Ist Deutschland reif für mehr direkte Demokratie?
Zugegeben, die Überschrift ist ein wenig provokativ formuliert, aber durchaus ernst gemeint. Der Ruf nach mehr direkter Demokratie durch mehr Volksentscheide und weniger indirekte Entscheidungen durch Bundestag und Bundesrat wird ja in letzter Zeit immer häufiger laut.
Grundsätzlich klingt das ja auch nach einer nachvollziehbaren Forderung. Wenn laut Gesetz alle Macht vom Volke ausgehen soll, und das Volk diese Macht nun lieber intensiver direkt als indirekt wahrnehmen möchte, dann sollte es dies doch eigentlich auch tun dürfen, oder? Dennoch gibt es da durchaus ein paar Dinge, die man vorab auch bedenken und beachten sollte. Diese möchte ich gerne mit euch gemeinsam ein wenig diskutieren. Denn es gibt da ein paar Punkte, die ich durchaus noch kritisch sehe.
Da hätten wir zunächst einmal die momentane Bereitschaft zur Beteiligung der Bevölkerung am politischen Leben. Wir befinden uns in einer Phase, wo oftmals nur etwas mehr als die Hälfte der Bürger zu Wahlen geht. Wenn das Volk noch nicht einmal sein Recht auf indirekte Demokratie wahrnimmt, kann es dann wirklich verlangen, direkte Demokratie haben zu wollen?
Man sollte sich bewusst sein, dass direkte Demokratie auch gleichzusetzen ist mit mehr Verantwortung. Möchte man direkte Demokratie leben, dann muss man sich auch mit entsprechend zur Wahl gestellten Themen beschäftigen… und zwar eingehend! Oder wollen wir tatsächlich Entscheidungen, die die Mehrheit vielleicht aufgrund einer aus der BILD-Zeitung gebildeten Meinung getroffen hat? Wohlgemerkt, dies soll kein reines “BILD-Bashing” sein… auch wer seine Meinung aus einer anderen Zeitung heraus bildet, lebt gefährlich, auch wenn es Welt, Zeit, Süddeutsche, Spiegel, Stern, Focus oder sonstwas sein sollte. Eigentlich müsste man mehrere Zeitungen und Meinungen parallel lesen, vielleicht noch Expertenberichte auswerten etc., um sich wirklich eine fundierte Meinung bilden zu können, die nicht nur auf gefährlichem Halbwissen beruht. Ein Aufwand, den bereits unsere Politiker oft scheuen und daher “Fachgruppen” einsetzen, wo sich nur wenige Leute mit dem Thema beschäftigen und nachher dem Rest ihrer Fraktion sagen, wie diese ihrer Meinung nach abstimmen sollte. Wenn das alles den Politikern schon zu komplex und zu viel wird, wie gehen dann erst “normale” Bürger damit um, die nebenher noch Zeit für Job und Familie aufbringen müssen?
Ebenso neigt das Volk -nicht jeder einzelne davon, aber im Gesamtblick dennoch ein großer Teil- zu sehr emotionalen Entscheidungen. Muss nicht immer schlecht sein, aber ein wenig Sinn für Realität und Weitsicht kann ebenfalls nicht schaden. Wenn man sich derzeit “auf der Straße” umhört, sind da beängstigend viele Stimmen, die am liebsten sofort alle Atomkraftwerke in Deutschland abschalten würden. Dass die dann fehlenden 20% des deutschen Strombedarfs derzeit noch nicht durch andere Energiequellen ersetzt oder “aufgefangen” werden können, wird dabei konsequent ausgeblendet. Noch nicht einmal die Grünen, die der Atomenergie aus ihrer Geschichte heraus immer extrem kritisch gegenüberstehen, fordern die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke, eben weil es in der Praxis dramatische Konsequenzen hätte.
