedreader, ich arbeite noch ganz altmodisch mit Lesezeichen
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Donnerwetter. Behältst du denn da trotzdem noch bequem den Überblick, ganz ohne FeedReader? Würde mich wirklich mal interessieren, da ich schon viel zu sehr an meinen FeedReader gewöhnt bin. Wie viele Lesezeichen behältst du denn da im Überblick?
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Oi, da fühl ich mich gleich mal ganz schlimm angesprochen, denn mein Blog ist in den letzten paar Monaten still und heimlich in der Versenkung verschwunden. Da war einfach der Schwung raus… Dementsprechend hab ich auch immer weniger andere Blogs gelesen bzw. schließlich den Feed-Reader abgestellt und les nur noch durch ‘Zufallsklicks’ (v.a. von Facebook aus) ein paar Mal wo mit.
Woran’s liegt weiß ich gar nicht so genau, am meisten wohl daran, dass ich nicht wirklich wusste, wohin ich mit meinem Blog eigentlich steuern will, wo er zwischen persönlichem Herzausschütten, Buch- oder Filmkritiken und gesellschaftlich-politischen Themen eigentlich stehen soll. Und wohl auch, was ich mit der bunten und oft sehr (bzw. aus heutiger Sicht: zu) persönlichen Mischung mache, die schon vorhanden war. Zwischenlösung: Alte(r) Blog(s) vom Netz, was Neues in Planung, diesmal wohl weniger privat-offenherzig aber deswegen noch lange nicht ein reiner Rezensions- oder gar Politblog, so gut bin ich nämlich dann weder als Literaturkritikerin noch als politische Kommentatorin.
bisherige Kommentare: 2900
Ich persönlich habe ja nichts gegen bunte Mischungen. Gerade im privaten Blog-Bereich muss man sich ja nicht auf ein spezielles Thema festlegen
Dass man jedoch aufpassen muss, nicht zu persönliche Details zu veröffentlichen, ist sicherlich richtig und bei privaten Inhalten immer eine Gratwanderung. Aber ich bin mir sicher, dass du das bei deinem künftigen Projekt sicherlich gut hinbekommen wirst
bisherige Kommentare: 121
Eigentlich sind die vielen Kommentare ja der Beweis, dass Deine These nicht stimmt. Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass es in letzter Zeit zumindest in meinem bekannten Blogumfeld ruhiger geworden ist. Mich selber eingeschlossen. Glaubebzw. hoffe aber auch, dass das einfach ganz naürliche La Ola ist.
Gruß
Fulano
bisherige Kommentare: 2900
Die Vielzahl an Antworten zeigt mir eher, dass ich da in ein Wespennest gestochen habe
In nicht wenigen Kommentaren wird meine Ansicht ja bestätigt. Bei dir ist es zugegebenermaßen etwas ruhiger geworden, absolute Stille würde ich das allerdings auch nicht nennen
bisherige Kommentare: 8
ich merke es momentan selber an meinem eigenen Blog. Der Grund dafür ist, dass ich 1. einfach nicht weiß, worüber ich bloggen soll. In letzter Zeit schreibe ich (wieder) vermehrt nur über Bücher und poste zwischendurch Fotos (mittlerweile nutze ich dafür aber wieder meinen Fotoblog). Aber, und das ist dann der zweite Punkt, ich bekomme kaum bis gar kein Feedback. So macht das ganze viel weniger Spaß. Das sieht sicher jeder so, auch, wenn viele sagen, sie würden nur für sich bloggen. Man geht ja auch nicht hin und erzählt seinen Freunden was und man erhält von denen keine Reaktion. Man will doch mit dem Bloggen Reaktionen hervorrufen. Oder sehe ich das falsch?
Keine Feedbacks bekommen = fehlende Motivation.
Der dritte Punkt bei mir ist der, dass ich auch oft keine Zeit habe. Ich bin weniger am PC seit ich arbeite, als vorher. Außerdem bin ich die meiste Zeit bei meinem Freund. Ich nehme zwar immer mein Netbook mit zu ihm, habe aber dann auch nicht großartig Lust aufs Bloggen.
