Tag der deutschen Einheit – ich war dabei… irgendwie… anders
Der Sonntag gilt als Ruhetag. Aber zum Tag der deutschen Einheit wollte ich dann doch ein paar Worte loswerden, fernab vom typischen Einheitsbrei (hihi, ein Wortspiel). Das werdet ihr aber hier nicht lesen, da ich mich mal wieder als Gast-Autor versucht habe.
Aus diesem Grund findet ihr meinen heutigen Artikel zum Thema “Mein Tag der deutschen Einheit” bei Interesse bei meinem Blogger-Kollegen Heuni, der derzeit im britischen Urlaub verweilt und für diese Zeit ein wenig frischen Content auf seinem Blog suchte.
Wie habt ihr denn damals die Wiedervereinigung erlebt? Habt ihr sie überhaupt erlebt? Und was bedeutet euch der Tag der deutschen Einheit heute? Ist es für euch nur ein freier Tag oder verbindet ihr damit etwas?
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Bis auf das mir Genscher mit seiner Balkon-Rede in Prag die Gänsehaut auferlegte, bedeutet mir der Tag rein gar nichts!
Sonnige Balkongrüße
Erdbeere
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@Erdbeere
Und bei der Rede hat man ihn noch nicht einmal ausreden lassen
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Ich war am ersten Tag der Einheit vor 20 Jahren im Bett und habe geschlafen, weil ich da so kaputt war. Ich habe damals als Azubi auf dem Bau geschuftet, und mein Körper brauchte den Schlaf!
Irgendein Politiker, ich weiß nicht mehr wer, meinte bei seiner Rede sowas wie “wer den Tag verschläft, ist ein Penner der Nation” oder so ähnlich. Das habe ich dem übel genommen!
Persönlich bedeutet mir der Tag nicht so viel. Man hätte lieber den 9. November nehmen sollen als Feiertag. Aber geht ja nicht, weil der Tag ja geschichtlich vorbelastet ist. Finde auch so ein Unding, das wir Deutschen immer noch Angst haben vor unserer Vergangenheit!
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Ich war damals 8, plötzlich hieß es dass unsere Verwandten uns nun auch besuchen kommen dürfen… naja, keine Ahnung, hab nicht so wirklich viel Erinnerung daran, als 8jährige denke ich hat man da auch noch nicht so das Verständnis für solche Themen
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Ich war damals 10 Jahre alt und habe nicht allzuviel mitbekommen, daher bedeutet mir der Tag, außer das es ein Feiertag ist, nicht wirklich etwas.
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@AndiBerlin
So gesehen wäre das durchaus eine Chance gewesen, dem Tag auch wieder eine positivere Bedeutung zu geben.
@Melvenue
Da gebe ich dir Recht, mit 8 Jahren hat man da ganz andere Dinge im Sinn gehabt.
@Susi
Und mir geht es da ganz ähnlich. Man hat es zwar irgendwie mitbekommen, dass da was passierte, aber die historische Tragweite war einem natürlich kaum bewusst. Ich glaube, damals hatte auch so mancher Erwachsene seine liebe Mühe damit zu verstehen, was da gerade genau passierte
Dann warst du damals in meinem Altersbereich
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Ich finde es schön wenn wir als gemeinsames Deutschland feiern können. ich war zum Zeitpunkt des Mauerfalls auch noch nicht wirklich in der Lage das politische Geschehen zu verstehen bin jedoch nach und nach hineingewachsen und mag es einfach nicht das wir noch immer von west und ost Deutschen sprechen das ist doch schon eine abgrenzung.
Mfg Sven
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@Sven
Ich denke, dass diese ganz “harte” Ost-West-Unterscheidung heute schon rückläufig ist. Man macht zwar hier und da gegenseitig scherzhaft noch Witze, aber die Phase der ganz krassen Vorurteile scheint mehr und mehr zu schwinden… zum Glück. Der Rest wird sich im Laufe der Zeit schon noch geben.
Hallo Sven, willkommen auf meinem Blog
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An den Tag selbst kann ich mich nicht so recht erinnern, sehr gut hingegen an die Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1990. Kam damals als Kind mit meinem Vater im Auto meiner Großeltern ca. 2 Stunden vor Mitternacht wieder nach Hause. Weiß noch dass wir etwas Feuerwerk hatten um den Tag zu “begrüßen”
Das war als Kind das größte
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In Düsseldorf war verkaufsoffener Sonntag. Nicht zu fassen, wa?
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@Micha
Ja, solche Feuerwerke, noch dazu abseits von Silvester, bleiben einem als Kind sicherlich besser im Gedächtnis haften, als der historische Hintergrund, den man in dem Alter oftmals auch noch gar nicht erfassen kann.
@Seba
LOL