Außerdem habe ich ein wenig die Befürchtung, dass manche, die eine direktere Demokratie für sich bzw. “das Volk” einfordern, immer nur darauf bedacht sind, vermeintlich “große” Entscheidungen treffen zu dürfen. Da will das Volk mitbestimmen bei Themen wie beispielsweise dem Strafmaß für bestimmte Straftaten und auch bei Steuern. Was rein prinzipiell auch völlig in Ordnung ist, schließlich handelt es sich um bedeutende Themen, die uns alle irgendwie angehen. Dass ein Volk dann auch so viel Klugheit und Weitsicht hat, um nicht einfach nur zum Wohl des Einzelnen zu entscheiden, sondern ganzheitliche Interessen zu vertreten, sieht man an Beispielen wie der Schweiz, wo das Mitbestimmungsrecht ja durchaus weiter ausgebildet ist.
Dennoch stört es mich, dass beim Thema direkte Demokratie hierzulande zumeist die oben genannten “Schwergewichte” als zu entscheidende Themen angeführt werden. Für gewöhnlich fängt man im beruflichen Leben auch nicht gleich als Chef an, sondern arbeitet sich mehr oder weniger schnell und mehr oder weniger weit nach oben. Auf diesem Weg sammelt man langsam, aber beständig Erfahrung. Warum sollte dies beim Thema direkte Demokratie anders sein? Auch dort sollten wir uns als Volk ruhig erst einmal an kleinen Themen beweisen müssen, um nachzuweisen, dass wir tatsächlich “reif” genug für mehr direkte Macht durch mehr direkte Demokratie sind.
Und genau an diesem Punkt habe ich manchmal offen gestanden sehr, sehr große Zweifel. Meine Meinung stütze ich dabei auf die momentane Politikverdrossenheit und das politische Desinteresse, welches in weiten Teilen der Bevölkerung verbreitet ist. Denn es ist ja ganz und gar nicht so, als wäre das Volk derzeit schon gänzlich “machtlos”. Vor allem was die eigenen Städte angeht, kann man auf kommunaler Ebene durch Bürgerbegehren und andere Formen politischen Bürgerhandelns durchaus schon einigen Einfluss nehmen. Gemacht wird daraus hingegen reichlich wenig. Es ist unglaublich, wie oft man in der Zeitung liest, dass eine Aktion schon im Anfangsstadium gescheitert ist, weil noch nicht einmal genug Unterschriften gesammelt werden konnten, um das Thema bei der Politik überhaupt auf die Tagesordnung zu bringen.
Ich muss hier ganz ehrlich zugeben, dass ich es bedenklich finde, dass alle ständig nach mehr direkter Demokratie und mehr Einfluss schreien, auf der anderen Seite aber zu faul, zu fein oder schlicht desinteressiert sind, um auf kleinerer Ebene erst einmal in der eigenen Stadt Einfluss zu nehmen und somit ihre politische Kompetenz zu beweisen.
Bitte nicht missverstehen: natürlich fände auch ich mehr Mitbestimmungsrecht durch mehr direkte Demokratie reizvoll, nur glaube ich, dass wir uns diesbezüglich nicht zu fein sein dürfen, uns erst einmal “unten” in der Hirarchie -also auf kommunaler Ebene- zu beweisen und aktiv dort mitzuwirken, um dann langsam mehr und mehr Mitbestimmungsrecht zu erhalten. Zudem muss man sich darüber klar sein, dass mit dem Mehr an Rechten auch ein Mehr an Verantwortung verbunden wäre. Zwar wären politische Entscheidungen dann nicht mehr so einfach durch Gelder aus Lobby-Kreisen zu steuern, im Gegenzug müssten wir jedoch selbst darauf achten, uns in unseren Entscheidungen nicht durch irgendwelche Medien beeinflussen zu lassen, wie dies momentan mit Meinungen gerne mal der Fall ist.
