Akismet wird kostenpflichtig! Gibt es Alternativen?
Bereits vor einigen Tagen berichtete Tanja auf ihrem Blog über das bekannte und verbreitete Anti-Spam-Plugin Akismet, welches wohl jeder WordPress-Nutzer kennt, da es seit langer Zeit zum Standard-Lieferumfang von WordPress gehört und bei der Installation von WordPress automatisch installiert wird. Aufgrund dieser weiten Verbreitung möchte ich die Entdeckung, die Tanja gemacht hat, auch unter meinen Lesern weiterverbreiten, da ich sie in der Tat für wichtig halte.
Bei Akismet wurden kürzlich die Nutzungsbedingungen angepasst, so dass dieses Plugin bald für viele Blogger nicht mehr kostenlos sein dürfte! Vielmehr gibt es nun eine aufgeteilte Gebührenstaffelung, die bei Kosten von 60 US-Dollar pro Jahr bzw. 5 US-Dollar pro Monat anfängt und sich 12.000 US-Dollar(!) pro Jahr bzw. 1.000 US-Dollar pro Monat reicht. Der genaue monatliche Preis richtet sich nach mehreren Faktoren. Auf wie vielen Seiten und wie vielen Domains Akismet eingesetzt wird, wie viele Seitenzugriffe pro Monat die Seite(n) haben, ob Werbung -egal ob in Form von Bannern, Google Adds oder Affiliatelinks- auf der Seite zu finden ist etc.Da sollte man sich sicherlich zweimal überlegen, ob man das Plugin weiterhin nutzen möchte, oder vielleicht doch auf eine der kostenlosen Alternativen umsteigen sollte.
Wer sich einen genaueren Überblick verschaffen will, kann sich den Gebührenrechner hier einmal ansehen. Dort kreuzt ihr einfach mal an, welche Dinge auf eure Website(s) zutreffen und klickt auf “Continue”. Dann erscheint ein Formular, in welchem unter anderem angezeigt wird, wie viel Dollar ihr pro Monat bezahlen müsstet.
Kostenlos wäre Akismet demnach nur noch für private Blogs mit weniger als 10.000 Seitenaufrufen pro Monat, auf denen keinerlei Werbung vorhanden ist. Da kann es sogar schon kritisch werden, wenn man einen Produkttest macht oder auch, wenn man beispielsweise Fotos bei einem Internet-Dienst gedruckt hat, mit dem Ergebnis zufrieden ist und den Dienst nun verlinkt, um ihn den Lesern zu empfehlen. Denn im Fall des Falles kann selbst dies schnell als Werbung ausgelegt werden.
Wie Akismet all dies überprüft, ist bis dato nicht bekannt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass man sich auf die Ehrlichkeit der Nutzer verlassen wird. Möglicherweise werden Seitenaufrufe vom Plugin mitgezählt und an den Heimat-Server geschickt. Vielleicht werden sogar Seiten nach entsprechenden Werbelinks gescannt. Stellt sich dann bei einem Abgleich mit den “Abo-Daten” heraus, dass nicht oder nicht genug gezahlt wird, könnte unter Umständen vielleicht das Plugin den Betrieb einstellen, so dass erneut Spam in den Kommentaren droht. Denkbar wäre auch, dass das Plugin sich mit irgendwelchen Meldungen im Admin-Backend oder -schlimmer- direkt auf dem Blog, beispielsweise in den Kommentaren, bemerkbar macht.
Wenig erbaulich ist zudem, dass die Gebührenstaffelung ziemlich sprunghaft aufgebaut ist. Sollte man nicht zu denjenigen Nutzern gehören, die Akismet kostenlos oder für 5 Dollar nutzen “dürfen”, werden als nächsthöhere Gebühr nicht etwa 10 oder 20, sondern direkt mindestens 50 Dollar pro Monat fällig. Das summiert sich dann in einem Jahr mal eben auf schlappe 600 US-Dollar. Ein Betrag, der durchaus ins Gewicht fällt, selbst, wenn man durch Werbung und sonstige Maßnahmen mit seinem Blog auch ein paar Euro verdient.
Das sind Beträge, bei denen viele Nutzer sicherlich das Gefühl haben werden, dass die Kosten nicht in Relation zum Nutzen des Plugins liegen. Doch was ist die Alternative? Muss man das Plugin dann löschen und stattdessen Spam auf dem eigenen Blog Tür und Tor öffnen? Nein!