Trotzdem würd ich gerne wieder öfter bloggen. Doch wie gesagt, ich weiß nicht worüber. Lese-Statistiken? Find ich persönlich jetzt weniger spannend. Blogparaden, Gewinnspielteilnahmen etc… ebenso. Gaanz selten ist das ok, aber zu oft geht gar nicht.
Bestimmt legt sich diese Blogflaute auch wieder. Hoffe ich zumindest.
bisherige Kommentare: 21
Hallo Verena!
Mein kleiner Blog existiert mit Umzügen seit Oktober 2006, wobei ich allerdings erst im Dezember 2010 angefangen habe vernünftige Artikel da rein zu schreiben.
Insgesamt sind das nun 44 Artikel, wobei auch mein Impressum und die Blogvorstellung dazu gehören. Kommentare gibt es gerade mal 24 Stück. Einige dieser Kommentare (eher sogar die meisten) sind allerdings noch aus den Ursprüngen, als das Ganze noch ein Microsoft Live-Space war!
Auch wenn ich oft auf anderen Blogs Kommentare hinterlasse erwarte ich das nicht auf meinem Blog. Es wäre zwar nett, wenn sich da mal was ändern würde. Unbedingt notwendig habe ich das aber nicht.
Ganz unbekannt ist mein Blog wohl nicht, da ich, seit ich meinen Blog bei meinem Freehoster selbst hoste, jeden Artikel bei Twitter und Facebook verteile. Reaktion: Null! Es interessiert die Leute entweder nicht oder es ist ihnen zu viel zum Lesen. Einige meiner Artikel sind ja doch etwas länger und außerdem sind sie alle mit Links belegt. Das muß man alles erst einmal alles verarbeiten und das wird den Leuten wohl zu lange dauern!
Wenn ein Artikel so mit Links belegt ist wie das bei meinen der Fall ist, dann braucht man natürlich sehr viel Zeit zum Lesen. Man muß sollte den Links schließlich auch folgen, die stehen ja nicht umsonst dort!
Ich habe letztens auf einem anderen Blog solch einen Artikel in der Größenordnung gelesen. Bis ich da mit den Links durch war und das Ende des Artikels erreicht hatte waren so knappe 2 Stunden vergangen! Das ist aber in der heutigen Zeit einfach zu viel. Die Leute wollen heutzutage nur noch ihre Kurzmitteilungen ala Twitter und das war’s dann. Alles nur oberflächlich, in die Tiefe gehen die nicht.
Wenn ich mich manchmal so umschaue, dann wird’s mir eh übel ob der Schreibweise von vielen. Da wird einfach drauf los getippt ohne Punkt, Kommata oder anderen Satzzeichen und die [Shift]-Taste scheint auch bei den meisten Leuten defekt zu sein. Lesen kann man das dann sowieso fast nicht mehr, da der Text auch oft genug vor Rechtschreibfehlern nur so strotzt!
Vieles hängt natürlich vom Schreibstil des Autors und dem Thema ab. Aber auch bei relativ aktuellen Themen wie den berühmten “Stopp”-Schildern von U.v.d.L. oder der VDS scheint irgendwie bei vielen einfach nur Gleichgültigkeit zu herrschen. Es interessiert die meisten Leute eigentlich nicht.
Das dürfte wohl auch bei meinem Blog einer der Gründe sein, warum dort keine Kommentare geschrieben werden. Immerhin hatte ich laut meinem Besucherzähler seit dem 25 Januar 2011, also diesen Jahres, 4351 Besucher auf dem Blog. Nicht viel, aber auch nicht gerade wenig.
Was das schreiben selbst betrifft: Wie ich weiter oben schon erwähnt habe recherchiere ich sehr viel für meine Artikel, so daß die Veröffentlichung manchmal “etwas” länger dauern kann. Den dort erwähnten Artikel habe ich allerdings nun doch heute noch geschafft, wobei ich für diesen schon etwas vorbereitet hatte und er außerdem nicht besonders groß ist. Wie immer auch bei Twitter und Facebook veröffentlicht: Keine Reaktion, obwohl es sogar um Facebook geht!
Ich lasse mich auf jeden Fall überraschen, was das mit meinem Blog noch wird. Er hat eben den Fehler, daß am Anfang eine Layer-Werbung eingeblendet wird. Der große Nachteil meines Freehosters. Diesen nehme ich aber gern in Kauf, da ich dort unbegrenzt Trafic und Speicherplatz habe! Außerdem haben heutzutage sowieso die meisten Leute einen Werbeblocker wie Adblock Plus installiert, da sieht man die Werbung eh nicht.
