Mitbestimmungsrecht des Arbeitgebers bei Kleidung – wie weit darf es gehen?
Es gibt Berufe, da erwartet man eine bestimmte Art von Kleidung bei den Mitarbeitern oder generell ein gewisses Äußeres. Nehmen wir beispielsweise eine Bank. Da würden sich sicherlich einige von uns verwundert die Augen reiben, wenn der Bankberater plötzlich nicht mehr im Anzug hinter dem Schreibtisch sitzt, sondern lässig in Jeans und T-Shirt. Und auch, wenn es an seiner fachlichen Qualifikation absolut nichts ändern würde, hätten bestimmt viele Menschen ein Problem damit, wenn er plötzlich Tätowierung im Gesicht hätte.
Angestellte einer Bank haben heutzutage nicht unbedingt den besten Ruf, aber immerhin das Image, immer adrett mit einem Anzug -Frauen ggf. mit einem Kostüm- gekleidet und konservativ gestyled zu sein. Die Kundschaft hat da einfach gewisse Erwartungen, auch wenn es sich um Merkmale rein optischer Natur handelt. Für so manchen Mitarbeiter dürfte es da gar nicht so einfach werden, ein Händchen für die passende Kleidungswahl zu haben.
Das hat auch die Schweizer Bank UBS erkannt, und für ihre Mitarbeiter einen Leitfaden geschrieben, der auf ganzen 44 Seiten nicht nur eine Kleiderordnung festlegt, sondern gleich das halbe Leben kontrollieren möchte:
So wird im Dresscode der Bank wirklich so ziemlich alles festgelegt. Beispielsweise dürfen Frauen maximal exakt sieben Schmuckstücke am Körper tragen, Männer drei. Auch die Farbe der Unterwäsche wird vorgegeben, sie ist bei Frauen bitte fleischfarben unter weißen Blusen. Hier stellt sich dann die Frage, wie man sich entsprechende “Kontrollen” wohl vorstellen darf? “Frau Meier, bitte kommen Sie kurz in mein Büro und heben sie kurz Ihren Rock an, ich möchte kontrollieren, ob Ihr Schlüpfer heute die richtige Farbe hat.”
Es geht noch weiter, denn neben der Kleidung, wird auch die Körperhygiene vorgegeben. So soll Parfum morgens direkt nach einer heißen Dusche aufgetragen werden, da dann die Poren noch offen und somit besonders aufnahmefähig sein sollen. Die Schuhe sollen sich Männer stets mit Hilfe eines Schuhlöffels anziehen, ob sie den nun brauchen oder nicht, wohingegen bei Frauen blickdichte Strümpfe untersagt sind – scheinbar soll die männliche Kundschaft etwas zu gucken haben.
Wer nun denkt, dass dies halt ein Einzelfall sei, der täuscht sich. Denn auch die Mitarbeiter eines Unternehmens, welches Fluggastkontrollen am Flughafen Köln/Bonn vornimmt, haben von ihrem Arbeitgeber Anweisungen bekommen, wie beispielsweise die Farbe der Unterwäsche zu sein hat. Diese Vorgaben wurden sogar vom Landesarbeitsgericht Köln in ihrer Rechtmäßigkeit bestätigt!
Allerdings setzten die Richter Grenzen: während die Farbe der Unterwäsche tatsächlich durch den Arbeitgeber bestimmt werden darf, hat er z.B. bei der Farbe des Nagellacks der weiblichen Mitarbeiter kein Mitspracherecht – wohl aber bei der Länge der Fingernägel, was bei Kontrollen ja durchaus Sinn macht. Auch die männlichen Mitarbeiter dürfen lediglich fleischfarbene oder blütenweiße Unterwäsche tragen, haben aber weiterhin die freie Wahl der Haarfarbe. Auch unnatürlich wirkende Farben sind laut Richterspruch erlaubt!
Zusammenfassend bleibt also festzustellen, dass der Arbeitgeber hier die Farbe der Unterwäsche, die wohl kaum ein Kunde zu Gesicht bekommen dürfte, festlegen und somit die ‘kreative Selbstverwirklichung’ des Angestellten beschränken darf, bei offensichtlichen Dingen -mit welchen Kunden dann tatsächlich in Kontakt kommen- wie beispielsweise der Haarfarbe jedoch das Nachsehen hat. Über die Logik darf sich jeder selbst Gedanken machen.
