Mein Beitrag zur Aktion “Blogartikel-Jahresrückblick 2010″

Blog-Jahresrückblick 2010Wie ja einige von euch hoffentlich wissen, läuft hier auf diesem Blog derzeit noch eine Aktion zum Blogartikel-Jahresrückblick 2010, bei dem ihr sogar etwas gewinnen könnt! Bei der Aktion geht es darum, die Artikel, die man im Jahr 2010 gelesen hat, noch einmal vor seinem geistigen Auge Revue passieren zu lassen. Klar, man erinnert sich längst nicht mehr an alle, aber einige gute sollten einem nach kurzer Zeit sicherlich ins Gedächtnis kommen – und genau um DIE soll es gehen.

Die Auflistung der genauen Teilnahmebedingungen spare ich mir an dieser Stelle, da ich die ja im eigentlichen Aufruf zur Aktion bereits detailliert dargestellt habe. Wie gesagt, es geht hierbei nicht um Blogs allgemein, sondern explizit um Blogartikel, die ihr auf anderen Blogs in diesem Jahr gelesen habt, und welche euch -aus welchem Grund auch immer- in positiver Erfahrung geblieben sind. Es kann sogar sein, dass es ein Artikel auf einem Blog war, den ihr sonst nie oder nur unregelmäßig lest.

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch meine fünf Favoriten des Jahres 2010 zu nennen. Theoretisch hätte ich da sicherlich noch mehr Artikel präsentieren können, aber da ich selbst ja die Anzahl auf 5 Artikel begrenzt hatte, werde ich mich nun selbstverständlich an meine eigene Regel halten:

Bei der Vorstellung der Artikel werde ich ganz normal nach Datum der Veröffentlichung des jeweiligen Beitrags vorgehen:

Den Anfang machte direkt im Januar ein Video von einem Rocker-Baby, welches ich bei Gilly entdeckte. In der Folge sah ich das Video noch auf manch anderem Blog und es mag auch möglich sein, dass jemand vor Gilly davon berichtet hat, aber mir persönlich ist es halt auf seinem Blog zum ersten Mal in die Finger geraten… und ich habe mich köstlich amüsiert. Der kleine Kerl war schon fast eingeschlafen und dreht dann -zusammen mit der Musik- noch einmal voll auf. Bei Gilly gibt es übrigens immer wieder solche und ähnliche “Netz-Fundstücke”, oft auch mit Beteiligung von Katzen. Wer also Spaß an solchen Dingen hat, ist dort an der richtigen Adresse ;)

Seit einigen Tagen gehöre ich ja nun auch der Ü30-Fraktion an, also jener Gruppierung, über die ich mich noch vor ein paar Jahren leichtsinnigerweise immer lustig gemacht habe. Wenn man dann selbst diese “magische Grenze” überschreitet, erfährt man erst wirklich, warum man Respekt vor dem Alter haben sollte :D Die ersten Tage sind jedenfalls ganz gut verlaufen. Aber ich muss gestehen, dass ich ja schon ein wenig “Muffensausen” davor hatte. Nicht ganz unschuldig daran war die liebe Nila, die im März diesen Jahres über ihre Ü30-Party-Erlebnisse erzählte. Danach wusste ich nicht, ob ich lachen oder mich unter dem nächsten Stein verstecken sollte. Ich hab mich dann letztlich für das Lachen entschieden, da es auf Dauer unter so einem Stein doch irgendwie langweilig werden dürfte und ich das Leben dafür viel zu sehr mag. Nila anscheinend auch, denn die Vorkommnisse hat sie -wenn ich den Text richtig deute- dann letztlich doch mit viel Humor nehmen können :)

Auch bei meinem dritten Favoriten des Jahres 2010 verweise ich auf einen Artikel, obwohl es eigentlich eine ganze Artikel-Serie ist. Der Einfachheit halber verlinke ich daher auf den ersten Artikel der Artikel-Serie “Miki malt…”. Was als kleiner, aber schöner Spaß begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Renner. Miki malt ihre Kommentatoren und ihre Leser müssen dann erraten, um welchen Blog es sich wohl handeln könnte. Für die Bilder recherchiert Miki sehr gewissenhaft die anderen Blogs, um sich Inspirationen zu holen und diese auf den jeweiligen Bildern in Szene zu setzen. Inzwischen werden die Gemalten und diejenigen, die das Bild als Erste richtig zuordnen können, mit Untersetzern belohnt, welche Miki mit Hilfe eines Sponsors mit den gemalten Bildern bedrucken lässt. Ich habe inzwischen ja -wie berichtet- selbst solche Untersetzer und kann nur sagen, dass die Dinger wirklich top sind, es gibt nur ein Problem: die sind viel zu schade, um da ein Glas darauf abzusetzen ;)