Denn es gibt kostenlose Alternativen. Ich selbst nutze hier auf meinem Blog seit langer Zeit bereits erfolgreich die Plugins AntiSpam Bee und NoSpamNX, über welche ich hier bereits ausführlich berichtet habe. Mit den beiden genannten Plugins vermeidet man nicht nur die “Akismet-Kosten”, sondern umgeht gleichzeitig noch das Datenschutzproblem, welches es nach deutschem Recht mit Akismet möglicherweise geben kann, da Akismet -anders als AntiSpam Bee und NoSpamNX- Daten der Kommentare zur Analyse in irgendeiner Form an einen zentralen Server in den USA schickt.
Ich kann daher -sowohl im Hinblick auf den doch teilweise recht happigen Kostenaspekt, als auch im Hinblick auf die deutsche Gesetzeslage zum Datenschutz- nur dazu raten, sich Alternativen wie die vorgestellten AntiSpam Bee und NoSpamNX einfach mal anzusehen.
Nutzt ihr noch Akismet? Oder habt ihr vielleicht schon -so wie ich- vor längerer Zeit auf ein anderes Plugin gewechselt, um euch vor Spam im Blog zu schützen? Wie viel würde euch Akismet nach dem oben verlinkten “Gebührenrechner” pro Monat denn letztlich kosten?
Bild: Angela Parszyk / pixelio.de
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Ich persönlich nutze Akismet auf mehreren Blogs und verstehe grundsätzlich die Vorgangsweise von denen. Im Grunde genommen befürworte ich sie sogar.
Wie alles was gut funktioniert und einen echten Mehrwert für den User bringt, sollte man einfach Geld verlangen. Ist eigentlich der Sinn von Unternehmen dass sie etwas verdienen.
Wie schön öfter von mir gegeben, halte ich nichts von dieser fürchterlichen “Alles ist gratis”-Mentalität. Jeder will alles haben, umsonst, aber für nichts bezahlen. Um sich am Ende darüber aufzuregen, dass alles immer schlechter wird. Welch Wunder, wie soll ohne Bezahlung etwa besser werden?
Also an sich finde ich das von Akismet OK und ich denke auch die Staffelung macht Sinn. So kann sich ein kleiner Blogger, dem es nur um den Spass an der Sache geht genauso einen verlässlichen Spamfilter leisten wie ein multinationales Unternehmen, dass den ganzen Spam-Müll effizient bekämpfen möchte.
Gleichzeitig werden sich aber wieder viele lautstark über diese “Abzocke” beschweren. Am lautesten wie üblich jene, die selbst versuchen mit Werbung auf ihren Blogs etwas Kohle zu verdienen, im gleichen Atemzug aber nicht gewillt sind, für Produkte die ihnen das Leben eindeutig leichter machen, etwas zu bezahlen.
Conclusio: Ich finde es OK und bin generell dafür, dass mehr nützliche Produkte im und für die Internetnutzung kostenpflichtig werden wollten. Damit trennt man die Spreu vom Weizen und der User hat spezifische Vorteile dadurch. Am Ende wird sowieso ein Zwei-Klassen-Internet kommen. Wer das Netz wirklich professionell nutzen will, der wird auch gewillt sein dafür etwas zu bezahlen und der Rest wird sich weiterhin durch den ganzen Müll ackern müssen um weiterhin nicht das zu finden was er eigentlich sucht
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@vanilleblau
Grundsätzlich gebe ich dir durchaus Recht, dass man nicht erwarten kann, dass alles kostenlos ist. Da sollte man auch beachten, dass Akismet Spam eben auf seinen Servern auswertet, was Traffic und Serverkosten bedeutet – und bei der Verbreitung des Plugins sicherlich nicht zu knapp.
Allerdings finde ich im konkreten Beispiel von Akismet die Gebührenstaffelung in DER Form wirklich nicht gelungen. Wenn ich vergleichsweise den Service Xmarks heranziehe, der auf seinen Servern verschlüsselt Bookmarks und Passwörter speichert, diese zwischen diversen Geräten synchronisiert und auch als Backup genutzt werden kann, also auch täglich eine Masse an Traffic und Serverbetrieb aufzuweisen hat, kostet Xmarks pro Jahr nur 12 Dollar. Im Vergleich zu 60 Dollar ist das schon ein gewaltiger Unterschied, auch wenn man Xmarks und Akismet natürlich nicht 1:1 vergleichen kann.