Wie eingangs erwähnt, ein Interesse am optischen Erscheinungsbild kann man in vielen Fällen sicherlich beim Arbeitgeber nachvollziehen. Insofern sind die Bestrebungen eines Mitspracherechts teilweise nachvollziehbar und mitunter rechtmäßig. Wie man allerdings auf die Idee kommt, seinen Mitarbeitern vorzuschreiben, wann sie in welcher Art und Weise zu duschen und ihr Parfum aufzutragen haben, bleibt wohl auf Ewig ein Geheimnis. Da wird der Begriff des “an die Hand nehmen” wohl ‘etwas’ übertrieben, oder was meint ihr? Bis zu welchem Grad haltet ihr solche Vorschriften nach eurem Empfinden für erlaubt? Wie weit darf das Mit- oder Alleinbestimmungsrecht eines Arbeitgebers dabei gehen?
Bild: Konstantin Gastmann / pixelio.de
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Wie überall kann man natürlich alles übertreiben. Ein gewisser Dress-Code der dem Rahmen der ausgeübten Tätigkeit und auch dem Erscheinungsbild des Unternehmens entspricht ist sicher nicht falsch. Und im Grunde sollten Mitarbeiter in gewissen Berufen und/oder Unternehmen doch von selbst wissen was geht und was nicht geht. Ein generelles “Leitbild” zu diesem Thema kann dabei sicher hilfreich sein, ein 44-seitiges Dokument welches mir sogar die “Parfümierungszeiten” vorschlägt ist meiner Meinung nach aber definitiv überzogen. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich behaupte, wer diesen Leitfaden tatsächlich braucht, der ist sowieso im falschen Job
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Sowas ist Misstrauen gegenüber seinen Mitarbeitern. Ihnen wird hier erstmal grundsätzlich nicht zugetraut, das sie sich selbstständig um ein korrektes Äusseres kümmern können.
Oder sie haben eben schlechte Erfahrungen gemacht. Wobei da wohl eher die Schuld bei der Personalabteilung zu suchen wäre.
So eine Firma würde mir nicht gefallen. Ich lass mir auch grundsätzlich nicht gern sagen was ich anzuziehen habe.
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Meine Unterhose oder deren Farbe geht niemand was an !
Wie schon gesagt, kann es erforderlich sein, eine gewisse Kleiderordnung einzuhalten. Auch daß man nicht stinken sollte wie Otter wenn man mit Kunden zu tun hat.
(natürlich allgemein nicht). Aber welcher Bauarbeiter duscht schon dreimal täglich während der Arbeitszeit wenn es im Sommer heiß ist ?
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Ob 44 Seiten nun übertrieben sind oder vertretbar, nun das muss wohl jede Firma selbst wissen. Ein gewisses Leitbild was die Kleidung und das optische Erscheinungsbild von Mitarbeitern betrifft erachte ich allerdings für absolut sinnvoll in gewissen Branchen, da diese keinen Platz für spätere Diskussionen lassen.
Ich selbst komme aus der 5 Sterne Hotellerie, da gibt es natürlich auch solche Leitbilder. So habe ich auch schon in Betrieben gearbeitet, wo die Farbe der Unterwäsche, nämlich hautfarben, vorgeschrieben war, da sich diese unter weißer Kleidung (weiße Bluse, weiße Kleidung von Kosmetikerinnen und Masseuren, etc) eben am wenigsten abzeichnet. Auch durften im Wellnessbereich die Mitarbeiterinnen keine Strings tragen, da dies auf die Gäste zu anreizend wirkt.
Ebenfalls wurde die Art und Weise wie man sein Make-Up zu gestalten hat vorgegeben, wer will schon Spachtelmasse oder einen Papagei an einer Hoteltrezeption stehen haben, Haarfarbe und Frisuren mussten ebenfalls konservativ sein, maximal eine Strähnenfarbe neben der Hauptfarbe, Haare gepflegt gebunden so dass sie nicht ständig ins Gesicht fallen.
Demzufolge wurden auch Uniformen getragen, unter den Röcken nur schwarze Strumpfhosen um eben dem “aufreizen” der männlichen Gäste zu entgehen.
