Ist Übergewicht völlig natürlich? Wenn es nach Tieren geht, dann ja!
Wirft man regelmäßig einen Blick in Medien, trifft man eigentlich zu jeder Jahreszeit auf ein Thema, bei dem sich Redakteure stets sicher sein können, die Aufmerksamkeit von Frauen zu erlangen: die Rede ist vom Gewicht! Um genau zu sein vom Körpergewicht und damit verbundenen Diäten. Damit erreicht man viele Leserinnen. Schlanke Frauen wollen ihr Gewicht halten, viele Übergewichtige suchen verzweifelt nach Möglichkeiten, es zu reduzieren. Im Frühling wollen alle den “Winterspeck” loswerden, den man sich über Weihnachten angefuttert hat, im Sommer streben sie nach der Bikini-Figur, im Herbst wollen sie genug abnehmen, damit man sich an Weihnachten wieder etwas gönnen kann und im Winter soll es nicht wieder so schlimm werden wie im letzten Jahr.
Hinzu kommt, dass die Menschen generell -also sowohl Frauen, als aber auch Männer- immer dicker werden. Bislang vermutete man als Grund vor allem die böse Kombination aus oftmals ungesundem Essen in Verbindung mit immer weniger Bewegung. Diese Erklärung ist wohl auch nicht falsch und klingt logisch, schließlich sind unsere Nahrungsmittel immer mehr von künstlichen Stoffen durchsetzt, und da die meisten Jobs heute mehr auf Denkarbeit als auf Muskelkrafteinsatz ausgelegt sind, wir dorthin zumeist auch selten zu Fuß oder mit dem Rad, sondern mit Bus, Bahn und Auto fahren, bewegen wir uns auch weniger als früher.
Aber vielleicht ist das alles auch nur die halbe Wahrheit und wir können uns selbst mit gesunder Ernährung und fleißigen Besuchen im Fitness-Studio nicht gänzlich der stetigen Gewichtszunahme in der Gesellschaft erwehren. Diese Vermutung legen zumindest aktuelle neue Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie nahe!
Laut Bericht des Handelsblattes haben britische Wissenschaftler sich mit der Gewichtsentwicklung bei Tieren beschäftigt und dabei herausgefunden, dass bei diesen eine ähnliche Entwicklung festzustellen ist, wie beim Menschen.
Untersucht wurden nicht nur Katzen und Hunde, sondern beispielsweise auch Schimpansen und frei lebende Ratten. Insgesamt umfasste die Untersuchung 24 unterschiedliche Populationen mit 20.000 Tieren und bei ausnahmslos allen wurde festgestellt, dass sich das Durchschnittsgewicht von erwachsenen Tieren in den letzten Jahrzehnten beständig angestiegen war. Auf mangelnde Bewegung und mit Konservierungsstoffen durchsetzte Nahrung wird man es -zumindest im Hinblick auf die in freier Wildbahn lebenden Tiere- hierbei wohl kaum schieben können.
Vielmehr vermuten die Forscher, dass es neben ungesunder Ernährung und mangelnder Bewegung noch weitere Gründe für die Gewichtszunahme bei Mensch und Tier geben müsse. Als Beispiel werden Schadstoffe aus der Umwelt angeführt, die den natürlichen Hormonhaushalt der Lebewesen durcheinander bringen und damit auch das Gewicht beeinflussen können.
Wenn es also mal wieder nicht mit dem Abnehmen klappen sollte und man es weder auf schweren Knochenbau noch auf irgendwelche Drüsenkrankheiten schieben kann, hat man hier eine weitere Möglichkeit, sich ein wenig zu trösten. Zumindest in gewissen Grenzen scheint sich die Gewichtszunahme auf die Umwelt oder deren Verschmutzung schieben zu lassen
Foto: Benjamin Klack / pixelio.de
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Klaro. Wenn nichts mehr hilft, dann ist die Umwelt schuld. Ich wette da haben wieder die Grünen ihre Finger drin
Viel schlimmer ist jedoch das hier
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Auch Tiere können zu dick sein um artgerecht zu leben. Hab im Radio grad von einem Gürteltier? gehört, das zu fett war um sich noch mit seinem Schwanz an Ästen festhalten zu können. Dann gabs Diät und nun klammert es wieder.