Was mir aber noch wesentlich mehr Bauchschmerzen bereitet ist die Tatsache, dass die Gebühren so schnell und stark ansteigen. Hat man eine Seite mit mehr als 25.000 Seitenaufrufen im Monat, werden eben nicht nur 5, sondern gleich 50 Dollar pro Monat fällig. Das mag bei Seiten, die auch Werbung schalten und somit Einnahmen generieren, noch gerechtfertigt sein. Es gab und gibt jedoch auch private Seiten mit derartigem Aufkommen an Seitenaufrufen, die eben keine Werbung schalten. Ob die mal eben so 600 Dollar im Jahr berappen können, ist dann schon fraglich.
Von daher fand ich es wichtig, hier im Artikel auch Alternativen aufzuzeigen, die eben einen anderen Weg in der Arbeitsweise gehen. Dadurch, dass sie zur Spam-Auswertung keine Daten an fremde Server senden, haben sie keine entsprechenden Kosten und können derzeit kostenlos angeboten werden.
Zudem fand ich es wichtig, meine Leser generell über diese Nutzungsänderung von Akismet zu informieren, weil es sicherlich nicht jeder gleich mitbekommen hat.
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Guter Artikel. Wie bereits berichtet und kommentiert wurde, bleibt Akismet ja für den Privatblog ohne Werbung kostenlos, solange man natürlich unter 10.000 Seitenaufrufen bleibt. Im Grunde nimmt vanilleblau mir die Worte aus dem Mund, wir müssen uns davon lösen alles kostenlos zu bekommen, sondern für angemessene Leistung auch entsprechendes Geld zu bezahlen.
Eigentlich sollte die Frage im Vordergrund stehen ob man weiter auf wenig Gewinnbringende Werbung verzichtet oder eben in den sauren Apfel des kostenpflichtigen Plugins beißt.
Natürlich gebe ich Dir recht, Akismet ist und bleibt intransparent, ein Manko das mich vor einer Weile zur Antispambee getrieben hat. Auch die 10.000 “Hits” im Monat lassen sich sehr unterschiedlich betrachten.
Ich würde nicht soweit gehen und von einem 2-Klassen-Internet sprechen, es gibt weiterhin kostenlose Alternativen für fast alles. Und im Müll zu suchen um die Perlen rauszufischen, das war mal die Passion des Bloggens, bevor Buisness-Blogs und erfolgreiche Einzelprodukte dem Privatanwender suggerierten, auch er könne Geld verdienen.
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Ab wann gilt das denn?
Im Grunde kann ich den Vorrednern nur zustimmen. Gute Dinge sollten honoriert werden. Und da ist es auch keine Schande, wenn ein Dienst nicht kostenlos ist. Akismet kann man schlecht mit Werbung finanzieren. Daher muss ein anderer Weg gefunden werden – zwangsläufig.
Da WordPress schon nichts kostet (was aus meiner Sicht nicht normal ist – vor allem dann nicht, wenn man mal Administrator eines Forums war und für die Software 50 Euro gelatzt hat), finde ich diesen Schritt gar nicht mal so schlimm.
Es gibt ja auch Alternativen, die man wählen kann. Ich werde mir die von dir genannten Plugins mal ansehen.
Für mich wäre es nicht einmal ein Problem, wenn ich Akismet einfach nur abschalten würde. Ich bekomme pro Tag ca. 2 bis 5 Spam-Nachrichten auf dem Blog… die von Hand zu löschen wäre nicht einmal das Problem… ich weiß… ich hab’s gut xD.
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@Sascha: Das stimmt schon was Du sagst, ich “überzeichne” auch gerne etwas um es “bildlicher” darzustellen. Vom Kern her finde ich es aber trotzdem gerecht. Ob jetzt mehr transparent oder nicht. Leider kann man es wirklich nicht 1:1 vergleichen und deshalb fällt auch der Preisunterschied einer gewissen Argumentation für oder gegen Akismet zum Opfer.