Auch wurde Parfum und solche Sachen die duften grundsätzlich von der Marke verwendet, die im Haus auch vertreten und verkauft wurden, um eben den Gästen zu zeigen wie toll dieses Produkt ist, schließlich benutzen es alle Mitarbeiter…
Das Ganze hat etwas mit Corporate Identity zu tun, was den Wiedererkennungswert eines Unternehmens ausmacht. Desto gehobener der Betrieb, desto gehobener die Gäste / Kunden, desto extremes sind auch die Leitbilder.
Wem das nicht passt der brauch in einem solchen Unternehmen ja nicht zu arbeiten. Oft steht und fällt der Ruf eines Unternehmens eben durch das Auftreten der eigenen Mitarbeiter.
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Alta, jetzt willst Du dem Sascha aber konkurrenz machen in Sachen Kommentarlänge oder?
Was das Thema betrifft: Völlig normal in gehobenen Berufen. Auf dem Bau ist es unwichtig, wer seriös auftreten will muss halt auch gescheit gekleidet sein.
Unter einer weissen Hose trägt man halt keinen roten String wenn man in ner Bank oder sonst wo arbeitet wenn man viel Kundenkontakt hat. Wenn man auffallen will mit seiner Reizwäsche kann man ja im Puff anheuern.
Das hat nichts mit prüde zu tun oder ähnlichem – Kleider machen nach wie vor Leute – auch wenn ich das nicht ok finde ist es trotzdem so.
Hab die Tage auch was dazu geschrieben, ändern können wird man das nie: http://www.kalliey.de/kleider-machen-leute/01/2011
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Also das mit der Unterwäsche ist echt strange…
Da bin ich froh das es bei meinem Job relativ egal ist wie ich angezogen bin, da wir Kunden nur telefonisch sprechen.
Ok, ich komm jetzt nicht im Jogging-Anzug zur Arbeit, ein bisschen Niveau sollte ja schon bleiben
Die Banken sollten lieber mehr in den Kundenservice investieren als in so einen relativ überflüssigen Leitfaden.
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WHOOT? Die Farbe der Unterwäsche wird vorgegeben, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!
Muss man sich erst auf dem WC entblößen bevor es zum Bankschalter geht???
Lieben ich-fasse-es-nicht-Gruß
Erdbeere
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Ich finde wenn die Person die Firma im Öffentlichen Raum vertritt oder im Laden Kundenkontakt hat sollte ein gepflegtes Erscheinen ja schon Voraussetzung sein.
Dabei sollte alles was der Kunde sehen kann event. gewissen Regeln entsprechen. Also z.B. Bluse, Rock/Hose dezente Haar oder Nagelfarbe.
Alles was unter der Kleidung verschwindet wie Unterwäsche oder Tattoos sollten Privat bleiben und den Arbeitgeber nichts angehen.
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Sicherlich ist es in bestimmten Branchen üblich einen “Dresscode” für eine vernünftige Kundenansprache zu wünschen.
Dies ist auch in der Versicherungsbranche üblich. Aber wenn es darum geht, dass mein “Chef” mir vorschreibt, dass ich blütenweiße Ballerbüchsen, wahrscheinllich noch in Doppelfeinripp zu tragen habe, dreht sich mir jetzt schon mein Magen um. Ich würde sehr wahrscheinlich mich zu einer Äußerung hinreisen lassen, die uns beiden das Gesicht erst weiß und dann rot werden läßt.
Vernünftig gekleidet OK – alles andere ist ein noGo!
Sorry Chef, aber ich glaube wir liegen auf einer Wellenlänge mitt meiner Meinung!
Sehr nett geschrieben übrigens
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Also ich arbeite in einem Pflegeheim und bei uns gibt es auch gewisse Regeln, was Kleidung betrifft. Wir dürfen zwar jede Farbe tragen, aber die Hosen müssen übers Knie gehen. Und die Kleidung muss bei 90° Grad waschbar sein. Wir dürfen auch nur den Ehering tragen bei der Arbeit.
Ich finde es nicht schlimm im gewissen Maße, eine Kleidungsordnung zu haben.