Was die Themen zum bloggen betrifft: Es ist immer schwer ein Thema zu erwischen, daß die Leute interessiert und dadurch die Besucherzahl steigt. Gerade jetzt zu Ostern kommt noch erschwerend hinzu, daß viel wohl in Urlaub gefahren sind. Da wird die Besucherzahl dann eben dementsprechend kleiner, da muß man durch!
So, nun aber genug geschrieben. Das ist ja schon ein halber Blog-Artikel!
Eine gute Nachtruhe wünsche ich dir noch, deine Feeds hab ich abonniert und deinen Blog setzte ich auch bei mir in die Liste! Der gefällt mir irgendwie!
Grüße aus Augsburg
Mike, TmoWizard
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@Verena
Danke, ich finde es gut, wenn man das so offen und ehrlich anspricht. Auch ich habe ja schon öfters hier geschrieben, dass ich der Meinung bin, dass man nicht nur für sich selbst schreibt (könnte man auch offline tun), sondern als Blogger ja gerade auf ein gewisses Feedback gespannt ist und dadurch motiviert wird. Das sehe ich ganz genau so.
Natürlich ziehen Bücher thematisch nicht so viele Reaktionen, wie irgendwelche Spekulationen, wie das neue iPhone aussehen könnte. Insofern hast du es da verständlicherweise schwerer in deiner Nische. Trotzdem drücke ich dir die Daumen, dass du die Freude daran nicht verlierst und fleißig weiter machst, soweit das deine Zeit eben zulässt.
@Mike
2 Stunden Lesezeit für einen einzelnen Artikel sind wirklich “heftig”. Wenn man bedenkt, dass sich im FeedReader ja meist eine Reihe interessanter Artikel ansammeln, stellt Zeit da durchaus eine begrenzende (und begrentzt zur Verfügung stehende) Ressource dar.
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Wenn ich meine ständigen WordPress-Theme-Wechsel nicht hätte, würde ich wohl schon längst nicht mehr bloggen. Mir beschleicht die Ahnung, dass Bloggen auf Dauer vielleicht langweilig wird. Schließlich mache ich das schon seit 2004. Von erfolgreichem Bloggen kann bei mir ohnehin nicht die Rede sein. Da genügen dann schon kleinere Ausschläge, um die ganze Sache infrage zu stellen. Facebook und Twitter laufen den Bloggern außerdem m.E. den Rang ab. Falls sie diesen in Deutschland je besessen haben. Von den ganz großen Blogs jetzt einmal abgesehen.
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Das klingt insgesamt ja doch irgendwie nach einer eher düsteren Betrachtung der Thematik. Wobei auch ein gesunder Schuss Realismus mitzuschwimmen scheint, denn ganz sicher tritt im Laufe der Zeit eine gewisse “Sättigung” beim Bloggen auf bzw. man gewöhnt sich einfach ans Bloggen, so dass der “Glanz des Besonderen” abhanden kommt. Das merke ich selbst auch ab und zu. Andererseits muss etwas ja nicht weniger Spaß machen, nur weil es alltäglicher wird. Und wie du ganz richtig beschreibst, kann man sich selbst ja zusätzliche kleine “Glanzpunkte” setzen, wie zB. der Einbau eines neuen Themes. Es gibt auch bei mir Phasen, wo mir das Basteln am Blog bzw. die Arbeit hinter den Kulissen mehr Spaß macht, als das eigentliche Schreiben. Ist vielleicht wie bei Autobastlern, denen es gar nicht unbedingt um das Fahren geht, sondern um das Herumschrauben. Früher habe ich das mit meinem PC ähnlich gehandhabt… da wurde jedes Fitzelchen Leistung herausgekitzelt, obwohl ich sie gar nicht brauchte – einfach des Bastelns wegen
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Ich finde man darf Facebook und Twitter nicht mit dem Bloggen vergleichen. Ich kenne einen einzigen Blog den man ohne weiteres auf Twitter umstellen könnte.