Was die 25.000 Aufrufe betrifft: Ich denke wenn ein kleiner privater Blogger diese Hits hat (und ich rede von echten Unique Users und nicht von den ganzen Robots die viele so gerne mitzählen), dann hat dieser Blogger – gerade in Deutschland – schon ein ganz gutes Standing. Der bloggt nicht mehr für nichts und versucht zumindest seine Serverkosten wieder herein zu bekommen (So wie es in jedem Impressum brav steht: Hey, ich will nix verdienen, ich will nur meine Kosten decken)
Ich denke irgendwo muss da auch ein Grenzwert geschaffen werden. Und ich denke dass $5 pro Monat bis 25.000 ok sind und die $50 gelten – so wie ich das verstehe – bis zu 5 Seiten. Wer halt so viele hat
Was die ganzen “Auswertungen” etc. betrifft; ich denke man hat sich heute sowieso von jeglichem Schutz seiner Daten zu verabschieden. Es wird zwar permanent gebrüllt und Terror dagegen gemacht, um sich aber im gleichen Atemzug von jeglicher Privatsphäre zu verabschieden indem man grosszügig und selbstverständlich den Nutzungsbedingungen von twitter, facebook und Co. zustimmt. Also was soll´s
@Robert: Was die zwei Klassen betrifft meinte ich das eher auf die Suchmaschinen bezogen. Irgendwann wird man “bereinigte” Suchergebnisse für den kommerziellen oder professionellen Bereich beziehen können (gegen Bezahlung) und der Rest wird weiter 23,768.987 Ergebnisse erhalten von denen er 99,9% sowieso nicht braucht und/oder verwerten kann
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Ich denke das nur wenige für diesen Dienst bezahlen werden, auch wen eine Gebühr in diesem Fall auf jeden Fall auch angebracht ist.Mit dieser Vorgehensweise allerdings macht Akismet jedoch viele Nutzer verlieren, das hätten die schon von Anfang an so machen sollen. Internetseiten die lange kostenlos sind und auf kostenpflichtig umstellen begehen nichts anderes als Selbstmord.
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Ich nutze Aksimet schon ewig nicht mehr und wüsste auch nicht, warum ich dafür bezahlen sollte, solange es genügend Anbieter gibt, die ebenfalls brauchbare Lösungen kostenlos anbieten (bei mir schwirrt schon ewig die Biene und in anderen Blogs kommt NoSpam zum Einsatz und beide Plugins funktionieren hervorragend).
Somit ist es mir schlichtweg egal, ob die Macher von Aksimet dafür Geld verlangen – berechtigt oder nicht.
Das Bloggen ist ein Hobby wie jedes andere auch und auch hier gilt es, die entstehenden Kosten im Auge zu halten. Und mir reichen die Kosten für Domain und Webspace eigentlich. Da muss ich mir nicht noch teure Plugins laden oder 100 $ für ein Theme bezahlen, wo es doch etliche im Netz für lau gibt. Manch ein Blogger mag das anders sehen, aber dies ist halt meine Meinung zum Thema.
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Ach nö bei mir funktioniert das Plugin so gut…. wenn es einmalige kosten wären dann würde ich dafür sogar bezahlen aber immer sicher nicht….
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Warum nicht für etwas Geld verlangen, das gut ist? Diese Mitnahmementalität und dieser “alles-muß-kostenlos-sein”-Gedanke regt mich schon etwas länger auf- wenn auch in anderem Zusammenhang.
Über das “gut” kann man bei Akismet nun streiten – eben wegen der Datenschutzbestimmungen. Das wäre nun wirklich ein Grund, kein Geld für dieses Plug-In auszugeben, wenn es ja mittlerweile fast sicher ist, daß man sich damit früher oder später Ärger einhandelt. Dehalb ist Akismet bei mir auch nicht im Einsatz
Die Staffelung ist wirklich sehr ungeschickt ist. Da wäre eine andere Lösung besser, eher eine abgespeckte Version für Blogger, die Just-for-Fun-Bloggen und eine Profiversion, die mehr Funktionen hat oder einen besseren Spamfilter- was auch immer. Einige Virenprogramme machen dieses Prinzip ja vor (ich sag nur Antivir).
Wer nix zahlen will, hat dann eben etwas mehr Arbeit (in diesem Fall Sinnlos-Kommentare löschen)
Was macht eigentlich ein wordpress.com-Blogger? Diese Blogs haben ja nicht die freie Plug-In-Auswahl. Es ist zwar eher selten, daß ein Blog dort so hohe Besucherzahlen hat, aber ein-zwei fallen mir spontan ein, die nach dieser Staffelung auch bei wordpress.com eigentlich zahlen müßten.