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@vanilleblau
Mir würde da spontan ein guter Einsatzzweck für den 44-seitigen Leitfaden einfallen, wenn damit jemand auf mich zukäme
@Dragonlover
Wie gesagt, ich kann es schon bis zu einem gewissen Grad verstehen, wenn ein Unternehmen vielleicht einheitliche Kleidung will. Aber so weit ins Detail zu gehen, geht dann auch für meine Meinung stark über das Ziel hinaus^^
@Gucky
Na, ich denke mal, diese Kleiderordnungsüberlegungen sind auch nicht unbedingt für Bauarbeiter gedacht – das wäre dann extrem krass
@Melvenue
Danke für den ausführlichen Kommentar. Prinzipiell hast du natürlich recht, dass es Unternehmen und Stellen gibt, in denen ein berechtigtes Interesse an einheitlichem Outfit besteht. Das kann ich in Hotels oder auch medizinischen Einrichtungen nachvollziehen. Bei Banken gehe ich zwar von einem guten Outfit der Mitarbeiter aus, aber ob es da einheitlich sein MUSS, ist vielleicht auch eine Frage der Kundschaft. In jedem Fall tue ich mich schwer damit, dass beispielsweise Frauen keine(!) blickdichten Strümpfe tragen dürfen, um optisch “leckerer” zu wirken. Auch die Sache mit dem Parfum halte ich für komplett überzogen; das hat in meinen Augen nichts mehr mit Corporate Identity zu tun, sondern ist -für mich- einfach über das Ziel hinaus geschossen.
@Kalliey
Lustig finde ich in dem Zusammenhang, dass das Gericht der Meinung war, dass die Farbe der Unterwäsche vom Arbeitgeber bestimmt werden darf, aber der Arbeitnehmer gleichzeitig unnatürlich wirkende Haarfarben haben darf. Was nützt die einheitlichste, seriöseste Kleidung, wenn der Mitarbeiter dafür grünlich schimmernde Haare hat?
Klar, wie du selbst ja auch sagst, hat die Haarfarbe nichts mit der Kompetenz der Person zu tun… eigentlich. “Uneigentlich” dürfte der Großteil von Kunden so etwas allerdings durchaus anders sehen.
Hey, nix gegen Kommentare mit Überlänge
@Marc
Hihi, ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Mitarbeiter plötzlich aus Protest in Jogginghosen zur Arbeit kommen
@Erdbeere
Entweder die Toilette, oder es werden neue Varianten der “Nacktscanner” entwickelt^^
@Symm
Ich glaube, da sind wir ziemlich einer Meinung
@sailtokiel
Danke für das Kompliment und Willkommen hier auf meinem Blog
@Zicke-Steffi
Die Regelungen kann ich ja auch durchaus nachvollziehen. Schmuck ist in einer Pflegeeinrichtung ja auch ein Sicherheitsproblem, wenn man selbst -oder der Pflegebedürftige- in einer Kette oder einem Ohrring hängen bleibt. Dennoch denke ich, dass beispielsweise die oben genannte Bank spätestens beim Thema Parfum über das von dir angesprochene “gewisse Maß” hinausgegangen ist.
bisherige Kommentare: 28
Ein gepflegtes Erscheinungsbild schadet wohl nie, und so lange die Unterwäsche nicht sichtbar ist, geht sie den Arbeitgeber nichts an. (roter String unter weißer Hüfthose ist ja sichtbar
)
Was mich auch erstaunt, der Mitarbeiter könnte mit blauen Haaren und schwarzen Fingernägeln kommen, so lange er fleischfarbene Unterwäsche trägt? Hihi, ich stell mir gerade das Gesicht der Richter und Arbeitgeber vor, wenn die Mitarbeiter das aus Protest praktizieren würden.
Das mit dem Duschen, dem Parfüm und den Blickdichten Strümpfen finde ich ein starkes Stück. Was machen die Frauen mit Besenreisern und Kramfadern. Hier sehen blickdichte Strümpfe sicher besser aus – und was ist, wenn manche Frauen sich die Beine nicht rasiert haben BRRRRRRR (oder war das auch vorgeschrieben – am besten auch wie die Bikinizone genau …….)
Ne, da muss die Bezahlung schon saugut sein, wenn ich mir so etwas wirklich vorschreiben lassen wollte.