Ein “schönes” Beispiel dafür war neulich eine Petition gegen eine EU-Regelung zum Verbot von Heilmitteln in der EU. Über 100.000 Leute haben diese Petition unterzeichnet – soweit also schonmal eigentlich gut, denn immerhin haben sich die empörten Leute hier im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten beteiligt. Blöd nur, dass es die angesprochene EU-Regelung zum Verbot von Heilmitteln gar nicht gab! Die Initiatorin rechtfertigte sich mit den Worten, dass sie eben keine Juristin sei, aber “Ich habe über das Problem auf Internetseiten gelesen, die die Wahrheit schreiben” Auch die über 100.000 Unterzeichner der Petition hatten sich anscheinend nicht die Mühe gemacht, die Medienquelle mal zu kontrollieren und wenigstens mal nach der angeblichen EU-Richtlinie zu googlen. Man sieht an dem Beispiel recht schön, wie unreflektiert und unkritisch manche Menschen hierzulande an solche Themen herangehen. Aber auch deren (leichtgläubige) Stimme hätte bei Abstimmungen bei direkter Demokratie Gewicht. Das muss man sich bewusst machen! Wie geht man damit um?
Habt ihr euch über das Thema schon mal Gedanken gemacht? Seid ihr für oder gegen mehr direkte Demokratie? Und würdet ihr dann bereit sein, auch entsprechend mehr Verantwortung zu übernehmen? Wie steht ihr meiner Sorge gegenüber, dass eine nicht unbedeutende Masse des Volks sich möglicherweise leicht durch Medien beim Abstimmungsverhalten beeinflussen ließe (Stichwort: “BILD dir deine Meinung”)? Würde sich letztendlich trotzdem die sinnvollere Meinung durchsetzen? Oder wären wir nur Marionetten der Medien?
Foto: Gerd Altmann / pixelio.de
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Dieser Zug ist doch längst abgefahren. Als man noch realistische Chancen hatte etwas zu verändern hat man es nicht gemacht und jetzt kann man nicht mehr. Wir stecken doch alle schon so tief im Hintern der internationalen Vereinigung drin, dass einem das Atmen bereits fast unmöglich ist. Die vereinzelten Demos und Aufschreie sind bestenfalls kurzfristige mediale Rülpser und nach einer Woche wieder vom Tisch.
Dazu kommt noch die Tatsache, dass die Leute einfach die Schnauze voll haben von Politikern die dermassen korrupt sind, dass der Brechreiz chronisch wird und man gar nichts mehr mit diesem Pack zu tun haben will. Und das ist leider genau der Punkt an dem sich die Katze in den Schwanz beisst. Es ist nämlich genau das was die regierende Kaste will. Und wie man sieht funktioniert es auch bestens.
Die Frage ist also nicht ob Deutschland reif für mehr direkte Demokratie ist, sondern eher, wie man die grosse Anzahl an Verbrechern die an den Hebeln der Macht sitzen aus ihren Positionen vertreiben und sie zur Verantwortung ziehen kann. Das gilt genauso für Österreich wie für alle anderen Länder. Wir brauchen uns über Berlusconi und Co. solange nicht aufzuregen, solange wir selbst zulassen von Raubrittern regiert zu werden. Bei uns wird halt nur ein wenig “diskreter” vorgegangen. Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass unsere “Beschützer” weniger korrupt und verlogen sind.
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Ich kann die Politikverdrossenheit nachvollziehen. Man weiß schon gar nicht mehr wen man wählen soll. Ich habe immer den Eindruck, vom Regen in die Traufe zu kommen. Beim Guttenberg fand ich die Diskussion um den Vertrauensverlust so richtig lustig – denn ich habe zu keinem Politiker Vertrauen – egal ob mit oder ohne Doktortitel.
Ich gehe zwar zu den Wahlen, doch erstaunlicherweise werden nur sehr wenige kleine Parteien gewählt. Warum aber?
Wenn ich Merkel und Co loswerden möchte, sollte ich also eine Splittergruppe nach oben schicken, oder?
Auch bei den “Änderungen in Kommunaler Ebene” sehe ich die Probleme des großen Aufwands und des Problems, wirklich die Stimmen zu bekommen. Nicht nur weil oft die regionalen Probleme wirklich zu klein für die entsprechende Stimmenanzahl ist, sondern weil viele Initiatoren auch Geld und Zeit opfern müssen.
Hier in Bayern geht es noch weiter. Damals beim Nichtraucherschutzgesetz (mit einer relativ regen Wahlbeteiligung, glaube ich), ist es nun so, dass der Initiator zwar gewonnen hat, nun aber sozial ins Abseits geschoben wurde. Es sind nicht viele Leute bereit ihren Kopf für Andere hinzuhalten und mit den ganzen Konsequenzen zu leben.