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@Broken Spirits: Zum Mitnahmementalität gehören immer Zwei: sicherlich der Mitnehmer, aber andererseits doch auch der KostenloszurVerfügungSteller. Und warum sollte man deren Angebote nicht nutzen? Weil es Deiner Ansicht nach moralisch verwerflich ist?
Wenn alle Anbieter Geld verlangen würden, dann müsste man zwangsläufig darüber nachdenken, ob man dieses Funktion benötigt und wem man das Geld dafür zahlt. Aber wenn es 3 kostenlose Anbieter gibt, und einer meint, er müsse nun “horrende” laufende Summern verlangen, ist ein Wechsel doch mehr als gerechtfertigt, oder?
Oder wählst Du bei Deinem Handyanbieter den teuersten Tarif, um ihm einen Gefallen zu tun, auch wenn Du ihn nicht brauchst?
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Ich entschuldige mich für die im vorherigen Post enthaltenen Rechtschreibfehler, die gerne kostenlos mitgenommen werden dürfen.
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@Marco: dem stimme ich (dank Vorgeschichte) nicht ganz zu, das würde nun aber etwas sehr Off-Topic werden und ein “fremdes” Blog möchte ich nicht unbedingt für eine Grundsatzdiskussion mißbrauchen.
Das Problem, was ich bei dieser Sache sehe: im Internet kommt man an vieles kostenlos, deshalb “muß” eben alles kostenlos sein. Ohne Rücksicht auf Verluste. Das ist aber definitiv nicht so. Schließlich steckt da doch ziemlich viel Zeit und persönlicher Einsatz dahinter, manchmal sogar Kosten für den Entwickler. Wenn der dafür Geld verlangen will: warum nicht? Ich finde das vollkommen in Ordnung und legitim.
Zu Deinem Beispiel Handyvertrag: wenn der Service stimmt, warum nicht ein wenig Geld mehr ausgeben? Ich habs zwar auch nicht so pralle, aber eine Erfahrung ist eben: billig ist nicht immer gut und Geiz ist allen Werberufen zum Trotz nicht geil. Wenn ich kein Geld ausgeben will, muß ich eben mit einem schlechteren Produkt leben (egal was – Beispiele gibt’s ja genug
)
Mich regt das irgendwie immer auf, wenn ewig lange irgendetwas kostenlos genutzt wird, dabei womöglich noch in den höchsten Tönen gelobt wird und dann das Geschrei groß ist, weil der Entwickler dann auf einmal Geld dafür verlangt, um vielleicht die eigenen Kosten zu decken oder vielleicht sogar etwas Geld damit zu verdienen. Und dazu gehören eben nicht zwei, das Geschrei geht immer von dem “Mitnehmer” aus.
Im konkreten Fall “Spamfilter” sieht es ein wenig anders aus: für Akismet werde ich mit Sicherheit kein Geld ausgeben – eben wegen der unsicheren Rechtslage (deshalb war der ebi mir auch noch nie im Einsatz, wenn man von meinen wordpress.com-Zeiten absieht, wo ich den quasi aufgezwungen bekam) Wenn die “Biene”, mit der ich sehr zufrieden bin, was kostet, werde ich mir eben überlegen müssen, ob ich mir das leisten kann oder ob ich die Spamkommentare von Hand lösche. Oder (die dritte Alternative): ich lerne schnell php und was da alles dazugehört und programmiere mir meinen eigenen Spamfilter. Spätestens dann kommt höchstwahrscheinlich das böse Erwachen, daß das vielleicht doch ganz ordentlich Arbeit ist, Zeit kostet, vielleicht sogar Geld um den VHS-Kurs “php für Anfänger” und /oder Fachbücher auszugeben und es vielleicht nicht doch einfacher und evtl. sogar biliger ist, ein paar Euro für ein Plug-In zu bezahlen
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@Broken Spirits: In Teilen stimme ich Dir zu. Aber Du hast Recht: es würde hier zu einer Grundsatzdiskussion führen, die so vermutlich nicht gewollt ist, da es hier um den speziellen Fall des Plugins Aksimet geht.
@Sascha: Sorry für die expansive Nutzung Deines Kommentarraumes.