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Na klasse, und wieder eine Ausrede mehr für alle die für ihre Fettleibigkeit nichts können
Heutzutage ist niemand mehr adipös und selbst dafür verantwortlich. Es ist ja immer die Gesundheit, oder die Umwelt, der Staat der zu wenig zahlt… Das die miserable Gesundheit vielleicht von der Adipositas herrührt, nun das wird natürlich auch wehement bestritten.
Schöner Beitrag, lädt zum schmunzeln ein
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Also ich finde auch, das die Menschen mehr oder weniger das falsche Essen. Wie z.B. Fast- Food.
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Fett fressen bis zur Bewegungsunfähigkeit! Und dann noch verblödete Leute, die diesen Monstern noch das Fressen beschaffen! Und dann müssen Hauswände eingerissen werden, um sie mal ins Krankenhaus (natürlich Spezialbett) zu befördern. Mit dem Viehtransporter oder so. Und schuld ist auch irgendjemand, nur nicht sie selbst! Guckt im Discounter den Fetten mal in den Einkaufswagen. Da weeßte Bescheid. Da schwillst mir echt der Kamm! Und sich dann von “uns” pflegen lassen, auf unsere Kosten natürlich. Das ist asozial! (Ich geh jetzt sporteln….)
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Hach herrlich. Jetzt ist die Umwelt schuld. Is klar. Wie Miki schon sagt: Guck doch mal den Dicken in den Einkaufswagen. Oder guckt dir die Dicken bei Macces oder im Dönerladen an. Die Umwelt ist bei den meisten nicht dran schuld. Fressen, fressen, fressen und auf der Couch lümmeln. Ja nicht zu viel bewegen! Und dann rumheulen, dass die Wampe immer fetter wird. Also wenn ich merken sollte, dass meine Hosen enger werden, dann wird ne Runde mehr um den Block gerannt und nicht rumgeheuelt. Arsch hoch und bewegen! Außerdem sollte jedem klar sein, was gesunde Ernährung heißt!
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Wer dick sein will soll dick sein und wer nicht dick sein will der soll was dagegen tun wenn er kann und nicht doch vielleicht die Gesundheit einen Streich dabei spielt.
Das man immer die Schuld bei anderen sucht ist eine menschliche Art mit den Dingen umzugehen.
Trotzdem nehmen viele Dinge Einfluss auf das Gewicht von Mensch und Tier. So kann es auch die Umwelt sein.
Aber was war zuerst da? Das Huhn oder das Ei?
Was das Gewicht betrifft, da weiß ich genau wovon ich spreche und habe eigene Erfahrungen gemacht.
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@vanilleblau
Wenn man unsere Erkenntnisse aus den beiden Artikeln mal verknüpft, bedeutet das ja quasi im Endeffekt, dass die Umwelt daran schuld ist, dass wir doof werden, oder?
@Tom
Stellt sich mir spontan die Frage, ob es sich wegen dem Gewicht nicht mehr halten konnte, oder ob die Äste gebrochen sind^^
@Melvenue
Ein wenig Schmunzeln und Unterhaltung kann im Blog ja nie schaden
@Zicke-Steffi
Wobei es ja auch da immer noch darauf ankommt, in welchen Maßen man Fast Food isst. Ich greife hin und wieder auch gerne mal zu einem Burger oder ähnlichem, aber es sollte halt kein Dauerzustand werden.
@Miki
Oha, da hab ich ja was losgetreten^^
@Linny
Naja, ob wirklich jeder über gesunde Ernährung Bescheid weiß? Immerhin leben wir -leider- in Zeiten, in denen manche Menschen sagen, sie könnten kochen, weil sie wissen, wie man ein TK-Produkt in der Mikrowelle erhitzt
@Lutz
Da muss ich dir Recht geben, dieses “Schuld bei anderen suchen” ist wohl in der Tat ein sehr menschlicher Zug, den man immer wieder beobachten kann. Ich glaube, gänzlich davon freisprechen kann sich niemand von uns.
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Übergewicht lässt sich auf ein Grundproblem unserer Gesellschaft zurückführen. Die Menschen haben verlernt ehrlich auf sich selbst zu schauen und sich bewusst wahr zu nehemen. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber die meisten Menschen sind dick weil sie das falsche Essen und sich nicht bewegen. Ich war früher selbst übergewichtig und hätte nicht gedacht das ich zuviel und das falsche esse und mich zu wenig bewege. Inzwischen weiß ich es besser auch wenn ich es damals keinem geglaubt hätte.