Gerade im regionalen Bereich ist es doch so, dass man nachher noch mit den gleichen Leuten in der gleichen Stadt lebt und man auch Angst haben muss, dass die Kinder in der Schule etc. geschnitten werden.
Hier ist einfach auch die Angst zu groß. Besser wäre, wenn das Volk auf Länderebene abstimmen würde und dazu braucht es aber Leute, die mit den Konsequenzen leben können und wollen.
Schwieriges Thema, doch die Politiker, die gerade an der Macht sind, bzw. eine reelle Chance habe an die Macht zu kommen, will auch Niemand.
Doofe Zeit….. und schwere Entscheidungen
Mella
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Ich wir sind in Deutschland noch lange nicht bereit für eine direkte Demokratie. Wie du schon erwähnt hast, lässt sich ein Großteil der Deutschen zu sehr von einer Leitmeinung beeinflussen, anstatt mal auf die Idee zu kommen selbst mal nachzudenken. Das würde ja bedeuten man müsste sich auch über die Hintergründe informieren. Da ist es doch einfach die Meinung der breiten Masse zu vertreten, damit läuft man ja nie schlecht.
Mir wird schlecht wenn ich Leute gerade zu jetzigen Zeit höre, wo uns 2 Landtagswahlen ins Haus stehen, das die Leute keinen Lust zu wählen haben. Sind ja sowieso alles nur Loser und Nichtskönner in Berlin. Tja dann will ich aber kein einziges Wort über die Politik hören von diesen Leuten, kein einzig gutes und kein schlechtes. Meckern konnte der Deutsche schon immer gut, und besser weiß er auch immer alles. Egal ob im Fußball oder in Politik, wenn irgendwas nicht läuft wie es soll ist jeder Bundestrainer oder Kanzler.
Die Deutschen sollen erst mal ihre Möglichkeiten ausnutzen die ihnen unsere Staatsform zur Verfügung stellt.
Im kleinen Rahmen lokalpolitisch sind Bürgerentscheide sicherlich nicht schlecht, aber selbst da gehen die Meinungen oft ins Extreme.
Als ich in der Schweiz gelebt habe, hab ich ja die direkte Abstimmung öfter mal mitbekommen. Und selbst da, wo es schon seit Jahren praktiziert wird, klappt es nicht immer. Die Wahlverdrossenheit ist da meiner Meinung nach sehr hoch. Gut kann man verstehen wenn man alle gefühlte 2 Wochen in der Wahlkabine steht. Aber man sieht z.B. an dem Minaret-Verbot wie weit das dann geht. Es gab bis zu diesem Verbot von Neubauten ganze VIER Minarette in der Schweiz. So was von schlimm.
Ich glaube in Deutschland käme das einem Chaos gleich. Wenn ich mich in letzter Zeit so im Kollegen und Bekanntenkreis umhöre hab ich das Gefühl das die politische Mitte ausgestorben ist. Da wird nur zwischen Links und Rechts diskutiert. Wenn das Thema AKW z.B. auf den Tisch käme, würden morgen alle 17 AKWs in Deutschland geschlossen werden. Wie es aber dann mit der Energieversorgung aussähe, das interessiert dann keinen mehr.
Wir deutschen lassen uns zu sehr von Meinungen andere prägen. Ich glaube ich habe in den letzten Jahren nicht einmal gehört das unsere Regierung etwas positives gemacht hat. Zumindest nicht in den Augen der Bürger.
So das war meine Meinung.
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Du hast schon recht damit, das direkte Demokratie Populismus und Polemik fördern würde, vor allem wenn spezielle Kampagnen durch die Medien oder gar von extremistischen Parteien getragen würde.
Aber in der direkten Demokratie ist es auch schwieriger für Lobbyisten manipulierenden Einfluss zu nehmen, da bei einem Volksentscheid die Mehrheit des Volkes für die eigenen Interessen gewonnen werden müsse, statt einiger Politiker.
Es ist wesentlich einfacher, einzelne Politiker durch großzügige finanzielle Bestechung (unterstelle ich jetzt einfach mal / Spendengelder) auf seine Seite zu bringen.