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@Marco: genau, wir können uns ja auch per Mail weiterkloppen
)
Sascha hilft da notfalls bestimmt gerne (ich mag meine Mail nicht für jeden lesbar ins Internet reinschreiben, auch wenn sie kein Geheimnis ist *mit nem Zaunpfahl wink*
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@Robert
Ich stimme dir ja grundsätzlich zu, dass man nicht immer alles kostenlos verlangen kann. Und natürlich obliegt es jedem Plugin-Entwickler selbst, ob er versuchen möchte, sich mit seinem Plugin gegen kostenlose Anbieter durchzusetzen.
Allerdings finde ich die Preise bei Akismet vergleichsweise hoch, da es sich ja nicht um einmalig zu zahlende Beträge handelt. Jeden Monat 50 Dollar zu investieren, das ist dann schon ein hübsches Sümmchen. Gleiches gilt für manchen Schüler, wenn es sich “nur” um 5 Dollar pro Monat handelt. Letztlich handelt es sich hierbei ja “nur” um ein Plugin, also einen “Aufsatz” auf das eigentliche Hauptprodukt WordPress. Wäre mal interessant zu sehen, wie sehr die Verwendung von Plugins voranschreiten würde, wenn mehrere davon kostenpflichtig würden. Micro-Beträge, die durch die Summe an Anwendern dann dennoch Geld in die Kasse der Entwickler spülen würden, wären da vielleicht noch möglich, aber wenn jedes Plugin gleich 5 oder gar 50 Dollar im Monat kosten würde, könnte sich das sicherlich kaum ein Hobby-Blogger noch leisten.
@Lordy
Warte nur, bis du das erste mal auf einer asiatischen Spammer-Liste landest, dann bekommst du Spaß ohne Ende
@vanilleblau
In der Tat wäre es da mal interessant zu erfahren, ob und wie Akismet die Zugriffe nun genau zählt. Denn wie du richtig sagst, wenn da einfach nur simpel die Pageviews gezählt werden, ohne die Auswertung von Robots zu bereinigen, dann ist man auch mit kleineren Blogs schnell über gewissen Pageview-Marken – und dann kann es eben schnell teuer werden. Da nützt es wenig, dass die Lizenz dann für bis zu 5 Blogs zählt, denn es reicht ja, wenn man nur einen Blog hat, der einfach genug Seitenaufrufe generiert.
Wie gesagt, ich stehe dem ganzen nicht gänzlich kritisch gegenüber, nutze selbst Dienste im Internet, die kostenlos sind, in kostenpflichtigen Premium-Abos. Mir sind bei Akismet vorliegend einfach nur die Dimensionen zu groß. Es handelt sich “nur” um ein Plugin, kein eigenständiges Programm. Da fände ich es fairer, mit Kleinstbeträgen zu arbeiten, die sich dann über die Masse an Usern doch wieder auch für den Anbieter rechnen.
@Michael
Ja, so eine kurzfristige Umstellung von “gratis” auf “Geld her” ist sicherlich immer problematisch. Allerdings sehe ich hier vor allem das Problem, dass die einzelnen Gebührenmodelle so wenig abgestuft sind. 60 Dollar im Jahr sind schon nicht wenig, aber auf Stufe 2 direkt eine Verzehnfachung auf 600 Dollar zu verlangen, das haut richtig in den Geldbeutel. Da überlegt man sich sicher zweimal, ob Kosten und Nutzen da korrespondieren.
@Denis-l
Eine Einmalzahlung wäre wahrscheinlich generell besser angekommen – wenn es keine utopische Summe gewesen wäre. Andererseits kann ich verstehen, dass man monatlich bezahlt werden will, da man auch weiterhin monatliche Kosten auf Seiten der Entwickler hat, sei es die Weiterentwicklung oder auch die laufenden Serverkosten. Nur hätte es da -wie ich ja schon in anderen Kommentarantworten schrieb- ein kleinerer Betrag pro Person auch getan.
@Marco & Broken Spirits
In dem Fall einfach kurze Nachricht an mich. Wobei ihr sicher auch die Adressen auf den Blogs des jeweils anderen finden könnt^^
Eigentlich fand ich eure Diskussion recht spannend, vor allem, weil ihr ja auch beide sachlich geblieben seid. Kommentarbereiche leben ja von Diskussionen und ich finde es immer klasse, wenn meine Kommentatoren untereinander diskutieren. Wenn ihr aber lieber per Mail weitermachen wollt, stelle ich mich gerne als Vermittler eurer Adressen zur Verfügung, wenn ihr wollt
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Als ich mich begann für das Bloggen zu interessieren hatte ich das Tool anfangs in Gebrauch. Sergej hatte damals ja schon auf die Datenschutzproblematik hingewiesen und daraufhin war das Plugin bei mir Geschichte.