Und Facebook. Dinge die auch Facebook sage sind in den seltestens Fällen einen Blogeintrag wert und Dinge über die ich im Blog schreibe passen nie in Facebook oder Twitter. Ein Blog ist meiner Meinung eine komplett andere Plattform und erreicht bei mir auch zu großen Teilen eine ganz andere Leserschaft als Facebook. Ob Bloggen langweilig wird, das ist eine Persönliche Sache. Wenn mal über die Private Dinge schreibt kann es immer mal wieder Flauten geben. Und wenn man einen Nischenblog verfügt kann aus dem Anfänglichen Hobby doch sehr schnell mal nervige Arbeit werden, wenn man am Puls der Zeit bleiben will. Was man auf keinen Fall machen sollte, ist irgendwelche Einträge aus den Fingern saugen. Die Stammleser haben so gut wie alle einen RSS Reader und die werden einem sicherlich auch nicht gleich untreu wenn man mal ein paar Tage nichts schreibt.
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Hallo Symm!
Solch einen kleinen Blog kennst du? Das müßen ja winzige Artikelchen sein. Das würde bei meinen Blog-Artikeln bestimmt nicht funktionieren, Twitter reicht ja nicht einmal für meine Kommentare!
Das stimmt wohl, wobei Facebook etwas seltsam ist. Die Kommentare können wesentlich größer sein als die eigentlichen Meldungen! Das durfte ich letztens feststellen.
Dazu meine vollste Zustimmung! Einen richtigen Blog kann man nicht wirklich mit Facebook vergleichen, erst recht nicht mit Twitter. Langweilig wird mir das Bloggen nicht. Eher im Gegenteil, ich hab jetzt im Januar erst richtig damit angefangen, obwohl mein Blog mit Umzügen und Unterbrechungen seit 2006 existiert.
Private Dinge würde ich da aber eher nicht unterbringen, dazu ist mein Blog nicht gedacht. Als Nischen-Blog würde ich “TmoWizard’s Castle” auch nicht betrachten bei meinen Artikeln.
Die Arbeit kann aber schon manchmal ausarten, ab und zu recherchiere ich schon mal so 4-5 Stunden für einen Artikel.
Da sprichst du ein gutes Thema an. Ich würde nie auf die Idee kommen und mir irgendwelche Dinge ausdenken, die ich dann gar nicht belegen kann! Ich habe zwar noch kaum Leser, aber denen kann ich ja nicht irgend einen Blödsinn vor die Nase setzen! Dazu ist mir mein Blog einfach zu schade.
Gruß aus Augsburg
TmoWizard
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Also den einen Blog den ich meine besteht zu 95% aus Bildern und Videos mit 1-2 Sätzen. Das könnte man bei Twitter mit Text und Link zu einem Bilderhoster locker unterbringen. Aber wie gesagt sowas ist die Ausnahme.
Und beim “aus den Fingern saugen” meinte ich auch kein Halbwissen, sondern eher krampfhaft versuchen sich irgend ein Thema auszusuchen auch wenn man eigentlich keinen Bock hat, nur dafür das die Besucherzahlen einigermassen konstant bleiben. Wenn ich keinen Eintrag schreibe, dann fällt meine Besucheranzahl pro Tag dann halt einfach mal auf unter 20.
Ich habe festegestellt das ich mich selbst dabei erwische zu sehr nach Zahlen zu schauen, obwohl das bei mir eigentlich Unsinn ist, da ich keine Werbung schalte und somit bei schwachen Besucherzahlen auch nichts verliere.
Das gute bei mir ist das ich durch meine Kinokritiken eigentlich jede Woche mindestens einen Beitrag schreiben kann, wobei ich feststelle das mir das mit unter auch, wie im Moment, teilweise recht schwer fällt, da ich versuche nicht in ein gewisses Schema zu fallen.
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Über solch einen Blog bin ich letztens auch gestolpert. Irgendwie kann ich damit mal gar nichts anfangen! Aber gut, jeder so wie er meint. Das kann man natürlich bei Twitter auch machen, das stimmt.
Das sollte man natürlich tunlichst bleiben lassen, da hast du recht. Ich habe mir meine wenigen Themen sehr genau überlegt und würde auch nie über etwas schreiben, von dem ich eigentlich keinen blassen Schimmer habe nur damit die Artikel-Quote und die Besucherzahl ansehnlich ist. Das geht ja mal gar nicht!
