Online-Tool, mit dem Blogger gratis ihre Texte automatisch optimieren können

Heute möchte ich mal einen wirklich praktischen Tipp an alle Blogger weitergeben, mit denen sich mitunter eure Texte optimieren lassen.

Wir dürften uns wohl darüber einig sein, dass für die meisten Blogger, wenn sie nicht nur Bilder oder Videos online stellen, der Text den Hauptbestandteil unserer Blogs ausmacht. Die Texte sind die Visitenkarten unserer Blogs und sollten dementsprechend sorgfältig von uns behandelt werden. Ein Thema kann noch so interessant oder spannend sein, wenn der Text nicht passend oder gut genug geschrieben ist, wird der Artikel die Leser kaum “fesseln” können.

Gerade bei “seriösen” Beiträgen kommt es oft auf eine klare Ausdrucksweise an. Um diese Ausdrucksweise eurer Texte zu überprüfen, bin ich jetzt auf ein recht interessantes Online-Tool gestoßen, welches euch bei eurem Unterfangen tatkräftig unterstützt:

Hierbei handelt es sich um das e-Lektorat der Letter-Factory. Dort könnt ihr euren Text in ein Textfeld kopieren und untersuchen lassen. Das e-Lektorat untersucht den Text daraufhin automatisch auf Füllwörter, die den Text möglicherweise nur unnötig aufblähen und den Blick vom Wesentlichen Inhalt des Textes ablenken.

Ihr werdet staunen, wie viele Wörter sich da in euren Texten so ansammeln (in diesem hier sind es 9%!). Wobei ihr euch natürlich immer Gedanken darüber machen solltet, ob ihr diese stehenlasst oder tatsächlich entfernt. In seriösen Texten, in denen ihr klar, nüchtern und strukturiert über einen bestimmten Sachverhalt berichten wollt, macht es sicherlich Sinn, Füllwörter zu vermeiden.

In privaten Texten wiederum können auch diese Füllwörter durchaus Sinn machen. Vielleicht entfernt ihr dort nur einen Teil oder lasst sie gar komplett stehen. Ich bin mir beispielsweise bewusst, dass ich zu der Sorte Blogger gehöre, die reichlich Gebrauch von solchen Füllwörtern machen. Nicht, weil ich meine Artikel künstlich aufblähen möchte, sondern weil es einfach seit jeher meine Art ist, so zu schreiben.

Daher rate ich auch zur Vorsicht beim Einsatz des vorgestellten Tools. Wie gesagt, es gibt Texte, bei denen so etwas definitiv Sinn macht. Bei anderen kann man darüber nachdenken, das ein oder andere Füllwort zu streichen, sollte aber nicht rigoros alle löschen. Zu einem gewissen Teil können diese Füllwörter nämlich -gerade bei privaten Texten- den Stil des Autors, ja geradzu seine Seele, widerspiegeln. Da muss man immer ein wenig abwägen.

Insgesamt kann ich das Tool dennoch empfehlen. Es entlarvt so manches Füllwort zuverlässig. Welche davon man dann letztlich löscht oder stehenlässt, darüber sollte man sich dann individuell von Text zu Text und im Hinblick auf den eigenen Stil seine Gedanken machen.

Was kommt denn für ein Ergebnis heraus, wenn ihr eure Texte nehmt und auf Füllwörter untersuchen lasst? Schreibt ihr eher mit oder ohne “Schnörkel”?


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