Beim gesamten Volk wäre das praktisch nicht durchführbar.
Möglicherweise ist das auch der Grund für die geringe Wahlbeteiligung und die Politikverdrossenheit da Politiker und alle Parteien dem Volk nach eh nur machen “was sie wollen”.
Ausserdem gehen die meisten Menschen nur wählen wenn es ihnen gut geht und sie zufrieden sind bzw. merken das sie mit ihrer Stimme was verändern können.
Meiner Meinung nach sollten einzelne Bereiche sehrwohl durch Volksentscheide und direkter Demokratie abgestimmt werden.
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@vanilleblau
Wobei Berlusconi das ganze Spiel inzwischen ja durchaus auf die Spitze getrieben hat. Wenn man mal bedenkt, was der sich in den Jahren so alles an Skandalen geleistet hat und dennoch immer noch im Amt ist, wohingegen Politiker in anderen Staaten wegen vergleichweise kleinerer Skandälchen ihren Hut nehmen mussten
@Mella
In der Tat ist es schwierig geworden, klare Linien bei den Parteien zu erkennen. Wo man früher einen klaren Kurs gefahren ist, wird heute je nach Stimmungslage anders entschieden. Da wird die CDU dann plötzlich zur Anti-Atom-Partei, während sich die sonst so friedliebenden Grünen und die SPD plötzlich darüber aufregen, dass Deutschland in Libyen nicht in den Krieg zieht. Irgendwie scheint kaum noch eine Partei eine Struktur zu verfolgen… das kann dann auch durchaus planlos wirken.
@Symm
Die größten Chancen, ein “gutes” Politikerleben zu führen hat man scheinbar, wenn man konsequent in der Opposition ist… da kann man nicht viel falsch machen. Da frage ich mich schon fast, warum Parteien überhaupt noch Wahlsiege anstreben^^
Das ist wohl wahr, Gemecker hat in Deutschland ja seit jeher eine gewisse Tradition und auch ich habe so das Gefühl, dass es in den letzten Jahren noch zugenommen hat. Egal, welche Regierungskonstellation an der Macht war und egal, was gemacht wurde, es war grundsätzlich falsch. Wenigstens kann man uns Deutschen da immerhin nachsagen, dass wir alle Parteien gleich behandeln, weil wir über alle meckern
@Dragonlover
Klar, ein ganzes Volk zu “kaufen”, wäre selbst für Lobbyisten unbezahlbar. Diese könnten den Hebel jedoch an anderer Stelle ansetzen – bei den Medien. Einzelne (Chef-)Redakteure mit “freundlichen Spenden” zu schmieren, um die Berichterstattung in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen, halte ich nicht für ausgeschlossen… und dass sich die Berichterstattung stark auf die öffentliche Meinung auswirkt, ist ja kein Geheimnis.
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Hallo Sascha!
Direkte Demokratie? Wie soll das mit unseren zum Teil korrupten Politikern und der durch die Medien hirnlos gewordenen und ferngesteuerten Mehrheit der Bevölkerung funktionieren?

Auch ist eine direkte Demokratie weder von den deutschen Politikern noch vom EU-Rat gewollt, sie würden dadurch ja ihre Macht verlieren und das darf ja auf gar keinen Fall vorkommen!
Auch sieht man es ja meistens bei den Wahlen, wie es in Deutschland steht. Es werden fast immer die selben Typen gewählt, die uns eigentlich die ganze Zeit ausbeuten und unterdrücken. Anscheinend brauchen die meisten Bundesbürger diesen Zustand, anders kann ich mir dieses Verhalten einfach nicht erklären.
Außerdem darf man natürlich nicht vergessen sich zu fragen, wer eigentlich hinter dem ganzen politischen Apparat steht. Dazu schreibe ich hier jetzt aber nichts, dafür habe ich ja meinen Blog!
Verzeihung, wenn ich jetzt mit meinem Kommentar jemandem auf die Füße getreten bin. Das war pure Absicht, um den Denkmechanismus wieder einzuschalten!
Grüße aus Augsburg
Mike, TmoWizard