Ich bin zwar kein Profi auf den Gebieten über die ich schreibe, aber es ist schon einiges an Wissen da. Aber ich schreibe auch nur, wenn es mir gerade einfällt und nicht weil ich schreiben muß. Immerhin verdiene ich ja kein Geld damit, sondern mach das nur aus Spaß an der Arbeit! Besucher hab ich angeblich ja für mich genügend laut meinem Zähler, nur die Kommentare bleiben aus.
Auf meine Besucherzahlen achte ich eigentlich gar nicht. Nur ab und zu bin ich erstaunt, daß ich seit Januar diesen Jahres angeblich inzwischen über 4000 Besucher hatte aber keine Kommentare da sind. Mich würde mal interessieren, was mein Besucherzähler da eigentlich zählt!
Wie viele Besucher ich pro Tag habe weiß ich sowieso nicht, da hab ich noch nie nachgesehen. Ich weiß auch gar nicht, wo das stehen soll! Es interessiert mich auch nicht, da ich auch keine Werbung dort habe. Nur eben den blöden Layer am Anfang, den mein Freehoster einblendet. Von dem habe ich allerdings nichts und dank Adblock Plus seh ich das Teil auch gar nicht.
Hab mir kurz deinen Blog angesehen. Kinokriterien, das wäre glaub ich nichts für mich. Nein das stimmt so nicht, das IST absolut nichts für mich!
Mein letzter Film im Kino war “Avatar – Aufbruch nach Pandora”, der mir so gut gefiel, daß ich ihn 2 mal im Kino gesehen habe. Aber sonst? Der letzte Film davor war “Die totale Erinnerung – Total Recall” anno 1990! Ich bin ein ziemlicher Fernseh- und Kinomuffel!
Ich denke jedoch, daß du damit schon eine Menge an Lesern anziehen kannst. Meine Hauptthemen sind ja leider etwas “trocken”, da ist das nicht so einfach. Auch sollte ich vielleicht etwas öfter schreiben, aber dann sind wir wieder beim Thema “Aus den Fingern saugen”. Dazu hab ich nun wirklich keinen Bock, da schreib ich lieber nichts.
Grüße aus Augsburg
Mike, TmoWizard
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“Mir” beschleicht die Ahnung… Nee, is klar. Ich schreib mir auch was zusammen…
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ja nee is klar.mir und mich verwechselich nicht.mein vater der steht hinter mich und sagt mich alles vor
)
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Ruhiger wird es bei mir auch phasenweise. Bei 1-3 Tagen des süßen Nichtstuns gibt es aber keine Erklärungen meinerseits. Aber was mich auch nervt sind die aus dem Boden schießenden reinen Produkttest-Blogs, wo 90% der Artikel aus Bildern und Texten von der Produktseite bestehen und nur 2,5 eigene Sätze den Blogpost ergänzen. Da vergeht mir dann auch irgendwann die Lust, dorthin zurückzukehren und weiterzulesen.
Lieber lande ich spontan über irgendwelche Verlinkungen auf interessanten Blogs und lese mich fest
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@sabo
Das Schlimme bei der von dir genannten Vorgehensweise mancher Produkttest-Blogs ist ja, dass letztlich niemandem damit geholfen ist. Der Leser bekommt keine Info, die er woanders nicht auch bekäme, der Hersteller des Produkts bekommt nur eine Kopie seiner Produktbeschreibung, was kaum neue Kunden generieren dürfte… und der Blogger steht damit über kurz oder lang vor einem ausgestorbenen Blog, weil es keinen Mehrwert bietet.
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Bei all den langen kommentaren möchte ich versuchen mich kurzzuhalten.
Die technische Weiterentwicklung, die Schnelllebigkeit und die kurze Haltbarkeitszeit einer Information (vorrausgesetzt, es handelt sich um Eine…)spielt bei der Nutzung von Blogs eine große Rolle.