Generell mag ich es nicht zuerst etwas “kostenlos” auf den Markt zu werfen und dann irgendwann im nachinein die TOU oder EULA nach eigenem Gutdünken so zu ändern das die anderen die Dummen sind.
Mag auch sein das ich mit dieser meiner Meinung alleine da stehe, aber so ist nunmal. Und Alternativen gibt es schließlich genug
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Also ich nutze schon seit den ersten Tagen meines Blogs, also seit ca. 2 Jahren AntiSpam Bee und das hat mir bisher immer gute Dienste geleistet. Bin damals durch dich auf dieses Plugin gestossen und war die letzten Jahre immer zufrieden damit. Ich habe Askimet damals auch gleich gelöscht. Deswegen tangiert mich diese Preiserhöhung nicht. Ich hoffe doch das WP reagiert und Askimet aus der Standard Installation wirft. Ist ja schon doof ein Kostenloses Tool mit gebührenpflichtigen Plugins zu veröffentlichen.
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NoSpamNX tut bei mir gute Dienste.
Askimet hatte ich noch nie im Einsatz. Reichen denen die Daten nicht, müssen die nun auch noch Geld dafür verlangen, dass sie spionieren (könnten)?
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Danke für die Erwähnung
Dabei ist mir gerade aufgefallen, dass Dein TB bei mir nicht ankam. Magst nochmal raus schicken (TB Adresse manuell eintragen und aktualisieren)?
Da ich das Problem ja leider zur Genüge kenne… wieviel Memory Limit hat Dein WordPress?
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@CodeZ
Es ist sicherlich immer ungünstig, wenn man nachträglich ein Angebot von kostenlos auf kostenpflichtig umstellt, weil es dann den Anschein hat, als hätte man mit dem kostenlosen Angebot nur Kunden locken wollen. Andererseits kann es ja durchaus sein, dass ein Projekt so weit wächst, dass es ungeahnte Zeit und Ressourcen verbraucht. In dem Fall kann ich durchaus verstehen, wenn man ein Kostenmodell einführt – nur finde ich dieses im Fall von Akismet schon ein wenig hoch.
@Symm
Ob WP da reagiert, bleibt abzuwarten. Immerhin stammt Akismet ja von Matt Mullenweg, der auch leitender Entwickler bei WordPress ist
@Tom
Wobei ich der Fairness halber sagen muss, dass ich nicht den Eindruck habe, dass es Akismet je um die Daten gegangen ist. Vielmehr war der Dienst nun mal von Beginn an so aufgebaut, dass die Kommentar-Daten an einen zentralen Server geschickt und dort automatisch nach Spam untersucht wurden. NoSpamNX geht da einen komplett anderen Weg, um Spam zu finden, indem es z.B. mit unsichtbaren Feldern, die “echte User” nicht ausfüllen würden, Spam-Bots gewisse Fallen stellt. Da ist der Ansatz in der Arbeitsweise gleich ein anderer, der bislang -glücklicherweise- sehr gute Ergebnisse erzielt
@Crazy Girl
Den Trackback-Link hatte ich bereits eingetragen. Ich hab es jetzt noch ein paar mal herausgeschickt, irgendwie scheint es zu klemmen
Das Memory-Limit liegt bei 64MB – ich weiß, das ist arg knapp, aber bislang schaffte es der Server trotzdem meist. Naja, wichtiger als der bei dir ankommende Trackback ist ja, dass der Link hier überhaupt steht
Merkwürdig, seit langer Zeit mal wieder ein Fall, wo mein Trackback nicht ankommt. Das Gefühl kenne ich fast gar nicht mehr
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64M ist auch mein Memory Limit, und damit ging mein Blog ja im Mai schon total in die Grätsche, was die Trackbacks und Pingbacks betrifft. Ziemlich wahrscheinlich, dass das bei Dir auch der Fall ist.
Da hängt wohl einiges was abzuarbeiten ist in der Pipeline und für die gibts nicht mehr genug “Saft”
Hab Dir gerade eine eMail geschickt. Versuch das mal, was darin steht.