Also, zuerst analysieren, dann bewegen und bewusst ernähren und den eisernen Willen entwickeln das es nicht nur eine Diät wird, sondern eine komplette Lebensumstellung. Und schwupps, das “dünn” sein geht ganz von alleine.^^
Pahh, die D-Wissenschaftler und ihre Entdeckungen. Schon komisch das es ausgerechnet britische Wissenschaftler waren. Eines der wenigen Völker die noch dicker sind als wir Deutschen.^^
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Ich denke auch das der Einfluss der Umwelt da nicht unbedingt der größte Faktor ist. Ich kenn mein Gewicht und ich weiß woher es kommt. Ich brauch Fast Food nur anzuschauen und ich nehm gleich ein halbes Kilo zu.
Desweiteren habe ich ausser im Beruf nicht gerade den Bewegungsdran. Ich laufe zwar am Tag eine gefühlte Kilometer aber für einen gesunden Körper reicht das auch nicht unbedingt aus.
Ich schiebe mein Gewicht auch nicht auf Gene, schwere Knochen oder Veranlagung, auch wenn ich diese habe. Ich weiß ja selbst was ich esse. Ich esse zwar nicht viel, aber dann noch meist nicht gerade sehr Gesund.
Fürs Fitness Studio kann ich mich nach mehrmaligen Versuchen nicht richtig erwärmen.
Was ich in Letzter Zeit aber mache ist mich abends mal ne Stunde “Walken” oder ein paar Runden um den Ring bei uns gehen. So 3-4 Kilometer. Und daheim Treppenlaufen. Vielleicht hilft das ja wenigstens mal einen Anfang zu bekommen.
Sich selbst anlügen, habe ich selbst Jahrelang gemacht, aber irgendwann muss welche Faktoren am eigenen Körperbau schuld sind.
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@Sascha: Der Schwanz des Tiers war zu verfettet, also praktisch zu weich, um sich fest zu klammern. Die Äste hätten es gepackt. Nun hat er nur 400g abgenommen und hängt wieder rum.
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Es ist ja nur eine logische Schlussfolgerung, dass auch unsere Ratten fetter werden. Schließlich fressen sie das selbe wie wir auch.
Lieben Fastfood-Gruß
Erdbeere
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@zero
Das mit der Lebensumstellung ist der zentrale Faktor. An dem scheitern immer wieder so viele Menschen bei Diäten, weil sie eben nur ihre Ernährung umstellen – und selbst das nur für einen gewissen Zeitraum. Wobei ich da nicht päpstlicher als der Papst sein will – ich weiß nicht, ob ich das so einfach schaffen würde, mein Leben im Hinblick auf Bewegung und Ernährung grundlegend umzustellen… ich hab halt einfach nur das Glück, dass mein Körper extrem gut verbrennt, so dass bei mir auch ungesundes Essen nicht zu sehr auf den Rippen ansetzt^^ Aber wie gesagt, da ich glaube, dass mir das selbst nicht leicht fallen würde, habe ich großen Respekt vor Menschen, die das wirklich durchgezogen haben!
@Symm
Ich glaube Walken ist durchaus schon ein guter Anfang. Da kannst du zwar nicht unbedingt erwarten, dass ruck-zuck viele Pfunde purzeln, aber der Körper entwickelt dennoch mehr Kondition, was sich ja wiederum sehr positiv auf das eigene Lebensgefühl auswirken soll.
@Tom
Danke für die Info. Ich bekomm das Bild gerade nicht mehr aus dem Kopf
@Erdbeere
Da kann man nicht widersprechen. Das bedeutet ja dann, wenn jemand im Fastfood-Restaurant brav sein ganzes Essen isst und nichts übrig lässt, dann macht er das vielleicht nicht (nur), um sich selbst etwas zu gönnen, sondern auch, um die Tierwelt (Ratten) zu schützen
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Da ich es im Januar geschafft habe, innerhalb von 3 Wochen 10kg abzunehmen, weiß ich, dass das kein Hexenwerk ist. Wer seinen Energiehaushalt unter Kontrolle hat, kann fast abnehmen soviel er will.
Außerdem gibt es auch angenehme Arten abzunehmen. Als ich kürzlich in der Mittagspause eine Pizza (ca. 1000kcal) essen “musste” (Gruppenzwang), habe ich mal im Internet recherchiert. Ich hatte die Wahl zwischen 1,5 Stunden Joggen oder 13,8 Stunden Fernsehen. Ich hätte es mir also einfach machen können, wenn ich gewollt hätte
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