Das isr ein gewaltiges soziokulturelles Problem. Betrachtet man die Schizophrenie beim Datenschutz gegenüber der Nutzung von sozialen Diensten wird mir doch klar, wie das Volk in bestimmte Richtungen geleitet wird, was dummerweise der Großteil der Menschen mitmacht. Ummantelt mit dem Thema Kontaktfindung soll schnell vergessen gemacht werden, wozu diese sozialen Dienste gedacht sind. Das mit den gesammelten Daten Geld gemacht werden soll ist klar und deshalb richtet sich auch Facebook und Co. eher an die jüngere Generation, dem zukünftigen Konsumenten.
Durch die noch damals sehr naive Generation kam es zu der Entwicklung der sozialen Dienste, wie wir sie heute erleben.
alles geht so schnell und einfach. Ein paar Zeilen oder nur 140 Zeichen. Das muss reichen. Sich mit etwas länger und intensiver zu beschäftigen ist mit Anstrengung verbunden und hat nichts mit dem ‘leichten Leben’ zu tun….
Die erste Generation, bei Entstehen der privaten Weblogs, gabe es ganz andere Prioritäten und auch Möglichkeiten.
Heutzutage kann man am Smartphone mal eben schnell eine kurze Nachricht schreiben und sehen, welcher meiner ‘Freunde’ online ist. “OH Peter ist online! Dann schreibe ich ihn mal, das ich gerade in der U-Bahn sitze.” Das Gefühl, nicht alleine zu sein steht hier im Vordergrund.
Der gleiche Gedanke war auch der Aufhänger bei der ersten Weblog-Generation. Man wollte sich mitteilen und wartete gespannt auf Kommentare. Die Entwicklung aus dem Wohnzimmer heraus ist der auschlaggebende Antrieb gewesen.
Bildlich gesehen: Ich könnte einen Artikel mit 1000 Wörtern schreiben. Doch warum soviel Aufwand, wenn ich einfach auf Youtube verlinken kann.
Das hat mit Blog-Kultur wenig zu tun, hat aber in den Weblogs stark zugenommen. Sehr viele sinnfreie Beiträge sind zu finden.
Aber es gibt viele Websites, die wirklich einen Mehrwert bieten und man merkt, was für eine Arbeit sich der Autor mit dem Artikel gemacht hat.
Weblogs mit Charakter wird es weiterhin geben, denn so lange es noch gebildete Menschen gibt, die sich mit 140 Zeichen nicht zufrieden geben wollen, ist die eigene Website, ob mit WordPress, Drupal, Yoomla…, die beste Möglichkeit.
Die Blogs, bei denen sich gekümmert wird, werden sich weiterhin durchsetzen. Klasse setzt sich halt durch.
LG
Timm
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@Timm
Bei der Aufmerksamkeit sprichst du einen interessanten Punkt an. Ich habe während meiner Blogger-Zeit auch das ein oder andere mal zu hören bzw. zu lesen bekommen, dass meine Artikel ja immer so lang wären. Auf Nachfrage erfuhr ich dann, dass das nicht negativ gemeint war, sondern eine rein objektive Feststellung. Tatsächlich scheint es jedoch in der Tat so zu sein, dass Artikel, die länger als 200 oder 300 Wörter sind, aus der Masse hervorstechen. Teilweise hatte ich mich mal damit beschäftigt, ob den Leuten die Artikel dann vielleicht sogar ZU lang sind. Schließlich kenne ich es selbst aus meinem Feed-Reader so, dass da immer eine Menge Artikel warten, um gelesen zu werden und da möchte man nicht unbedingt mehr Zeit als notwendig mit einzelnen Artikeln aufwenden. Was ich so an Feedback bekommen habe, soll meine “Schreibe” jedoch trotz Überlänge-Gefahr ganz gut und flüssig zu lesen sein. Gut so, denn ich wüsste nicht, ob ich mich überhaupt kürzer fassen könnte, wenn ich denn wollte
Danke für dein Feedback, welches ja letztlich doch ein wenig länger geworden ist
Gerade bei einigen jüngeren Menschen wurde aber tatsächlich bereits festgestellt, dass deren Aufmerksamkeitsspanne wesentlich geringer ist als bei älteren Generationen. Teilweise merkt man das auch in Filmen und Musikvideos, wo die Schnitte immer schneller und härter werden, da eine feste Kameraeinstellung, die zu lange gehalten wird, bei manchen Menschen Langeweile aufkommen lässt und sie sich nicht mehr auf den Inhalt konzentrieren wollen oder können.