Übrigens tauchte das bei mir auch von einem Artikel auf den nächsten auf und ab da ging dann gar nix mehr raus
bisherige Kommentare: 27
@Sascha: auf Anraten meines Anwalts
ich habe nie behauptet, dass sie die Daten verwendet, aber sie könnten wunderbar ein Emaildatenbank aufbauen, wenn sie wollten. Ist allerdings ein “Problem” das alle zentralen Lösungen haben. Daher sind mir die lokalen Sachen wie NoSpamNX oder auch AntiSpamBee lieber. Wie der Spam gefiltert wird ist ja egal, Hauptsache es funktioniert. 
Aus WP wird Askimet dann auch rausfliegen und spart mir das manuelle Löschen. Wird “Hello Dolly” auch kostenpflichtig?
bisherige Kommentare: 3137
@Crazy Girl
Danke für die E-Mail. Ich werde das mal ausprobieren und generell im Auge behalten, wie sich das hier weiter bei mir mit Trackbacks entwickelt
@Tom
Aber ich kann es nachvollziehen, bei den meisten Dingen sind mir lokale Dienste auch lieber
Keine Sorge, ich wollte dir da jetzt auch keine Meinung in den Mund legen
bisherige Kommentare: 2
50$ im monat sind schon echt ne menge. bei 50$ einmalig würden sicher viele sagen, okay, das ist es wert, aber als abo? solange es tatsächlich praktikable alternativen gibt (danke für die tipps!), wird akismet dadurch unzählige nutzer verlieren. bin gespannt, ob sie das modell lange durchhalten oder irgendwann sehen, dass es nicht fruchtet.
bisherige Kommentare: 34
@Sascha: Probiers mal, mehr als nicht daran liegen kann es ja nicht. Ich finde es immer schade, wenn Trackbacks nicht ankommen. Jetzt wo ich die neue Trackbacker des Jahres und letzte Trackbacks Lösungen integriert habe, umso mehr
bisherige Kommentare: 34
Um 10:24 Uhr ist Dein TB bei mir eingetrudelt. Hast Du was gemacht?
bisherige Kommentare: 31
50$ müsste ich monatlich zahlen, was ein Schnäppchen…
Ich hab Askimet vor längerem schon aussortiert und nutze von Sergej die AntiSpamBee.
bisherige Kommentare: 3137
@Oli
Ja, auf die Entwicklung bin ich auch mal gespannt, zumal es möglicherweise dann richtungsweisend für manch anderen Plugin-Hersteller werden könnte.
@Tanja
Bei der Gelegenheit arbeitet WordPress ja immer noch mal alle ausstehenden Trackbacks ab, und was vorher mit allen Tricks nicht gelingen wollte, schlüpfte dann halt bei der Gelegenheit des neuen Artikels durch
Danke für die Tipps und die Mail. Um 10:24Uhr hatte ich tatsächlich etwas getan – nämlich den nächsten Artikel online gestellt
@Kalliey
Eben, das wären im Jahr mal eben schnuckelige 600 Dollar. Wohlgemerkt nur für ein einzelnes Plugin! Da sind -meiner Meinung nach- sämtliche Relationen verloren gegangen.
bisherige Kommentare: 152
Ich hab nun auch dein erprobtes Antispamdreamteam installiert und es funktioniert ganz hervorragend, vielen Dank für den Tip(p)…
Akismet ist erst einmal rausgeflogen. Dabei finde ich es grundsätzlich nicht verkehrt, für etwas zu bezahlen, wenn ich dieses Etwas brauche und toll finde und es keine kostenlosen, gleichwertigen Alternativen gibt. So habe ich Premium-Accounts bei Flickr und Picnik und für meinen Photoblog und zahle auch gerne mal einen Obulus für ein tolles Plugin (alles schon gemacht). Aber muß halt im Rahmen bleiben.
)
Mit meinen Amazon-Links fiele ich in das Raster 5€/Monat, dabei habe ich noch nie, noch nie! *laut-aufschluchz*, auch nur einen Cent damit verdient, müßte aber dennoch für Akismet blechen. Da sage ich nur “Nö”.
LG
bisherige Kommentare: 3137
@Magrat
Und deine Ansicht bezüglich kostenpflichtiger Software teile ich absolut. Ich denke, dass die Bereitschaft dazu durchaus bei vielen Nutzern vorhanden ist, solange es halt in einem vernünftigen Rahmen bleibt… den sehe ich bei Akismet in der jetzigen Situation nicht unbedingt gegeben.
Freut mich, dass “mein Dreamteam” auch auf deinem Blog gut funktioniert
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