Mashup-Empfehlung: 16 Songs = ein Lied

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MusikIch bin ja ein großer Freund davon, wenn Leute zeigen, wie kreativ man mit Musik sein kann. Vor mehreren Jahren stellte ich euch bereits das inzwischen im Internet recht bekannte Video der „Axis of Awesome“ vor, mit welchem diese zeigten, dass viele bekannte Hits im Endeffekt doch mehr oder weniger auf den gleichen 3-4 Akkorden basieren… eine Kritik, die man sonst meist nur im Zusammenhang mit „Modern Talking“ kannte 😉

Jedenfalls brachte mich das Video damals zur Faszination für sog. Mashups, also Videos, in denen zwei oder mehr Musikstücke miteinander verknüpft oder gemixt werden. In der Theorie ist das daher auch gar nicht schwer, schließlich gibt es ja genug Songs, die sich ähnlich sind und daher gut mixen lassen müssten… theoretisch! In der Praxis zeigt sich dann aber in so manchem Mashup auch oft, dass es nicht ganz so einfach ist, wie einige zu glauben scheinen.

Das zeigt sich erst recht dann, wenn man nicht nur zwei, sondern gleich mehrere Titel zu einem einzigen Gesamtkunstwerk verknüpfen will. Dies ist eine Sache, für die man ein gewisses Gespür braucht. Jemanden, der zweifellos ein solches Gespür hat, möchte ich euch heute mit einem Video vorstellen:

Es handelt sich um Frans Peter Bull Enger, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Norwegian Recycling“. Auf seiner Website präsentiert er immer wieder tolle Mashups, die nicht nur beeindrucken, sondern bei denen es auch Spaß machen kann, sie sich tatsächlich anzuhören.

Mein persönlicher Favorit ist das Lied „Miracles“, ein Mashup, in welchem er ganze 16 Songs von Künstlern wie Bruno Mars, Leona Lewis, Britney Spears, Justin Timberlake, Lady Gaga, Snoop Dogg und Michal Jackson miteinander verknüpfte. Das Ergenbis könnt ihr euch hier anhören:

Und, wie findet ihr es? Hört ihr euch ab und zu auch Mashups an? Habt ihr vielleicht ein paar Empfehlungen? Oder trifft so etwas gar nicht euren Geschmack?

Foto: Gerd Altmann / pixelio.de


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