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Hallo Sascha,
ich persönlich finde es sehr gut, das Deine Texte länger sind. Je länger die Aufenthaltsdauer ist, desot besser für Google …
Mal im Ernst: das Weblog ist ja dafür da, Gedanken auszutauschen und wenn Diese nur 140 Zeichen beinhalte, so ist das ziemlich traurig.
Genau aus dem gegenteiligen Grund lese ich Dein Blog gerne. Es liest sich gut und zu den Themen kann eigentlich auch jeder etwas sagen.
Weiter so. Beide Daumen hoch!
Kurz zurück zur Aufmerksamkeitsspanne:
Vergleiche mal die Geschwindigkeit bei ARD und ZDF mit Sat und RTL. Zudem wird bei den öffentlichen Sendern klar gekennzeichnet, wenn die Sendung unterbrochen bzw. beendet wird. Bei den Privaten wird einfach gewechselt und das Gehirn wird Stress ausgesetzt. Zudem fällt es dem Gehirn schwer Szenen auseinanderzuhalte (Werbung oder nicht). Mitten im Satz wird einfach abgebrochen oder gstört. Wenn jetzt noch hinzukommt, mit welchen “Sendungen” man den Tag über gefüttert wird… wo soll sich da eine Intelligenz entwickeln und ein ruhiger Umgang mit Mitmenschen erlernt werden?
Sorry, aber ich bin so abgenervt vom privaten TV-Programm. Da freu ich mich doch auf Sendungen wie Dr. House, die doch etwas anspruchsvoll sind und Charakter haben. Doch wie es scheint, wird auch das bald ein Ende haben. Siehe meinen Beitrag auf TiBStudio.de.
LG
Timm
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@Timm
Interessant finde ich aber, dass sich die dritten Programme selbst bei jüngeren Zuschauern oftmals noch durch ihre “Wissens-Sendungen” positiv hervortun können. Das bedeutet doch eigentlich, dass auch bei künftigen Generationen die Hoffnung noch nicht gänzlich verloren ist.
Ich nehme an, das von dir dargestellte Phänomen dürfte einer der Gründe sein, warum die öffentlich-rechtlichen Sender in der Wahrnehmung der jungen Zuschauer zunehmend als “alte-Leute-TV” gewertet werden. Denn neben Volksmusik & Co., die ja tatsächlich meist eher ein älteres Publikum ansprechen sollen, gibt es bei ARD und ZDF durchaus auch Sendungen, die man als “junger” Zuschauer konsumieren könnte. Nur fehlen dort halt meist die spektakulären Kamerafahrten
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Du sagst es. Auch ich finde diesen ‘Widerspruch’ in der Jugend hoffnungsvoll. Es ist schön, das der Wissensdurst bei den jüngeren Zuschauern dazu führt, das selbst Dritte Programme konsumiert werden.
Ehrlich gesagt, schalte ich bei den Volksmusiksendungen auch um/ab. Gerade ZDF hat aber viele interessante Sendungen/Filme, die über das ‘Heute-Journal’ hinausgehen. Leider fangen die guten Sendungen frühestens um 22 Uhr an…
LG
Timm
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[...] Der Sascha schreibt über die Stille in der Blogosphäre. ” Wenn ich neuerdings einen Blick in meinen Feed-Reader werfe, fällt mir immer wieder eines auf: irgendwie ist es ruhiger geworden auf den privaten Blogs der deutschen Blogosphäre. Zwar sammeln sich in meinem Feed-Reader immer noch unwahrscheinlich viele Artikel zu Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Technik und Sport, aber die privaten Blogartikel, wo Menschen über irgendwelche Neuigkeiten, Erfahrungen, Meinungen oder Begebenheiten aus ihrem Leben erzählen, die wurden in den letzten Wochen -zumindest bei mir- spürbar weniger. ” Quelle: Stille in der deutschen Blogosphäre? | GESICHTET.net [...]
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[...] von gesichtet.net ist aufgefallen, dass es in den Blogs, speziell in den privat geführten, erhelblich ruhiger [...]
[...] ist beängstigend ruhig geworden im Land der Blogger, das findet auch Sascha, liegt es am guten Wetter? Gibt es doch vermehrt Schlechtwetter-Blogger die bei Sonnenschein den [...]