Mella
bisherige Kommentare: 130
Männer dürfen also nur drei Schmückstücke tragen? Ich entscheide mich für ein Totenkopf Piercing in der Nase, einen riesigen goldenen Armereif und eine bunte Plastikkette mit Spongebob-Anhänger.
Dazu trage ich natürlich einen fleischfarbenen BH
Man kann es auch übertreiben. Aber was will man von Unternehmen erwarten, deren Kleingedrucktes oft schon 42 Seiten hat.
Gruß
Fulano
bisherige Kommentare: 31
Alsoooo *aushol*. Erstmal muss ich sagen, dass es mir ziemlich schnuppe ist, was der Mitarbeiter meiner Bank so bei der Arbeit trägt. Und das liegt nicht nur daran, dass ich bei einer Direktbank bin und selbigen Mitarbeiter demnach nie sehe. Vielmehr finde ich, dass sich ein Bankberater durch Fachkompetenz hervortun sollte. Ich will, dass er mein Geld ordentlich anlegt. Was nützt es mir, wenn er einen schicken Anzug trägt, aber von Tuten und Blasen keine Ahnung hat?
In dem Zusammenhang erinnere ich mich gern an meinen letzten Besuch bei Ikea, als mir ein komplett tätowierter und reichlich gepiercter Kundenberater am Computer einen Schrank zusammenstellte. Die Tatsache, dass Ikea diesen Mitarbeiter in den Kundenkontakt steckt (wäre bei einer Bank nie passiert), ist mir *positiv* in Erinnerung geblieben.
Zu der Kleiderordnung bei UBS. Ich hab den entsprechenden Artikel vor ein paar Wochen in der Zeitung gelesen und war schon da wenig erbaut. Eine allgemeine Kleiderordnung kann ich ja noch irgendwo verstehen, aber rote BHs zu verbieten? Wer denkt sich denn sowas aus??
bisherige Kommentare: 3137
@Mella
Genau die Sache mit den bunten Haaren ist es, die ich beim Richterspruch auch so merkwürdig fand. In dem Bereich hätte ich ja gewisse Einschränkungen verstanden… eher als z.B. Tipps zum richtigen Auftragen von Parfum^^
@Fulano
Na toll, DAS Bild geht mir jetzt nicht mehr aus dem Kopf
@Michelle
Stimmt schon, die Optik sagt nichts über die Kompetenz des Mitarbeiters aus, das sagte ich ja auch im Artikel. Allerdings denkt die Mehrheit der Bankkunden -bewusst oder zumindest unbewusst- wohl doch anders. Der Mensch ist halt ein sehr auf optische Reize fixiertes Wesen, auch wenn er weiß, dass das eigentlich der falsche Weg ist.
bisherige Kommentare: 250
@ Michelle. Ich glaube die meisten von sagen zu sich selbst das es Ihnen egal wäre das die Dame oder der Herr von der Bank trägt. Immerhin sind wir ja alle aufgeschlossen. Aber wenn man Ehrlich ist. Wenn da eine Dame mit Sichtbarer Unterwäsche oder Schrillen Haaren stehen würde, wären wir doch alle im Ersten Moment irritiert.
bisherige Kommentare: 135
@symm also ich würde glatt zu der tante mit der sichtbaren utnerwäsche gehen xD (sofern die dame auch noch hübsch ist
)
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@Sascha
Selber schuld, Du hast doch mit dem thema angefangen
Gruß
Fulano
bisherige Kommentare: 3137
@symm
Ich weiß auch nicht, ob ich durch sichtbare Unterwäsche irritiert wäre – kommt wohl darauf an, was man da zu Gesicht bekäme
@Icebear
Auf die Einschränkung kommt es dann schon an^^
@Fulano
Wer hätte ahnen können, dass ich damit die Büchse der Pandora öffne
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Das Traurigste an der ganzen Angelegenheit ist, dass offenbar vielen Menschen der Maßstab dafür verloren gegangen ist, was noch geht und was nicht mehr. Und zwar auf beiden Seiten: Leggins, Schlabber-T-Shirt und Nasenpiercings bei Bankangestellten ist genauso undenkbar, wie es ein No-Go ist, dass Vorgesetzte sich für die Unterwäsche ihrer Mitarbeiter interessieren.
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