Nach all den lustigen und schönen Sachen ist mir dann auch noch etwas zum Träumen im Gedächtnis haften geblieben. Dabei geht es um einen wunderschönen Radiobeitrag über Michael Ende, sowie seine Werke Jim Knopf, Momo und Die unendliche Geschichte. Entdeckt habe ich den Artikel im August bei der bezaubernden miss k., die ein Händchen dafür hat, solche Perlen aus den Untiefen des Internets zu fischen bzw. -wie in ihrem Beitrag geschehen- darauf zu verlinken. Zugegeben, der Radiobeitrag ist 14 Minuten lang, was für manchen Hektiker in unserer schnelllebigen Gesellschaft schon eine gefühlte Ewigkeit ist. Aber wer sich die Zeit irgendwie nehmen kann, sollte sie nutzen und sich den Beitrag anhören. Am besten allein irgendwo in eine ruhige Ecke setzen, heiße Tasse Kakao oder Kaffee nehmen, Telefon ausschalten, in eine Decke “einmummeln” und dann den Beitrag anhören. Für mich war es wie eine Reise durch die Kindheit. Ich hab den Beitrag mehrmals angehört und dabei festgestellt, dass 14 Minuten keine halbe Ewigkeit, sondern leider einfach nur viel zu schnell vorüber sind.

Mein persönliches Quintett wird nun vervollständigt durch einen Blogartikel aus dem Oktober 2010, was ja eigentlich noch gar nicht so lange her ist. Dennoch kommt es mir so vor, als sei der angesprochene Artikel schon viel länger existent. Aber so ist das halt manchmal mit der Wahrnehmung. Da vergeht die Zeit hin und wieder schneller als man denkt. So wie in Fulanos prämierter Kurzgeschichte Kaiserschmarn, in welcher innerhalb eines Wettbewerbs eine im Jahr 2010 spielende Rahmenhandlung vorgegeben wurde, welche dann für das Jahr 2020 fortgesetzt werden sollte. Lest euch Fulanos Beitrag ruhig mal durch. Wie man es von ihm gewohnt ist, ist das “flüssig” geschrieben, also ohne Probleme zu lesen. Ich kannte ihn ja bislang vor allem durch seine Wortspiele, durch die ich seinerzeit bei seinem Blog “hängen geblieben” bin. Aber er zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Blogger eben nicht nur Artikel schreiben können, sondern mancher von ihnen das Schreiben wirklich im Blut hat. Bei ihm merkt man das eh immer, dass seine Artikel mit Spaß an der Freude am Schreiben entstanden sind.

So, das sollen sie gewesen sein, meine persönlichen Top5-Artikel des Jahres 2010, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Natürlich werde ich mit diesem Beitrag NICHT an der Verlosung des Philips GoGear Ariaz MP3-Player mit Videowiedergabefunktion, Diktiergerätfunktion etc. mit 8 GB Speicher teilnehmen. Das Gerät ist für einen von EUCH bestimmt und wird unter allen Teilnehmern an dieser Aktion verlost. Die Details könnt ihr jederzeit gerne hier noch einmal nachlesen.

Momentan ist die Quote an “Rückmeldungen” leider noch sehr, sehr gering. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass ihr somit bei einer Teilnahme hohe Gewinnchancen habt, also greift zu ;) Ich hoffe derzeit ja noch, dass sich der ein oder andere einen Ruck gibt und nur noch nichts gepostet hat, weil er sich intensiv mit den möglichen Blogartikeln beschäftigt. Glaubt mir, das Verlinken von anderen Blog-Artikeln, die ihr dann vorstellen würdet, tut gar nicht weh.

Und vielleicht war bei den Vorstellungen für euch ja auch noch etwas Neues dabei, was euch gefallen hat oder was ihr schon fast wieder vergessen hattet? ;)


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